Advertisement

Policy-Forschung und Politische Psychologie

  • Ferdinand Müller-Rommel

Zusammenfassung

Wenn eine politikwissenschaftliche Teildisziplin in Zeiten genereller Verknappung öffentlicher Mittel für sozialwissenschaftliche Forschung über genügend finanzielle Ressourcen verfügt, um groß angelegte empirische Projekte durchzuführen und wenn diese Teildisziplin zudem auf dem internationalen wissenschaftlichen Publikationsmarkt mit eigenen Beiträgen rein quantitativ alle anderen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen in den Schatten stellt, dann kann dies in der heutigen “wissenschaftlichen Großwetterlage” nur eines bedeuten: Hier erlebt eine Wissenschaftsdisziplin eine Hochkonjunktur, weil sie im Experimentierklima einer “Schlechtwetter — Demokratie” für die politisch handelnden (und nicht selten politisch verunsicherten) Akteure problem-, anwendungs- und umsetzungsorientierte Ergebnisse zu liefern vorgibt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Fiorina, M. (1981): Retrospektive Voting in American National Elections. New Haven: Yale University Press.Google Scholar
  2. Jann, W. (1983): Policy-Forschung - ein sinnvoller Schwerpunkt der Politikwissenschaft In: Aus politik und zeitgeschichte, B47, S. 26–38.Google Scholar
  3. Kiewiet, R.D. (1983): Macroeconomics and Micropolitics: The Electoral Effects of Economic Issues. Chicago: University of Chicago Press.Google Scholar
  4. Klingemann, H.D.; Kaase, M. (1981): Problemstellung der Politischen Psychologie heute. In: dies. (Hg.): Politische Psychologie. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 9–36.Google Scholar
  5. Madson, H.J. (1980): Electoral Outcomes and Macro-Economic Policies: the Scandinavian Case. In: Whiteley, P.M. (ed.): Models of Political Economy. London: SAGE, S. 15–46.Google Scholar
  6. Müller-Rommel, F. (1984): Sozialwissenschaftliche Politik-Beratung:Pro bleme und Perspektiven. In: aus politik und zeitgeschichte, B25, S. 26–39.Google Scholar
  7. Schaper, H. (1984): Wählerkontrolle und Handlungsspielraum in der Wirtschaftspolitik. Pfaffenweiler: Centaurus Verlag.Google Scholar
  8. Scharpf, F.W. (1982): Der Erklärungswert “binnenstruktureller” Faktoren in der Politik-und Verwaltungsforschung. In: Hesse, J.J. (Hg.): Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 90–104.Google Scholar
  9. Schmidt, M.G.(1983): Konjunkturzyklen und Wahlen: Ein internationaler Vergleich. In: Kaase, M.; Klingemann H.D. (Hg.): Wahlen und politisches System. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 174–197.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1985

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Müller-Rommel

There are no affiliations available

Personalised recommendations