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Europäischer Marktordnungs- und Regulationsrahmen: Auf dem Weg zu einem Binnenmarkt im Schienenverkehr

  • Lorenz Kasch
Part of the Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Der spätere Kern der EG-Verkehrspolitik und die Rolle des Transports bei der Integration des europäischen Marktes schien bereits im 1957 in Kraft getretenen Vertrag von Rom auf. Dieser EWG-Vertrag „sah von vornherein eine gemeinsame Verkehrspolitik mit gleichen ordnungspolitischen Regeln für alle Mitgliedsstaaten vor. Der angestrebte positive Wohlfahrtseffekt durch den Abbau aller Behinderungen im Güteraustausch und freier Beweglichkeit der Produktionsfaktoren machte einen Abbau hemmender Tatbestände im Bereich des Verkehrs unabdingbar.“57 Aspekte wie die Effizienzsteigerung durch stärkeren Wettbewerb und zurückgedrängte Reglements hätten auch im Verkehrssektor die Gemeinschaftspolitik des einheitlichen Markts prägen sollen. Zielsetzung dieser Politikidee sollte sein, „den gemeinsamen Verkehrsmarkt entsprechend der allgemeinen Grundausrichtung des EWG-Vertrags im wesentlichen nach marktwirtschaftlichen Prinzipien zu gestalten. Er soll den Verkehrsträgern eine weitgehend kommerzielle Handlungsfreiheit im großen Wirtschaftsraum der ... EG-Staaten ... gewähren.“58, 59

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Literatur

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Lorenz Kasch

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