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Zusammenfassung

Zu Ihrem Arbeitsalltag als Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltskanzlei gehört der Umgang mit den Gerichten. Zu Ihren Aufgaben gehört die Mitarbeit in gerichtlichen Verfahren, Mahnverfahren, Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzverfahren, Vorbereitung von Anträgen und Rechtsmittelschriften, die Vorkontrolle, ob der Schriftsatz an das „richtige“ Gericht gerichtet ist und von dem für dieses Gericht zugelassenen Rechtsanwalt unterschrieben wurde. Selbst dann, wenn Ihre Aufgabe darin besteht, als Bote den Schriftsatz bei Gericht abzugeben, muss Ihnen bekannt sein, dass „Gericht“ nicht gleich „Gericht“ ist. Wenn Sie gefragt werden, ob ein an das Arbeitsgericht gerichteter Schriftsatz auch beim Amtsgericht abgeben darf oder ob ein an das Oberlandesgericht adressierter fristwahrender Schriftsatz beim Gericht in den Briefkasten oder in den Fristen-Briefkasten des Gerichts eingeworfen werden kann, muss Ihnen bewusst sein, dass die Beantwortung dieser so einfach erscheinenden Fragen Sachkenntnisse voraussetzt. Dieses Problem-Bewusstsein entwickeln Sie dann, wenn Sie zumindest darüber informiert wurden, dass es verschiedene Gerichte gibt und jedes Gericht bestimmte Aufgaben hat. Selbst die Erkenntnis, das Akten- und Geschäftszeichen nicht nur „Zeichen“ zum Auffinden von Akten bei Gericht sind, sondern man daran auch die Art des Verfahrens, das zuständige Gericht, die zuständige Abteilung, die Unterscheidung zwischen Kapital- und Personengesellschaft und vieles mehr erkennen kann, ist nützlich, wenn es darum geht, beim „richtigen“ Gericht anzurufen, den Schriftsatz auf der „zuständigen“ Abteilung abzugeben, Posteingänge zuzuordnen.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Gisela Schmitt

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