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Einleitung

  • Siegfried Jacobs
Part of the Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 88)

Zusammenfassung

Verfolgt man die aktuelle Wirtschaftspresse, so gewinnt man den Eindruck, daß nach der “Diversifikationseuphorie” der 60er und frühen 70er Jahre sowie der sich anschließenden Phase der “Ernüchterung” in der jüngsten Vergangenheit das Vertrauen in die Diversifikation erneut deutlich zugenommen hat. Ausgelöst durch den in zahlreichen Branchen festzustellenden Strukturwandel sahen sich die Unternehmen vielfach genötigt, die Grenzen ihres Stammgeschäfts zu durchbrechen und in andere Tätigkeitsbereiche vorzustoßen.1 So traten beispielsweise große deutsche Stahlunternehmen wie Hoesch, Krupp, Mannesmann, Thyssen und Klöckner in die Märkte Maschinenbau, Steuerungstechnik und Elektronik ein, um auf diese Weise ihre Abhängigkeit vom Stahlgeschäft zu vermindern und sich neues Wachstumspotential zu erschließen.2 Auch die jüngsten Diversifikationsaktivitäten des Daimler-Benz-Konzerns in Richtung Luft- und Raumfahrt sowie Dienstleistungen oder die Übernahme des Kaffee- und Süßwarenkonzerns Jacobs Suchard durch den Zigarettenhersteller Philip Morris verdeutlichen, in welchem Maße sich Großunternehmen heute um eine Ausweitung ihrer Betätigungsfelder bemühen.

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Literatur

  1. 4.
    Vgl. hierzu auch die entsprechenden Ausführungen in Kapitel C, Abschnitt I. 1.3.4 dieser Arbeit.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Siegfried Jacobs

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