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Begriffsbestimmungen

  • Monika E. Hartmann

Zusammenfassung

Wie bereits zu Beginn der Einleitung erwähnt, ist die Begriffswelt rund um das Thema „Geld“ alles andere als klar umrissen und wissenschaftlich eindeutig definiert. Neben die Schwierigkeiten, eine exakte wissenschaftliche Definition des Phänomens „Geld“ zu formulieren, tritt die Verwendung des Wortschatzes aus den Bereichen der modernen Bankdienstleistungserstellung, insbesondere des elektronischen Zahlungsverkehrs mit seinen mannigfaltigen Fachausdrücken und Produktbezeichnungen. Im Anwendungsfeld herrscht ein Wirrwarr an Begriffen, deren Bedeutung selbst unter Fachleuten alles andere als eindeutig geklärt ist. Deswegen ist es unerläßlich, zu Beginn jeder Abhandlung über das Themengebiet des elektronischen Zahlungsverkehrs eine hinreichend konsistente Abgrenzung der verwendeten Termini vorzunehmen. Das Definitionsproblem verschärft sich nochmals, sobald man das Begriffsfeld „elektronisches Geld“ behandeln möchte: wenn schon nicht eindeutig umrissen werden kann, was „Geld“ eigentlich ist, so herrscht beim Gebrauch der Bezeichnungen rund um das „digitale Geld“ eine geradezu babylonische Verwirrung. Diese gilt es durch möglichst eindeutige Definitionsansätze weitgehend zu lösen, um eine wissenschaftliche Diskussion des Untersuchungsgegenstandes im Zusammenspiel mit geldpolitischen Aspekten zu ermöglichen. Es bleibt anzumerken, daß die in diesem Kapitel gewählten Definitionen und Untersuchungsansätze nicht die einzig möglichen sind. Sie erscheinen jedoch unter dem Gesichtspunkt des gewählten Untersuchungsschwerpunktes „E-Geld und Geldpolitik“ als besonders geeignet, eine pragmatisch orientierte Basis für die weiteren Ausführungen zu bilden.

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Literatur

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    vgl. Bofinger, Schächter, Reischle (1996), a.a.O., S. 462Google Scholar
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  16. 16.
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  19. 19.
    Vgl. Issing (1998), a.a.O., S. 187Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Issing (1998), a.a.O., S. 194; sind nur Teilbereiche betroffen, so spricht man von relativer Inflation; vgl. Issing (1998), a.a.O., S. 197Google Scholar
  21. 20a.
    Vgl. Issing (1998), a.a.O., S. 194; sind nur Teilbereiche betroffen, so spricht man von relativer Inflation; vgl. Issing (1998), a.a.O., S. 197Google Scholar
  22. 21.
    die Europäische Zentralbank hat beispielsweise „Preisstabilität“ definiert als einen „Anstieg des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) von unter 2 % gegenüber dem Vorjahr“. Vgl. EZB (1999), Europäische Zentralbank: Jahresbericht 1998, Frankfurt/M. 1999, S. 51 f.Google Scholar
  23. 22.
    Engels verfolgt diesen Ansatz in seinem Buch unter dem Stichwort „Investment Currencies“: Engels (1981), a.a.O., S. 108–114. Wertstabilität der Währung wird dabei durch deren enge Anbindung an Realwerte (z.B. Aktienindex) erreicht. Die Notenbank unterhält ein Aktienportfolio zur Beeinflussung der „Real“-Währung; ihr Ziel ist in diesem Modell, den Preis des gewählten Marktportefeuilles stabil zu halten.Google Scholar
  24. 23.
    Issing (1998), a.a.O., S. 197Google Scholar
  25. 24.
    vgl. z.B. Polleit (1999), Thorsten Polleit: Mit Blasen ist nicht leicht hantieren, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 218 vom 20.09.1999, S. 37Google Scholar
  26. 25.
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  27. 26.
    vgl. auch Abschnitt II.2.4. (C) über KleinbetragszahlungenGoogle Scholar
  28. 27.
    Issing(1998), a.a.O., S. 2Google Scholar
  29. 28.
    Issing (1998), a.a.O., S. 3 f.; vgl. Exkurs in Abschnitt IV.1.3. (B) Google Scholar
  30. 29.
    Issing (1998), a.a.O., S. 9Google Scholar
  31. 30.
    Issing (1998), a.a.O., S. 12 ff.Google Scholar
  32. 31.
    M3 nach deutscher Definition beinhaltet Bargeldumlauf, Sicht-, Termin- und Spareinlagen bei den Banken.Google Scholar
  33. 32.
    vgl. Ketterer (1988), Karl-Heinz Ketterer: Finanzinnovationen und Geldpolitik, in: Gutowski, Armin (Hrsg.) (1988): Neue Instrumente an den Finanzmärkten: Geldpolitische und bankenaufsichtliche Aspekte, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N.F., Bd. 170, Berlin 1988, S. 92 f.Google Scholar
  34. 33.
    vgl. z.B. Issing (1998), a.a.O., S. 15 f.; zum Liquiditätsgrad vgl. Abschnitt 112.3 (F) Google Scholar
  35. 34.
    zu DIVISIA-Indizes vgl. z.B. Ketterer (1988), a.a.O., S. 99 ff.Google Scholar
  36. 35.
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  40. 38.
    Diese Metapher verwendet z.B. Asahiko Isobe in Hitachi (1993), Hitachi Research Institute: Payment Systems. Strategic Choices for the Future, Tokyo 1993, S. 1Google Scholar
  41. 39.
    Diese Anforderung entfällt teilweise bei den E-Geldsystemen, wie später gezeigt wird.Google Scholar
  42. 40.
    in Anlehnung an SARB (1995), South African Reserve Bank: South African National Payment System — Framework and Strategy, SA Reserve Bank Payment System Division, First Edition, Pretoria November 1995, S. 13Google Scholar
  43. 41.
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  48. 46.
    Vgl. Grill, Perczynski (1998), a.a.O., S. 106Google Scholar
  49. 47.
    Als Stichworte seien hier Kreditkartenkonzepte wie SET genannt, edd als Beispiel für ein Lastschriftkonzept und CheckFree für ein scheckbasiertes Konzept. Eine Untersuchung der „traditionellen“ Konzepte Überweisung und Scheck auf ihre Tauglichkeit für den Interneteinsatz findet sich bei Furche, Wrightson (1997), Andreas Furche, Graham Wrightson: Computer Money: Zahlungssysteme im Internet, Heidelberg 1997, S. 29–32 undGoogle Scholar
  50. 47a.
    Andreas Furche, Graham Wrightson: Computer Money: Zahlungssysteme im Internet, Heidelberg 1997, S. 38 f.Google Scholar
  51. 48.
    Zur Einführung eines Überweisungsgesetzes als Bestandteil des Bürgerlichen Gesetzbuchs seit 14.8.1999 (neue § 676a bis 676g im BGB) vgl. http://home.t-online.de/home/ra.schiller/ue-ges.htm (Stand: 24.09.99)Google Scholar
  52. 49.
    DUDEN Euro (1998), a.a.O., S. 327; Grill, Perczynski (1998), a.a.O., S.107 f.Google Scholar
  53. 50.
    Grill, Perczynski (1998), a.a.O., S.112 ff.Google Scholar
  54. 51.
    Die dazu zwischen den teilnehmenden Banken geschlossenen Abkommen widersprechen zwar der Rechtsnatur des Schecks als „bei Sicht“ fälliger Urkunde, haben sich aber in der Abwicklungspraxis aus Rationalisierungsgründen bewährt und sind deswegen inzwischen auch von der Rechtssprechung anerkannt.Google Scholar
  55. 52.
    DUDEN Euro (1998), a.a.O., S. 219; Grill, Perczynski (1998), a.a.O., S. 109 f.Google Scholar
  56. 53.
    Ausführungen zu diesen Kartenarten und ihrer Abgrenzung vgl. z.B. Dickertmann, Feucht (1997), Dietrich Dickertmann, Ralf Feucht: Zahlungskarten: Erscheinungsformen, Funktionen und Bewertung aus einzelwirtschaftlicher Sicht, in: WISU Nr. 1/1997, S. 65 f. oder die Artikel des dritten Kapitels in: Braatz u.a. (Hrsg.) (1999),Google Scholar
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  58. 54.
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  59. 55.
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  60. 56.
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    Samm (1997), a.a.O., S. 232 f.Google Scholar
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  80. 72.
    Zulasten der Anonymität sind Mehrweg-Konzepte denkbar, beispielsweise indem das Token bei jeder Weitergabe von der absendenden Partei indossiert wird (wodurch das Token mit jeder Stufe an Größe zunimmt) oder indem man online-Überprüfungen nach dem Zufallsprinzip durchführt und hofft, daß die hinreichend abschreckend gegen Manipulationen wirkt. Vgl. auch Furche, Wrightson (1997), a.a.O., S. 36 f.Google Scholar
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    Multi purpose war in diesem Zusammenhang lediglich auf die weitreichende Akzeptanz als Zahlungsinstrument gemünzt und sollte nicht verwechselt werden mit dem Begriff Multifunktionalität von Chipkarten im Sinne von Karten mit zusätzlichen Funktionen außerhalb des Zahlungsvekehrsbereiches (z.B. als Versichertenkarte), so wie sie an späterer Stelle im gleichen Report erwähnt werden (multi purpose applications vgl. EMI (1994), a.a.O., S. 5).Google Scholar
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    Prepaid wird bei der Begriffsbildung hierbei strikt von pre-authorised unterschieden, also dem Einräumen einer Kreditlinie für den Einsatz eines Kartenzahlungsinstrumentes. Damit soll vor allem eine klare Trennlinie zu Debit- und Kreditkartensystemen gezogen werden. Vgl. EMI (1994), a.a.O., S. 4Google Scholar
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    Die Eigenschaften der drei Geldformen Bargeld, Buchgeld und elektronisches Geld, wie sie den weiteren Kapiteln zugrunde gelegt werden, sind am Ende des Kapitels in einer Übersicht dargestellt.Google Scholar
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  • Monika E. Hartmann

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