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Bausteine des Wissensmanagements — ein praxisorientierter Ansatz

  • Gilbert J. B. Probst
  • Kai Romhardt

Zusammenfassung

Wissensmanagement kann als die pragmatische Weiterentwicklung von Ideen des organisational Lernens verstanden werden. Im Zentrum des Interesses steht die Verbesserung der organisatorischen Fähigkeiten auf allen Ebenen der Organisation durch einen besseren Umgang mit der Ressource „Wissen”. Wissensmanagement beschäftigt sich mit jenem Teil der Lernprozesse, die als gestaltbar angesehen werden. Wissensmanagement versucht, Führungskräften Ansatzpunkte für gezielte Interventionen in die organisatorische Wissensbasis zu liefern und entwickelt zu diesem Zwecke Konzepte und Methoden1. Die „organisationale Wissensbasis” umfaßt dabei sämtliche Wissensbestandteile, über die eine Organisation zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben verfugt. Hierbei handelt es sich sowohl um individuelle als auch um kollektive Wissensbestandteile (z.B. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrung, Routinen, Normen). Wissensmanagement kann dabei nicht direkt beim Endprodukt — der aufzubauenden Fähigkeit — ansetzen, sondern muß das gesamte Daten- und Informationsumfeld des Unternehmens berücksichtigen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Gilbert J. B. Probst
  • Kai Romhardt

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