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Einführung in das deutsche und internationale Patentrecht

  • Markus Reitzig

Zusammenfassung

Das vorliegende Kapitel dient der Einführung in das deutsche und internationale Patentrecht. Es soll vor allem dem juristisch weniger vorgebildeten Leser wesentliche inhaltliche und verfahrensrechtliche Besonderheiten des Patentwesens vorstellen, auf die in der Folge regelmäßig zurückgegriffen wird. Die Ausführungen konzentrieren sich auf das Deutsche Patentgesetz (DPatG), das Europäische Patentübereinkommen (EPÜ) und den Patent Cooperation Treaty (PCT). Die Besonderheiten weiterer, einzelner Jurisdiktionen, wie z.B. des US-amerikanischen Patentgesetzes, werden nur soweit diskutiert, wie sie für das Verständnis der zwei folgenden Kapitel von Bedeutung sind. Da die empirischen Untersuchungen in Teil II dieser Arbeit sich auf deutsche bzw. europäische Patente beziehen, erscheint diese eingeschränkte Betrachtung im Rahmen dieser Arbeit ausreichend. Es sei schließlich angemerkt, daß der patentrechtlich vorgebildete Leser die Lektüre dieses Kapitels auslassen kann.

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Literatur

  1. 8.
    Dieses Kapitel dient insbesondere Lesern, die mit den institutionellen Details des gewerblichen Rechtsschutzes weniger vertraut sind, für das weitere Verständnis der Arbeit.Google Scholar
  2. 9.
    Siehe Beier (1978).Google Scholar
  3. 10.
    Das Prioritätsrecht ist als Hauptwirkung der Pariser Verbandsübereinkunft (PVÜ) von 1883 anzusehen und ist dort in Artikel 4 festgeschrieben (siehe Benkhard (1993), S. 89, Rdnr. 20). Danach läßt die erste Anmeldung einer Erfindung durch einen Verbandsangehörigen der PVÜ in einem der Verbandsländer der PVÜ für den Anmelder ein Prioritätsrecht zur Entstehung gelangen, das sich für die Nachanmeldung in anderen Verbandsländern auswirkt.Google Scholar
  4. 11.
    Siehe RG in GRUR 39, S. 892–893; EPA GRUR Int. 83, S.650–651.Google Scholar
  5. 12.
    Siehe RG GRUR 39, S. 892–893.Google Scholar
  6. 13.
    Siehe EPA GRUR Int. 83, S. 650–651.Google Scholar
  7. 14.
    Siehe BGH GRUR 61, S. 529–533.Google Scholar
  8. 15.
    Siehe BGHZ 73, S. 330, S. 337.Google Scholar
  9. 16.
    Siehe BGH GRUR 80, S. 100, S. 104.Google Scholar
  10. 17.
    Siehe Benkhard (1993), § 1 Rdnr. 4.Google Scholar
  11. 18.
    Siehe Ibid., § 5 Rdnr. 5.Google Scholar
  12. 19.
    Siehe Ibid., § 5 Rdnr. 7.Google Scholar
  13. 20.
    Siehe § 9 Satz 2 Nr. 1–3 DPatG.Google Scholar
  14. 21.
    In den „Ansprüchen“, die den Abschluß einer jeden Patentschrift bilden, steht der Gegenstand, für den rechtlicher Schutz begehrt wird, in komprimierter Form zusammengefaßt. Man unterscheidet unabhängige, abhängige sowie Stoff-, Verfahrens-, Verwendungs- und Product-by-process Ansprüche. Zur Funktion der Ansprüche, zu ihrer Stellung innerhalb der Patentschrift siehe detaillierter den folgenden Abschnitt.Google Scholar
  15. 22.
    Siehe Benkhard (1993), § 5 Rdnr. 16a.Google Scholar
  16. 23.
    Siehe Ibid., § 5 Rdnr. 22.Google Scholar
  17. 24.
    Siehe EPA ABL. 90, 114, 120.Google Scholar
  18. 25.
    Siehe BPatGE 7, 1,6/7.Google Scholar
  19. 26.
    Siehe BGH GRUR 85, S. 31–32.Google Scholar
  20. 27.
    Siehe BPatG GRUR 83, S. 239–240.Google Scholar
  21. 28.
    Siehe BPatG Bl. 86, S. 221–222.Google Scholar
  22. 29.
    Siehe RG GRUR 33, S. 703–704.Google Scholar
  23. 30.
    Siehe BGH GRUR 91, S. 811–814.Google Scholar
  24. 31.
    Siehe BGH „Liedl“ 74/77.Google Scholar
  25. 32.
    Siehe auch Benkhard (1993), § 35 Rdnr. 49.Google Scholar
  26. 33.
    Siehe ausführlich Ibid., § 14 Rdnr. 6.Google Scholar
  27. 34.
    Die Ausführungen lehnen sich stark an an Ibid., Einleitung DPatG, S. 73 ff.Google Scholar
  28. 35.
    Dies gilt nur im europäischen, nicht im deutschen System.Google Scholar
  29. 36.
    Die Ausführungen lehnen sich stark an Benkhard (1993), Einleitung DPatG, S. 107 ff.Google Scholar
  30. 37.
    Die Anmeldung kann auch am DPMA eingereicht und an das EPA weitergeleitet werden.Google Scholar
  31. 38.
    Siehe Art. 78–81 EPÜ.Google Scholar
  32. 39.
    Siehe Art. 14 EPÜ.Google Scholar
  33. 40.
    Siehe Art. 87 EPÜ.Google Scholar
  34. 41.
    Siehe Art. 106 I EPÜ.Google Scholar
  35. 42.
    Siehe Art. 112 EPÜ.Google Scholar
  36. 43.
    Siehe Art. 92 EPÜ.Google Scholar
  37. 44.
    Siehe Regel 25 AOEPÜ, Art. 76 EPÜ.Google Scholar
  38. 45.
    Siehe Regel 51 IV AOEPÜ. Hinsichtlich der Inaussichtstellung der Erteilung und der Zustimmungsbedürftigkeit unterscheiden sich DPatG und EPÜ etwas.Google Scholar
  39. 46.
    Siehe Art. 64 EPÜ.Google Scholar
  40. 47.
    Siehe Art. 99 I EPÜ.Google Scholar
  41. 48.
    Siehe EPO (1998), Tabelle 7.6.Google Scholar
  42. 49.
    Siehe Art. 3, Art. 4, Art. 11 III PCT.Google Scholar
  43. 50.
    Siehe Art. 15–18 PCT, Regel 33–44 AOPCT.Google Scholar
  44. 51.
    Siehe Art. 21 PCT, Regel 48 AOPCT.Google Scholar
  45. 52.
    Siehe Art. 22 PCT.Google Scholar
  46. 53.
    Siehe Art. 31–39 PCT.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Markus Reitzig

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