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Strukturprobleme des Kapitalismus als Wurzeln der Akademikerarbeitslosigkeit

  • Michael Franck
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Zusammenfassung

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Wurden 1980 erst 42000 Arbeitslose mit einer Hochschulqualifikation gezählt, so waren es 1988 bereits 139000. Nimmt man gar die arbeitsmarktnähere Zahl der Arbeitssuchenden, d.h. derjenigen Bewerber, die sich auf der Suche nach einem adäquaten Beschäftigungsverhältnis befinden, ohne formal statistisch als arbeitslos zu gelten, so gerät der Anstieg weitaus dramatischer:11 Die Zahl der Bewerber wuchs von 52000 im Jahre 1980 auf 171000 im Jahre 1988. Der Vergleich mit der Entwicklung bei nichtakademischen Arbeitslosen und Arbeitssuchenden demonstriert für jene zwar überproportionale Steigerungsraten, doch blieb der Anteil der Akademiker an den Gesamtzahlen dieser Gruppen über lange Jahre hinweg mit ungefähr vier bis fünf Prozent nahezu konstant. Erst in den letzten beiden Jahren stiegen die Proportionen auf sechs bis sieben Prozent. Welche Gründe waren für den Anstieg der Akademikerarbeitslosigkeit verantwortlich?

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Michael Franck
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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