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Zusammenfassung

Konzentration und Wachstum der Unternehmungen, nicht nur im nationalen, sondern vor allem auch im internationalen Bereich, sind eines der Kennzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten 25 Jahre. Während zunächst ausländische (insbesondere US-amerikanische) Gesellschaften auf dem deutschen Markt Fuß faßten, sind inzwischen auch deutsche Unternehmungen zu verstärkten Auslandsinvestitionen übergegangen. Diese Internationalisierung bringt neue Aufgaben für die Unternehmungsleitungen mit sich.1) Obwohl diese Aufgaben in den USA unter dem Sammelbegriff “International Management” schon länger Gegenstand der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung sind, nahm sich die deutsche Betriebswirtschaftslehre erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung dieses bedeutsamen und interessanten Gebietes an. Das gilt in besonderem Maße für die Erforschung des Einflusses der Besteuerung auf die Entscheidungen der intermationalen Unternehmung. Von wenigen Ausnahmen abgesehen 2) wurde dieses Teilgebiet vom Standpunkt der betriebswirtschaftichen Steuerlehre in der Literatur noch kaum systrmatisch untersucht.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. hierzu etwa Sieber, E. H.: Die internationale Unternehmung, in: Gegenwartsfragen der Unternehmensführung, Festschrift für W. Hasenack, hrsg. von H.-J. Engeleiter, Herne und Berlin 1966, S. 51 – 68.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. etwa Geertman, J.: Die Steuerpolitik internationaler Konzerne, in: Steuern und Unternehmenspolitik, Festschrift für E. Aufermann, hrsg. von E. Heinen, Wiesbaden 1958, S. 25 – 33;Google Scholar
  3. 2a).
    Haas, G.: Internationale Steuerlehre -ein Wissen um unternehmerische Möglichkeiten, in: NB, 13. Jg.(1961), S. 97 – 100;Google Scholar
  4. 2b).
    Kormann, H.: Die Steuerpolitik der internationalen Unternehmung, 2. Aufl., Düsseldorf 1970?Google Scholar
  5. 2c).
    Seidel, G.: Gewinnverschiebungen über die Grenze, Düsseldorf 1972,Google Scholar
  6. 2d).
    sowie Fischer, L. und Warneke, P.: Grundlagen der Internationalen Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, Berlin 1974.Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. z.B. Wöhe, G.: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Band I, 3. Aufl., München 1972, S. 44 ff.;Google Scholar
  8. 1a).
    Pensei, J.: Operations Research und Besteuerung, Stichwort in: Steuerlexikon, hrsg. von W. H. Wacker, München 1975, S. 292/293;Google Scholar
  9. 1b).
    in diesem Zusammenhang kritisch auch Hauschildt, J. und Wacker, W. (H.): Zum unangemessenen Gewicht steuerlicher Gesichtspunkte in unternehmenspolitischen Entschei-dungsprozessen, in-. StuW, 51. Jg. (1974), S. 252 – 254.Google Scholar
  10. 2).
    Vgl. Kleineidam, H.-J.: Zur Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, in: ZfB, 40. Jg. (1970), S. 105 – 118, passim.Google Scholar
  11. 3).
    Fischer-Warneke: Grundlagen..., a.a.O., S. 142.Google Scholar
  12. 1).
    Vgl. z.B. die bereits angegebenen Monographien von Fischer und Warneke oder Seidel.Google Scholar
  13. 1).
    Vgl. hierzu Eisenach, M.: Entscheidungsorientierte Steuerplanung, Wiesbaden 1974.Google Scholar
  14. 2).
    Rose, G.: Vorwort zu Eisenach, M.: Entscheidungsorientierte..., a.a.O.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. insbes. Eisenach, M.: Entscheidungsorientierte..., a.a.O./ S. 92 – 96; dort werden die finanzmathematischen Methoden der Investitionsrechnung als geeignetes Rechenverfahren vorgeschlagen.Google Scholar
  16. 2).
    Vgl. hierzu Rose, G.: Die Steuerbelastung der Unternehmung — Grundzüge der Teilsteuerrechnung, Wiesbaden 1973, insbes. S. 56 ff.Google Scholar
  17. 3).
    Vgl. hierzu Kaefer, W.: Grundlagen und Modelle zu Steuerbelastungsanalysen und -vergleichen mit Hilfe der automatischen Datenverarbeitung, Köln 1974, sowie die dort auf S. 32 ff. angegebene weitere Literatur zur Teilsteuerrechnung.Google Scholar
  18. 1).
    In diese Gruppe ist z.B. aus den neuesten Arbeiten die Abhandlung von Müller-Kröncke einzuordnen, der in einem “ersten Schritt” leistungsfähige Entscheidungsmodelle entwickeln will und den “zweiten Schritt” der Lösung dieser Modelle in eine Zeit verschiebt,in der “eine neue Computer-Generation auf dem Markt ist und immer leistungsfähigere Algorithmen zur Lösung mathematischer Programmierungsprobleme entwickelt werden.” Müller-Kröncke, G. A.: Entscheidungsmodelle für die Steuerbilanzpolitik, Analyse der Möglichkeiten zur Bilanzbeeinflussung nach geltendem und zukünftigem Ertragsteuerrecht, Berlin 1974, S. 3/4.Google Scholar
  19. 2).
    Müller-Merbach, H.: Operations Research, Berlin und Frankfurt/Main 1969, S. 350.Google Scholar
  20. 3).
    Einzelheiten zu diesen Abgrenzungen mit ausführlichen Literaturhinweisen finden sich im Kap. 31; dort sind auch die Teileinheiten der internationalen Unternehmung näher erläutert.Google Scholar
  21. 1).
    Vgl. hierzu später Kap. 321.Google Scholar
  22. 2).
    Vgl..z.B. Wacker, W. H.: Steuerplanung, betriebliche, Stichwort in: Steuerlexikon, hrsg. von W. H. Wacker, München 1975, S. 380 – 383,Google Scholar
  23. 2a).
    und Fischer, L. und Warneke, P.: Grundlagen der Internationalen Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, Berlin 1974, S. 219.Google Scholar
  24. 2b).
    Eine eher synonyme Verwendung der Begriffe findet sich bei Heigl, A. und Melcher, G.-H.: Betriebliche Steuerpolitik — Ertragsteuerplanung, Köln 1974, Vorwort.Google Scholar
  25. 3).
    Vgl. hierzu Heinen, E.: Die Zielfunktion der Unternehmung, in: Zur Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von E. Gutenberg, hrsg. von H. Koch, Wiesbaden 1962, S. 9 – 71, hier S. 11;Google Scholar
  26. 3a).
    vgl. auch Wöhe, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 11. Aufl., München 1973, S. 109/110.Google Scholar
  27. 1).
    Wöhe, G.: Bilanzierung und Bilanzpolitik, München 1971, S. 41.Google Scholar
  28. 2).
    Vgl. hierzu noch Kap. 41.Google Scholar
  29. 3).
    Vgl. z.B. Mann, G.: Betriebswirtschaftliche Steuerpolitik als Bestandteil der Unternehmenspolitik, in: WiSt, 2. Jg. (1973), S. 114 – 118.Google Scholar
  30. 1).
    Wöhe, G.: Bilanzierung...,a.a.O., S. 41.Google Scholar
  31. 2).
    Wacker (Steuerlexikon, a.a.O., S. 381) bemerkt zu Recht, daß der Begriff “entscheidungsorientierte Steuerplanung” eine Tautologie darstellt.Google Scholar
  32. 3).
    Einen Überblick über die Abgrenzung des Begriffs der Steuerplanung in der Literatur gibt Eisenach, M.: Entscheidungsorientierte Steuerplanung, Wiesbaden 1974, S.18 ff.Google Scholar
  33. 4).
    So auch Wöhe, G. und John, G.: Steuerliche Planung, in: AGPLAN-Handbuch zur Un ter nehmen splanung, hrsg. von J. Fuchs und K. Schwantag, Berlin 1970, 1. Erg.Lfg. 1971, Kennziffer 2741, S. 1 – 48, hier S. 1.Google Scholar
  34. 5).
    Vgl. hierzu auch Selchert, F. W.: Besteuerung und Unternehmungspolitik, ins ZfB, 45. Jg.(1975), S. 429 – 448 und S. 561 – 576, hier S. 437 ff.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1976

Authors and Affiliations

  • L. Haberstock

There are no affiliations available

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