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“Zentrale Fragen der Politikwissenschaft” in der Diskussion. Einige Wahrnehmungen

  • Hans-Hermann Hartwich

Zusammenfassung

In der Diskussion darüber, was denn heute als “traditionelle Politikwissenschaft” zu verstehen sei, bestand rasch Einigkeit darüber, daß die Formulierung “Kernbereiche des Faches” in der Aufgabenstellung des Symposiums der beabsichtigten wissenschaftstheoretischen Klärung wenig dienlich sei. Der Terminus “Kernbereiche” gehöre zu den Fragen politikwissenschaftlicher Lehre und Studienreformarbeit. Die Notwendigkeit aber, nach einem “Kern” der Politikwissenschaft zu fragen (Fijalkowski) und die Möglichkeit, einen solchen zu formulieren, wurden unterschiedlich beurteilt. Sinnvoller schien es bald allen Teilnehmern zu sein, über konsensfähige “zentrale Fragen” der Politikwissenschaft zu sprechen, um die Identität des Faches bestimmen zu können. Die Interpretation dessen, was “zentrale Fragen” genannt werden könne und die Bestimmung dessen, was die Funktion derartiger “Fragen” sein könnte, blieben indes relativ offen. Dennoch erwies sich das Gespräch darüber als hilfreich, um das unterschiedliche Selbstverständnis der versammelten Politikwissenschaftler deutlich werden zu lassen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten zu erkennen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1985

Authors and Affiliations

  • Hans-Hermann Hartwich

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