Advertisement

Der „Bruch mit dem Stalinismus als System“?

Chapter
Part of the Forschung Politikwissenschaft book series (FPOLIT, volume 77)

Zusammenfassung

Die SED hat bereits auf ihrem außerordentlichen Parteitag im Dezember 1989 den „Bruch mit dem Stalinismus als System“ proklamiert. Doch — wie Kritiker zu Recht feststellen — sagt dies nichts darüber aus, ob sie diesen Bruch tatsächlich vollzogen hat. Vielmehr bestünde die Möglichkeit, daß diese Proklamation in erster Linie Machtkalkül geschuldet war: einem Machtkalkül, der davon ausgeht, daß die Partei nur dann eine Zukunftschance haben würde, wenn sie diesen Bruch proklamieren würde.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 378.
    Vgl. Disput 3/4 (93), S. 58.Google Scholar
  2. 379.
    Zitiert nach Disput 3/4 (95), S. 27.Google Scholar
  3. 380.
    Vgl. Heuers Diskussionsbeitrag auf der Parteitagssitzung vom 27.1.95, dokumentiert in Ikarus,Heft 1, 1995, S. 40ff.Google Scholar
  4. 385.
    Vgl. hier die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Positionen von M. Brie (1995), S. 28ff vs. Land/Possekel (1995a), S. 213f vs. Neugebauer/Stöss (1996), S. 138ff.Google Scholar
  5. 386.
    Vgl. dazu Neugebauer/Stöss (1996), S. 138f.Google Scholar
  6. 387.
    In der Lingiustik spricht man bei diesem Phänomen von gradience (Gradienz), vgl. zur Definition des Terminus Crystal (1980), S. 165.Google Scholar
  7. 392.
    Vgl. Materialien (1990), S. 34. Auf dem 3. Parteitag wurde dieser Bruch mit dem Stalinismus „als Beschlußfassung des außerordentlichen Parteitags“ erneut bestätigt, vgl. Disput 3/4 (93), S. 58.Google Scholar
  8. 393.
    Zum Kontext des Referats, vgl. Schmann in PID 3/95, S. 14–16.Google Scholar
  9. 394.
    Zitiert nach Materialien (1990), S. 41.Google Scholar
  10. 395.
    Zitiert nach PID 3/95, S. 16.Google Scholar
  11. 410.
    Nelken (1996), S. 67. Damit geht er vom Stalinismus im weiteren Sinne (nach der Webersehen Terminologie) aus.Google Scholar
  12. 412.
    A. Brie (1996c), S. 55f; zur Begründung vgl. ebd.Google Scholar
  13. 423.
    Vgl. z.B. Stammen (1996), S. 23–31, zu den „Leerformeln“, vgl. ebd., S. 27f.Google Scholar
  14. 461.
    Wagenknecht (1992); zur ausführlichen Diskussion vgl. 4.4.Google Scholar
  15. 499.
    Vgl. Wagenknecht (1995), S. 166ff.Google Scholar
  16. 500.
    Ebd., S. 170f.Google Scholar
  17. 510.
    Vgl. Gemer (1996a), S. 218ff; dies hoffe ich, durch das obige ausreichend gestützt zu haben.Google Scholar
  18. 511.
    Vgl. ebd., S. 230. Es kann hier nicht noch einmal darum gehen, die KPF vorzustellen, zudem auf die Problematik dieser Gruppierung an anderer Stelle ausführlich eingegangen worden ist, vgl. Moreau/Lang (1996), S. 119ff.Google Scholar
  19. 517.
    Vgl. Barth u.a. (Hg.),(1995), S. 305, vgl. auch Meuschel (1992), S. 267ff, vgl. Land/Possekel (1994), S. 45.Google Scholar
  20. 519.
    Vgl. z..B. M. Schumann in ND, 24. Januar 1995.Google Scholar
  21. 522.
    L. Bisky, zitiert nach Disput 3 /4 (1995), S. 9.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations