Advertisement

Lernen als Instrument des Unternehmungswandels

  • Wilfried Krüger
  • Norbert Bach

Zusammenfassung

Unser herkömmliches Bild des Lernens ist vom lernenden einzelnen und vom Lernen in einer schulischen oder schulähnlichen Lernumgebung geprägt („training off the job”). Daß es sehr nützlich sein kann, einen Lernprozeß auch in die Arbeitsumgebung zu verlegen, ist mittlerweile ebenfalls weithin akzeptiert und praktiziert. Dieses „training on the job” erstreckt sich allerdings überwiegend auf Nachwuchskräfte und Mitarbeiter der unteren Ebenen der Hierarchie. Mehr und mehr wird Lernen jedoch zu einem Thema für alle Ebenen, von der Unternehmungsspitze angefangen, die auch in dieser Hinsicht Vorbildfunktion übernehmen sollte. Vor allem aber geht es darum, ganze organisatorische Einheiten und schließlich die gesamte Unternehmung zu einem kollektiven Lernen zu bewegen. Dies nicht etwa, weil Lernen einen Selbstzweck darstellt oder gerade Teil einer neuen Managementwelle ist, sondern weil weitreichende und tiefgreifende Wandlungsprozesse zu bewältigen sind, um mit den dramatischen Umbrüchen auf den Märkten und den außermarktlichen Umfeldern Schritt halten zu können. Wandel jedoch ist ohne Erlernen von Neuem und Verlernen von Altem schlechterdings undenkbar.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. ARGYRIS, C./SCHöN, D. A. (1978): Organizational Learning: A Theory of Action Perspective, Reading/Mass. 1978.Google Scholar
  2. HAMEL, G./PRAHALAD, C. K. (1995): Wettlauf um die Zukunft, Wien 1995.Google Scholar
  3. KRüGER, W. (1994): Organisation der Unternehmung, 3. Aufl., Stuttgart et al. 1994.Google Scholar
  4. KRüGER, W./HOMP, C. (1997): Management von Kernkompetenzen, Wiesbaden 1997, in Vorbereitung.CrossRefGoogle Scholar
  5. KRüGER, W./SCHWARZ, G. (1996): Strategische Stimmigkeit von Erfolgsfaktoren und Erfolgspotentialen, in: Hahn, D./Taylor, B. (Hrsg.): Strategische Unternehmungsplanung/Strategische Unternehmungsführung, 7. Aufl., Heidelberg et al. 1996, S. 75–104.Google Scholar
  6. OSTERLOH, M./FROST, J. (1996): Prozeßmanagement als Kernkompetenz, Wiesbaden 1996.CrossRefGoogle Scholar
  7. PAUTZKE, G. (1989): Die Evolution der organisatorischen Wissensbasis, München 1989.Google Scholar
  8. PROBST, G. J. B./BüCHEL, B. S. (1994): Organisationales Lernen — Wettbewerbsvorteil der Zukunft, Wiesbaden 1994.CrossRefGoogle Scholar
  9. RUHLI, E. (1995): Ressourcenmanagement, in: Die Unternehmung, Heft 2/1995, S. 91–105.Google Scholar
  10. SCHREYöGG, G. (1996): Organisation: Grundlagen moderner Organisationsgestaltung, Wiesbaden 1996.Google Scholar
  11. SCHREYöGG, G./NOSS, C. (1995): Organisatorischer Wandel: Von der Organisationsentwicklung zur lernenden Organisation, in: DBW, Heft 2/1995, S. 169–185.Google Scholar
  12. STEINMANN, H./SCHREYöGG, G. (1993): Management: Grundlagen der Unternehmungsfuhrung. Konzepte — Funktionen — Fallstudien, 3. überarbeitete und erweiterte Aufl., Wiesbaden 1993.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Wilfried Krüger
  • Norbert Bach

There are no affiliations available

Personalised recommendations