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Mediatisierung und symbolische Welt

  • Friedrich Krotz

Zusammenfassung

Ziel dieses einführenden Kapitels ist zunächst ein exemplarischer Einblick in einige empirisch feststellbare Entwicklungstendenzen der Medienkommunikation (1.1 — 1.4). Dabei steht vor allem die situative, die räumliche, die zeitliche und damit die soziale und kulturelle Entgrenzung von Medienkommunikation durch die heute neuen Medien der computervermittelten Kommunikation im Mittelpunkt der Argumentation, und damit zugleich die Neuentstehung, Überlagerung und Integration verschiedener Typen von (Medien)Kommunikation. Hand in Hand damit lässt sich zeigen, dass die Medien im Alltag der Menschen neue Verwendungsweisen zugewiesen bekommen und für ihren Alltag zunehmend bedeutsam werden — Medien führen so zu einer Veränderung von Alltagspraktiken unterschiedlicher Art. Sie verändern die zwischenmenschliche Kommunikation und erbringen immer häufiger relevante Orientierungsleistungen für das Leben in der Gesellschaft. Diese — anhand von Beispielen plausibel gemachten — Entwicklungen werden dann unter dem Obertitel der„ Mediatisierung“ in Bezug zueinander gesetzt und als gesellschaftlicher Metaentwicklung begriffen theoretisch entworfen (1.5). Darauf aufbauend werden in 1.6 die Ziele der vorliegenden Arbeit formuliert und eine Übersicht über den Gang der Argumentation und Darstellung gegeben.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Friedrich Krotz

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