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Zusammenfassung

Es ist eine alte Idee, das kooperative Verhalten beim Phasenübergang durch Tröpfchenmodelle zu beschreiben, wonach zum Beispiel der Dampf aus vielen mikroskopischen Flüssigkeits-Tröpfchen besteht. Keimbildung von Regentröpfchen oder in Nebel- und Blasenkammern sind Beispiele, die mit solchen Modellen seit Jahrzehnten recht erfolgreich beschrieben werden. Die Vorstellungen gehen auf die klassischen Arbeiten von Volmer, Becker und Döring zurück, die schon in den zwanziger-dreißiger Jahren den Keimbil-dungsprozeß mit der Annahme beschrieben haben, daß sich Tröpfchen der Größe s mit der Wahrscheinlichkeit proportional zu exp(- G s /k B T) bilden, wo G s die freie Energie für die Tröpfchenbildung ist. Diese freie Energie G s enthält einen negativen Volumenterm proportional zu s und einen positiven Oberflächenterm proportional zu s2/3. So hat G s ein Maximum bei einer bestimmten kritischen Tröpfchenbildung s* und G s * steuert die Bildung größerer Tröpfchen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • János Kertész

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