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Die „Angemessenheitsklausel“

  • Doris Lucke
  • Sabine Berghahn
Part of the Forschungstexte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften book series (FWUS, volume 9)

Zusammenfassung

Das neue Scheidungsrecht, seit dem 1.7.1977 in Kraft, hat nun — bei noch immer andauernden Anfangsschwierigkeiten — die „Feuerprobe“ vor dem Bundesverfassungericht mit Blessuren aber dennoch im ganzen heil überstanden, so daß sich auch erbitterte Gegner auf eine längere Gültigkeitsdauer einrichten müssen. Die das Reformwerk begleitenden Gefechte bezogen sich auf alle drei Hauptbereiche, auf die Scheidung selbst, auf das Unterhaltsrecht und auf den Versorgungsausgleich. Diese drei Abschnitte wurden nicht unabhängig voneinander reformiert, vielmehr haben Veränderungen in jedem der Bereiche gewollte oder ungewollte Auswirkungen in den jeweils anderen. Deutlich erkennbare Verknüpfungspunkte sind jene, teilweise sehr vage formulierten Ausschlußtatbestände (§ 1579, § 1587 c BGB), die in der Praxis der Gerichte zum Teil an die Stelle des Verschuldensprinzips getreten sind.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH 1983

Authors and Affiliations

  • Doris Lucke
  • Sabine Berghahn

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