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Die Instrumente der Steuerung: Strukturelle und Nicht-Strukturelle Regelungen

  • Maria Engels
Chapter
Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund dieser Vorbemerkungen zu den Steuerungszielen und Steuerungsbedingungen können nun die Steuerungsinstrumente, die ihnen jeweils zugrundeliegenden Prinzipien, die Parameter ihrer Ausgestaltung, die grundlegenden Wirkungszusammenhänge sowie die Grenzen ihrer Eignung, vorgestellt werden. Die Diskussion orientiert sich an der in Abbildung 19 dargestellten Systematik, nach der sich mit den strukturellen und den nicht-strukturellen Steuerungsinstrumenten zwei grundlegende Kategorien unterscheiden lassen. Die Differenzierung zwischen strukturellen und nicht-strukturellen Steuerungsinstrumenten stellt darauf ab, ob eine Steuerungsentscheidung im weitesten Sinne eine formale organisatorische Regelung beinhaltet und damit Teil der formalen Organisationsstruktur ist.251

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Literatur

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    Die Analogie zur Osmose halten Frese und Jagodzinski insofern für die Konzepte der marktorientierten Dezentralisation, marktorientierten Handlungssteuerung oder der marktorientierten Kooperation als aussagefähig. Vgl. Frese/Jagodzinski [Marktwirtschaft] 1999, S. 4 f. Vgl. zu diesen Konzepten auch Frese [Dezentralisierung] 1998.Google Scholar
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    Frese unterscheidet reale und fiktive interne Märkte. Die Abgrenzung macht er anhand der Möglichkeit einer freien Wahl des Transaktionspartners, des zur Disposition stehenden Transaktionsspektrums sowie der Ausstattung der Transaktionspartner mit Ressourcenkompetenzen fest. Der fiktive interne Markt entfernt sich hinsichtlich dieser drei Elemente noch weiter als der reale interne Markt von den jeweiligen Bedingungen des externen Marktes. So werden im Unterschied zu den realen internen Märkten auf den fiktiven Märkten die Kunden-Lieferanten-Beziehungen nur simuliert und damit ausschließlich Motivationseffekte angestrebt. Die Aufgabe der Koordination wird dabei anders als beim realen internen Markt nicht dem Marktmechanismus überantwortet, sondern verbleibt dem Entscheidungsbereich der Planung. Vgl. Frese [Grundlagen] 1998, S. 230 ff. und 234 ff; Frese/Lehmann [Outsourcing] 2000; Frese [Märkte] 1997, S. 136 ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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  • Maria Engels

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