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Allgemeine Grundlagen

  • Siegfried Jacobs
Part of the Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 88)

Zusammenfassung

In Wissenschaft und Praxis finden sich z.T. recht unterschiedliche Auffassungen vom Diversifikationsbegriff. Es ist daher notwendig, jenen für die vorliegende Untersuchung eindeutig zu kennzeichnen und von ähnlichen betriebswirtschaftlichen Sachverhalten abzugrenzen.

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Literatur

  1. 4.
    So z.B. bei Becker (1990), S. 139; Raffée (1989a), S. 25; Gebert (1983), S. 8; Raffée (1981), S. 10; Arbeitskreis Diversifizierung der Schmalenbach-Gesellschaft (1973), S. 298.Google Scholar
  2. 1.
    Es erscheint ebenso wenig sinnvoll, den Diversifikationsbegriff - wie z.B. Bartels (1966) - lediglich auf die Ausweitung in solche Leistungsbereiche zu beschränken, die in einem erkennbaren Zusammenhang zum bisherigen Leistungsprogramm stehen. Vgl. hierzu Bartels (1966), S. 42 f.Google Scholar
  3. 2.
    Diese Definition erfolgt in Anlehnung an Raffée/Wiedmann (1989), S. 599; Gebert (1983), S. 8; Borschberg (1969), S. 50; Ansoff (1957), S. 114.Google Scholar
  4. 3.
    Zum Begriff “Marktfeldstrategie” siehe Becker (1986); derselbe (1990), S. 123–153.Google Scholar
  5. 4.
    Als problematisch - obgleich wohl nicht völlig vermeidbar - gilt die Trennung des Ansoff-Schemas zwischen alten und neuen Produkten und Märkten. Sie suggeriert eine exakte Zuordenbarkeit der Aktivitäten der Unternehmen zu den einzelnen Strategiefeldem, was in der Realität nicht immer möglich ist; vgl. auch Hainzl (1987), S. 20.Google Scholar
  6. 5.
    Vgl. Ansoff (1957), S. 114. Im gleichen Jahr erschien ein fast identischer Klassifikationsansatz von Johnson und Jones, der in einer 3x3-Matrix ebenfalls die Strategien Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation enthält. Johnson und Jones bezeichnen die beiden Achsen mit Marktneuheitsgrad und Technologicncuheitsgrad; vgl. Johnson/Jones (1957), S. 52 f.Google Scholar
  7. 1.
    So z.B. Meyer/Heyder (1989); Bühner (1985); Knee/Walters (1985); Becker (1977), S. 158; Böhnke (1976); Kleinewefers (1976), S. 39. Die zitierten Autoren setzen die Internationalisierung mit einer “Räumlichen Diversifizierung” (vgl. Böhnke [1976], S. 42), mit einer “Auslandsdiversifikation” (vgl. Bühner [1985], S. 165–176) bzw. mit einer “International Diversification” (vgl. Knee/Walters [19851, S. 146 f.) gleich.Google Scholar
  8. 1.
    So z.B. bei der Daimler-Benz AG und der Kaufhof Holding AG (vgl. dazu die Übersicht über schriftliche Kompetenzformulierungen in Großunternehmen bei o.V. [1991], S. 46–57) oder auch bei der Nestle-Gruppe (vgl. hierzu Becker [1990], S. 147).Google Scholar
  9. 2.
    Eine Übersicht qualitativer Klassifikationsansätze bietet Gebers (1983), S. 18–34.Google Scholar
  10. 3.
    Diese von Ansoff (1957, S. 118) entwickelte Typologie wurde u.a. aufgegriffen in den Arbeiten von Böckel (1971), S. 17–23, Fricker (1974), S. 9–11, Dworak/Weber (1974), Sp. 1181, Weyand (1975), S. 9 f., Drexel (1981), Geben (1983), S. 24–31, und Hainzl (1987), S. 19. Bei Agthe (1972), S. 193, Borschberg (1974b), Sp. 480, und Wittek (1980), S. 51–53 wird diese Typologie um diekor Le Diversifikation erweitert, unter der die Befriedigung bestehender Bedürfnisse durch Produkte anderer Industriezweige verstanden wird.Google Scholar
  11. 2.
    Vgl. Borschberg (1969), S. 50 f.; derselbe (1974a), S. 85; Gebert (1983), S. 29. Penrose dagegen betrachtet die vertikale Integration als besondere Form der Diversifikation; vgl. Penrose (1980), S. 145.Google Scholar
  12. 1.
    Vgl. Yip (1984), S. 46; Miller (1981), S. 18 f.; Gort (1962), S. 33. Ansoff (1957), S. 113, bezeichnet die Diversifikation als “best suited to long term growth”.Google Scholar
  13. 2.
    Vgl. Hannig (1973), S. 56; Zellekens (1982); Poth (1985a/ó); Kieser et al. (1977), S. 56; Schwalbach (1985), S. 574.1 Vgl. Schneider (1989), S. 221; Ansoff (1988), S. 95; Schwarz (1988), S. 18 f.; Hainzl (1987), S. 27–29; Miller/Guiniven/Camp (1985), S. 2; Kramer (1984), S. 444; Ansoff/Declerck/Hayes (1976), S. 53; Weyand (1975), S. 21–23; Fricker (1974), S. 30.Google Scholar
  14. 1.
    Zur Diskussion über die Verringerung des Investitionsrisikos von Aktionären durch eine Diversifikationsstrategie der Unternehmen vgl. z.B. Sautter (1989), S. 209; Jones/Hill (1988), S. 162; Porter (1987a), S. 33; Bühner (1985), S. 134–137; Lauenstein (1985), S. 50; Bühner (1983), S. 1030; Salter/Weinhold (1978), S. 167 f.; Haugen/Langetieg (1975), S. 1013; Alberts (1966), S. 270–272.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. Salter/Weinhold (1978), S. 169. Im allgemeinen wächst mit steigender Verzinsung einer Kapitalanlage auch das mit ihr verbundene Risiko.Google Scholar
  16. 4.
    Vgl. Salter/Weinhold (1978), S. 176. Beispiele für die Schwierigkeit einer realistischen Einschätzung des Unternehmensrisikos bei diversifizierten Unternehmen stellen die Handelskonzerne Coop (vor dessen Zusammenbruch) und Asko dar.Google Scholar
  17. 2.
    Zu den Grenzen eines Vergleichs von Finanzanlagenportefeuilles und diversifizierenden Unternehmen siehe die Ausführungen bei Bühner (1985), S. 117.Google Scholar
  18. 3.
    Vgl. ähnlich Sautter (1989), S. 188 f.; Coenenberg/Sautter (1988), S. 703; Bühner (1985), S. 117–119; Schwalbach (1987), S. 29–33.Google Scholar
  19. 4.
    Vgl. hierzu Bühner (1983), S. 1028; derselbe (1985), S. 125 f.; Coenenberg/Sautter (1988), S. 704; Sautier (1989), S. 189–191. Beispiele für spezifische Risiken finden sich bei Coenenberg/Sautter (1988), S. 704, und Sautter (1989), S. 191: Managementfehler, verlorene Prozesse und Produktionsausfälle durch Streiks, die nur das einzelne Unternehmen bzw. einen einzelnen Geschäftsbereich betreffen.Google Scholar
  20. Vgl. Wagner/Lau (1971), S. 50; Bühner (1985), S. 122 f.; Schwalbach (1987), S. 110 f.Google Scholar
  21. 7.
    Zum Prozeßrisiko von Diversifikationen vgl. z.B. Leiendecker (1978), S. 63–69; Lüttringhaus (1973), S. 49–59; Kaufer (1980), S. 486.Google Scholar
  22. 1.
    Vgl. Amit/Livnat (1988); Spindler (1988); Löbler (1988); Schwalbach (1987); Bühner (1983). Spindler ermittelt jedoch nur für ein konjunkturell günstiges Umfeld Risikoreduktionseffekte diversifizierter Unternehmen. In Zeiten ungünstiger Konjunktur weisen die diversifizierten Unternehmen kein geringeres Risiko im Vergleich zu den spezialisierten Unternehmen seiner Stichprobe auf; vgl. Spindler (1988), S. 871.Google Scholar
  23. 2.
    Vgl. Montgomery/Singh (1984), S. 189; Kerin/Miller (1981); Melicher/Rush (1973), S. 385 und 388.Google Scholar
  24. 3.
    Vgl. Holzmann/Copeland/Hayya (1975), S. 73; Bettis/Hall (1982), S. 262; Chang/Thomas (1989); mit Blick auf Untemehmenszusammenschlüsse auch Haugen/Langetieg (1975).Google Scholar
  25. 3.
    Vgl. hierzu auch Schwalbach (1987), S. 168; Borschberg (1974a), S. 92 f.; Fricker (1974), S. 30; Lüttringhaus (1973), S. 42; Ansoff/Anderson/Norton/Weston (1969), S. 291 f.; Gort (1966), S. 35; Ansoff (1957), S. 114 und 118.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. hierzu z.B. Dichtl (1990), S. 65; Bühner (1989b), S. 158 f.; Mahajan/Wind (1988), S. 59; Lauenstein (1985), S. 50; Ansoff (1984), S. 81; derselbe (1966), S. 97; Böhnke (1976), S. 53.Google Scholar
  27. 2.
    Zur Erklärung des Entstehens innovativer Unternehmen mit Hilfe des Transaktionskostenansatzes vgl. Picot/Laub/Schneider (1989), S. 28 f.Google Scholar
  28. 3.
    Vgl. Picot (1982), S. 270. Im einzelnen sind dies Kosten, die bei der Beschaffung von Informationen über Gütereigenschaften, bei der Tauschpartnersuche sowie bei der Vertragsanbahnung, -schlieBung und -abwicklung entstehen; vgl. Picot (1986), S. 3; Picot/Laub/Schneider (1989), S. 25. Basierend auf einer faktorenanalytischen Datenverdichtung von im Zusammenhang mit innovativen Unternehmensgründungen subjektiv wahrgenommenen Transaktionskostenvorteilen identifizierten Picot, Laub und Schneider zwei Transaktionskosten-Faktoren. Dem Faktor “Externe Transaktionskosten” werden Kostenarten wie Beratungs-, Vertriebs-, Markterschließungs-, Reise-, Verwaltungs-, Kommunikations-und Lagerkosten subsumiert. Zu den “internen Transaktionskosten” zählen sie Datenerfassungskosten, Informationsspeicherungs-und -übertragungskosten sowie Organisations-, Kontroll-und Informationskosten. Vgl. Picot/Laub/Schneider (1989), S. 233.Google Scholar
  29. 1.
    Diese Ausführungen verdeutlichen, daß die Transaktionskosten nicht nur Organisations-und Verwaltungskosten im engeren Sinne umfassen, sondem auch Absatzkosten einschließen, die gleichfalls koordinativer Art sind. Zu dieser weiten Begriffsauffassung von Transaktionskosten vgl. auch Picot (1979). Zum Zusammenhang zwischen Transaktionskosten und vertikaler Integration vgl. z.B. Schumann (1987), S. 214–217, und Bühner (1985), S. 154–156.Google Scholar
  30. 2.
    Vgl. z.B. Rumelt (1986), Williams/Paez/Sanders (1988) sowie die Stichprobe der “Fortune 500” bei Keats/Hitt (1988), S. 578. Auch Porter (1986), S. 408 f., spricht von einem Wandel in der ‘Diversifikationsphilosophie“, da die Unternehmen seit Anfang der 70er Jahre stärker in verwandte Geschäftsfelder diversifiziert hätten.Google Scholar
  31. 3.
    Vgl. Thanheiser (1972); Dyas/Thanheiser (1976), S. 76; Schwalbach (1987), S. 90–102. Zum Diversifikationsgrad der Unternehmen in Frankreich vgl. Dyas (1972), zu Großbritannien vgl. Channon (1973 und 1975) sowie Luffman/Reed (1982) und zu Italien vgl. Pavan (1972).Google Scholar
  32. 2.
    Vgl. Schwalbach (1987), S. 92 f. Zu ähnlichen Befunden kommt die vorliegende Untersuchung: Vgl. hierzu die deskriptiven Ergebnisse in Kapitel D I.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Siegfried Jacobs

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