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Die Arbeitsmarktordnung und die Arbeitslosigkeitsschwelle des Wachstums

  • Christian Jasperneite
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Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Im Kapitel 9.3 wurde gezeigt, daß unterschiedliche Länder im Spannungsfeld von Produktivität, Wachstum und Beschäftigung unterschiedliche Ergebnisse erzielen und diese mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht unabhängig von Fragen der Arbeitsmarktordnung zu sehen sind. Im folgenden Kapitel wird eine analoge Untersuchung vor dem Hintergrund des Zusammenhanges von Wachstum und Arbeitslosigkeit durchgeführt. Auch hier wird gezeigt, daß die Erfahrungen von Land zu Land unterschiedlich waren. Während in einigen Ländern eher geringe durchschnittliche Wachstumsraten mit niedrigen durchschnittlichen Arbeitslosenquoten und im Zeitablauf sogar sinkenden Arbeitslosenquoten einhergingen, konnten in anderen Ländern selbst höhere Wachstumsraten eine ähnlich positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nicht sicherstellen. Die Tab. 10.1 gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Entwicklungen. Stützzeitraum ist in den folgenden Berechnungen der Zeitraum 1981–1999.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Riese (1986), S. 85. Zu der obigen Darstellungsweise des Gesetzes von Okun siehe auch Gordon (1984), S. 539 ff. oder Schalk (1991), S. 206 f.Google Scholar
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    Vgl. Schalk, Lüschow und Untied (1997), S. 3.Google Scholar
  7. 7.
    Auch an dieser Stelle sei darauf verwiesen, daß der hier verwendete Stützzeitraum von 1981–1999 aus ökonometrischer Sicht eher kurz ist und zu möglichen Instabilitäten der Regressionsergebnisse fuhren kann; aus zuvor genannten Gründen gibt es zu dieser Vorgehensweise aber keine Alternative.Google Scholar
  8. 8.
    Auf eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse von Stationaritäts- und Kointegra-tionstests soll hier ebenfalls aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet werden. Für die Länder Kanada und Australien können stationäre Zeitreihen beider Variablen festgestellt werden, für alle anderen Länder bis auf Österreich und Dänemark kann je nach Testspezifikation eine Kointegrationsbeziehung auf dem 95%-Signifikanzniveau mit dem Johansen-Test festgestellt werden.Google Scholar
  9. 9.
    Die Werte für Italien sind unplausibel und statistisch nicht signifikant. Bei Verwendung anderer Stützzeiträume ergeben sich teilweise leicht plausiblere Werte, allerdings statistisch immer noch kaum gesichert. Für die Arbeitslosiggkeitsschwelle des Wachstums ergeben sich je nach verwendetem Stützzeitraum allerdings selten weniger als 5%, so daß hier aus Gründen der Vollständigkeit auch die ALSWRY mit 5% angegeben wird.Google Scholar
  10. 10.
    Für den direkten Vergleich ist es zuvor notwendig, die Konjunkturreagibilität der Beschäftigung durch 1 — b zu errechnen, wobei b für die in der Regression bestimmte Verdoorn-Elastizität steht.Google Scholar
  11. 11.
    Auch hier sei darauf verwiesen, daß nur der Betrag der Differenz der Wachstumsrate des BIP und der Arbeitslosigkeitsschwelle des Wachstums quadriert wurde. Die negativen Vorzeichen der nichtquadrierten Daten blieben auch hier bestehen.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christian Jasperneite

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