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Gestaltungsempfehlungen für ein Controllingsystem für Bestände in Materialflußsystemen

  • Achim Reinhold
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Zusammenfassung

Die vorangehenden Analysen haben aufgezeigt, daß sowohl in der theoretischen Konzeptionierung des Bestandscontrolling als auch in dessen praktischer Umsetzung Defizite beobachtet werden können. Wie Abbildung 6-1 im Vergleich zeigt, gründen sich diese Defizite im wesentlichen auf die fehlende Berücksichtigung der Einflußgrößen von Beständen in Planung und Kontrolle, mangelnde Kenntnis über die Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung dieser Größen, wie auch auf Intransparenz der Wechselwirkungen zwischen den Bestandsarten. In der betrieblichen Praxis sind weitere Defizite zu beobachten hinsichtlich des Abgleichs konkurrierender Bestandsziele, der Einbeziehung externer Größen in die Bestandsplanung sowie der Erzielung einer Kongruenz der Beeinflussung der Bestände und der Verantwortung für deren Höhe. Der Vergleich mit den Konzepten der Literatur zeigt jedoch, daß zur Lösung der letztgenannten Defizite bereits geeignete Instrumente vorhanden sind. So können für den Abgleich unterschiedlicher Bestandsziele oder für die Vorgabe externer Größen der Bestandsplanung Zielordnungsverfahren, Scoring-Modelle, oder das Benchmarking und die gegenseitige Auditierung angewendet werden. Lediglich die Deckung von Verantwortung und Beeinflußbarkeit kann nicht über Instrumente erzielt werden, sondern ist durch eine entsprechende organisatorische Ausgestaltung des Bestandscontrolling zu gewährleisten.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Achim Reinhold

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