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Einsatz des Instrumentes ABM für Akademiker in Dortmund

  • Michael Franck
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Zusammenfassung

Die aktive Arbeitsmarktpolitik i.S. des AFG verfolgt prinzipiell zwei Zielrichtungen zugleich: Sie soll zum einen dazu beitragen, daß wieder ein hoher Beschäftigungsstand erreicht wird (quantitative Zielkomponente). Zum anderen sollen bestimmte Personengruppen, deren Unterbringung unter den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarkt erschwert ist, bevorzugt gefördert werden (qualitative Zielkomponente). Die Realisierung dieser beiden Grundziele des AFG wird jedoch bereits seit vielen Jahren verfehlt bzw. stößt augenscheinlich an immanente Grenzen der Entwicklung. Zwar hat der verstärkte Einsatz des aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums (FuU sowie ABM) eine ansonsten noch sehr viel höhere Arbeitslosigkeit, auch unter Akademikern, zweifelsfrei verhindert. Trotzdem führen die anhaltenden Filter- und Ausleseprozesse unter dem Bewerberpotential, welche im wesentlichen auf die Übermacht der Käuferseite zurückzuführen sind, zu einer immer problematischer werdenden “Sockelarbeitslosigkeit”. Die Plazierung der davon betroffenen Bewerber auf dem “normalen” Arbeitsmarkt wird zunehmend schwieriger. Dem einzigen Interventionshebel, welcher an beiden (!) Enden des Arbeitskräftemarktes wirkt, d.h. sowohl auf der Nachfrage-, wie auf der Angebotsseite, kommt daher notwendig eine immer größere Bedeutung zu: ABM. Doch inwieweit kann man mit diesem Instrument die spezifische Arbeitslosigkeit der Akademiker bzw. einzelner Gruppen bekämpfen? Kann durch seine Anwendung die Entwertung bestimmter Fachqualifikationen verhindert oder wenigstens reduziert werden? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der folgenden Kapitel.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Michael Franck
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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