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Fachdidaktische Positionen zur analytischen Geometrie und linearen Algebra (Darstellung)

  • Uwe-Peter Tietze
  • Manfred Klika
  • Hans Wolpers

Zusammenfassung

Die Anfängervorlesungen zu diesem Gebiet haben in den vergangenen 25 Jahren eine durchgreifende Veränderung erfahren. An die Stelle geometrischer Fragestellungen und Inhalte ist die lineare Algebra getreten, und häufig erinnert nur der Name für einen algebraischen Sachverhalt an den ursprünglichen geometrischen Inhalt. Mit dem Versuch der Neuen Mathematik, den MU stärker an die Universitätsmathematik anzubinden, haben diese Veränderungen in den vergangenen 10 Jahren auch Einzug in die Schule gehalten. Die derzeitige fachdidaktische Diskussion ist bemüht, Auswüchse dieser Tendenz zurückzudrängen und andere als nur fachimmanente Gesichtspunkte zu berücksichtigen (vgl. Abschnitt 1.1.1 neuere Tendenzen). Zum Verständnis dieser Diskussion geben wir einen Überblick über verschiedene Positionen, die in der fachdidaktischen Literatur und in Schulbüchern bezogen werden. Hinter unterschiedlichen Positionen stehen z.T. sehr unterschiedliche fachliche Schulen. Der Mathematikstudent heute lernt in der Regel eine sehr formale lineare Algebra kennen, nicht dagegen die enge Verzahnung zwischen Geometrie und linearer Algebra etwa im Sinne der geometrischen Algebra (vgl. Artin (1964) und Position 2). Wir empfinden dies als ein Manko der Lehrerausbildung.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1982

Authors and Affiliations

  • Uwe-Peter Tietze
  • Manfred Klika
  • Hans Wolpers

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