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Die Veränderung sozialen und kommunikativen Handelns durch Fernsehen auf öffentlichen Plätzen

  • Friedrich Krotz

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die Nutzung und Rezeption von Fernsehen nicht von außen als objektiv beobachtbares Geschehen, sondern aus der Perspektive der Menschen als deren sinnvolles Handeln betrachtet, das interpretativ rekonstruiert werden muss. Dazu wird zunächst in 5.1 der Rahmen umrissen, der die Beobachtungen und ihre Analyse geprägt hat, und in Bezug auf den die Beobachtungen geordnet und analysiert wurden. In 5.2 werden dann die Ergebnisse der Analyse vorgestellt, und zwar zunächst als Rekonstruktion des „Begegnungs “-Prozesses mit dem Medium und den in diesem Zusammenhang beobachteten Handlungsmöglichkeiten. Die Leitfrage ist hier, was geschieht, wenn eine Person einen öffentlichen Platz mit Fernsehen betritt. 5.3 stellt Beobachtungen im Hinblick auf die Intentionen der Menschen zur Diskussion, 5.4 beschäftigt sich mit einigen Regeln, nach denen sich Situationen auf öffentlichen Plätzen mit Fernsehen entwickeln und die aus den Beobachtungen abgeleitet wurden. 5.5 schließlich geht auf besondere Probleme ein, die Gruppen mit solchen medialen Angeboten haben — ihre Gruppenkommunikation gerät ja durch das Angebot fernzusehen unter Druck. In 5.6 werden einige wenige Thesen zusammengefasst. Eine ausführlichere und erweiterte Diskussion auch im Hinblick auf die angestrebten Vergleiche von Fernsehnutzung in der Öffentlichkeit in Deutschland mit der in den USA und mit der Fernsehnutzung zu Hause findet dann in Kapitel 6 statt. Dort werden auch Schlussfolgerungen im Hinblick auf den Mediatisierungsprozess gezogen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Friedrich Krotz

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