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Vernetzt Denken und Handeln bei komplexen Aufgabenstellungen

  • Reinhard Lindig

Zusammenfassung

Vernetzt Denken und Handeln sind bei umfassenden Aufgaben stets erforderlich. Auf diese Weise wird eine adäquate Aufgabenbearbeitung möglich. Im Alltag ist oft zu beobachten, dass sowohl Einzelpersonen als auch Entscheidungsgremien bei der Lösung komplexer Aufgaben einer „Logik des Misslingens“(Dörner, 1989) zu folgen scheinen. Das ist erstaunlich. Denn die Forschung zum Umgang mit Komplexität hat zuverlässige Leitfäden und Verfahren erarbeitet, mit deren Hilfe komplexe Aufgabenstellungen erfolgreich gelöst werden können. Dieser Beitrag soll zur Anwendung dieser Verfahren ermutigen und speziell auf einen computergestützten Netzmodellierer und -simulator zum vernetzten Denken und Handeln aufmerksam machen. Im ersten Teil wird das Bündel psychischer Leistungen vorgestellt, deren Beherrschung die Qualität des vernetzten Denkens und Handelns bestimmt. Der zweite Teil beschreibt ein daraus abgeleitetes Phasenkonzept zum erfolgreichen Umgang mit komplexen Aufgaben. Dabei wird deutlich, dass allein schon die Strukturierung des Ablaufs für die Lösung der Aufgabe hilfreich ist. Basierend auf solchen und ähnlichen Phasenkonzepten kam es in den vergangenen Jahren auch zu Entwicklungen von Prozeduren zur PC-gestützten Bearbeitung komplexer Aufgaben. Als Beispiel dafür wird im dritten Teil der computergestützte Netzmodellierer und -simulator Heraklit vorgestellt und auf eine typische Problemstellung aus dem Personalmanagement angewandt.

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Literatur

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Reinhard Lindig

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