Advertisement

Die Vision der lernenden Organisation — ein Bruch mit unserer okzidentalen Tradition?

  • Sven Oleownik

Zusammenfassung

Das Konzept der lernenden Organisation ist eine Vision oder eine Leitlinie, die selbst noch weiter entwickelt werden muß. Dies ist nur konsequent, denn der Name „lernende Organisation” impliziert, daß es sich um das Lernen handelt, welches selbst nicht endet und so weniger einen eindeutigen, abgeschlossenen und umfassend gültigen Inhalt darstellt. Dies erfüllt uns gleichermaßen mit Begeisterung und Faszination wie mit Unbehagen und Unverständnis. Wie soll etwas umgesetzt werden, auf das man sich nicht eindeutig festlegen kann? Aus dieser Problemstellung ergeben sich Schlußfolgerungen, wie die Idee der lernenden Organisation ausgestaltet werden soll, die erhebliche Konsequenzen auf das Unternehmen, also die Organisation aber auch auf unser Denken und Handeln haben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. AIGNER, G. (1987): Berufserfolg durch Kreativität. Tests und Trainingsmethoden für den Aufsteiger, Düsseldorf 1987.Google Scholar
  2. BAUMGARDT, J. (1985): Anthropologische Betrachtung des Wirtschaftens im Hinblick auf eine personale, kulturelle und existentielle Integration des Wirtschaftens, in: Integration: Herausforderung an eine Kultur des Dritten Jahrtausends. Interdisziplinäres Symposium aus Anlaß des 100. Geburtstages Pater Joseph Kenntenichs, 25.–29.9.1985.Google Scholar
  3. BAUMGARDT, J. (1986): Wirtschaftsanthropologie — Wirtschaftslehre. Die Bedeutung der Wirtschaftsanthropologie für eine Wirtschaftspersonallehre, in: Wirkung des Schöpferischen, Kurt Herberts zun 85. Geburtstag, Würzburg 1986, S. 581–587.Google Scholar
  4. BAYERISCHE VEREINSBANK (Hrsg.) (1985): Warum nicht immer die größten Betriebe das Rennen machen, sondern die kreativsten, München 1985.Google Scholar
  5. CAPRA, F. (1988): Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild, München 1988.Google Scholar
  6. GOMAN, C. K. (1989): Kreativität im Geschäftsleben. Eine praktische Anleitung für praktisches Denken, Wien 1991.Google Scholar
  7. HABERMAS, J. (1981a): Theorie des kommunikativen Handelns, Band 1: Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M. 1981.Google Scholar
  8. HABERMAS, J. (1981b): Theorie des kommunikativen Handelns, Band 2: Zur Kritik der funktio-nalistischen Vernunft.Google Scholar
  9. HINDER, W. (1986): Strategisches Management in der Stagnation. Strategische Programme, Unternehmenspolitischer Rahmen und Kulturelle Transformation, München 1986.Google Scholar
  10. IMAI, M. (1991): Kaizen. Der Schlüssel zum Erfolg der Japaner im Wettbewerb, München 1991.Google Scholar
  11. KIRSCH, W. (1992): Kommunikatives Handeln, Autopoiese, Rationalität. Sondierungen zu einer evolutionären Führungslehre, München 1992.Google Scholar
  12. KIRSCH, W./ESSER, W.-M./GABELE, E. (1979): Das Management des geplanten Wandels von Organisationen, Stuttgart 1979.Google Scholar
  13. KNYPHAUSEN, D. z. (1988): Unternehmen als evolutionsfähige Systeme. Überlegungen zu einem evolutionären Konzept für die Organisationstheorie, München 1988.Google Scholar
  14. LUHMANN, N. (1982): Soziologische Aufklärung, Opladen 1982.Google Scholar
  15. MATURANA, H. (1982): Erkennen: Die Organisation und die Verkörperung von Wirklichkeit. Ausgewählte Arbeiten zur biologischen Epistemologie, Braunschweig u.a. 1982.Google Scholar
  16. OLEOWNIK, S. (1995): Betriebspersonalökonomische Transformationsprobleme planwirtschaftlich orientierter Betriebe in marktwirtschaftliche Rahmenordnungen, München 1995.Google Scholar
  17. PAUTZKE, G. (1988): Die Evolution der organisatorischen Wissensbasis. Bausteine zu einer Theorie des organisatorischen Lernens, München 1988.Google Scholar
  18. RINGLSTETTER, M. (1988): Auf dem Weg zu einem evolutionären Management. Konvergierende Tendenzen in der deutschsprachigen Führungs- bzw. Managementlehre, München 1988.Google Scholar
  19. ROSENDORFER, H. (1986): Briefe in die chinesische Vergangenheit, München 1986.Google Scholar
  20. SCHEITLIN, V. (1993): Kreativität. Das Handbuch für die Praxis, Zürich 1993.Google Scholar
  21. SCHöNPFLUG, W./SCHöNPFLUG, U. (1989): Psychologie. Allgemeine Psychologie und ihre Verzweigungen in die Entwicklungs-, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie, München 1989.Google Scholar
  22. SLOTERDIJK, P. (1989): Eurotaoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik, Frankfurt a.M. 1989.Google Scholar
  23. VARELA, F. J. (1984): To Principles of Self-Organization, in: Ulrich, H./Probst, G.J.B. (Hrsg.) (1984): Self-Organization and Management of Social Systems. Insights, Promises, Doubts and Questions, Berlin u.a. 1984, S.49–52.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Sven Oleownik

There are no affiliations available

Personalised recommendations