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Der Aufbau und die Besteuerung der internationalen Unternehmung

  • L. Haberstock

Zusammenfassung

Der Begriff der internationalen Unternehmung setzt zunächst den der nationalen Unternehmung voraus. Dieser ist dadurch charakterisiert, daß die nationale Unternehmung ihre Aktivitäten auf das Hoheitsgebiet eines Staates beschränkt, daß sie in diesem Staat ihren juristischen Sitz und ihr Leitungszentrum hat und daß aus diesem Staat ihr Personal und ihre Eigentümer stammen.2)

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Literatur

  1. 1).
    Siehe hierzu aus der umfangreichen Literatur insbes. Clee, G.H. und Sachtjen, W.M.: Organizing a Worldwide Business, in: HBR, Vol. 42 (1964), S. 55–67;Google Scholar
  2. 1a).
    Fayerweather, J.: International Business Management: A Conceptual Framework, New York — Toronto — London 1969;Google Scholar
  3. 1b).
    Fröhlich, F.W.: Multinationale Unternehmen, Baden-Baden 1974;Google Scholar
  4. 1c).
    Gruhler, W.: Die Kontroverse um die multinationalen Unternehmen -Kritik der Vorwürfe und Forderungen, Köln 1974;Google Scholar
  5. 1d).
    Gruhler, W.: Die Kontroverse um die multinationalen Unternehmen -Kritik der Vorwürfe und Forderungen, in: AG, 20. Jg. (1975), S. 87–94;Google Scholar
  6. 1e).
    Kahmann, J.: Absatzpolitik multinationaler Unternehmungen, Berlin 1972;Google Scholar
  7. 1f).
    Kindleberger, Ch.P.: International Economics, 3. Aufl., Homewood (111.) 1963;Google Scholar
  8. 1g).
    Koppensteiner, H.-G.: Internationale Unternehmen im deutschen Gesellschaftsrecht, Frankfurt (Main) 1971; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 8 ff.;Google Scholar
  9. 1h).
    Lilienthal, D.: The Multinational Corporation, in: Management and Corporation 1985, hrsg. v. Anshen, M. und Bach, G.L., New York-Toronto-London 1960, S. 119–158;Google Scholar
  10. 1i).
    Prühs, H.: Gesellschaftsrechtliche Probleme internationaler Unternehmen, in: AG, 18. Jg. (1973), S. 395–401;Google Scholar
  11. 1j).
    Robinson, R.D.: International Business Policy, New York-Chicago-San Franzisco-Toronto-London 1964;Google Scholar
  12. 1k).
    Sieber, E.H.: Die internationale Unternehmung, in: Gegenwartsfragen der Unternehmensführung, hrsg. v. H.-J. Engeleiter, Herne-Berlin 1966, S. 51–68,Google Scholar
  13. 1l).
    sowie Zünd, A.: Kontrolle und Revision in der multinationalen Unternehmung, Bern 1973.Google Scholar
  14. 2).
    Die beiden letzten Bedingungen werden gewöhnlich genannt, sind aber für die folgenden Zwecke nicht zwingend erforderlich.Google Scholar
  15. 1).
    Die zweite und/oder dritte Stufe können auch übersprungen werden.Google Scholar
  16. 2).
    Spätestens hier setzt die Steuerpflicht im Ausland ein.Google Scholar
  17. 3).
    Zur Alternative “Aufkauf bestehender Unternehmen” oder “Neugründung” vgl. Tugendhat, Chr.: The Multinationals, London 1971, S. 57 ff.Google Scholar
  18. 4).
    Vgl. insbesondere Kahmann, J.: Absatzpolitik..., a.a.O., S. 13 ff., sowie Zünd, A.: Kontrolle..., a.a.O., S. 35 ff.Google Scholar
  19. 5).
    Hier zitiert nach Kahmann, J.: Absatzpolitik..., a.a.O., S. 16.Google Scholar
  20. 1).
    Sieber, E.H.: Die internationale Unternehmung, a.a.O., S. 53 ff., trifft hierbei Unterscheidungen nach dem Kriterium “Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz” und gelangt von der multi- über die internationale zur Weltunternehmung.Google Scholar
  21. 2).
    Vgl. hierzu und zum folgenden vor allem Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 14–18, sowie Witthöfft, G.: Konzerne, internationale, in: HdB, Bd. 2, 3. Aufl., Stuttgart 1958, Sp. 3337–3343.Google Scholar
  22. 3).
    Als Sonderfälle sind auch internationale Konzerne mit zwei (gleichberechtigten) Spitzeneinheiten bekannt, z.B. der Unilever-Konzern, der Royal Dutch-Shell-Konzern oder die Firmen Nestle und Hoffman-La Roche. Die Gründe für einen derartigen Konzernaufbau liegen neben der historischen Entwicklung auch auf steuerlichem Felde, da bei einer Fusion über die Grenze hinweg die stillen Rücklagen einer Gesellschaft hätten aufgedeckt und versteuert werden müssen.Google Scholar
  23. 1).
    Es muß sich um “aktive” Tätigkeiten i.S. des AStG handeln; vgl. hierzu Kap. 2312.Google Scholar
  24. 2).
    Vgl. hierzu Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 15 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 3 ff.; Edwards, R.N.: Internationale Steuerplanung mit praktischen Beispielen, in: EStZ,ohne Jg. (1967), S. 567–581,Google Scholar
  25. 2a).
    sowie Rädler, A.J.: Vergleich der Besteuerung der Auslandsniederlassungen deutscher Personenunternehmen und deutscher Kapitalgesellschaften, in: Steuerlast und Unternehmungspolitik, hrsg. v. K. Oettle, Stuttgart 1971, S. 143–167.Google Scholar
  26. 1).
    Siehe auch Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 98/99.Google Scholar
  27. 2).
    Vgl. Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 3 ff.Google Scholar
  28. 1).
    Vgl. Kap. 4.Google Scholar
  29. 2).
    Vgl. Kap. 212.Google Scholar
  30. 1).
    Vgl, hierzu und zum folgenden insbes. Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 40 ff.; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 215 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 25 ff. und S. 341 ff., sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 311 ff.Google Scholar
  31. 2).
    Gibbons, W.J.: Tax Factors in Basing International Business Abroad, Cambridge (Mass.) 1957, zitiert nach Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 215, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 40.Google Scholar
  32. 3).
    Das AStG spricht allerdings von Zwischengesellschaften.Google Scholar
  33. 1).
    Vgl. hierzu Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 5, sowie Bachern, H.: Die optimale Ausgestaltung..., a.a.O., S. 12, der sich als Quelle wiederum bezieht auf Fischer, K.: Die internationale Unternehmung — Umriß eines Unternehmungstyps, Diss. Nürnberg 1967, S. 18.Google Scholar
  34. 1).
    Ihre systematische Einordnung und Behandlung würde wegen der vielfältigen und z.T. noch umstrittenen Einzelregelungen des AStG eine eigene Arbeit erfordern; die Modellansätze im Kap. 4 berücksichtigen in Übereinstimmung dazu die (allerdings sehr wichtigen) qualitativen Abgrenzungen des AStG (noch) nicht.Google Scholar
  35. 2).
    Wenn später vom Inland bzw. Wohnsitzstaat gesprochen wird, so ist damit die BRD gemeint, soweit nicht ausdrücklich auf eine andere Bedeutung hingewiesen wird; entsprechend ist mit Quellen- bzw. Ursprungsland das Ausland als Domizilstaat der Grundeinheiten Tochtergesellschaft bzw. Betriebstätte gemeint.Google Scholar
  36. 3).
    Vgl. hierzu insbesondere Roer, H.: Besteuerung der Auslandsbeziehungen, 2. Aufl., Herne/Berlin 1965; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 97 ff.; Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 26 ff.,Google Scholar
  37. 3a).
    sowie Hillert, A.: Steuerliche Überlegungen bei Gründung von Tochtergesellschaften oder Betriebstätten in EG-Staaten, in: GmbH-Rdsch., 66. Jg. (1975), S. 38–43.Google Scholar
  38. 1).
    Die §§ 7 ff. AStG lösten die frühere Regelung des § 15 Abs. 2 StAnpG ab, wonach eine ausländische Tochter im Inland unbeschränkt steuerpflichtig war, wenn sie als Organ-gesellschaft der inländischen Mutter betrachtet werden konnte. Es wurde in diesen Fällen eine fiktive Geschäftsleitung im Inland unterstellt, mit deren Hilfe dann der Durchgriff auf die dahinterstehenden Gesellschafter erfolgen konnte. Man sprach hier auch von der sog. “internationalen Organschaft”. Die Finanzverwaltung wandte allerdings den § 15 Abs. 2 StAnpG nur selten an.Google Scholar
  39. 1).
    Je nach Rechtsform (Einzelunternehrriung oder Personengesellschaft bzw. Kapitalgesellschaft) der Spitzeneinheit.Google Scholar
  40. 2).
    Auf die indirekte Anrechnung nach § 19a Abs. 2–5 KStG und ihre Voraussetzungen wird noch eingegangen.Google Scholar
  41. 3).
    Von Kreditwirkungen der Steuerzahlung und -anrechnung sei abgesehen.Google Scholar
  42. 4).
    Vgl. Art. 10 OECD-Muster-DBA. Die Grenze zwischen einfacher und Schachtel-Beteiligung wird (wie üblich) bei 25% festgelegt; in vielen Industriestaaten liegt jedoch die Grenze schon erheblich tiefer.Google Scholar
  43. 1).
    Vgl. hierzu insbes. Debatin, H.: Die ertragsteuerlichen Schachtelvergünstigungen des deutschen Außensteuerrechts, in: DB, 28. Jg. (1975), S. 1714–1718, sowie S. 1764–1770; Lempenau, G.: Die neuen Schachtelprivilegien..., a.a.O., S. 1045 ff.; Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 65 ff.;Google Scholar
  44. 1a).
    Mennel, A.: Die Besteuerung von ausländischen Dividenden und Zinsen bei Empfängern in der Bundesrepublik Deutschland, in: IWB 1968, Fach 3, Gr. 3, S. 273–294; Müller, L.: Probleme des Schachtelprivilegs..., a.a.O., S. 252 ff.;Google Scholar
  45. 1b).
    Mennel, A.: Die Konzerne im Handelsund Steuerrecht, in: DStR, 13. Jg. (1975), S. 3–18,Google Scholar
  46. 1c).
    sowie am Rande Brezing, K.: Schachtelprivileg und Steuerfluchtgesetz, in: WPg, 24. Jg. (1971), S. 7–11;Google Scholar
  47. 1d).
    Reuter, H.-P.: Das vermögensteuerliche Schachtelprivileg nach dem Außen-steuerreformgesetz, in: DStR, 11. Jg.(1973), S. 237–335,Google Scholar
  48. 1e).
    und Reuter, H.-P.: Das gewerbesteuerliche Schachtelprivileg nach dem Außensteuerreformgesetz, in: DStR, 12. Jg. (1974), S. 67–72 und S. 138–145.Google Scholar
  49. 1).
    Z.B. in Frankreich, Holland, Italien, Schweden und der Schweiz.Google Scholar
  50. 2).
    Als Ausnahme ist in der BRD allerdings der § 15 Abs. 1 StAnpG zu nennen, wonach eine ausländische Tochtergesellschaft im Falle ihrer inländischen Leitung unbeschränkt steuerpflichtig werden und damit für die Spitzeneinheit das Schachtelprivileg gemäß § 9 KStG zur Anwendung kommen kann.Google Scholar
  51. 3).
    Vgl. Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 615/616.Google Scholar
  52. 1).
    Vgl. Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 108, und Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 285.Google Scholar
  53. 2).
    Vgl. oben Kap. 2223.Google Scholar
  54. 3).
    Vgl. auch zu ähnlichen Bemühungen um ein europäisches Schachtelprivileg Hermann, H.J.: Das europäische Schachtelprivileg, in: AG, 16. Jg. (1971), S. 38–46.Google Scholar
  55. 4).
    Vgl. Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72/73 und Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 396 ff.Google Scholar
  56. 1).
    Eine Ausnahme von dieser Regelung stellen die DBA mit Holland (10%) und mit Frankreich (O %) dar. Vgl. hierzu Menck, Th.s Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72, sowie Klöne, H.: Die Besteuerung von Dividendenausschüttungen französischer Gesellschaften an deutsche Aktionäre, in: DB, 23. Jg. (1970), S. 1189–1191.Google Scholar
  57. 2).
    Als Ausnahme werden auf nach Kanada und den USA fließende Dividenden “nur” 15% Kapitalertragsteuer erhoben, soweit der ausgeschüttete Gewinn nicht in der BRD reinvestiert wird.Google Scholar
  58. 3).
    Vgl. hierzu z.B. Kraushaar, R.: Die steuerlichen Vorteile ausländischer Kapitalgesellschaften gegenüber inländischen bei Direktinvestitionen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des gespaltenen Körperschaftsteuersatzes, Diss. Mannheim 1966, S. 57.Google Scholar
  59. 4).
    Vgl. hierzu und zum folgenden Menck, Th.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 72/73; Wöhe, G.: Die Steuern..., a.a.O., S. 78–81; Schneider, D.: Grundzüge der Unternehmensbesteuerung, Opladen 1974, S. 236;CrossRefGoogle Scholar
  60. 4a).
    Baranowski, K.-H.: Der “Ausländer-Effekt” des deutschen Körperschaftsteuerrechts, in: IWB 1975, Fach 3, Gr. 4, S. 159–166,Google Scholar
  61. 4b).
    sowie Meyer-Arndt, L.: Ausländereffekt und Quintettsituation — International-steuerrechtliche Fragen des gespaltenen Körperschaftsteuersatzes -, in: DStZ/A, 63. Jg.(1975), S. 275–281.Google Scholar
  62. 1).
    Berechnung incl. 3% Ergänzungsabgabe auf die Körperschaf tsteuerschuld.Google Scholar
  63. 2).
    Dieser Satz ist wegen der Gesellschaftsteuer noch etwas niedriger, wenn die Töchter ausschütten und die Mütter nach Zahlung der Nachsteuer wiedereinlegen.Google Scholar
  64. 1).
    Am Rande sei darauf hingewiesen, daß derartige Wahlrechte zwar den Reiz betriebswirtschaftlicher Untersuchungen steuerlicher Tatbestände erhöhen, daß sie aber — wie grundsätzlich jedes Wahlrecht im Steuerrecht — gegen den Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung verstoßen, weil nicht mehr ausschließlich objektive Tatbestände für die Höhe der Steuerschuld maßgebend sind, wie es § 1 AO verlangt.Google Scholar
  65. 2).
    Vgl. Kap. 2222.Google Scholar
  66. 3).
    Vgl. Kap. 2222.Google Scholar
  67. 4).
    Vgl. Kap. 2311; das weitergehende Wahlrecht nach § 19a Abs. 5 im Falle von Enkelgesellschaften wird hier nicht mehr gesondert herausgestellt.Google Scholar
  68. 1).
    Vgl. dazu ausführlicher im Kap. 2313.Google Scholar
  69. 2).
    Vgl. neben Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 605/606, vor allem Roer, H.: Sind Gewinnabführungsvereinbarungen im Verhältnis zum Ausland steuerlich anzuerkennen? In: IWB 1963, Fach 3, Gr. 4, S. 51–58,Google Scholar
  70. 2a).
    sowie Vogel, H.: Zur steuerlichen Behandlung zwischenstaatlicher Kapitalinvestitionen unter besonderer Berücksichtigung des Außensteuerrechts der Bundesrepublik Deutschland, Düsseldorf 1964, S. 52 ff.Google Scholar
  71. 1).
    Vgl. hierzu die zu Beginn von Kap. 322 angegebene Literatur sowie Kolck, J.D.: Der Betriebstättenbegriff im nationalen und internationalen Steuerrecht, Diss. Münster 1974.Google Scholar
  72. 2).
    In § 16 Abs. 2 StAnpG beträgt die Grenze noch 6 Monate.Google Scholar
  73. 1).
    Vgl. hierzu Heining, A.: Vermeidung der Doppelbesteuerung international tätiger Unternehmen — Vereinheitlichung des Betriebstättenbegriffs, in: IWB 1959, Fach 3, Gr. 2, S. 89–98, hier S. 98, sowie Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 381.Google Scholar
  74. 1).
    Vgl. hierzu insbesondere Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 104/105.Google Scholar
  75. 1).
    Die von den Tochtergesellschaften zufließenden Dividenden sind dagegen stets nichtnegativ.Google Scholar
  76. 2).
    Das ist für die Körperschaftsteuer zumindest bei personenbezogenen Kapitalgesellschaften bis zu einem Einkommen von 50.000,- ebenfalls unbestritten; vgl. Kap. 2223.Google Scholar
  77. 3).
    Wie z.B. für beschränkt Steuerpflichtige in Österreich.Google Scholar
  78. 4).
    Vgl. nochmals Kap. 222.Google Scholar
  79. 1).
    Vgl, hierzu insbes. Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 40 ff.; Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229 ff.; Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 136 ff.; Flick, H.: Die Gewinn- und Vermögensermittlung nach der direkten und indirekten Methode,in: IWB 1957, Fach 3, Gr. 2, S. 67–72; Haas-Bacher-Sçheuer: Steuerliche..., a.a.O., S. 154 ff.; Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 117 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 89 ff.,Google Scholar
  80. 1a).
    sowie Swoboda, P.: Besteuerung und internationale wirtschaftliche Beziehungen, in: ZfbF, 21. Jg. (1969), S. 187–195, hier S. 190/191.Google Scholar
  81. 2).
    Für die Vermögensermittlung gelten analoge Überlegungen.Google Scholar
  82. 1).
    Vgl, hierzu Kap, 322.Google Scholar
  83. 2).
    Vgl, hierzu Kap. 2312.Google Scholar
  84. 3).
    Vgl. hierzu Kap. 2313.Google Scholar
  85. 4).
    Vgl, hierzu einen empirischen Querschnitt bei Bellstedt, Chr.; Die Besteuerung..., a.a.O., S. 213 ff.Google Scholar
  86. 5).
    Eine solche Aufteilung ist bei Freistellung aufgrund eines DBA wegen des Progressionsvorbehalts und ohne DBA wegen der Höchstgrenzenermittlung für die gewöhnliche Anrechnung erforderlich; vgl. Teilzusammenfassung II in Kap. 323.Google Scholar
  87. 1).
    Die Begriffe “Teilgewinnkonstruktion” und “Gesamtgewinnzerlegung” verwendet Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 62.Google Scholar
  88. 2).
    Vgl. Art. 3 Abs. 3 DBA BRD-Ägypten sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O., S. 36.Google Scholar
  89. 3).
    Vgl. Art. 4 Abs. 2 DBA BRD-Dänemark sowie Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 229, und Seidel, G.: Gewinnverschiebungen..., a.a.O.,S.36.Google Scholar
  90. 4).
    Eine indirekte Methode wird für die Tochtergesellschaft nicht verwandt; aus diesem Grunde ist das Begriffspaar “direkte und indirekte Methode” in Literatur und Praxis nur im Zusammenhang mit der Gewinnermittlung von Betriebstätten zu finden.Google Scholar
  91. 1).
    Vgl. hierzu ausführlich Bahr, G.: Gewinnermittlung..., a.a.O., S. 151 ff. Vgl. auch das (inländische) Problem der Aufteilung der Gewerbesteuer auf die verschiedenen Gemeinden.Google Scholar
  92. 2).
    Flick, H.: Die Gewinn- und Vermögensermittlung..., a.a.O., S. 70.Google Scholar
  93. 3).
    Dieser Vorteil tritt dann voll ein, wenn alle Staaten das Betriebstättenprinzip uni- oder bilateral akzeptieren und ausschließlich die direkte Methode anwenden.Google Scholar
  94. 4).
    Qualifikationskonflikte, die auf der unterschiedlichen Abgrenzung der Besteuerungsansprüche der beteiligten Fiski basieren, können bei der direkten — wie im übrigen auch bei der indirekten — Methode dazu führen, daß die Summe der Gewinne der Teileinheiten nicht mit dem Gesamtgewinn der internationalen Unternehmung übereinstimmt.Google Scholar
  95. 1).
    Vgl. hierzu aus der neueren Literatur Brezing, K.: Konzernverrechnungspreise in betriebswirtschaftlicher, aktienrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht, in: AG, 20. Jg.(1975), S. 225–232;Google Scholar
  96. 1a).
    Dziadkowski, D.: Einkaufsverrechnungspreise bei inländischer Tochter-GmbH, in: GmbH-Rdsch., 66. Jg. (1975), S. 204–209;Google Scholar
  97. 1b).
    Fantl, J.L.: Transfer Pricing — Tread Carefully, in: The CPA Journal Vol. 44 (1974), S.42–46;Google Scholar
  98. 1c).
    Heiss, F.L.: Zum Problem der Aufteilung von Aufwendungen multinationaler Unternehmen, in: AWD, 21. Jg. (1975), S. 332–338;Google Scholar
  99. 1d).
    Kern, W.: Die Gewinnverlagerung als Problem unternehmerischer Entscheidungen, Diss. Frankfurt/Main 1964, insbes. S. 102 ff.;Google Scholar
  100. 1c).
    Pöppl, F.: Die Problematik der Beurteilung von Leistungsentgelten im internationalen Konzern nach deutschem Steuerrecht, in: DStZ/A, 62. Jg. (1974), S. 158–162;Google Scholar
  101. 1d).
    Wälde, Th.: Die Angemessenheit konzerninterner Transfergeschäfte bei multinationalen Unternehmen nach Konzernrecht, in: AG, 19. Jg.(1974), S. 370–374,Google Scholar
  102. 1e).
    und Weber, K.: Preisgestaltung zwischen Tochtergesellschaften internationaler Konzerne, in: DB, 22. Jg. (1969), S. 1908/1909.Google Scholar
  103. 2).
    Vgl. hierzu Kap. 2312 sowie Strobel, J.: Steuerliche Behandlung von Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland, in: IWB 1974, Fach 3, Gr. 4, S. 135–156.Google Scholar
  104. 1).
    Dieser Problemkreis, im Schrifttum auch unter dem Begriff “Konzernumlagen” behandelt, läßt sich ohne weiteres dem ersten subsumieren, wenn man den Begriff der “Dienstleistungen” nur weit genug faßt; vgl. deshalb hierzu die in den beiden vorangegangenen Fußnoten angegebene Literatur.Google Scholar
  105. 2).
    Das gilt insbesondere für den angelsächsischen Einflußbe-reich; die Schweiz und die Niederlande beispielsweise verwenden dagegen primär die indirekte Methode; vgl. Rädler-Raupach; Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 93.Google Scholar
  106. 3).
    Art. 7 Abs. 4 OECD-Muster-DBA; vgl. Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., Vorbemerk. Anh. A, S. 26.Google Scholar
  107. 4).
    Aus formulierungstechnischer Sicht bereitet es jedoch keine Schwierigkeiten, bei vorgegebenem Verteilungsschlüssel die indirekte Methode modellmäßig abzubilden.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1976

Authors and Affiliations

  • L. Haberstock

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