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Macht, Herrschaft und Legitimität. Eine Erinnerung der Politologen an die Grundfragen ihrer Disziplin

  • Michael Th. Greven

Zusammenfassung

J. J. Hesse hat in der Vorbemerkung seines Beitrages richtig an den Ausgangspunkt der Debatte erinnert, in der auf dem Berliner Kongreß angesichts der vor allem von F. Scharpf eindrucksvoll in den Mittelpunkt seines Resümees gerückten Policy-Perspektive ein Mangel an Besinnung auf “traditionelle Grundfragen” der Disziplin von H. H. Hartwich und anderen bemängelt wurde. Angesichts des vorliegenden Kongreßbandes (H.- H. Hartwich, 1983) mag jeder nachlesen, um die Berechtigung eines solchen Vorwurfes zu prüfen. Die dort geforderte “ordnungspolitische Debatte”, die jetzt durch die Beiträge von J. J. Hesse und K. v. Beyme eingeleitet worden ist, steht aber in der Gefahr, sich zu einer Spezialdebatte über die Bewertung des Policy-Ansatzes zu verengen. Die “ordnungspolitische Dimension” der Debatte, eine kritische Diskussion von Kernfragen, Aufgaben und momentanem Zustand der Disziplin, ist in beiden Referaten stark unterbelichtet. Wer die Bedeutung des Policy-Ansatzes für die Politikwissenschaft einzuschätzen unternimmt, der muß ja von dieser zumindest in Ansätzen ein Verständnis mitbringen; nicht nur das zu Messende, auch der Maßstab ist Teil der Diskussion.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1985

Authors and Affiliations

  • Michael Th. Greven

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