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Thermodynamische Grundlagen der Gütertrans­formation

  • Joachim Houtman
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 243)

Zusammenfassung

Eine Besonderheit der industriellen Herstellung materieller Güter liegt darin, daß dem Prozeß der physischen Gütertransformation Energie in Form von Elektrizität, Wärme oder Arbeit zugeführt werden muß. Energie ist also ein Produktionsfaktor, genauer ein Elementarfaktor.78 Andererseits wird auch Energie in Form von Wärme oder Strahlung zwangsläufig an die Umgebung abgegeben.79 Erfolgt diese Abgabe unkontrolliert oder kann sie nicht verhindert werden, dann ist die abgegebene Energie für eine weitere wirtschaftliche Verwendung verloren. Industrieunternehmen beziehen Energie überwiegend extern.80 Diese Energie wird von Unternehmen der Energiewirtschaft angeboten. Die Energieerzeugung wird am Beispiel eines Kohlekraftwerks verdeutlicht.

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Literatur

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    Auf eine formale thermodynamische Definition ist hier bewußt verzichtet worden. Vergleiche hierzu z.B. Lucas [ 1995 ], S. 176–178, 190–197 und 211–222 oder auch Abbott/Van Ness [1976], S. 35–40, 68–69 und 7477.Google Scholar
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    Auf eine formale Darstellung wird verzichtet. Die gesamte Entropie läßt sich in der Tat berechnen. hierzu Lucas [ 1995 ], S. 199, und die Beispiele auf den Seiten 204–211.Google Scholar
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    Der dritte Hauptsatz der Thermodynamik ist für ökonomische Untersuchungen von untergeordneter Bedeutung. Er sichert lediglich die Existenz absoluter Entropiewerte und soll an dieser Stelle nicht explizit vorgestellt werden. Lucas [1995], S. 204, und Atkins [ 1996 ], S. 133. Zur der Bedeutung des dritten Hauptsatzes in der statistischen Thermodynamik Atkins [1996], S. 640–641.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Joachim Houtman

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