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Grundlagen einer kulturwissenschaftlichen Kommunikationstheorie: Kommunikation als Form symbolisch vermittelten Handelns

  • Friedrich Krotz

Zusammenfassung

In diesem Paragraphen sollen also Menschenbild und Kommunikationsverständnis des hier vorgelegten Entwurfs einer Theorie der Mediatisierung präzisiert werden. Zunächst wird dazu in 2.1 das jeder sinnvollen Kommunikationstheorie zugrundeliegende Verständnis des Menschen als eines symbolischen Wesens entfaltet, das in einer symbolisch vermittelten Wirklichkeit lebt, und dessen fundamentale Aktivität zur Definition von Wirklichkeit und Identität sowie zur Konstitution von Kultur und Gesellschaft die Kommunikation ist. Dem schließt sich in 2.2 die Präzisierung der grundlegenden Begriffe und Konzepte einer darauf aufbauenden Kommunikationswissenschaft an. Das hierauf gestützte Kommunikationsverständnis wird dann in 2.3 in Bezug auf den Symbolischen Interaktionismus vertieft und weiterentwickelt — es wird sich zeigen, dass diese Theorie über einen eigenständigen und gerade im Zusammenhang mit Mediatisierung brauchbaren Kommunikationsbegriff verfügt. Dieser wird dann in 2.4 in Bezug zu dem Kommunikationsverständnis der Cultural Studies gesetzt, die als zum Symbolischen Interaktionismus kompatibel und komplementär begriffen werden. Auf die Frage, was dies dann für die Konzeption und Untersuchung von Medienkommunikation und den Mediatisierungsprozess bedeutet, wird im Anschluss daran im Kapitel 3 eingegangen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Friedrich Krotz

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