Advertisement

Bezugsrahmen der Analyse des Bestandscontrolling

  • Achim Reinhold
Chapter
  • 254 Downloads

Zusammenfassung

Bestände stellen das Resultat von Entscheidungstatbeständen sämtlicher betrieblichen Bereiche dar, da Beschaffung, Produktion und Distribution wie auch die indirekten Bereiche und Sekundärfunktionen wie Forschung und Entwicklung oder Marketing auf unterschiedliche Weise Einfluß nehmen auf die Höhe und die Struktur der Bestände1. In die Ausgestaltung des Regelkreismodells des Bestandscontrolling sind daher auch solche Unternehmensbereiche einzubeziehen, die begleitende und unterstützende Funktionen in der Wertschöpfungskette ausüben, da sie wesentliche Impulse für die Beherrschung der Vermögenswerte und insbesondere der Bestände geben können. Weiterhin liegen die Möglichkeiten zur Beeinflussung der Höhe der jeweiligen Bestände in der Regel außerhalb des Handlungsrahmens des Bereichs, der die Bestandswerte zu verantworten hat2, so daß hier ein Auseinanderfallen von Verantwortung und Beeinflußbarkeit zu beobachten ist. Dies führt aufgrund bestehender Zielkonflikte zwischen den betrieblichen Funktionen zu Bestandshöhen, die das finanzielle Ergebnis und die logistische Leitungsfähigkeit des Unternehmens verschlechtern. Das Bestandsmanagement darf daher nicht als Aufgabe eines einzelnen Unternehmensbereiches oder einer Abteilung verstanden werden3, sondern als Aufgabe jedes Mitarbeiters und jedes betrieblichen Bereichs, zur Senkung der Kapitalbindung beizutragen. Dies erfordert eine unmittelbare Rückkopplung an alle Verursacher hinsichtlich der Auswirkungen ihrer Handlungen auf die Höhe der Bestände.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Achim Reinhold

There are no affiliations available

Personalised recommendations