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Die Mikro-Ebene der Gewerkschaftsbewegung: Veränderungen im Bereich der Unternehmensgewerkschaften (Exkurs 2)

  • Wolfgang Seifert
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Zusammenfassung

Entsprechend den im 1. Kapitel dargelegten Überlegungen zur Vorgehensweise in dieser Arbeit muß an dieser Stelle noch vor der Thematisierung der Politik der nationalen Gewerkschaftsorganisationen auf wichtige Veränderungen in dem Bereich, der ihren „Unterbau” bildet, eingegangen werden. Im Zeitraum von 1970 bis 1990 fanden vielfältige, zum Teil einschneidende Veränderungen der industriellen Beziehungen in Japan statt. Ihre Darstellung würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Auch fallen die aufgrund der Themenstellung bewußt gewählten Eckjahre dieses Zeitraums nicht unbedingt mit Zäsuren in der Entwicklung der industriellen Beziehungen zusammen, und natürlich veränderten sich die einzelnen Unternehmensgewerkschaften und die industriellen Beziehungen in konkreten Unternehmen nicht alle gleichgerichtet: unterschiedliche Größenklassen der Unternehmen, ihre Zugehörigkeit zu sehr verschiedenen Branchen, ganz zu schweigen von den bedeutenden arbeitsrechtlichen Divergenzen zwischen öffentlichem und privatemSektor — solche und weitere Faktoren verhinderten eine Gleichgerichtetheit der Entwicklung. Dies in Rechnung gestellt, sollen hier jedoch auf Basis vorhandener, empirisch fundierter Untersuchungen Aussagen begrenzter Reichweite für einige Industriezweige getroffen werden.

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Literatur

  1. 1.
    Die bibliographischen Angaben finden sich im Literaturverzeichnis.Google Scholar
  2. 1.
    In Japan siehe hierzu etwa Ôkôchi Kazuo (Hrsg.), Nikon keiei to rôdô, 1960.Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. Kawanishi Hirosuke, Kigyôbeisu kumiai no jitiai. Der Autor wendet sich hier gegen die These von den „schicksalhaften Defiziten” der Unternehmensgewerkschaft, wie sie von Ôkôchi vertreten wurde. Ich folge in Kapitel 5 der Terminologie der jeweiligen Autoren.Google Scholar
  4. 3.
    Vgl. Kawanishi Hirosuke, Kigyôbetsu kumiai no riron. Google Scholar
  5. 1.
    Kawanishi, Kigyôbetsu kumiai no jittai, S. 440.Google Scholar
  6. 2.
    Ebenda, S. 434 f.Google Scholar
  7. 1.
    Vgl. Yamamoto Kiyoshi, Jidôsha sangyô no rôshi kankei, S. 73 ff.Google Scholar
  8. 1.
    Ebenda, S. 323–325.Google Scholar
  9. 2.
    Vgl. Matsuzaki Tadashi, Nihon tekkô sangyô bunseki. Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. ebenda, S. 273 f.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. Totsuka Hideo/Hyôdô Tsutomu (Hrsg.), Rôshi kankei no tenkan to sentaku. Nihon no jidôsha sangyô, 1991. An dieser Studie arbeiteten außerdem mit: Hata Takashi, Kamii Yoshihiko, Nomura Masami und Tabata Hirokuni.Google Scholar
  12. 2.
    Ebenda, S. 7.Google Scholar
  13. 3.
    Hier kann diese soziologische Kernfrage der Diskussion über die Arbeitsorganisation im heutigen Japan leider nicht weiter verfolgt werden. Ich verweise nur auf die bis dato wahrscheinlich ausführlichste Untersuchung zum Thema, die von den Autoren ebenfalls angeführt wird: Nohara Hikari/Fujita Eishi (Hrsg.), Jidôsha sangyô to rôdôsha. Rôdôsha kanri no kôzô to rôdôsha zô, Kyoto 1988, sowie die Rezension von Kawanishi Hirosuke, „Rôdôsha kanri no ‘kyôsei’ to ‘juyô’”, in: Keizai hyôron, 1989–6, S. 86–92.Google Scholar
  14. 1.
    Ebenda, S. 270.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. ebenda, S. 253.Google Scholar
  16. 1.
    Vgl. ebenda, S. 271 f.Google Scholar
  17. 2.
    Vgl. hierzu Inagami/Kawakita (Hrsg.), Yunion aidentiti.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Seifert

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