Advertisement

Modellansätze zur Steuerplanung der internationalen Unternehmung

  • L. Haberstock

Zusammenfassung

Wie einleitend bereits abgegrenzt, kommt der Steuerplanung die Aufgabe zu, jene Handlungsalternativen auszuwählen, die das höchste Maß der Zielerreichung versprechen. Unterstellt man die Gewinnmaximierung trotz vielfacher Einschränkungen und Nebenbedingungen als repräsentative unternehme rische Zielsetzung1), dann besteht das bei der Steuerplanung zu beachtende Ziel in der relativen Steuerminimierung. Hierin soll zum Ausdruck kommen, daß die Steuerplanung im Grunde keine eigene (autonome) Zielsetzung verfolgt, sondern dazu beiträgt, den langfristigen Gewinn nach Steuern zu steigern, indem unter Berücksichtigung aller sachlichen und zeitlichen Interdependenzen die Steuerauszahlungen (relativ2)) minimiert werden.3)

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Vgl. hierzu neben Heinen, E.: Die Zielfunktion..., a.a.O., S. 9 ff. und Bidlingmaier, J.: Zielkonflikte und Zielkompromisse im unternehmerischen Entscheidungsprozeß, Wiesbaden 1968,Google Scholar
  2. 1a).
    auch Gümbel, R.: Nebenbedingungen und Varianten der Gewinnmaximierung, in: ZfhF, NF, 15. Jg. (1963), S. 12–21,Google Scholar
  3. 1b).
    sowie Moxter, A.: Präferenzstruktur und Aktivitätsfunktion des Unternehmers, in: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 6–35.Google Scholar
  4. 2).
    Insbesondere Wehmeyer hat darauf hingewiesen, daß eine absolute Steuerminimierung dazu führen müßte, alle Bemessungsgrundlagen möglichst klein zu halten, also die Unternehmung zu liquidieren. Vgl. Wehmeyer, J.: Die steuerliche Planung der Unternehmung, Düsseldorf 1967, S. 18.Google Scholar
  5. 3).
    Ein derartiges Ziel der relativen Aufwands- bzw. (opera-tionaler) der Auszahlungsminimierung gilt beispielsweise auch für die Beschaffungsplanung.Google Scholar
  6. 1).
    Vgl. hierzu insbes. Heigl, A.: Bedingungen der unternehmerischen Steuerplanung, in: StuW, 48. Jg. (1971)f S. 127–138;Google Scholar
  7. 1a).
    Heigl, A. und Melcher, G.-H.: Betriebliche..., a.a.O., S. 35 ff., Marettek, A.: Steuerbilanz- und Unternehmenspolitik, Freiburg 1971, S. 169 ff.;Google Scholar
  8. 1b).
    Marettek, A. und Gintrowski, G.: Zum Geltungsbereich von Entscheidungsmodellen für die betriebliche Steuerbilanzpolitik, in: StuW, 50. Jg. (1973), S. 141–149;Google Scholar
  9. 1c).
    Okraß, J.: Zur Praktikabilität des Modells der Steuerbarwertminimierung, in; BFuP, 25. Jg. (1973), S. 492–510,Google Scholar
  10. 1d).
    und Siegel, Th.: Zur Zielfunktion und Problemlösung bei der Ertragsteuerplanung, in: ZfB, 43. Jg. (1973), S. 265–294.Google Scholar
  11. 2).
    Vgl. hierzu Kap. 11.Google Scholar
  12. 3).
    Vgl. hierzu insbes. Dieckmann, K.: Steuerbilanzpolitik, Wiesbaden 1972, passim;Google Scholar
  13. 3a).
    Eisenach, M.: Entscheidungs-orientierte..., a.a.O., S. 97 ff., sowie Müller-Kröncke, G.A.: Entscheidungsmodelle für die Steuerbilanzpolitik, Berlin 1974, S. 33 ff.Google Scholar
  14. 4).
    über die Steuerbilanzpolitik, die sich zur Steuerpolitik wie das Subsystem zum System verhält (vgl. Müller-Kröncke, G.A.: Entscheidungsmodelle..., a.a.O., S. 29) bemerkt Wacker, W. H.: Steuerlexikon, a.a.O., S. 381, zu Recht, daß sie lange Zeit als “monetäre Drehscheibe” Ersatz für eine fehlende dynamische und sachverhaltsgestaltende Steuerplanung war.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. Eisenach, M.: Entscheidungsorientierte.... a.a.O. S. 98.Google Scholar
  16. 1).
    Vgl. u.a. zunächst Hirshleifer, J.: On the Theory of Optimal Investment Decision, in: JPE, Vol. 66 (1958), S. 329–352,Google Scholar
  17. 1a).
    wiederabgedruckt bei Solomon, E. (ed.): The Management of Corporate Capital, New York 1959, S. 205–228, hier S. 205;Google Scholar
  18. 1b).
    Kopiin, H. T.: The Profit Maximization Assumption, in: OEP, Vol. 15 (1963), S. 130–139;Google Scholar
  19. 1c).
    Baumol, W. J. and Quandt, R. E.: Investment and Discount Rates und er Capital Rationing — A Programming Approach, in: EJ, Vol. 75 (1965), S. 317–329;Google Scholar
  20. 1d).
    Schmitt-Rink, G.: Über Unternehmungsziele — Bemerkungen zur neueren Kritik an der Gewinnmaximierungs-Hypothese, in: JfNuSt, Bd. 179 (1966), S. 418–428;Google Scholar
  21. 1d).
    Laux, H. und Franke, G.: Der Erfolg im betriebswirtschaftlichen Entscheidungsmodell, in: ZfB, 40. Jg. (1970), S. 31–52,Google Scholar
  22. 1e).
    und Haberstock, L.: Zur Integrierung der Ertragsbesteuerung in die simultane Produktions-, Investitions- und Finanzierungsplanung mit Hilfe der linearen Programmierung, Köln-Berlin-Bonn-München 1971, S. 23 ff.Google Scholar
  23. 2).
    Vgl. weiter Koch, H.: Der begriff des ökonomischen Gewinns — Zur Frage des Optimalitätskriteriums in der Wirtschaftlichkeitsrechnung, in: ZfbF, 20. Jg. (1968), S. 389–441, hier S. 414–426;Google Scholar
  24. 2a).
    ders.: Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsrechnung, Wiesbaden 1970, hier S. 69–85; Moxter, A.: Präferenzstruktur..., a.a.O., S. 11 ff.;Google Scholar
  25. 2b).
    Wesemann, J.: Die Problematik der Investitionstheorie, Diss. Münster 1968, hier z.3. S. 161–171,Google Scholar
  26. 2c).
    und Drukarczyk, J.: Investitionstheorie und Konsurapräferenz, Berlin 1970, ins-bes. S. 12–21.Google Scholar
  27. 1).
    Vgl. hierzu aus der jüngsten Literatur insbes. Schulte, K.-W.: Optimale Nutzungsdauer und optimaler Ersatzzeitpunkt bei Entnahmemaximierung, Meisenheim 1975, S. 11 ff.Google Scholar
  28. 2).
    Vgl. Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S.56–63.Google Scholar
  29. 3).
    Vgl. hierzu Hax, H.: Bewertungsprobleme bei der Formulierung von Zielfunktionen für Entscheidungsmodelle, in: ZfbF, 19. Jg. (1967), S. 741–761.Google Scholar
  30. 4).
    Vgl. hierzu später Kap. 45.Google Scholar
  31. 1).
    Die von der Mutter noch zu zahlende Körperschaftsteuer beläuft sich auf 265.,. 6 = 259.Google Scholar
  32. 1).
    Die hochgesetzten Indizes geben hier und in den späteren Ableitungen an, auf welche Teileinheit der internationalen Unternehmung sich das jeweils gekennzeichnete Symbol bezieht: M Muttergesellschaft (Spitzeneinheit) T Tochtergesellschaft (Grundeinheit) B Betriebstätte (Grundeinheit) Z Basisgesellschaft (Zwischeneinheit)Google Scholar
  33. 2).
    Die einzelnen Komponenten des Endvermögens werden später differenziert mit Hilfe von besonderen Variablen dargestellt; hier soll lediglich ein Überblick über die Grundstruktur der Zielfunktion gegeben werden. Die jährlichen Entnahmen werden in den Restriktionen des Modells berücksichtigt.Google Scholar
  34. 1).
    Möglich ist natürlich auch eine faktische Ausschüttung am Ende der letzten Periode des Planungszeitraumes? hier kommt es jedoch darauf an, eine Zurückbehaltung durch eine Ausschüttungsfiktion zu ersetzen.Google Scholar
  35. 1).
    Vgl. insbes. Jääskeläinen, V.: Optimal Financing and Tax Policy of the Corporation, Helsinki 1966;Google Scholar
  36. 1a).
    Blumentraht, U.: Investitions- und Finanzplanung mit dem Ziel der Endwert-maximierung, Wiesbaden 1969;Google Scholar
  37. 1b).
    Schweim, J.: Integrierte Unternehmungsplanung, Bielefeld 1969;Google Scholar
  38. 1c).
    Meyhak, H.: Simultane Gesamtplanung im mehrstufigen Mehrproduktunternehmen, Wiesbaden 1970;Google Scholar
  39. 1d).
    Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O.; Haegert, L.: Der Einfluß der Steuern auf das optimale Investitions- und Finanzierungsprogramm, Wiesbaden 1971;Google Scholar
  40. 1e).
    Grundmann, H.-R.: Optimale Investitions- und Finanzplanung unter Berücksichtigung der Steuern, Diss. Hamburg 1973;Google Scholar
  41. 1f).
    Müller-Kröncke, A.; Entscheidungsmodelle..., a.a.O.; diese Entwicklung ist eingeleitet worden mit den Arbeiten von Charnes, A., Cooper, W.W. and Miller, M.H.: Application of Linear Programming to Financial Budgeting and the Costing of Funds, ins JB, Vol. 32 (1959), S. 20–46, wiederabgedruckt in: Solomon, E. (ed.): The Management..., a.a.O., S. 229–255;Google Scholar
  42. 1g).
    Albach, H.: Investition und Liquidität, Wiesbaden 1962;Google Scholar
  43. 1h).
    Weingartner, H. M.: Mathematical Programming and the Analysis of Capital Budgeting Problems, Englewood Cliffs (N.J.) 1963;Google Scholar
  44. 1i).
    Hax, H.: Investitions- und Finanzplanung mit Hilfe der linearen Programmierung, in: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 430–446,Google Scholar
  45. 1k).
    sowie Jacob, H.: Neuere Entwicklungen in der Investitionsrechnung, in: ZfB, 34. Jg. (1964), S. 487–507 und S. 551–592.Google Scholar
  46. 2).
    Vgl. zur folgenden Darstellung dieser Teilbereiche einschließlich der Symbolik Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 38 ff. und S. 123 ff.Google Scholar
  47. 3).
    Vgl. die in Kap. 41 aufgeführten Aktionsparameter.Google Scholar
  48. 1).
    Vgl. hierzu Dinkelbach, W. und Steffens, F.: Gemischt ganzzahlige lineare Programme zur Lösung gewisser Entscheidungsprobleme, in: UF, 5. Jg. (1961), S. 3–14.Google Scholar
  49. 1a).
    Vgl. zur 0–1-Technik auch Dinkelbach, W. und Hax, H.: Die Anwendung der gemischt ganzzahligen linearen Programmierung auf betriebswirtschaftliche Entscheidungsprobleme, in: ZfhF, NF, 14. Jg. (1962), S. 179–196;Google Scholar
  50. 1b).
    Dantzig, G. B.: Lineare Programmierung und Erweiterungen, Berlin-Heidelberg-New York 1966, S. 608 ff.;Google Scholar
  51. 1c).
    Müller-Merbach, H.: Operations Research, Berlin und Frankfurt/Main 1969, S. 349 ff.,Google Scholar
  52. 1d).
    sowie Hax, H.: Entscheidungsmodelle in der Unternehmung, Reinbek 1974, S. 145 ff.Google Scholar
  53. 1).
    Vgl. hierzu und zu den folgenden Restriktionen Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 39 ff. und S. 123 ff. Dort sind auf S. 91 ff. auch mögliche Erweiterungen beschrieben.Google Scholar
  54. 2).
    Es sei nochmals daran erinnert, daß diese Restriktionen nach Kennzeichnung mit dem hochgesetzten Index M, T oder B sowohl für die Spitzen- als auch für die Grundeinheiten der internationalen Unternehmung gelten.Google Scholar
  55. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 324.Google Scholar
  56. 1).
    Im Kap. 433 wird gezeigt, wie sich die Verlustvortrags-möglichkeit auf eine bestimmte Anzahl von Jahren begrenzen läßt, z.B. auf 5 Jahre gemäß § 10d EStG.Google Scholar
  57. 1).
    Vgl. hierzu insbesondere die aus der Gliederung erkennbare Systematik.Google Scholar
  58. 2).
    Vgl. hierzu auch Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 178 ff.Google Scholar
  59. 1).
    Zur Vereinfachung wird hier die Handels- mit der Steuerbilanz gleichgesetzt. Vgl. zu ähnlichem Vorgehen auch Laux, H.: Kapitalkosten und Ertragsteuern, Köln-Berlin-Bonn-München 1969, S. 17.Google Scholar
  60. 2).
    Vgl. hierzu etwa Wöhe, G.: Die Steuern..., a.a.O., S. 76, und Rose, G.: Die Ertragsteuern, 2. Aufl., Wiesbaden 1972, S. 158.Google Scholar
  61. 1).
    Wenn dieser Betrag so hoch ist, daß keine zulässige Lösung mehr existiert, dann muß das angestrebte Dividendenniveau und damit das Anspruchsniveau der Eigentümer gesenkt werden.Google Scholar
  62. 2).
    Für Zwecke einer Dualinterpretation der optimalen Ausschüttungspolitik kann es sich jedoch als vorteilhaft erweisen, Mindestausschüttungsanforderungen zu stellen, wobei es weniger auf die Höhe der Mindest aus schüttung ankommt (diese ann Null gesetzt werden!), als vielmehr auf die Existenz der mit diesen Restriktionen verbundenen Dualvariablen.Google Scholar
  63. 1).
    Die Absolutglieder der Restriktionen werden hier nur der besseren Anschaulichkeit wegen wiederholt.Google Scholar
  64. 1).
    Wie schon bei T können Netto-Dividende und Anrechnungsbetrag, da vorzeichengleich, zusammengefaßt werden.Google Scholar
  65. 1).
    Zu Einzelheiten hierzu vgl. Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 49 ff.Google Scholar
  66. 2).
    Vgl. oben Kap. 42.Google Scholar
  67. 3).
    Der Steuersatz SM muß natürlich genauer SM lauten, da die fiktive Ausschüttung in der letzten Periode n im Inland mit dem Normalsatz “besteuert” wird.Google Scholar
  68. 1).
    Die Nichtnegativitätsbedingungen, die für alle Variablen des Modells gefordert werden, sind hier und später nicht mehr gesondert aufgeführt.Google Scholar
  69. 2).
    Vgl. Kap. 2222.Google Scholar
  70. 1).
    Indirekt führen natürlich Auslandsverluste über die Ausschüttungssperre zu einer Beeinflussung der Dividenden -und damit auch der Anrechnungshöhe. Auf § 3 AuslInvG wird in einem der folgenden Teilmodelle eingegangen.Google Scholar
  71. 1).
    Das Ausland könnte dann allerdings noch seinen Quellenabzugssteuersatz senken, um für die internationale Unternehmung steuerliche Anreize zu schaffen.Google Scholar
  72. 1).
    Vgl. hierzu Debatin, H.: Die Pauschalierung..., a.a.O., S. 305.Google Scholar
  73. 1).
    Die mit der Pauschalieruncsmethode verbundene Behandlung ausländischer Verluste gilt nur für ausländische Betriebstätten und wird im Kap. 4332 modellmäßig formuliert.Google Scholar
  74. 1).
    Als Normalfall wird hier jene Situation angesehen, in der (50) streng und (51) nicht streng erfüllt sind, in der also auch Teile des Gesamteinkommen mit dem normalen KSt-Satz versteuert werden.Google Scholar
  75. 2).
    Die Obergrenze wird hier als nicht wirksam unterstellt.Google Scholar
  76. 3).
    Die Periodenindizes sind aus Vereinfachungsgründen weggelassen worden.Google Scholar
  77. 1).
    Der gesamte Klammerausdruck der Zielfunktion kann noch zu der Konstanten C3 T zusammengefaßt werden.Google Scholar
  78. 1).
    Vgl. die ausführliche Darstellung in Kap. 2311; auf steuerrechtliche Einzelheiten wird hier nur insoweit eingegangen, als dies für die Erläuterungen der Restriktionen erforderlich ist.Google Scholar
  79. 1).
    Bei einem anderen Beteiligungsverhältnis wäre in (72) der Ausdruck St T.-xGt TM mit dem als Datum gegebenen Beteiligungsprozentsatz zu multiplizieren.Google Scholar
  80. 1).
    Vgl. Kap. 2311.Google Scholar
  81. 1).
    Der Progressionsvorbehalt wird erst in der Gruppe von Teilmodellen behandelt, bei denen die Spitzeneinheit eine Einzelunternehmung ist.Google Scholar
  82. 1).
    Der Klammerausdruck kann als Konstante C4 T wiedergegeben werden.Google Scholar
  83. 2).
    Vgl. hierzu Kap. 2313.Google Scholar
  84. 1).
    Lt. § 3 Abs. 1 AuslInvG ist 1=4+1=5.Google Scholar
  85. 2).
    Lt. § 3 Abs. 3 AuslInvG ist m = 5.Google Scholar
  86. 3).
    Diese Bedingung stimmt auch mit § 3 AuslInvG überein, da dort 1 = m.Google Scholar
  87. 1).
    Die Bildung der steuerfreien Rücklagen ist in diesem Teilmodell nur in den Perioden 1 bis 1 vorgesehen; dies steht in Übereinstimmung mit dem § 3 AuslInvG und der Prämisse der 100%-Beteiligung, wonach nur Anlaufverluste steuerlich begünstigt werden. Grundsätzlich ist aber (de lege ferenda) jede beliebige Zeitspanne tA bis tE im Modell formulierbar, z.B. im Rahmen besonderer konjunkturpolitischer Maßnahmen des Gesetzgebers.Google Scholar
  88. 1).
    Die Regelung des § 3 AuslInvG kann auch mit den anderen Teilmodellen kombiniert werden, soweit die entsprechenden Voraussetzungen (insbes. wesentliche Beteiligung an einer ausländischen Kapitalgesellschaft) erfüllt sind; vgl. hierzu die späteren Gesamtmodelle.Google Scholar
  89. 2).
    Die Verlustbehandlung bei einer nach § 15 Abs. 1 StAnpG unbeschränkt steuerpflichtigen ausländischen Tochtergesellschaft wird hier als atypischer Fall nicht als Teilmodell erfaßt. Die Formulierung ist jedoch leichter als in den vorangegangenen Teilmodellen, weil es sich dann lediglich um einen “inländischen” Konzern handelt.Google Scholar
  90. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 323.Google Scholar
  91. 2).
    Vgl. auch die Teilzusammenfassung II in Kap. 323.Google Scholar
  92. 1).
    Es wird wie bei der Tochtergesellschaft davon ausgegangen, daß die Kapitaleinlagen kosten- und steuerfrei aus dem Ausland rücktransferiert werden können.Google Scholar
  93. 2).
    Auf den Progressionsvorbehalt wird erst in Kap. 434 eingegangen; dort unterliegt die Spitzeneinheit der Einkommensteuer.Google Scholar
  94. 1).
    Wie z.B. Kanada, vgl. Kap. 323.Google Scholar
  95. 1).
    Vgl. auch Kap. 2222.Google Scholar
  96. 1).
    Das gilt auch für die Schlupfvariable sB FA2t.Google Scholar
  97. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 4331.6.Google Scholar
  98. 2).
    Man könnte hieraus schließen, der Erlaß sei eher eine besondere Form der Freistellung als ein Spezialfall der Pauschalierung mit dem Steuersatz von 0%.Google Scholar
  99. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 2223.Google Scholar
  100. 1).
    Vgl. hierzu die Teilzusamnienfassung II in Kap. 323.Google Scholar
  101. 1).
    Vgl. hierzu Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 226 ff.; Grundmann, H.-R.: Optimale..., a.a.O., S. 184 ff. sowie Müller-Kröncke, G.A.: Entscheidungsmodelle..., a.a.O., S. 231 ff. und S. 260 ff.Google Scholar
  102. 1).
    Vgl. Kap. 4331.9.Google Scholar
  103. 1).
    Inlandsverluste brauchen in (165) nicht ausdrücklich aufgenommen zu werden, da ohnehin xGtq = 0, fall xVt. > 0.Google Scholar
  104. 1).
    Vgl. zu dieser Konstanten die Zielfunktion (85).Google Scholar
  105. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 4331.3.Google Scholar
  106. 1).
    Der Klammerausdruck wird später mit C5 T abgekürzt.Google Scholar
  107. 1).
    Vgl. Kap. 4331.10.Google Scholar
  108. 2).
    Auch bei der gewöhnlichen Anrechnung sind nur die GuV-Restriktionen (167)/(168) zu erweitern.Google Scholar
  109. 1).
    Die Inlandsverluste determinieren zwar auch den Steuersatz der laufenden Periode, sind aber nur für die Bemessungsgrundlage, nicht (auch noch) für die Steuersatzbe-rechnung vortragsfähig.Google Scholar
  110. 1).
    Die zweite Variante des Teilmodells (ohne ausl. Verlust-vortrag!) ist analog Kap. 4332.7 zu formulieren.Google Scholar
  111. 1).
    Es wurden alle Teilmodelle durchgerechnet? die Lösungsausdrucke finden sich im Anhang S.262 ff.; die dazugehörigen Daten sind im Symbolverzeichnis angegeben. Von den Modellen mit einer Einzelunternehmung als Spitzeneinheit sind nur die Lösungen der beiden Teilmodelle mit gewöhnlicher Anrechnung in den Anhang aufgenommen worden, denn hier wurde der Stufentarif aus dem Kap, 434 durch einen entsprechenden Anstoßtarif ersetzt. Ein solcher Ersatz war in Modellen mit Progressionsvorbehalt nur unter Aufgabe der Linearitätsprämisse möglich; der Stufentarif führte dagegen wegen der geringen Stufenanzahl und der daraus resultierenden zu großen Stufenhöhen zu unrealistischen Ergebnissen. Bei größeren Modellen wurden zur Verkürzung der kostspieligen Rechenzeit gelegentlich einzelne Variablen mit Fixwerten angesetzt, soweit ihr optimaler Lösungswert aus Teiloder Parallelmodellen eindeutig bekannt war. Dieses Verfahren wurde zur Verbesserung der Konvergenz auch bei einigen Teilmodellen (in Hinblick auf die Abschreibungsmethoden) angewandt.Google Scholar
  112. 1).
    Vgl. das Inhaltsverzeichnis der Teilmodelle S. A1, dort sind auch die entsprechenden Kapitel der Arbeit angegeben.Google Scholar
  113. 2).
    Vgl. zu der Konstanten C die Zielfunktion (85) im Kap. 4331.9.Google Scholar
  114. 1).
    Der Fall, daß die Spitzeneinheit in einem Lande gleichzeitig eine Tochtergesellschaft und eine Betriebstätte plant, ist zwar realiter möglich, jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Modells. Im übrigen wären für diesen Fall keine speziellen Ausschlußrestriktionen mehr erforderlich.Google Scholar
  115. 1).
    Vgl. S. 317 ff.Google Scholar
  116. 2).
    Die Herkunft leitet sich vom entsprechenden griechischen Buchstaben ab, der häufig als Symbol für die Dualvariablen verwandt wird, die den einzelnen Restriktionen zugeordnet sind.Google Scholar
  117. 1).
    An dieser Stelle sei Herrn Ing.(grad.) M. Trittelvitz, FHS des Saarlandes, herzlich gedankt, dessen intensive Mitarbeit bei der praktischen Durchführung der Rechnungen über das Terminal, bei der Fehlersuche in den Modellen und bei der Aufstellung von Hilfsprogrammen wesentlich zum Gelingen der Arbeit beigetragen hat.Google Scholar
  118. 2).
    Gute Dienste bei der Suche nach Fehlern beim Datenablo-chen und u.U. auch bei der Modellformulierung leistet eine durch ein Hilfsprogramm erzeugte Besetzungsmatrix, die nur die Vorzeichen der Koeffizienten enthält.Google Scholar
  119. 1).
    Einen überblick über die Verfahren der ganzzahligen linearen Programmierung geben z.B. Glover, F.: A Multiphase-Dual Algorithm for the Zero-One Integer Programming Problem, in: OR, Vol. 13(1965), S. 879–919,Google Scholar
  120. 1a).
    Balinski, M.L.: Integer Programming: Methods, Uses, Computation, in: MS, Vol. 12 (1966), Series A, S. 253–313,Google Scholar
  121. 1b).
    Geoffrion, A.M. and Marsten, R.E.: Integer Programming Algorithms: A Framework and State-of-the-Art Survey,in: MS, Vol. 18 (1972), S. 465–491,Google Scholar
  122. 1c).
    sowie Müller-Merbach, H.: Operations Research, a.a.O., S. 349 ff., Müller-Kröncke, G.A.: Entscheidungsmodelle..., a.a.O., S. 283 ff., und Wegener, H.: Die Optimierung linearer Investitions- und Finanzplanungsmodelle mit ausgewählten Verfahren der ganzzahligen Programmierung, Diss. Göttingen 1973, S. 124 ff.Google Scholar
  123. 2).
    Müller-Merbach, H.: Operations Research, a.a.O., S. 361.Google Scholar
  124. 1).
    Control Data Corporation: APEX-III Reference Manual, Minneapolis 1975, S. 8–5. Hinweise zur praktischen Lösbarkeit größerer Programme finden sich z.B. bei Biethahn, J. und Liebmann, H.-P.: Die numerische Behandlung eines gemischt-ganzzahligen Investitionsproblems mit exakten und heuristischen Methoden, in: ZfB, 42. Jg. (1972), S. 401–420, dort insbesondere S. 413 ff.Google Scholar
  125. 1).
    Für die Muttergesellschaft sind solche Aussagen nicht möglich, da für sie eine im Zeitablauf konstante Dividendenpolitik unterstellt wird, vgl. XEGM + XERM = 100. Andernfalls wäre die Privatsphäre der Aktionäre in das Entscheidungsfeld des Modells einzubeziehen gewesen.Google Scholar
  126. 2).
    Die Rechenzeit kann in solchen Fällen verkürzt werden, indem man entweder die Variable SFB4 oder die Variable XEBM3 auf Null festsetzt.Google Scholar
  127. 1).
    Vgl. hierzu Kap. 322; dort wird auch die besondere Problematik skizziert, die in diesem Zusammenhang aus dem gespaltenen Körperschaftsteuer-Tarif resultiert.Google Scholar
  128. 1).
    Vgl. Kap. 31.Google Scholar
  129. 2).
    Vgl., hierzu den Zielfunktionswert des Teilmodells 19B im Anhang S. 284; dieser Wert ist um die Auswirkungen des Wegfalls der festgesetzten Ausschüttungen XETM2 = 150 zu erhöhen, also um 150.0,85–0,01 = 1,275. (Die 0,01 sind der Dualwert der Ausschüttung!)Google Scholar
  130. 3).
    Es läßt sich dann eine Art “pay-off period” errechnen, die angibt, nach wieviel Perioden sich die Umwandlung von T in B gelohnt hat. Im übrigen könnte die Umwandlung in beiden Richtungen in das Modell integriert werden, indem man die Umwandlungsfixkosten mit Hilfe der 0–1-Technik entscheidungsabhängiq macht.Google Scholar
  131. 1).
    Vgl. die Übersicht über die Teilmodelle auf S. 262.Google Scholar
  132. 2).
    Vgl. zu der Konstanten C die Zielfunktion (33) im Kap. 4331.2.Google Scholar
  133. 1).
    Der Wert ist lt. “columns” aus rechentechnischen Gründen auf O festgesetzt worden, weil aufgrund der Lösungen von zwei hier nicht wiedergegebenen Teilmodellen, nämlich des T- bzw. B-Teils des Gesamtmodells 2, die Vorteilhaf-tigkeit der Betriebstätte feststand; analoges gilt für die anderen festgesetzten Variablen.Google Scholar
  134. 1).
    Vgl. hierzu den Hinweis auf den T-Teil des Gesamtmodells 2 in Fußn. 1 auf S. 246.Google Scholar
  135. 2).
    Vgl. hierzu auch die — verbal abgeleiteten — Ergebnisse in der jüngst erschienenen Arbeit von Telkamp, H.-J.: Betriebstätte oder Tochtergesellschaft im Ausland? Wiesbaden 1975, z.B. S. 391.Google Scholar
  136. 1).
    Vgl. Kap. 2222.4.Google Scholar
  137. 2).
    Unter Berücksichtigung der geltenden Steuersätze kommt die Pauschalierung eher für Spitzeneinheiten in Frage, die der Einkommensteuer unterliegen, als für Kapitalgesellschaften, insbesondere wenn diese hohe Dividendenausschüttungen vornehmen.Google Scholar
  138. 3).
    Vgl. Anhang S. 293.Google Scholar
  139. 1).
    Vgl. hierzu inbesondere Kilger, W.: Optimale Produktionsund Absatzplanung, Opladen 1973;CrossRefGoogle Scholar
  140. 1a).
    Adam, D.: Simultane Ablauf- und Programmplanung bei Sortenfertigung mit ganzzahliger linearer Programmierung, in: ZfB, 33. Jg. (1963), S. 233–245;Google Scholar
  141. 1b).
    Haberstock, L.: Zur Integrierung..., a.a.O., S. 91 ff.; Tietz, B.: Grundlagen der Handelsforschung. Marketing-Theorie, Erster Band: Die Methoden, Rüschlikon-Zürich 1969, insbes. S. 764–800,Google Scholar
  142. 1c).
    sowie allgemein Kern, W.: Gestaltungsmöglichkeit und Anwendungsbereich betriebswirtschaftlicher Planungsmodelle, in: ZfhF, NF, 14. Jg. (1962), S. 167–179.Google Scholar
  143. 2).
    Vgl. z.B. Haegert, L.: Der Einfluß..., a.a.O., S. 42 ff. und S. 60 ff. und Steinmann, H.: Liquiditätsoptimierung in der kurzfristigen Finanzplanung, in: BFuP, 20. Jg. (1968), S. 257–276.Google Scholar
  144. 1).
    Vgl. zu dieser Entwicklung insbes. Mattessich, R.: Accounting and Analytical Methods, Homewood (111.) 1964;Google Scholar
  145. 1a).
    Jaedicke, R.K., Ijiri, Y. and Nielsen, O. (eds.): Research in Accounting Measurement, American Accounting Association 1966;Google Scholar
  146. 1b).
    Gümbel, R.: Die Bilanztheorie Wilhelm Riegers, in: ZfB, 36. Jg. (1966), S. 333–367;Google Scholar
  147. 1c).
    Zwehl, W. v.: Untersuchung zur Erstellung einer Planbilanz als Ergänzung des Jahresabschlusses, Berlin 1968;Google Scholar
  148. 1d).
    Lücke, W. und Hautz, Ü.: Bilanzen aus Zukunftswerten, Wiesbaden 1973,Google Scholar
  149. 1e).
    sowie Wohlgemuth, M.: Aufbau und Einsatzmöglichkeiten einer Planerfolgsrechnung als operationales Lenkungs- und Kontrollinstrument der Unternehmung, Berlin 1975.Google Scholar
  150. 2).
    Vgl. hierzu inbes. Busse v. Colbe, W. und Ordelheide, D.: Konzernabschlüsse, 2. Aufl., Wiesbaden 1975, insbes. Kap. 9,Google Scholar
  151. 2a).
    sowie Wysocki, K. v.: Weltbilanzen als Planungsobjekte und Planungsinstrumente multinationaler Unternehmen, in: ZfbF, 23. Jg. (1971), S. 682–700.Google Scholar
  152. 3).
    Vgl. hierzu z.B. Lück, W.: Die Umrechnung der Jahresabschlüsse ausländischer Konzerngesellschaften und die Bedeutung von Umrechnungsdifferenzen für die Aufstellung internationaler Konzernabschlüsse, Düsseldorf 1974.Google Scholar
  153. 1).
    Vgl. hierzu Waverman, L.: Trie Preventive Tariff and the Dual in Linear Programming, in: AER, Vol. 62 (1972), S. 620–629.Google Scholar
  154. 2).
    Vgl. hierzu auch Poensgen, O.H.: Geschäftsbereichsorganisation, Opladen 1973, S. 457 ff.CrossRefGoogle Scholar
  155. 3).
    Die gemischt-ganzzahlige Version von APEX-III läßt eine parametrische Abwandlung zu.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1976

Authors and Affiliations

  • L. Haberstock

There are no affiliations available

Personalised recommendations