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Die Grundzüge des internationalen Steuerrechts

  • L. Haberstock

Zusammenfassung

Unter dem Begriff “internationales Steuerrecht” wird in dieser Arbeit die Summe derjenigen Regelungen verstanden, die sowohl aufgrund nationalen Rechts als auch aufgrund zwischenstaatlicher Festsetzungen die verschiedenen natio-nalen Steuergewalten voneinander abgrenzen.1) Diese Definition entspricht inhaltlich dem “internationalen Steuerrecht im weiteren Sinne” (Bühler2)), denn sie umfaßt neben dem nationalen Außensteuerrecht auch das Recht der Doppelbesteuerungsabkommen.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Teichner, K.: Internationales Steuerrecht, Stuttgart 1967, S. 5.Google Scholar
  2. 2).
    Bühler, O.: Prinzipien des internationalen Steuerrechts, Amsterdam 1964, S. 3.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. hierzu Fischer, L. und Warneke, P.: Grundlagen der Internationalen Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, Berlin 1974, S. 23.Google Scholar
  4. 1).
    In diesem Sinne auch O. Bühler (Prinzipien..., a.a.O., S. 217, Anm. 1), dem es vor allem auf “... eine Gesamtskizze von der steuerrechtlichen Stellung eines Staats gegenüber anderen Staaten” ankommt.Google Scholar
  5. 2).
    Vgl. hierzu z.B. Teichner, k.: Internationales Steuerrecht, a.a.O., S. 56. ff.Google Scholar
  6. 3).
    Die Ausführungen gelten analog auch für andere Steuerobjekte; hier wird in erster Linie auf das Einkommen (und seltener das Vermögen) abgestellt.Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. z.B. Schulze-Brachmann, A.: Internationales Steuerrecht, in: HwStR, Band 1, München 1972, S. 604 – 607, hier S. 605.Google Scholar
  8. 2).
    Vgl. z.B. Seidel, G.: Gewinnverschiebungen über die Grenze, Düsseldorf 1972, S. 44 und 46, der Haiti, Panama und Venezuela mit weiteren Quellenangaben erwähnt.Google Scholar
  9. 3).
    In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) findet das Territorialprinzip in der beschränkten Steuerpflicht seinen Niederschlag.Google Scholar
  10. 4).
    In Deutschland fand sich das Nationalitätsprinzip im preußischen EStG von 1891; neuerdings wurde es auch zusätzlich in das VStG von 1974 (.§ 1 Abs. 2) aufgenommen. Insgesamt verliert jedoch das Nationalitätsprinzip zunehmend an Bedeutung.Google Scholar
  11. 1).
    Zu dem Begriffspaar Totalitäts- und Territorialprinzip besteht eine sehr enge sachliche Beziehung, wenngleich keine völlige Identität vorliegt; vgl. Bühler, O.: Prinzipien..., a.a.O., S. 181.Google Scholar
  12. 2).
    Vgl. insbesondere Debatin, H.: Die materiellen Grundsätze zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, IWB 1963, Fach 10, Gr. 2, S. 65 – 70;Google Scholar
  13. 2a).
    Endriss, H.W.: Wohnsitz- oder Ur-sprungsprinzip? Köln 1967;Google Scholar
  14. 2b).
    Meyer, H.: Die Vermeidung internationaler Doppel- und Minderbesteuerung auf der Grundlage des Ursprungsprinzips, Diss. Göttingen 1970; Gutachten der Steuerreformkommission, Bonn 1971, Abschnitt VI, S. 587/588.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. hierzu auch Meyer, H.: Die Vermeidung..., a.a.O., S. 30/31.Google Scholar
  16. 2).
    Unter dem steuerrechtlichen Begriff der Betriebstatte sind (im Gegensatz zur rechtlich selbständigen Tochtergesellschaft) die rechtiich nichtselbständigen Zweigbetriebe bzw. Niederlassungen einer Unternehmung zu verstehen; hierauf wird später noch ausführlich eingegangen.Google Scholar
  17. 3).
    Bühler, O.: Prinzipien..., a.a.O., S. 182.Google Scholar
  18. 4).
    Vgl. Art. 10 und 11 des Musterabkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung des Einkommens und Vermögens (Bericht des Steuerausschusses der OECD 1963), abgedruckt in Korn, R., Dietz, G. und Debatin, H.: Doppelbesteuerung, Kommentar, 5. Aufl., München 1975, Band I, Vorbemerkungen Anhang A.Google Scholar
  19. 1).
    Bühler, O.: Prinzipien..., a.a.O., S. 186; “Die Zukunft gehört mehr dem Ursprungsstaatsprinzip.”Google Scholar
  20. 2).
    Auf die sog. erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach § 2 AStG, die auf die deutsche Staatsangehörigkeit abstellt, wird im Kap. 23 noch eingegangen.Google Scholar
  21. 3).
    Vgl. auch Jansen, R.: Beschänkte Steuerpflicht im deutschen Einkommensteuerrecht, in: IWB 1967, Fach 3, Gr. 3, S. 231 – 256, hier S. 236.Google Scholar
  22. 1).
    Vgl. hierzu Spitaler, A.: Das Doppelbesteuerungsproblem bei den direkten Steuern, 2. Aufl., Köln 1967;Google Scholar
  23. 1a).
    Tipke, K.: Steuerrecht, 3. Aufl., Köln 1975, S. 122/123;Google Scholar
  24. 1b).
    Dorn, H.: Das Recht der internationalen Doppelbesteuerung, in: VSF, 1. Jg.(1927), S. 189 – 247;Google Scholar
  25. 1c).
    Mielke, K.: Grundzüge der deutschen Doppelbesteuerungsabkommen, in: IWB 1970, Fach 3, Gr. 2, S. 243 – 266;Google Scholar
  26. 1d).
    Jacobs, O.H.: Grundzüge internationaler Besteuerung, in: WiSt, 3. Jg.(1974), S. 1–7.Google Scholar
  27. 2).
    Vgl. Bühler, O.: Prinzipien..., a.a.O., S. 32 – 34.Google Scholar
  28. 1).
    Beide Fälle lassen sich unter den Oberbegriff der “materiellen Doppelbesteuerung” subsumieren, der im Gegensatz zur “formellen Doppelbesteuerung” steht, bei der es nicht um Steuerschulden, sondern um formelle Pflichten gegenüber zwei Steuergewalten geht.Google Scholar
  29. 1).
    Hier wird — wie bisher — unter Subjektidentität die Rechtssubjekt-Identität verstanden. Die Unterscheidung der Doppelbesteuerung i.e.S. und i.w.S. würde in formaler Hinsicht hinfällig, wenn man bei der Subjektidentität auch auf die ökonomische Identität des Steuerpflichtigen (Unternehmungs-Identität) abstellte; vgl. zu diesen Begriffen Bachern, H.: Die optimale Ausgestaltung der Anrechnungsmethode zur unilateralen Vermeidung der Doppelbesteuerung bei den Ertragsteuern der deutschen internationalen Unternehmung, Diss. Köln 1971, S. 18.Google Scholar
  30. 2).
    So z.B. bei der indirekten Anrechnung nach § 19 a Abs. 2 – 5 KStG; vgl. Einzelheiten später in Kap. 2311.Google Scholar
  31. 1).
    Vgl. hierzu insbesondere Flick, H.: Methoden zur Ausschaltung der internationalen Doppelbesteuerung bei den direkten Steuern, in: FA, Bd. 21 (1961), S. 86 – 116, hier S. 88/89, sowie ders.: Internationales Steuerrecht, in: IWB 1959, Fach 10, Gr. 2, S. 15 – 26.Google Scholar
  32. 2).
    Die hier zur Darstellung der Ursachen der Doppelbesteuerung gewählten Beispiele berücksichtigen nicht die eventuell zur Vermeidung der Doppelbesteuerung uni- oder bilateral ergriffenen Maßnahmen.Google Scholar
  33. 1).
    Der gewöhnliche Aufenthalt wird in § 14 StAnpG definiert.Google Scholar
  34. 1).
    Indien nimmt eine besonders weite Ausdehnung seiner beschränkten Steuerpflicht vor. Lt. Section 42 Indian Income Tax Act ist z.B. steuerpflichtig “income arising directly or indirectly through or from any business connection in India”. Zitiert nach Bachern, H.: Die optimale Ausgestaltung..., a.a.O., S. 21 mit weiteren Quellenhinweisen.Google Scholar
  35. 2).
    Dies ergibt sich aus § 1 Abs. 3 EStG i.V.m. § 49 EStG Abs. 1 Ziff. 4 i.V.m. Abschn. 62 LStR; die Anwendung des Montageerlasses bleibt dabei außer Betracht.Google Scholar
  36. 3).
    Weitere Ursachen der Doppelbesteuerung können noch in Überschneidungen der Bemessungsgrundlage sowie in Qualifikationskonflikten (aufgrund unterschiedlicher Auslegung bzw. Definition des gleichen Tatbestandes) liegen.Google Scholar
  37. 1).
    Vgl. z.B. Wöhe, G.: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Band I, 3. Aufl.-, München 1972, S. 126 – 129;Google Scholar
  38. 1a).
    Rädler, A.J. und Raupach, A.: Deutsche Steuern bei Auslandsbeziehungen, München und Berlin 1966, S. 347/348; Flick, H.: Methoden zur Ausschaltung..., a.a.O., S. 96 – 101.Google Scholar
  39. 2).
    Siehe etwa Brezing, K.: Die Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung auf Grund von Zurechnungskonflikten, insbesondere bei verdeckten Gewinnausschüttungen, in: StuW, 47. Jg. (1970), S. 276 – 286, hier S. 286, sowie Seidel, G.: Gewinnverschiebungen über die Grenze, Düsseldorf 1972, S. 198/199.Google Scholar
  40. 1).
    Analoge Regelungen finden sich im § 19a KStG, § 11 VStG und § 21 ErbStG.Google Scholar
  41. 2).
    Vgl. z.B. Flick, H.: Methoden..., a.a.O., S. 90.Google Scholar
  42. 3).
    Vgl. hierzu und zum folgenden Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 369 ff.Google Scholar
  43. 1).
    So z.B. Art. 3 Abs. 1 des deutsch-französischen DBA: “Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen... können nur in dem Vertragsstaate besteuert werden, in dem dieses Vermögen belegen ist.”Google Scholar
  44. 2).
    Aus der Fülle der Literatur wurde hier insbesondere auf Flick, H.: Methoden..., a.a.O., S. 86 ff.; ders.: Internationales..., a.a.O., S. 15 ff.; Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 350 ff.; Teichner, K.: Internationales..., a.a.O., S. 39 ff., S. 66 ff. und S. 86 ff.; Kormann, H.: Die Steuerpolitik der internationalen Unternehmung, 2. Aufl., Düsseldorf 1970, S. 22 ff.; Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., Bd. I, Vorbemerkungen und Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 117 ff. zurückgegriffen; zu Spezialproblemen werden weitere Quellen bei der Behandlung der jeweiligen Methode angegeben.Google Scholar
  45. 1).
    Vgl. zu diesem Zahlenbeispiel den Kommentar im Bericht des Steuerausschusses der OECD zu Art. 23 des OECD-Muster-DBA, in: Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O, Vorbemerk. Anh. A, S. 85.Google Scholar
  46. 2).
    Variationen dieser Ausgangssituation werden bei den einzelnen Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung noch behandelt.Google Scholar
  47. 1).
    Es ist dabei unterstellt, daß der Wohnsitzstaat das Welteinkommen und der Quellenstaat außerdem das auf seinem Territorium erzielte Einkommen besteuern.Google Scholar
  48. 2).
    Zwischen Vermeidung und Milderung der Doppelbesteuerung wird im folgenden aus Vereinfachungsgründen nicht mehr stets differenziert.Google Scholar
  49. 3).
    Die sog. “indirekte” Anrechnung nach § 19a Abs. 2–5 KStG ist ein Spezialfall der “gewöhnlichen” Anrechnung und wird in Kap. 3 noch dargestellt.Google Scholar
  50. 1).
    Pauschalierung und Erlaß sind im strengen Sinne keine Anrechnungsmethoden; wegen ihrer Konzeption als Ersatzmethoden für die Anrechnung werden sie dennoch hier behandelt.Google Scholar
  51. 1).
    Vgl. hierzu Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., S. 85, sowie Meyer, H.: Die Vermeidung..., a.a.O., S. 105.Google Scholar
  52. 1).
    Bähr, G.: Gewinnermittlung ausländischer Zweigbetriebe, München 1971, S. 141.Google Scholar
  53. 2).
    Man könnte daran denken, aus der Verwendung des Begriffs “Einkünfte” im § 34c i.V.m. § 2 Abs. 3 und 4 EStG zu schließen, daß ein Verlustvortrag im Ausland für die inländische Ermittlung der “Einkünfte” nicht zu berücksichtigen ist; allerdings wäre dann die Regelung des § 2 AuslInvG überflüssig, denn auch dort wird nur von “Einkünften” und nicht von “Einkommen” gesprochen.Google Scholar
  54. 1).
    Vgl. oben Kap. 213.Google Scholar
  55. 1).
    Vgl. hierzu auch Herrmann-Heuer: Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, 16. Aufl., Köln 1974, Anm. 18 – 18b zu § 34c EStG.Google Scholar
  56. 1).
    Vgl. oben Kap. 221.Google Scholar
  57. 2).
    Näheres hierzu später im Kap. 2224.Google Scholar
  58. 3).
    Bachern, H.: Die optimale Ausgestaltung..., a.a.O., S. 113, spricht in diesem Zusammenhang von “Anrechnungsverlusten”.Google Scholar
  59. 1).
    Vgl. hierzu auch Meyer, H.: Die Vermeidung..., a.a.O., S. 110 – 113.Google Scholar
  60. 1).
    Ähnliche Regelungen finden sich auch in den deutschen DBA mit Argentinien und Ceylon; vgl. Meyer, H.: Die Vermeidung..., a.a.O., S. 112.Google Scholar
  61. 2).
    Einzelheiten später in Kap. 2311.Google Scholar
  62. 1).
    Vgl. hierzu neben der bereits angegebenen Literatur auch Debatin, H.; Die Pauschalierung der Einkommensteuer und Körperschaftsteuer für ausländische Einkünfte, in: DStZ/A, 47. Jg. (1959), S. 303 – 305, undGoogle Scholar
  63. 1a).
    Vogel, H.: Pauschalierung der Einkommensteuer und Körperschaftsteuer für ausländische Einkünfte (§ 34c Abs. 3 EStC, § 19a KStG), ins DB, 12. Jg. (1959), S. 984 – 986.Google Scholar
  64. 1).
    Vgl. hierzu Rädler — Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 361, sowie Escher, F.: Die Methoden zur Ausschaltung der Doppelbesteuerung, Bern und Stuttgart 1974, S. 111.Google Scholar
  65. 2).
    Dieser Fall wird vom BFH für verfassungswidrig gehalten, weil die Ermächtigung zu unbestimmt sei; vgl. BFH-Urteil vom 13.1.1966, BStBl III 1966, S. 556.Google Scholar
  66. 1).
    Vgl. Finanzbehörde Hamburg v. 8.7.1959, BStBl II 1959, S. 109, sowie zu weiteren Erläuterungen Fin.Min. NRW vom 16.7.1959, BStBl II 1959, BStBl II 1959, S. 132.Google Scholar
  67. 2).
    Mit dieser letzten Bedingung wird auf den im nächsten Kapitel zu behandelnden sog. Progressionsvorbehalt verzichtet, der hier grundsätzlich anwendbar wäre. Im Beispiel 24 würde die inländische (Normal-)Steuer dann nicht 24.000 (30% von 80.000), sondern 28.000 (35% von 80.000) betragen.Google Scholar
  68. 1).
    Die Ausgangsdaten für die beiden Jahre sind dem NRW-Erlaß vom 16.7.1959, BStBl II 1959, S. 132, entnommen. Die Steuersätze stammen aus dem Standardbeispiel und der Pauschalierungssatz beträgt 25%.Google Scholar
  69. 1).
    Die niedrige Quellensteuer von 4.000 im Fall 24-a wird bei der Pauschalierung im Gegensatz zur gewöhnlichen Anrechnung nicht mehr im Wohnsitzstaat kompensiert.Google Scholar
  70. 2).
    Vgl, hierzu auch die Berechnungsbeispiele für die Körperschaftsteuer bei Debatin, H.: Die Pauschalierung..., a.a.O., S. 305, und Vogel, H.: Pauschalierung..., a.a.O., S. 986.Google Scholar
  71. 3).
    Vgl. Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 108, sowie Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S.364.Google Scholar
  72. 4).
    Wie bei der Pauschalierung ohne Progressionsvorbehalt.Google Scholar
  73. 1).
    Koordinierter Ländererlaß vom 9.7.1958, BStBl II 1958, S. 109.Google Scholar
  74. 2).
    Vgl. hierzu Kap. 212.Google Scholar
  75. 1).
    Flick, H.: Internationales..., a.a.O., S. 20.Google Scholar
  76. 2).
    Vgl. zu dieser Unterscheidung Bühler, O.: Prinzipien..., a.a.O., S. 33.Google Scholar
  77. 3).
    Die zur Zeit im Verhandlungsstadium befindliche Revision des deutsch-italienischen DBA wird voraussichtlich auch dort den Progressionsvorbehalt einführen.Google Scholar
  78. 1).
    Im deutschen Steuerrecht ist der Progressionsvorbehalt in Abschnitt 185 EStR und neuerdings in § 32b EStG geregelt.Google Scholar
  79. 1).
    Bei der unbeschränkten Freistellung beträgt die Gesamtbelastung 48.000 = 40% von 120.000.Google Scholar
  80. 2).
    Vgl. hierzu oben Fälle 22a-1 bis 22d-1.Google Scholar
  81. 3).
    Vgl. oben Kap. 2221.Google Scholar
  82. 4).
    AuslInvG vom 18.8.69, BGBl I, S. 1214 (= Art. 2 des StÄndG 1969).Google Scholar
  83. 5).
    Vgl. hierzu neben der bereits angegebenen Literatur auch Bellstedt, Ch.: Die Besteuerung international verflochtener Gesellschaften, 3. Aufl., Köln 1973, S. 238 ff., sowieGoogle Scholar
  84. 5a).
    Haas, G., Bacher, H. und Scheuer, W.: Steuerliche Gestaltung internationaler Geschäftsbeziehungen, 2. Aufl., Berlin 1974, S. 38 ff.Google Scholar
  85. 1).
    Wie z.B. in Österreich.Google Scholar
  86. 1).
    Vgl. hierzu auch Heining, A.: Internationales Steuerrecht in der Praxis, in: IWB 1967, Fach 3, Gr. 1, S. 161–170;Google Scholar
  87. 1a).
    Rendels, H.J.: Progressionsvorbehalt der Doppelbesteuerungsabkommen bei der Einkommensteuer, in: IWB 1966, Fach 3, Gr. 3, S. 203 – 208;Google Scholar
  88. 1b).
    Mielke, K.: Steuerermäßigung bei ausländischen Einkünften, in: IWB 1970, Fach 3, Gr. 3, S. 331 – 338, undGoogle Scholar
  89. 1c).
    Winter, J.: Folgerungen aus der fehlenden Normierung des Progressionsvorbehalts im Einkommensteuergesetz (EStG), in: StuW, 49. Jg. (1972), S. 35–40.Google Scholar
  90. 2).
    Die Gesamtsteuerbelastung in dem obigen modifizierten Standardbeispiel in Höhe von 42.000 war nur aufgrund des negativen Progressionsvorbehalts möglich; andernfalls hätte sie 48.000 betragen, nämlich 40% von 120.000.Google Scholar
  91. 1).
    Vgl. hierzu noch Eggesiecker, F., und Bättenhausen, H.: Zur konsequenten Anwendung des Progressionsvorbehalts bei der Einkommen- und Vermögensteuer, in: AWD, 20. Jg. (1974), S. 606 – 610.Google Scholar
  92. 2).
    15% von 8.010≈ 19% von (8.010./. 1.680 Freibetrag),Google Scholar
  93. 3).
    18% von 16.020 ≈ 22% von (16.020./. 3.020 Freibetrag),Google Scholar
  94. 1).
    Vgl. BFH-Urteil vom 25.5.1970, BStBl II 1970, S. 755.Google Scholar
  95. 2).
    Vgl. hierzu noch Richter, H.: Zum negativen Progressionsvorbehalt im Rahmen von Doppelbesteuerungsabkommen, in: AWD, 17. Jg. (1971), S. 76 – 78.Google Scholar
  96. 1).
    Vgl. § 2 EStG i.V.m. § 10d EStG.Google Scholar
  97. 2).
    Vgl. hierzu noch Feuerbaum, E.: Progressionsvorbehalt bei der Körperschaftsteuer im Falle DBA-steuerbefreiter Auslandseinkünfte? In: DB, 26. Jg. (1973), S. 154 – 160;Google Scholar
  98. 2a).
    Röhrkasten, B.: Die Auswirkungen des Progressionsvorbehalts auf die Körperschaftsteuer, in: AWD, 19. Jg. (1973), S. 467 – 470,Google Scholar
  99. 2b).
    sowie Weitz, W. und Steinke, P.: Berücksichtigungsfähige Ausschüttungen und Tarifvorbehält, in: Steuer-Warte, 46.Jg. (1973), S. 139 – 142.Google Scholar
  100. 3).
    Vgl. Baranowski, H.: Anwendung des Tarifvorbehalts (Progressionsvorbehalts) bei der Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer, in: DB, 22. Jg.(1969), S. 1533 – 1535, sowie Ländererlaß vom 26.7.1972, S. 2739 – 1 – 312, in: DB, 25. Jg. (1972), S. 1559.Google Scholar
  101. 1).
    Urteil vom 8.2.1974; vgl. Ritter, W.: Ausländische Schachteldividenden bei Steuerbefreiung nach DBA, in: IWB 1974, Fach 3, Gr. 4, S. 129 – 132.Google Scholar
  102. 1).
    Vgl. hierzu noch Richter, H.: Zum negativen Progressionsvorbehalt..., a.a.O., S. 77.Google Scholar
  103. 2).
    Die Ausgangsdaten des Beispiels finden sich bei Kormann, H.: Die Steuerpolitik..., a.a.O., S. 132 (dort von Ritter, AWD 1969, übernommen); das Beispiel wird hier in erheblich erweiterter Form durchgerechnet.Google Scholar
  104. 3).
    Der Steuersatz im 2. Jahr wird trotz der Verlustvortrags-möglichkeit im Ausland von den vollen 400.000 berechnet, da der Auslandsverlust bereits im 1. Jahr über den negativen Progressionsvorbehalt Berücksichtigung gefunden hat; hätte man hier den Steuersatz auf der Basis von 200.000 festgesetzt, dann wäre der Auslandsverlust im Inland doppelt verrechnet worden.Google Scholar
  105. 1).
    Hier ist gemäß § 2 AuslInvG den inländischen Einkünften der frühere Auslandsverlust wieder hinzugerechnet worden, weil im 2. Jahr entsprechende Auslandsgewinne erzielt wurden.Google Scholar
  106. 1).
    Z.B. ist zu klären, ob durch die Abzugsfähigkeit ein vor-tragsfähiger Verlust begründet wird oder nicht.Google Scholar
  107. 1).
    Die formelle Doppelbesteuerung wird jedoch durch den Erlaß — wie oben erläutert — nicht ausgeschaltet. Flick (Methoden..., a.a.O., S. 90) unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen “Vermeidung” und “Beseitigung” der Doppelbesteuerung, die er unter dem Oberbegriff “Ausschaltung” zu-sammenfaßt: Vermieden wird eine Doppelbesteuerung, wenn ihr Entstehen von vornherein verhindert wird; dagegen ist eine Beseitigung erst durch nachträgliche Maßnahmen möglich.Google Scholar
  108. 1).
    Beide Methoden haben nur dann die gleichen (materiellen) Auswirkungen, wenn sowohl im Wohnsitz- als auch im Ursprungsstaat ein proportionaler Tarif mit gleichem Satz angewandt wird.Google Scholar
  109. 2).
    In der Literatur wird überwiegend gefordert, auf die Anrechnungsmethoden zugunsten der Freistellungsmethoden zu verzichten; vgl. Endriss, H.W.: Wohnsitz- oder Ursprungsprinzip?, a.a.O., S. 104–106, sowie Flick, K.: Methoden..., a.a.O., S. 116, der sich auch auf Spitaler und Bühler beruft.Google Scholar
  110. 1).
    Auf den Sonderfall der erweiterten beschränkten Steuerpflicht wird bei der Behandlung des AStG eingegangen.Google Scholar
  111. 2).
    In § 32b EStG ist inzwischen der Progressionsvorbehalt aufgenommen worden, der früher nur in Abschnitt 185 EStR und in den DBA selbst geregelt war.Google Scholar
  112. 1).
    Aus der umfangreichen Literatur hierzu vgl. insbes. Bopp, G.F.: Fragen der internationalen Konzernbesteuerung, in: DStZ/A, 61. Jg. (1973), S. 105 – 110, hier S. 109 f.;Google Scholar
  113. 1a).
    Debatin, H.: Das deutsche Außensteuerrecht in seinem Ein-fluß auf die internationale Wettbewerbsstellung deutscher Unternehmen mit ausländischer Geschäftstätigkeit, in: Besteuerung und Unternehmensführung, Schriften zur Unternehmensführung, Bd. 19, hrsg. v. H. Jacob, Wiesbaden 1974, S. 83 – 109, hier S. 99 f.; Haas-Bacher-Scheuer: Steuerliche Gestaltung..., a.a.O., S. 127 ff. und S. 165 ff.;Google Scholar
  114. 1b).
    Krabbe, H.: Steuerliche Behandlung von Schachtelbeteiligungen an ausländischen Kapitalgesellschaften, Anmerkungen zum Einführungsschreiben des Bundesministers der Finanzen, Beilage 3/1975 zu BB 7/1975, S. 1–20;Google Scholar
  115. 1c).
    Menck, Th.: Die Besteuerung internationaler Konzerne, in: DStZ/A, 60. Jg.(1972), S. 65–76, hier S. 73 f.;Google Scholar
  116. 1d).
    Müller, L.: Probleme des Schachtelprivilegs im Außensteuerrecht der BRD, in: DStZ/A, 61. Jg.(1973), S. 252–264, hier S. 253 ff.;Google Scholar
  117. 1e).
    Niemann, U.: Zur Praxis des Außensteuerrechts, Bericht über die Diskussion, in: StBJb 1974/75, S. 425 – 435, hier S. 430–432, sowie S. 434/435;Google Scholar
  118. 1d).
    Sielaff, M. und Würfele, P.: Die Besteuerung von Dividenden nach dem Außensteuerre-formgesetz, in: IWB 1973, Fach 3, Gr. 1, S. 395 – 406.Google Scholar
  119. 2).
    Vgl. zu diesen Begriffen oben Kap. 221.Google Scholar
  120. 3).
    Es werden hier nur die für die spätere Modellübertragung verwandten Normal-Voraussetzungen erwähnt.Google Scholar
  121. 1).
    Gerade die Körperschaftsteuer konnte bisher aufgrund der fehlenden Subjektidentität zwischen Mutter und Tochter nicht angerechnet werden, sondern lediglich die Quellensteuern auf die Ausschüttungen, für die die Mutter beschränkt steuerpflichtig ist.Google Scholar
  122. 2).
    Für Enkelgesellschaften der hier betrachteten inländischen Mutter.Google Scholar
  123. 1).
    Krabbe, H.: Steuerliche Behandlung..., a.a.O., Anmerk. zu 2.5.6., S. 8.Google Scholar
  124. 1).
    Vgl. hierzu Abrell, M.: Zur Ausübung des Antragsrechtes nach § 19a Abs. 2 Satz 1 KStG, in: FR, 27. Jg. (1972), S. 548 – 551;Google Scholar
  125. 1a).
    ders.: Nochmals: Zur Ausübung des Antragsrechts nach § 19a Abs. 2 Satz 1 KStG, in: FR, 28. Jg. (1973), S. 134 – 135;Google Scholar
  126. 1b).
    Müller, J.P.: Die anrechenbare Steuer i.S. von § 19a Abs. 2 KörperSchaftsteuergesetz, in: DB, 25. Jg. (1972), S. 2319 – 2323;Google Scholar
  127. 1c).
    Lempenau, G.: Die neuen Schachtelprivilegien für Auslandsbeteiligungen, in: BB, 27. Jg. (1972), S. 1045 – 1052;Google Scholar
  128. 1d).
    Larsen, A. und Weidmann, P.: Erweiterte körperschaftsteuerrechtliche nrechnungsmöglichkeiten bei ausländischen Einkünften, in: AWD, 19. Jg. (1973), S. 24 – 28,Google Scholar
  129. 1e).
    sowie Koths, D.: Die indirekte Anrechnung gem. § 19a Abs. 2 KStG, in: DB, 28. Jg. (1975), S. 852 – 856.Google Scholar
  130. 2).
    S 1300 – 28 — V B 2 in Beilage 6/75 zu DB 13/75; vgl. auch Krabbe, H.: Steuerliche Behandlung..., a.a.O.Google Scholar
  131. 1).
    Roths, D.: Die indirekte Anrechnung..., a.a.O., der den Erlaß bereits zitiert, übersieht völlig die Höchstgrenzenregelung und gelangt damit zu nicht haltbaren Ergebnissen.Google Scholar
  132. 2).
    Vgl. Haas-Bacher-Scheuer: Steuerliche Gestaltung..., a.a.O., S. 169/170.Google Scholar
  133. 3).
    Es handelt sich um einen angenommenen, aber durchaus möglichen Betrag.Google Scholar
  134. 1).
    Das Antragsrecht nach § 19a Abs. 2 wird deshalb jedoch nicht überflüssig, weil noch andere Wahlmöglichkeiten, z.B. auf Pauschalierung, bestehen.Google Scholar
  135. 1).
    Vgl. oben Kapitel 2222.Google Scholar
  136. 2).
    Auf den Sonderfall der erweiterten beschränkten Vermögensteuerpflicht wird bei der Behandlung des AStG eingegangen.Google Scholar
  137. 1).
    Vgl. hierzu Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 81 ff.; Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 67 ff., und Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 473 ff.Google Scholar
  138. 2).
    Vgl. hierzu aber als Ausnahme § 2 Abs. 7 GewStG.Google Scholar
  139. 1).
    Vgl. insbes. BFH v. 7.12.71,- BStBl II 1972, S. 388.Google Scholar
  140. 2).
    Vgl. Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 85/ 86, sowie Rädler-Raupach: Deutsche Steuern..., a.a.O., S. 475.Google Scholar
  141. 1).
    Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung..., a.a.O., S. 86.Google Scholar
  142. 2).
    Vgl. hierzu vor allem Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 71 ff., sowie die dort angegebene umfangreiche Literatur.Google Scholar
  143. 1).
    Vgl. insbesondere Wöhe, G.: Die Steuern des Unternehmens, 3. Aufl., München 1975, S. 78 ff.Google Scholar
  144. 2).
    Vgl. u.a. Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 78 f.Google Scholar
  145. 1).
    Vgl. §§ 17 ff. KVStG.Google Scholar
  146. 2).
    Aus der inzwischen fast unübersehbaren Literatur zum Außensteuergesetz vgl. neben den später noch angegebenen Spe-zialabhandlungen insbes. Flick-Wassermeyer-Becker: Kommentar zum Außensteuergesetz, Köln 1973; Runge, B.: Die verfahrensmäßige Handhabung des Außensteuergesetzes, in: DStZ/A, 63. Jg. (1975), S. 61–67;Google Scholar
  147. 2a).
    Striegel, G.: Steuerflucht durch Basisunternehmen unter Berücksichtigung des Außensteuerreformgesetzes, München 1973;Google Scholar
  148. 2b).
    Weber, E.: Überblick über das Außensteuergesetz, in: IWB 1972, Fach 3, Gr. 1, S. 341 – 372,Google Scholar
  149. 2c).
    sowie Körner, G.A.: Das Außensteuer-reformgesetz in tabellarischen Übersichten, in: IWB 1973, Fach 3, Gr. 1, S. 425 – 430.Google Scholar
  150. 1).
    Hierzu wurde eine Übersicht von Körner (Das Außensteuer-reformgesetz..., a.a.O., S. 425) erweitert.Google Scholar
  151. 2).
    In der öffentlichen Diskussion wurde das AStG häufig auch Steuerfluchtgesetz genannt; vgl. Eichhorn, F.-F.: Das “Steuerfluchtgesetz” im Streitgespräch, in: DB, 24. Jg. (1971), S. 447 – 450.Google Scholar
  152. 3).
    Bundestags-Drucksache IV/2412 (14 Seiten).Google Scholar
  153. 1).
    BStBl II 1965, S. 74; der Wortlaut des Erlasses ist auch abgedruckt bei Großfeld, B.: Basisgesellschaften im Internationalen Steuerrecht, Tübingen 1974, S. 258 – 260,Google Scholar
  154. 1a).
    sowie Roer, H.: Besteuerung der Auslandsbeziehungen, 2, Aufl., Herne und Berlin 1965, S. 149 – 151.Google Scholar
  155. 2).
    Dem AStG gingen schon entsprechende “Leitsätze” voraus, die das Bundeskabinett im Dezember 1970 beschlossen hatte. Mit der sofortigen Veröffentlichung dieser Leitsätze wollte man erreichen, daß das AStG rückwirkend zum 1.1. 1971 in Kraft treten könnte. Dieses Vorhaben wurde vom Bundestags-Finanzausschuß aus grundsätzlichen Erwägungen (Präzedenzfall) abgelehnt.Google Scholar
  156. 3).
    BStBl I 1974, S. 442; vgl. auch Runge, B., Ebling, K., und Baranowski, K.-H.: Die Anwendung des Außensteuergesetzes, Sonderveröffentlichung des BB, Heidelberg 1974.Google Scholar
  157. 1).
    Vgl. hierzu neben der bereits angegebenen Literatur zum AStG noch Becker, H.: Zur Gewinnermittlung internationaler Unternehmen, erweiterter Sonderdruck aus Flick-Wassermeyer-Becker: Kommentar zum AStG, Köln 1974,Google Scholar
  158. 1a).
    sowie Vogel, K.: Bemerkungen zur Gewinnverwirklichung und Gewinnberichtigung im deutschen Außensteuerrecht, in: StuW, 51. Jg. (1974), S. 193 – 203.Google Scholar
  159. 2).
    Vgl. hierzu auch Fischer, K.G.: Deutschland: Internationale Verrechnungspreise — Zulässigkeit einer Berichtigung nach § 1 AStG, in: Intertax, 4. Jg. (1975), S. 118 – 123.Google Scholar
  160. 1).
    Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht für juristische Personen, insbesondere Kapitalgesellschaften, ist nicht im AStG vorgesehen. Vermutlich hat der Gesetzgeber diesen Fällen nur geringe praktische Bedeutung beigemessen. Sitzverlegungen von Kapitalgesellschaften werden steuerlich erst wirksam, wenn gleichzeitig auch der Ort der Geschäftsleitung ins Ausland verlegt wird, weil die unbeschränkte Steuerpflicht an Sitz oder (I) Geschäftsleitung knüpft. In einem solchen Fall treten aber die gleichen steuerlichen Folgen wie bei der Auflösung einer inländischen Gesellschaft ein, d.h. es wird über § 16 KStG die volle Versteuerung der stillen Rücklagen verlangt. Die dabei auftretende Steuerbelastung dürfte nur in den seltensten Fällen durch die Vorteile der beschränkten Steuerpflicht überkompensiert werden.Google Scholar
  161. 2).
    Vgl. auch Diehm, H., und Ling, R.: Wohnsitzwechsel in niedrig besteuernde Gebiete, in: Steuer-Warte, 47. Jg. (1974), S. 49 – 58 und S. 68 – 76.Google Scholar
  162. 1).
    Vgl. auch Salditt, F.: Steuerlast und Wanderlust, in: StuW, 49. Jg. (1972), S. 12 – 34, hier insbes. S. 30 ff., sowie Striegel, G.: Steuerflucht..., a.a.O., S. 14 2.Google Scholar
  163. 2).
    Vgl. hierzu neben der zu Beginn dieses Kapitels angegebenen Literatur auch Dueball, L.: Zugriffsbesteuerung der ausländischen Zwischengesellschaften nach dem Außensteuer-reformgesetz, in: DStR, 11. Jg. (1973), S. 561 – 564;Google Scholar
  164. 2a).
    Müller, J. P.: Hinzurechnung bei nachgeschalteten Zwischengesellschaften (§ 14 AStG), in: DB, 26. Jg. (1973), S. 985 – 988;Google Scholar
  165. 2b).
    Menck, Th.: Die Ermittlung des anzusetzenden Hinzurechnungsbetrags bei reinen Zwischengesellschaften, in: DStZ/A, 63. Jg. (1973), S. 43 – 50, sowie Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 96 – 104.Google Scholar
  166. 1).
    Diese Gesellschafter sind — im Gegensatz zu jenen des § 5 — unbeschränkt steuerpflichtig.Google Scholar
  167. 1).
    Ist keiner der Beteiligten mehr im Inland ansässig, dann hat die BRD auch kein Besteuerungsrecht mehr; es sei denn, die §§2–6 AStG wären anwendbar.Google Scholar
  168. 2).
    Vgl. vor allem Weber, E.: überblick..., a.a.O., S. 370 ff., sowie zur ergänzenden Information Ritter, W.: Internationale Steuerauskunft in rechtsstaatlicher Sicht, in: DStZ/A, 62. Jg. (1974), S. 267 – 276;Google Scholar
  169. 2a).
    Baranowski, K-H.: Internationale Steuerauskunft in rechtsstaatlicher Sicht — Eine Stellungnahme zu den Ausführungen von Ritter in DStZ/A, S. 267–276 -, in: DStZ/A, 63. Jg. (1975), S. 296 – 302.Google Scholar
  170. 1).
    Vgl. hierzu Schrtider, J.: Bundesamt für Finanzen, in: HwStR, Band 1, München 1972, S. 220, und auch S. 221/222.Google Scholar
  171. 1).
    Vgl. hierzu Langer, G.: Steuerliche Fürderung von Kapitalanlagen in Entwicklungsländern, in: IWB 1975, Fach 3, Gr. 3, S. 431 – 434; Husmann, E.: Das Zweite Gesetz zur Ånderung des Entwicklungshilfe-Steuergesetzes, in: DStR, 13. Jg. (1975), S. 127–132; Fischer-Warneke; Grundlagen ..., a.a.O., S. 104 ff. sowie Haas-Bacher-Scheuer: Steuerliche ..., a.a.O., S. 32 ff.Google Scholar
  172. 2).
    Vgl. hierzu Hillert, A.: Steuerliche MaBnahmen bei Auslandsinvestitionen, in: IWB 1969, Fach 3, Gr. 1, S. 201–208; Reuter, H,-P.: Das Gesetz fiber steuerliche MaBnahmen bei Auslandsinvestitionen, in: IWB 1971, Fach 3, Gr. 1, S.265–304; Fischer-Warneke: Grundlagen ..., a.a.O., S. 111 ff., sowie Haas-Bacher-Scheuer: Steuerliche ..., a.a.O., S. 37ff.Google Scholar
  173. 3).
    Mit der Namensänderung solite dokumentiert werden, daß man seitens der BRD nicht nur Hilfe gewahrt, sondern auch an die eigene Wirtschaftslage, insbesondere die Rohstoffsicherung denkt.Google Scholar
  174. 1).
    Vgl. zu dieser herrschenden Meinung vor allem RadlerRaupach: Deutsche Steuern ..., a.a.O., S. 96/97.Google Scholar
  175. 2).
    Vgl. oben Kap. 212.Google Scholar
  176. 1).
    Vgl. hierzu Bellstedt, Chr.: Die Besteuerung ..., a.a.O., S. 307.Google Scholar
  177. 2).
    Wie § 6b EStG läßt auch § 4 AuslInvG zu, daß statt der sofortigen Rücklagenübertragung auf die Anteile zunächst eine steuerfreie Rücklage gebildet wird, die dann in den beiden folgenden Wirtschaftsjahren auf die Anteile übertragbar ist.Google Scholar
  178. 3).
    Vgl. hierzu Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., insbes. Vorbemerkungen Band I; Mielke, K.: Grundztige ..., a.a.O., S. 243 ff.; Teichner, K.: Internationales Steuerrecht, a.a.O., S. 14 ff. und S. 105 ff. sowie RadlerRaupach: Deutsche Steuern ..., a.a.O., S. 346 ff.Google Scholar
  179. 1).
    Die schon 1843/1845 innerhalb der Benelux-Länder und Frankreich abgeschlossenen Verträge hatten fast ausschließlich die gegenseitige Amtshilfe zum Gegenstand, stellten also noch keine echten DBA dar.Google Scholar
  180. 1).
    Ausnahme: Das Abkommen Uber die Besteuerung von Kraftfahrzeugen, das 1933 von 30 Staaten in Genf geschlossen und 1956 revidiert wurde.Google Scholar
  181. 2).
    Vgl. das OECD-Muster-DBA.Google Scholar
  182. 3).
    Vgl. Korn-Dietz-Debatin: Doppelbesteuerung, a.a.O., Inhaltsverzeichnis.Google Scholar
  183. 4).
    Dabei sind die knapp 10 reinen Sdhiffahrt- und Luftfahrtabkommen (mit außereuropäischen Ländern) nicht mitgezählt.Google Scholar
  184. 5).
    Der Progressionsvorbehalt ist seit dem EStG 1975 im § 32b verankert.Google Scholar
  185. 6).
    Ergänzend kommt über § 68g EStDV auch die Abzugsmethode zur Anwendung.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1976

Authors and Affiliations

  • L. Haberstock

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