Advertisement

Erhebungsmethodik und Vorgehensweise bei der Datenerhebung und Datenanalyse

  • Sabrina Helm

Zusammenfassung

Der gewählte Forschungsansatz integriert qualitative und quantitative Elemente.1 Auf der einen Seite werden kritische Ereignisse inhaltlich ausgewertet und in ihrer Wirkung auf die Mundwerbung des Probanden untersucht, was einem qualitativ orientierten Ansatz entspricht. Auf der anderen Seite ist jedoch auch die multiattributive Messung von Merkmalsausprägungen im Sinne einer quantitativen Gewinnung von Daten von Interesse. Das häufig mit der Durchführung quantitativ orientierter Forschungsansätze in einem Atemzug vorgebrachte Erfordernis repräsentativer Ergebnisse ist dabei nicht auf quantitative Analysen beschränkt.2 Repräsentativität der gewonnenen Daten bedeutet zunächst, daß ein extrahiertes Sample „in der Verteilung aller interessierenden Merkmale der Gesamtmasse entspricht, d.h. ein zwar verkleinertes, aber sonst wirklichkeitsgetreues Abbild der Gesamtheit darstellt“3. Es ermöglicht damit einen zutreffenden Rückschluß auf die Grundgesamtheit. Dieses Anforderungsprofil erfüllen auch entsprechende Untersuchungsdesigns, die mit geringen Fallzahlen, dafür jedoch einer besonders sorgfältigen Auswahl der Probanden operieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. zu qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden Kepper 1994, S. 7 ff. Zu einem Vergleich quantitativer und qualitativer Verfahren der Messung von Kundenzufriedenheit vgl. Günter 1995; Hentschel 1992, S. 111 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Parasuraman 1991, S. 252.Google Scholar
  3. 3.
    Berekoven/Eckert/Ellenrieder 1999, S. 50.Google Scholar
  4. 4.
    Die Beobachtung von Kundenempfehlungen bzw. vielmehr der ihnen zugrunde liegenden Kommunikationsprozesse ist grundsätzlich denkbar, aber als wenig ökonomisches Forschungsdesign im Hinblick auf die Zielsetzungen der Untersuchung abzulehnen.Google Scholar
  5. 6.
    Zu diesen und weiteren Vor- und Nachteilen im Zusammenhang mit schriftlichen Befragungen vgl. Berekoven/Eckert/Ellenrieder 1999, S. 112 ff.; zu ihrer Rolle im Business-to-Business-Be-reich vgl. etwa Backhaus 1999, S. 319 ff; Strothmann 1993.Google Scholar
  6. 7.
    Vgl. Kroeber-Riel/Weinberg 1999, S. 511.Google Scholar
  7. 8.
    Zu Fragearten und -formulierungen siehe z.B. Sudman/Bradburn 1983; Berekoven/Eckert/Ellen-rieder 1999, S. 101 ff.; Böhler 1992, S. 89 ff.; Parasuraman 1991, S. 367 ff.Google Scholar
  8. 10.
    Vgl. zu Skalenausprägungen Berekoven/Eckert/Ellenrieder 1999, S. 72 ff.; Parasuraman 1991, S. 406 ff.; Böhler 1992, S. 99 ff.; Sixtl 1976, S. 17 f.; speziell zur Skalenbildung bei der Messung von Kundenzufriedenheit siehe Yi 1990, S. 71 ff.: Matzler/Bailom 1999, S. 168 ff. sowie Hausknecht 1990, der mehr als 30 verschiedene Skalen präsentiert.Google Scholar
  9. 11.
    Siehe zu symmetrischen und asymmetrischen Skalen bzw. „balanced“ versus „unbalanced scales“ Parasuraman 1991, S. 424 f.; vgl. auch Teil II, Abschnitt 3.3.Google Scholar
  10. 12.
    Vgl. Parasuraman 1991, S. 425. Auch im Deutschen Kundenbarometer wird die Weiterempfeh-lungsabsicht auf einer symmetrischen Skala gemessen; vgl. Meyer/Domach 1998a, S. 49.Google Scholar
  11. 13.
    Vgl. Parasuraman 1991, S. 427. Die fünfstufige Skala wird über alle interessierenden Merkmale eingehalten, um die Probanden bei der Beantwortung kognitiv zu entlasten; ein Nullpunkt/neutraler Mittelpunkt der ungeradzahligen Skala soll dabei eine künstliche Polarisierung der Antworten vermeiden; vgl. hierzu auch Hausknecht 1990, S. 1 f.Google Scholar
  12. 14.
    Vgl. Berekover/Eckert/Ellenrieder 1999, S. 197 f.; Böhler 1992, S. 182 ff.; Green/Tull 1982, S. 237 f.; Backhaus et al. 1996, S. 166 ff.Google Scholar
  13. 15.
    Vgl. Böhler 1992, S. 163.Google Scholar
  14. 16.
    Vgl. Böhler 1992, S. 188 f.; Backhaus et al. 1996, S. 175 ff. Die Auswertung der Daten erfolgte mit Hilfe des Programmpakets SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) in der Version 8.0 für Windows. Dabei kann es in den einzelnen, nachfolgend dargestellten Abbildungen zu systembedingten Rundungsdifferenzen durch das Ausweisen lediglich einer Dezimalstelle in Höhe von maximal plus/minus 0,2 Prozentpunkten kommen. Die Werte lassen sich in einem solchen Fall nicht exakt zu 100% addieren.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Sabrina Helm

There are no affiliations available

Personalised recommendations