Advertisement

Nationale und Europäische Regionalpolitik in Ostdeutschland

  • Axel Klaphake
Chapter
Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Unter dem Begriff der Regionalpolitik wird der Einsatz derjenigen staatlichen Mittel subsumiert, der auf die Stimulation und Lenkung der räumlichen Verteilung ökonomischer Aktivitäten abzielt. Hierunter fallen somit nicht die staatlichen Maßnahmen, die zwar regional unterschiedliche wirtschaftliche Auswirkungen entfalten, deren ursprüngliche Steuerungsabsicht aber nicht primär auf eine Veränderung der regionalen Verteilung der Produktionskapazitäten abhebt. Als Regionalpolitik wird damit nur die Teilmenge der raumrelevanten Politiken bezeichnet, die eine gezielte Beeinflussung der Allokation der Produktionsfaktoren im Raum betreibt, beispielsweise durch regional differenzierte Ansiedlungsanreize und einen hierauf ausgerichteten Infrastrukturausbau. Der Begriff Raumordnungspolitik kann als übergeordnet aufgefaßt werden: Der Steuerungsanspruch der Raumordnungspolitik ist im Vergleich zum ökonomischen Ansatz der Regionalpolitik breiter und „besteht in der bewußten Handhabung geeigneter Instrumente durch den Staat oder dem Staat nahestehender Institutionen, um eine zielbezogene Gestaltung, Entwicklung und Nutzung von Räumen und Regionen zu erreichen“.1 Die Regionalpolitik macht als Teilbereich der Raumordnungspolitik den ökonomischen Zugang zur Entwicklung von Räumen und Regionen aus2, eine Übereinstimmung mit den Zielen und Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung ist herbeizuführen.3

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Brösse (1992), S.22.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Suntum (1981), S. 16.Google Scholar
  3. 3.
    § 2 Abs. 1 Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ vom 6. Oktober 1969.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Fürst (1976).Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Sell (1995), S. 117ff.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Lammers (1998b), S. 198.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Deutscher Bundestag (1969), S. 5. Diese Zielstellungen können als die regionalen Implikationen des gesamtwirtschaftlichen Zielsystems in der Bundesrepublik Deutschland auf der Basis des Stabilitätsgesetzes (Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (StWG) v. 8.6.1967, BGBl., S. 582) sowie der raumordnungspolitischen Ziele auf der Basis des Raumordnungsgesetzes (ROG in der Fassung vom 18. August 1997) eingeordnet werden.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Scharff (1993), S.22f.Google Scholar
  9. 9.
    Ewringmann et al. (1986), S. 307.Google Scholar
  10. 10.
    27. Rahmenplan der GRW (1998), S. 5.Google Scholar
  11. 11.
    Mit dieser erst im November 1994 ins Grundgesetz aufgenommenen Formulierung wurde der langjährigen Kritik an der vorherigen Zielformulierung „Wahrung der Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“Rechnung getragen. Vgl. zur verfassungsrechtlichen Problematik regionalpolitischer Zielstellungen Hübler et al. (1980).Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Stiens (1997), S. 13ff.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Klemmer (1997).Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Suntum (1981), S. 42ff.Google Scholar
  15. 15.
    Mittlerweile läßt sich auch in den Rahmenplänen der GRW kein direkter Bezug mehr zu einem eigenständigen Stabilitätsziel erkennen, wie es noch bis Anfang der neunziger Jahre der Fall war. Vgl. 27. Rahmenplan Der GRW (1998), S. 7.Google Scholar
  16. 16.
    Scharff (1993), S.35.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Hübler et al. (1980), S. 59ff.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Strubelt (1997), S. 5; Suntum (1981); Scharff (1993).Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Brenke et al. (1997); Strubelt (1997).Google Scholar
  20. 20.
    Suntum (1981), S.52f.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Stahl (1994).Google Scholar
  22. 22.
    Diese Kriterien waren für (i) Gebiete mit allgemeinem wirtschaftlichen Notstand eine Arbeitslosenquote von durchschnittlich 24 Prozent, für (ii) Gebiete mit strukturell bedingtem landwirtschaftlichen Notstand ein Vorhandensein von 80 landwirtschaftlichen Berufszugehörigen pro 100.000 DM landwirtschaftliches Betriebsvermögen, für (iii) Gebiete, in denen 30 Prozent und mehr des landwirtschaftlichen Betriebsvermögens durch Kriegseinwirkungen zerstört waren. Vgl. Jacob (1979), S. 106 f.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Sell (1995), S. 96.Google Scholar
  24. 24.
    Eberstein (1994), S. 8.Google Scholar
  25. 25.
    Giel (1984), S.9f.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Jacob (1979), S. 108 f.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Sell (1995).Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Jürgensen; Thormählen (1975), S. 292.Google Scholar
  29. 29.
    Mäding (1992), S.208.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. zu den förderfähigen Infrastrukturmaßnahmen im einzelnen 27. RAHMENPLAN DER GRW (1998), S. 13.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Bohret et al. (1982), S. 166.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. North (1955).Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Nägele (1996), S. 79.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Weilepp (1995), S. 117 f.Google Scholar
  35. 35.
    Mäding (1992), S.208.Google Scholar
  36. 36.
    Aufgrund der GRW ergibt sich eine „qualitative Bindungswirkung“für die Länder, die sich aus dem grundgesetzlichen Grundsatz der Bundestreue und der spezifischen Ausgestaltung des Art. 91 a GG ergibt. Unterschiedliche Auffassungen sind in der Literatur zu der Frage zu finden, bei welchen konkreten Förderungen die Sperrwirkung der GRW einsetzt und wie der Subventionswert dieser berechnet werden kann. Vgl. Wild; Pfeifer (1988).Google Scholar
  37. 37.
    Häring (1995), S. 124 f.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Lintz (1997), S. 232ff. Siehe auch für Brandenburg ROTHE (1994).Google Scholar
  39. 39.
    Rahmenplandergrw (1985),Zifferl.5.Google Scholar
  40. 40.
    Klemmer (1991b), S. 616.Google Scholar
  41. 41.
    Rahmenplan derGRW (1998), S. 34.Google Scholar
  42. 42.
    Rahmenplan der GRW (1999), S. 6 u. 7.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. Tetsch et al. (1996), S. 13 f.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Klemmer (1985).Google Scholar
  45. 45.
    Nägele (1996), S. 82.Google Scholar
  46. 46.
    Böhret et al. stellen für Hessen fest, daß Anfang der achtziger Jahre trotz verbaler Bekenntnisse der Landesregierung zum Schwerpunktortprinzip das Land mit einem so engen Netz von Schwerpunktorten überzogen war, daß praktisch keine Gemeinde mehr als 20–25 km von einem Schwerpunktort entfernt war, in Bohret et al. (1982), S. 190.Google Scholar
  47. 47.
    Ewringmann et al. (1986), S. 235.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. 12. Rahmenplan der GRW (1983).Google Scholar
  49. 49.
    Das Ergebnis der letzten umfassenden Verhandlungen zur GRW vor der Vereinigung zwischen Bundesregierung und EG-Kommission 1987 führte zu dem sogenannten Bangemann-Sutherland-Kompromiß. Dieser sah vor, daß Deutschland insgesamt eine Förderung von 38 Prozent der Bevölkerung in der Regionalfbrderung gestattet wurde, von denen 32,8 Prozent auf die GRW entfielen. Diese teilten sich wiederum auf in 29 Prozent für die Normalgebietsförderung und 3,8 Prozent für Sonderprogramme, die bereits seit Mitte der siebziger Jahre, vorzugsweise in altindustriellen Regionen (Schiffbaustandorte, Montanindustrie) gewährt wurden. Vgl. Anderson (1991).Google Scholar
  50. 50.
    Vgl. für eine übersichtsartige Diskussion der Ergebnisse ökonometrischer Analysen SHAMS (1995) S. 228 fï. Siehe auch Schalk; Untiedt (1995); Deitmer (1993).Google Scholar
  51. 51.
    Vgl. Klemmer (1997), S. 58.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Schalk; Untiedt (1995); Deitmer (1993).Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. Häring (1995), S. 208.Google Scholar
  54. 54.
    Dieses „Unsicherheitsargument“und die Bedeutung der Erwartungsbildung findet sich auch in den neueren Theorien. Siehe Kapitel III.Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Scharff (1993), S. 96ff.;Google Scholar
  56. 56.
    Die primäre Förderung des Sachkapitaleinsatzes könnte sich allenfalls auf solche Modelle stützen, die wie Romer (1997) einen undifferenzierten Kapitalbegriff verwenden. In nahezu allen Modellen wird allerdings ein zusammengesetzter Kapitalbegriff verwendet und positive Externalitäten aufgrund spezifischer skalen intensiver Investitionen (insbesondere in F&E) vermutet.Google Scholar
  57. 57.
    Vgl. Voelzkow (1990), S. 19ff.Google Scholar
  58. 58.
    Rahmenplan DER GRW (1975), S. 11.Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. 14. Rahmenplan der GRW (1984), S. 23.Google Scholar
  60. 60.
    „Investitionszulage für Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen“(§ 4 InvZulG 1969).Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. 10. Rahmenplan der GRW (1981), S. 10.Google Scholar
  62. 62.
    Vgl. 14. Rahmenplan der GRW (1985).Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. Klemmer (1985), S. 296; Ewringmann et al. (1986), S. 254.Google Scholar
  64. 64.
    Der letzte Vorschlag ist auch von wissenschaftlicher Seite als ungeeignet im Rahmen der GRW zurückgewiesen worden. Vgl. Karl; Klemmer (1990), S. 58 f.Google Scholar
  65. 65.
    Vgl. Olson (1969).Google Scholar
  66. 66.
    Vgl. Hayek (1980), S. 198 f.Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. Klemmer (1982), S. 145.Google Scholar
  68. 68.
    Vgl. Scharpf (1994), S. 19.; Rosenfeld (1999), S. 6 f.Google Scholar
  69. 69.
    Hiermit ist gemeint, daß das Veranlassen, Ausführen und Finanzieren einer staatlichen Aufgabe auf der gleichen Ebene angesiedelt ist, auf der auch der Nutzen der Maßnahmen anfallt. Dies kann auch als „institutionelle Kongruenz“bezeichnet werden. Vgl. Blankart (1998), S. 533ff.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. Suntum (1981); Lammers (1991).Google Scholar
  71. 71.
    Solche fiskalischen Externalitäten entstehen, wenn Regionen öffentliche Güter bereitstellen, die durch eine Besteuerung der Haushalte (z. B. in Form einer Kopfsteuer) finanziert werden. Wenn von Überfüllungskosten abgesehen wird, erhöht die Abwanderung eines Haushaltes die steuerliche Pro-Kopf-Belastung in der Ursprungsregion, während in der Zielregion die steuerliche Belastung aller Haushalte verringert wird, denn bei gegebenem öffentlichen Güterangebot sinken die Finanzierungskosten für die einzelnen Haushalte. Aufgrund dieser fiskalischen Externalitäten fallen die privaten und sozialen Kosten der Migration auseinander, so daß ein Finanzausgleich notwendig wird, um den fiskalischen Nettonutzen in den Regionen anzugleichen. Vgl. Buchanan; Goetz (1972).Google Scholar
  72. 72.
    Diese Terminologie ist an Hirschman angelehnt, der Abwanderung und Widerspruch als zwei kontrastierende Reaktionen von Konsumenten oder von Mitgliedern von Organisationen definiert hatte. Bezogen auf den Kontext ist damit gemeint, daß sich bei weitgehend dezentraler Struktur der Regionalpolitik Unternehmen oder Personen entweder innerhalb ihrer Region (oder Kommune) für eine Verbesserung des Angebots an öffentlichen Leistungen (beispielsweise in der Infrastruktur) engagieren können oder in solche Regionen abwandern, die bereits über eine höhere Qualität in diesen Bereichen verfugen. Bei der Übertragung des Mechanismus auf die Beziehung von Körperschaften wird aber selten in Rechnung gestellt, daß diese beiden Verhaltensweisen durchaus die Tendenz haben können, sich gegenseitig zu unterminieren. Vgl. Hirschman (1970).Google Scholar
  73. 73.
    Vgl. Grimme (1997), S. 44ff.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. Ewringmann et al. (1986), S. 335 f.Google Scholar
  75. 75.
    Vgl. Eser (1996), S. 130.Google Scholar
  76. 76.
    So könnte man nach dem Coase-Theorem davon ausgehen, daß durch Verhandlungen über Kompensationszahlungen die optimale Lösung gefunden wird. Vgl. Coase (1969).Google Scholar
  77. 77.
    Vgl. Stiglitz; Schönfelder (1989), S. 214–216.Google Scholar
  78. 78.
    Scharpf et al. (1976), S. 66.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. Scharpf (1994), S. 18 f.Google Scholar
  80. 80.
    Ebenda, S. 15ff.Google Scholar
  81. 81.
    Die Sonderprogramme der GRW zeichnen sich durch eine zweckgebundene und zeitlich befristete Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel zugunsten von bestimmten Problemregionen aus, die entweder bestehenden oder neuen Förderregionen zugute kommen. Vgl. WEILEPP (1995), S. 121 f.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Ewringmann et al. (1986), S. 336.Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. Scharpf (1994), S.20.Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. Häring (1995), S. 204.Google Scholar
  85. 85.
    Vgl. Ziegler (1995); Klemmer (1987).Google Scholar
  86. 86.
    Vgl. Klemmer (1985)Google Scholar
  87. 87.
    Vgl. Scharff (1993); Klemmer (1985).Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. Klemmer; Junkernheinrich (1990).Google Scholar
  89. 89.
    Vgl. Gräber; Holst (1988), S. 332.Google Scholar
  90. 90.
    Hiermit ist die beobachtbare Entwicklung gemeint, daß Groß- und Mehrbetriebsunternehmen dahin tendieren, ihre interne Organisation auf die Raumstruktur dergestalt zu übertragen, daß wichtige und wertschöpfungsin-tensive Produktionsbereiche (“headquarter“-Funktionen, F&E, hochwertige Produktionsaktivitäten) auf die Zentren konzentriert und für standardisierte Produktionen periphere ländliche Regionen aufgesucht werden. Vgl. BADE (1979).Google Scholar
  91. 91.
    Vgl. Häring (1995), S. 199ff.; Ewer; Fritsch (1993); Scharff (1993), S. 162ff.; Voelzkow (1990), S. 19ff.Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. Gornig et al. (1996), S. 40 f.; Genosko (1988).Google Scholar
  93. 93.
    Vgl. Ewers et al. (1980).Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. Gräber (1987), S. 53.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. Klaus; Schleicher (1983), S. 83.Google Scholar
  96. 96.
    Ewers; Fritsch (1993), S. 58.Google Scholar
  97. 97.
    Vgl. Kremer; Löckener (1995).Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. Gräber; Holst (1988).Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. EG-Kommission (1987).Google Scholar
  100. 100.
    Mit Ausnahme Italiens waren die Mitgliedsstaaten an einer gemeinschaftlichen Regionalpolitik nicht sonderlich interessiert und befürchteten eine hiermit verbundene Erosion nationaler Kompetenzen. Vgl. Schäfers (1993), S. 31.Google Scholar
  101. 101.
    Vgl. Bursig (1991), S. 129 f. u. 136 f.Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. Thomas (1997), S. 38.Google Scholar
  103. 103.
    Demnach sollten die am wenigsten entwickelten Gebiete gefördert werden. Unklar war jedoch das Verhältnis zum allgemeinen Wachstumsziel, da der Ausgleich der Disparitäten ohne Verminderung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums angestrebt werden sollte. Vgl. WANIEK (1992), S. 42.Google Scholar
  104. 104.
    Großbritannien sah sich aufgrund der geltenden Agrarmarktordnung benachteiligt und forderte einen regionalen Ausgleich. Dieses Anliegen wurde vor allem von Italien und Irland unterstützt. Vgl. zu den Details der Verhandlungssituation vor Gründung des EFRE ZEITEL (1998), S. 42ff.Google Scholar
  105. 105.
    EG-Kommission (1987), S. 81.Google Scholar
  106. 106.
    Vgl. Michie; Fitzgerald (1997), S. 16ff.Google Scholar
  107. 107.
    Vgl. Waniek (1992).Google Scholar
  108. 108Vgl. Bursig (1991), S. 113ff.Google Scholar
  109. 109.
    Vgl. Krätzschmar (1995), S. 88.Google Scholar
  110. 110.
    Die ursächlich als Ausgleichszahlungen für Griechenland, aber auch Italien und Frankreich konzipierten Integrierten Mittelmeerprogramme können als Wurzeln der heutigen EU-Regionalpolitik bezeichnet werden, da die erst später verbindlich gewordenen zentralen Prinzipien (Programmplanung, Partnerschaftsprinzip, Addi-tionalität) in diesen Programmen bereits angewendet wurden. Vgl. TÖMMEL (1992), S. 190.Google Scholar
  111. 111.
    Weitere, für die EG-Regionalpolitik bedeutende primärrechtliche Neuerungen durch die EEA sind die Bestimmung des Art. 130a EGV, der die Mitgliedsstaaten zur Erreichung des Kohäsionsziels auf eine Koordinierung ihrer Wirtschaftspolitik verpflichtet, sowie der Art. 8c EGV, der den peripheren Regionen temporäre Ausnahmeregelungen bei den für die Errichtung des Binnenmarktes erlassenen Rechtsregeln gestattet.Google Scholar
  112. 112 EG-Kommisson (1987), S. 4.Google Scholar
  113. 113.
    1994 wurde ein Ausschuß für Gemeinschaftsinitiativen bei der Kommission gegründet, der sich aus den Vertretern der Mitgliedsstaaten zusammensetzt und die Arbeit der Kommission in diesem Bereich kontrolliert. Vgl. Europäische Kommission (1993), S. 27.Google Scholar
  114. 114.
    Die in der Förderperiode 1994–1999 durchgeführten Gemeinschaftsinitiativen betreffen die ländliche Entwicklung (LEADER), die grenzüberschreitende Zusammenarbeit (INTERREG, REGEN), ultraperiphere Regionen (REGIS), Beschäftigung und Entwicklung der Humanressourcen (NOW, HORIZON, YOUTH-START), Bewältigung des industriellen Wandels (ADAPT, RECHAR, RESIDER, KONVER, RESTEX, Textil- und Bekleidungsindustrie Portugal, KMU), Umstrukturierung der Fischerei (PESCA) und städtische Krisenviertel (URBAN). Der Schwerpunkt der Mittel liegt mit 2,9 Mrd. ECU auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Vgl. Europäische Kommission (1994a), S. 8.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Gornig et al. (1996), S. 101; Werner (1996), S. 159 f.; Döring (1994).Google Scholar
  116. 116.
    Vgl. Spiekermann et al. (1988).Google Scholar
  117. 117.
    Vgl. Laaser et al. (1993), S. 143.Google Scholar
  118. 118.
    Fischer (1998), S. 153.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Europäische Kommission (1993), S. 11.Google Scholar
  120. 120.
    Vgl. ZEITEL (1998), S. 68ff.Google Scholar
  121. 121.
    VO (EWG) Nr. 2081/93 (im folgenden zitiert als Rahmenverordnung); VO (EWG) Nr. 2082/93 (Koordinierungsverordnung); VO (EWG) Nr. 2083/93 (EFRE- Verordnung); VO (EWG) Nr. 2084/93 (ESF-Verordnung); VO (EWG) Nr. 2085/93 (EAGFL- Verordnung); VO (EWG) Nr. 2080/93 (FIAF-Verordnung).Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Zeitel (1998), S. 81.Google Scholar
  123. 123.
    Artikel 13 Abs. 3 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  124. 124.
    Vgl. Vorauer (1997), S. 28ff.Google Scholar
  125. 123.
    So wurde z. B. die Absenkung des europäischen Durchschnittswertes durch die deutsche Wiedervereinigung nicht zum Anlaß genommen, Förderregionen herauszunehmen, die nun nicht mehr unter dem Schwellenwert von 75 Prozent des EU-Durchschnitts lagen. Vgl. GORNIG et al. (1996), S. 107.Google Scholar
  126. 126.
    Art. 8 Abs. 1 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Staeck (1997), S. 119.Google Scholar
  128. 128.
    Artikel 9 Abs. 2 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  129. 129.
    Artikel 9 Abs. 3 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  130. 130.
    Daher überrascht auch die von der Kommission selbst eingeräumte Schwierigkeit nicht, daß bei der Auswahl der Ziel-2-Regionen „die Schwere der Probleme, so wie sie mit den drei Kriterien der Gemeinschaft gemessen wurde, bei der Zuteilung der regionalen Unterstützung oder bei der Auswahl der Regionen nur in begrenztem Maße berücksichtigt werden“. Europäische Kommission (1996a), S. 97.Google Scholar
  131. 131.
    Artikel 11a Abs. 2 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  132. 132.
    Waniek (1994), S.47.Google Scholar
  133. 133.
    Biehl et al.(1997), S.33f.Google Scholar
  134. I34Vgl.Benz (1998), S. 107.Google Scholar
  135. 135.
    Art. 1 der EFRE-Verordnung.Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. Klaphake (1998).Google Scholar
  137. 137.
    Vgl. Eser (1989), S. 145. 138Vgl. Krätzschmar (1995), S. 141.Google Scholar
  138. 139.
    Vgl. Zeitel (1998).Google Scholar
  139. 140.
    Vgl. Heinelt (1998).Google Scholar
  140. 141.
    Seit 1993 ist es auch möglich, dieses Verfahren zu verkürzen, indem die Angaben, die normalerweise in den Regionalentwicklungsplänen, den GFK und den OP enthalten sind, in einem Einheitlichen Programmplanungsdokument (DOCUP) formuliert werden und die Kommission hierüber eine Einzelentscheidung trifft. Vgl. STAECK (1997), S. 101.Google Scholar
  141. 142.
    Weitere Interventionsformen außerhalb der OP ist die Gewährung von Globalzuschüssen, die Kofinanzierung von Einzelprojekten und Unterstützungsmaßnahmen der technischen Hilfe (Art. 5 der Rahmenverordnung).Google Scholar
  142. 143.
    Vgl. Bachtler; Michie (1995).Google Scholar
  143. 144.
    Art. 4 Abs. 1 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  144. 145.
    Vgl.Benz (1998), S.569.,46Vgl.GROTE (1996).Google Scholar
  145. 147.
    Vgl. Marks (1996).Google Scholar
  146. 148.
    Vgl. Vorauer (1997), S. 62.Google Scholar
  147. 149.
    Vgl. Kohler-Koch (1998), S. 252.Google Scholar
  148. 150.
    Vgl. Fürst (1996), S. 75.Google Scholar
  149. 151.
    Vgl. Marks (1996), S. 333 f.Google Scholar
  150. 152.
    VgI.STEHN (1998), S.327.Google Scholar
  151. 153.
    Vgl. EG-Kommission (1979); EG-Kommission (1988/1994).Google Scholar
  152. 154.
    Vgl. zu den Details Hilligweg (1994), S. 29ff.Google Scholar
  153. 155.
    Vgl. Hansmeyer (1987), S. 321ff.Google Scholar
  154. 156.
    Vgl. Dietz (1999).Google Scholar
  155. 157.
    Vgl. Tetsch (1999), S. 373 f.; DIETZ (1999).Google Scholar
  156. 158.
    EG-Kommission (1998)Google Scholar
  157. 159.
    Art. 7 Abs. 1 der Rahmenverordnung.Google Scholar
  158. 160.
    Vgl. zu den Details dieser Problematik Gerstenlauer (1992).Google Scholar
  159. 161.
    Vgl. Yuill et al. (1994), S. 94ff.Google Scholar
  160. 162tetsch (1999), S. 378.Google Scholar
  161. 163.
    dietz (1999), S. 23 f.Google Scholar
  162. 164.
    Vgl. Grimme (1998), S. 172 f.Google Scholar
  163. 165.
    Vgl. Hilligweg (1994), S. 118ff.Google Scholar
  164. 166.
    Vgl. Thomas (1997).Google Scholar
  165. 167.
    Vgl.Folkers (1995), S.89.Google Scholar
  166. 168.
    Marks (1996), S. 320.Google Scholar
  167. 169.
    Vgl. Thomas (1997), S. 144ff.; Europäische Kommission (1996a), S. 19; Neven; Gouyette (1995).Google Scholar
  168. 170.
    Vgl. Thomas (1997), S. 150.Google Scholar
  169. 171.
    Während das Pro-Kopf-Einkommen 1980 in allen Ziel-1-Regionen bei 64,9 Prozent des EU-Durchschnitts lag, lag dieser Wert 1993 bei 67,7 Prozent. Siehe BUSCH et al. (1997), S. 20.Google Scholar
  170. 172.
    Vgl. zu den unterschiedlichen Aspekten Bachtler; Michie (1995).Google Scholar
  171. 173.
    Art. 9 der Koordinierungsverordnung.Google Scholar
  172. 174.
    Im Grunde ist das Additionalitätsprinzip nicht durchsetzbar, solange die Kompetenz in der Finanzpolitik bei den Mitgliedsstaaten verbleibt. Vgl. BEGG; Mayes (1991).Google Scholar
  173. 175.
    Schrumpf (1997), S. 258.Google Scholar
  174. 176.
    So beziffert z. B. die Europäische Kommission den Wachstumsbeitrag der Fondsfinanzierung in den Kohäsi-onsländern mit „exakt“0,5 Prozent in: Europäische KOMMISSION (1996a), S. 98.Google Scholar
  175. 177.
    Vgl. Waniek (1992), S. 165.Google Scholar
  176. 178.
    Vgl. Busch et al. (1997), S. 20.Google Scholar
  177. 179.
    Dieser kritische Einwand wird auch nicht dadurch abgeschwächt, daß sich immerhin die Höhe der Pro-Kopf-Förderung (Struktur- und Kohäsionsfonds) in den Mitgliedsstaaten der EU durch das Pro-Kopf-BIP in den Ländern erklären läßt, ärmere Länder damit eine durchschnittlich höhere Förderung aurweisen als reichere. Dies erlaubt nur eine Einschätzung darüber, daß tatsächlich über alle Fonds ein regionaler Umverteilungseffekt durch die Fördermittel erzielt wird. Vgl. Stehn (1998), S. 327.Google Scholar
  178. 180.
    Eltges (1998), S. 567.Google Scholar
  179. 181.
    Thomas (1997), S. 252.Google Scholar
  180. 182.
    Vgl. Klaphake (1998), S. 294.Google Scholar
  181. 183.
    Vgl. Waniek (1994), S.47.Google Scholar
  182. 184.
    So gibt die Kommission selbst die Zahl der Programme, die sie in 1997 in den Regionen der EU betreut hat, mit 1.026 an, in EUROPÄISCHE KOMMISSION (1999), S. 9.Google Scholar
  183. 185.
    Vgl. Lang et al. (1998), S. 63; Vorauer (1997), S. 54; Franzmeyer. (1993).Google Scholar
  184. 186.
    Vgl. Döring (1994).Google Scholar
  185. 187.
    Aspekte einer solchen Reform der EU-Regionalpolitik in Richtung eines strategischen Managements diskutieren Lang et al. (1998), S. 79ff.Google Scholar
  186. 188.
    Vgl. Anderson (1991).Google Scholar
  187. 189.
    Vgl. Nägele (1996), S. 138ff.Google Scholar
  188. 190.
    Vgl. Schrumpf (1997), S. 248.Google Scholar
  189. 191.
    Werner (1996), S. 140.Google Scholar
  190. 192.
    Vgl. Anderson (1991).Google Scholar
  191. 193.
    Vgl. Conzelmann (1998).Google Scholar
  192. 194.
    Vgl. Lammert (1995), S. 21.Google Scholar
  193. 195.
    Vgl. DIW, IFW, IWH (1999).Google Scholar
  194. 196.
  195. 197.
    Vgl. BMWI (1998).Google Scholar
  196. 198.
    Richter (1994), s. 15 f.Google Scholar
  197. 199.
    DIW, IFW, IWH (1997), S. 78 f.Google Scholar
  198. 200.
    Vgl. Störmann; Ziegler (1998).Google Scholar
  199. 201.
    Vgl. BMWI (1998), S. 14 fGoogle Scholar
  200. 202.
    Vgl. zu den Details der Diskussion um die Investitionszulage in den neuen Ländern DIW, IFW, IWH (1997).Google Scholar
  201. 203.
    Vgl. Uhlmann; Berger (1986), S. 108 f.Google Scholar
  202. 204.
    Vor diesem Hintergrund besteht in anderen Mitgliedsstaaten der EU seit einiger Zeit die Tendenz, die mit einem Rechtsanspruch ausgestatteten Subventionen verstärkt durch diskretionär handhabbare Instrumente abzulösen. Vgl. BACHTLER (1995), S. 53ff.Google Scholar
  203. 205.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1999). Die Entwicklung der technologiepolitischen Förderung des Bundes diskutiert HOLST (1996).Google Scholar
  204. 206.
    Dieses Verhältnis im Umverteilungsvôlumen zwischen Ost- und Westdeutschland entspricht nahezu exakt dem im Länderfinanzausgleich. Auch dort erhalten die neuen Länder etwa 90 Prozent des gesamten Mittelvolumens. Vgl. Lenk (1999), S. 164.Google Scholar
  205. 207.
    Henseler-Unger (1993), S. 60.Google Scholar
  206. 208.
    Vgl. Budde et al. (1991); Akerlof et al. (1991); Barth (1995).Google Scholar
  207. 209.
    Vgl. Anderson (1991); Nägele (1996), S. 202.Google Scholar
  208. 2.0 Vgl. 20. Rahmenplan der GRW (1991), S. 106.Google Scholar
  209. 2.1 Diese regionale Differenzierung der Fördersätze ist in der Folge verschiedene Male angepaßt worden. So gelten nach dem 24. Rahmenplan in Sachsen die Höchstsätze der GRW-Förderung nur in den strukturschwachen Regionen, um fünf Prozentpunkte abgesenkte Fördersätze in den Regionen der 2. Kategorie und um zehn Prozent verringerte in den strukturstärkeren Räumen (Dresden, Leipzig, Chemnitz sowie Teile des LK Leipziger Land, des LK Meißen-Radebeul und des LK Westlausitz-Dresdner Land). Vgl. 25. Rahmenplan DER GRW (1996), S. 119 f.Google Scholar
  210. 212.
    Vgl. 22. Rahmenplan DER GRW (1993), S. 78ff.Google Scholar
  211. 213.
    Mit dem 22. Rahmenplan wurde die Regelung eingeführt, daß in besonders von Arbeitslosigkeit betroffenenGoogle Scholar
  212. Regionen die maximale Förderhöchstgrenze bei Kumulierung auch durch GRW-Mittel allein ausgeschöpftGoogle Scholar
  213. werden durfte. 22. RAHMENPLAN DER GRW (1993), S. 26 f.Google Scholar
  214. 214.
    Vgl. 20. Rahmenplan (1991), S. 5 f.Google Scholar
  215. 215.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998); Barth (1995).Google Scholar
  216. 216.
    Tetsch (1994), S. 178.Google Scholar
  217. 217.
    Vgl. Paustian (1996), S. 167ff.Google Scholar
  218. 218.
    Hintergrund war hier der bereits angesprochene Sachverhalt, daß die Kommission für Subventionen an KMUGoogle Scholar
  219. einen höheren beihilferechtlichen Spielraum gewährt.Google Scholar
  220. 219.
    Vgl. 28. Rahmenplan der GRW (1999), S. 36.Google Scholar
  221. 220.
    Bereits vorher fand mit der Zusammenfassung der einzelnen Maßnahmen in den Aktionsprogrammen derGoogle Scholar
  222. Bundesländer, die in den jährlichen Rahmenplänen festgelegt werden, eine, allerdings nur rudimentäre, FormGoogle Scholar
  223. integrierter Planung statt. Vgl. ESER (1996), S. 225.Google Scholar
  224. 221.
    Vgl. für eine Übersicht BMWI (1995).Google Scholar
  225. 222.
    Vgl. Voezkow; Hoppe (1996), S. 123 f.Google Scholar
  226. 223.
    Vgl. Scherer (1997).Google Scholar
  227. 224.
    Vgl. Tetsch et al. (1996), S. 61ff.; Tetsch (1994).Google Scholar
  228. 225Vgl.Tetsch (1994), S. 177.Google Scholar
  229. 226.
    Neben den registrierten Arbeitslosen zählen hierzu nach § 249h AFG Kurzarbeiter und Teilnehmer an ABM und Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen.Google Scholar
  230. 227.
    Mit dem 28. Rahmenplan wird neben diesen vergangenheitsbezogenen Indikatoren zusätzlich die Erwerbstätigenprognose für die Arbeitsmarktregionen mit 10 Prozent berücksichtigt (die Gewichtung der Unterbeschäftigungsquote verringert sich auf 40 Prozent). Der Regionalindikator zur Fördergebietsabgrenzung in den alten Ländern enthält statt der Unterbeschäftigungsquote die durchschnittliche Arbeitslosenquote. Vgl. 28. Rahmenplan der GRW (1999), S. 13 f.Google Scholar
  231. 228.
    Diese Reduzierung ist auf die Intervention der Kommission zurückzuführen, die durch die Zurechnung West-Berlins zum ostdeutschen Fördergebiet eine faktische Ausweitung der Fördergebietskulisse in Westdeutschland monierte. Vgl. 26. Rahmenplan DER GRW (1997), S. 15.Google Scholar
  232. 229.
    Zudem gilt die Regelung, daß Investitionen von Betrieben aus einem Grenzkreis in den alten Ländern in einem Grenzkreis in den neuen Ländern nur im Einvernehmen mit den betroffenen Ländern gefördert werden dürfen. Vgl. 26. RAHMENPLAN DER GRW (1997), S. 15.Google Scholar
  233. 230.
    26. Rahmenplan der GRW (1997), S. 15.Google Scholar
  234. 231.
    Vgl. die Regionalen Förderprogramme der Länder in den verschiedenen Rahmenplänen sowie BENTERBUSCH (1994).Google Scholar
  235. 232.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998), S. 175.Google Scholar
  236. 233.
    Die Zahlenangaben über die Verwendung der GRW-Mittel in diesem Kapitel beruhen, sofern nicht anders angegeben, auf eigenen Berechnungen auf der Grundlage der Daten des Bundesamtes für Wirtschaft.Google Scholar
  237. 234.
    Die 1st-Analyse der geförderten Vorhaben liegt allerdings noch nicht für den gesamten Förderzeitraum vor. Vgl. 28. Rahmenplan der GRW (1999), S. 20ff.Google Scholar
  238. 235.
    Vgl. Dietrich et al. (1998a), S. 146ff.Google Scholar
  239. 236.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998); Dietrich et al. (1998a).Google Scholar
  240. 237.
    Da West-Berlin nicht Ziel-1-Region der EU-Strukturfbrderung ist, entfällt dort weitestgehend die Möglichkeit der Kofinanzierung der GRW-Förderung durch EFRE-Mittel.Google Scholar
  241. 238.
    So konnte Sachsen einige technologieintensive Großansiedlungen (SIMEC, AMD) realisieren, was sich auch in einer, im Ländervergleich hohen Technologieintensität der Investitionszuschüsse zeigt. Ohne die Investitionsförderung, flankiert durch forschungs- und technologiepolitische Maßnahmen, wären diese Ansiedlungs-entscheidungen nicht zugunsten der Region Dresden ausgefallen. Vgl. DIW (1997); GERLACH; Kattein (1998), S. 180 f.Google Scholar
  242. 239.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998).Google Scholar
  243. 240.
    Die folgenden Analysen beziehen sich auf die Kreisgebietsstruktur nach der Kreisgebietsreform.Google Scholar
  244. 241.
    Mit dem 26. Rahmenplan sind die Förderhöchstsätze für Dresden und Leipzig um 15 Prozent abgesenkt worden, Chemnitz gehört seitdem zur zweiten Kategorie, wodurch der Förderhöchstsatz dort um acht Prozent über dem von Dresden und Leipzig liegt. Vgl. 26. RAHMENPLAN DER GRW (1997), S. 124 f.Google Scholar
  245. 242.
    Vgl. zur Entwicklung Leipzigs als Standort für Dienstleistungen FRANZ et al. (1996), S. 51ff.Google Scholar
  246. 243Vgl.BMWI (1998).Google Scholar
  247. 244.
    Nägele nennt als Beispiel den Einfluß eines sächsischen Landtagsabgeordneten auf die regionale Differenzierung der Förderung in NÄGELE (1996), S. 238.Google Scholar
  248. 245.
    Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt Grimme bei der Analyse der Förderpolitik Mecklenburg-Vorpommerns in Grimme (1997), S. 114.Google Scholar
  249. 246.
    Dieser Befund kontrastiert leicht mit den Ergebnissen älterer Analysen der GRW-Förderung, die die Agglomerationsräume nicht oder nur sehr leicht unter dem Durchschnitt der neuen Länder eingeschätzt hatten. Allerdings ist es nicht sinnvoll, hieraus einen Trend für das zukünftige regionale Verteilungsmuster zu extrapolieren. Vgl. Dietrich et al. (1998a), S. 76.Google Scholar
  250. 247.
    Wie erläutert wird seit dem 24. Rahmenplan der GRW auf die nach Investitionsarten differenzierte Förderung verzichtet. Daher liefert die GRW-Statistik seit 1995 auch nicht mehr die notwendigen Angaben, um die Errichtungsinvestitionen von den anderen Investitionsarten trennen zu können.Google Scholar
  251. 248Vgl.HEIMPOLD(1997).Google Scholar
  252. 249.
    Zudem sind die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren, da in dem hier betrachteten Zeitraum (1991–1998) statistische Zuordnungsprobleme aufgrund der in den Ländern durchgeführten Kreisgebietsreformen entstehen.Google Scholar
  253. 250.
    Den altindustriellen Standorten in den ländlichen Räumen kann wegen der vorherrschenden Monostruktur und gravierender Altlasten ein eher geringes Wachstumspotential zugesprochen werden. Vgl. DIW; IfW; IWH (1997), S. 60 f.Google Scholar
  254. 251.
    Zu einer ähnlichen Einschätzung kommen Brenke et al. bei einer Analyse der regionalen Verteilung der GRW-geförderten Investitionen in Brandenburg in BRENKE et al. (1997), S. 38ff.Google Scholar
  255. 252.
    Vgl. Störmann; Ziegler (1998).Google Scholar
  256. 253.
    FÜRST (1982), S. 87.Google Scholar
  257. 254.
    Vgl. Tetsch et al. (1996), S. 61 f.Google Scholar
  258. 255.
    Zur Diskussion dieses Aspektes und möglicher Koordinierungsmodelle der GRW mit anderen Politikbereichen vgl. SCHERER (1997), S. 209.Google Scholar
  259. 256.
    Vgl.Jochimsen (1993).Google Scholar
  260. 257.
    Vgl. Hesse (1993).Google Scholar
  261. 258.
    Heinze; Voelzkow (1990), S. 260.Google Scholar
  262. 259.
    Vgl. Scherer (1997), S. 230.Google Scholar
  263. 260.
    Vgl. die unterschiedlichen Beiträge in Ziegler et al. (1995).Google Scholar
  264. 261.
    Fischer (1998), S. 192.Google Scholar
  265. 262.
    Heinelt (1998), S. 133.Google Scholar
  266. 263.
    Bislang weist nur Sachsen die geförderten integrierten regionalen Entwicklungskonzepte gesondert (Anzahl und Fördersumme) in seiner Förderstatistik aus. Demnach sind dort bislang (Stand 31.12.1998) sieben Fälle im Rahmen der Förderprogramme Erstellung und Umsetzung von Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzepten sowie Modellvorhaben der Raumordnung (REK) mit einem Volumen von 1.222 Mio. DM sowie vier Maßnahmen im Förderprogramm Erstellung von integrierten regionalen Entwicklungskonzepten (IREK) mit einem Fördermittelvolumen von 192.900 DM gefördert worden. Vgl. 28. RAHMENPLAN DER GRW (1999), S. 129. Eine Übersicht über die bis Ende 1997 geförderten regionalen Entwicklungskonzepte liefert zudem das BMWi (1997).Google Scholar
  267. 264.
    Vgl. BMWI(1997).Google Scholar
  268. 265.
    Vgl Heinelt (1996).Google Scholar
  269. 266.
    Ziegler et al. (1995).Google Scholar
  270. 267.
    Vgl. Junkernheinrich (1985), S. 576ff. Weniger dringlich würde sich dieses Problem allerdings stellen, wenn es bei Modellen bliebe, die den Vorschlägen von Regionalkonferenzen und den integrierten regionalen Entwicklungskonzepten lediglich Informations- und Appellationscharakter zubilligen wollen. Vgl. BENZ (1998), S. 117 f.Google Scholar
  271. 268.
    Vgl. Fürst (1994), S. 189; Junkernheinrich (1994), S. 20.Google Scholar
  272. 269.
    Kregel (1998), S. 124.Google Scholar
  273. 270.
    Vgl. Tullock (1977), S. 32.Google Scholar
  274. 271.
    Vgl. DIW, IFW; IWH (1999); LAMMERS (1998b); BRENKE et al. (1997); HÄRING (1995).Google Scholar
  275. 272.
    Tetsch et al. (1996), S. 72ff.Google Scholar
  276. 273.
    Ohne eine Analyse der gesamten Budgetierung der Bundes- und Landespolitik in dem Förderbereich nicht-investiver Maßnahmen können aus den Anteilswerten der nicht-investiven Maßnahmen an der GRW-Normalförderung nur eingeschränkt Rückschlüsse auf deren tatsächliche Bedeutung in den Ländern gezogen werden.Google Scholar
  277. 274.
    Vgl. Fürst (1982), S. 47.Google Scholar
  278. 275.
    Vgl. grundsätzlich zu Tauschgeschäften zwischen den Ressorts zur Verbesserung der Koordinierung zwischen den Fachressorts FÜRST (1975), S.186.Google Scholar
  279. 276.
    Vgl. Fischer (1998) für eine ähnliche Argumentation bezogen auf die europäische Ebene in der Regionalpolitik.Google Scholar
  280. 277.
    Tetsch et al.(1996), S.73.Google Scholar
  281. 278.
    Vgl. zu diesem Aspekt grundsätzlich HAMPE (1976), S. 39.Google Scholar
  282. 279.
    Vgl. FÜRST (1982), S. 91.Google Scholar
  283. 280.
    In den Landesregierungen hängt die Bereitschaft zur Koordination in bezug auf regionalpolitische Zielstellungen zudem stark von der parteipolitischen Zugehörigkeit der zuständigen Minister ab. Vgl. NÄGELE (1996), S. 282.Google Scholar
  284. 281.
    Zurückgehende GRW-Mittel bedeuten, daß die Möglichkeiten der „Bestechung“der Fachressorts durch finanzielle Mittel abnehmen, allerdings auch eine Minderung der Koordinierungsmöglichkeiten. Vgl. SCHERER (1997), S. 204 f.Google Scholar
  285. 282.
    Berlin weist auch mit einer Defizitquote von vier Prozent des BIP den höchsten Wert in den neuen Ländern auf. Vgl. VESPER (1999).Google Scholar
  286. 283.
    Häring hat in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam gemacht, daß eine verstärkte Humankapital- und Innovationsorientierung in der Regionalpolitik auch daran scheitert, daß hiervon politisch unerwünschte, interpersonale Verteilungswirkungen ausgehen können. Landespolitiker, die mit der Regionalförderung auch das Ziel der Stimmenmaximierung bei Wahlen verfolgen, zielen primär auf die Erhöhung der Einkommen derGoogle Scholar
  287. ortsansässigen Bevölkerung ab. Da eine Humankapitalorientierung zu einer Erhöhung der Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften führt, diese aber oftmals nur befriedigt werden kann, wenn qualifizierte Arbeitskräfte über hohe Löhne aus anderen Regionen abgeworben werden, fallen zumindest kurzfristig niedrigqualifizierte Arbeitskräfte in ihrer Entlohnung (relativ) zurück. Wenn diese „Verteilungsoptik“der Maßnahmen aber wahlentscheidend ist, wird die Humankapitalorientierung von den Entscheidungsträgern nicht favorisiert. Vgl. HÄRING (1995), S. 218.Google Scholar
  288. 284.
    Die alte Regelung, nach der keine betriebsgrößenorientierte Förderungsschwerpunktbildung stattfand, war bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der regionalökonomischen Liste der Monita. Vgl. SCHARFF (1993), S. 233.Google Scholar
  289. 285.
    Tetsch et al.(1996), S. 80.Google Scholar
  290. 286.
    Vgl. Gornig et al. (1996), S. 40ff.Google Scholar
  291. 287.
    Vgl. Brenke et al. (1997), S. 130ff.; Krieger-Boden; Lammers (1996).Google Scholar
  292. 288.
    Vgl. Lammers (1998b).Google Scholar
  293. 289.
    Vgl. Krieger-Boden; Lammers (1996), S. 25 f.Google Scholar
  294. 290.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998), S. 182.Google Scholar
  295. 291.
    Rosenfeld (1999).Google Scholar
  296. 292.
    Vgl. Friedrichs (1993), S. 914.Google Scholar
  297. 293.
    Vgl. Löbbe et al. (1993), S. 241ff.Google Scholar
  298. 294.
    Vgl. Krieger-Boden; Lammers (1996), S. 26 f.Google Scholar
  299. 295.
    Der Vorschlag, die Investitionszuschüsse zugunsten einer veränderten Investitionszulage zurückzufahren, ist hingegen nicht zu befürworten, da dies auf eine förderbedingte Selektion von Unternehmen mit ausreichender Liquidität hinausläuft. Vgl. DIW, IFW, IWH (1997), S. 116 f.Google Scholar
  300. 296.
    Junkernheinrich; Skopp (1995), S. 235.Google Scholar
  301. 297.
    Ifo-Institut (1997), S. 452.Google Scholar
  302. 298.
    Jochimsen (1994).Google Scholar
  303. 299.
    Vgl. Scharff (1993), S. 211ff.Google Scholar
  304. 300Vgl. IFO-Institut (1997), S.221, FN 115.Google Scholar
  305. 301.
    Vgl. Brugger (1984), S. 526.Google Scholar
  306. 302.
    Das Leitbild der Dezentralen Konzentration für die Entwicklung der Region Berlin/Brandenburg vereint eine Vielzahl raumordnerischer, aber auch wirtschaftspolitischer Zielstellungen für die Landesentwicklung. Im Kern hebt es auf eine polyzentrische Landesentwicklung von Berlin und Brandenburg ab. Demnach wird prio-ritär der Abbau der räumlich-strukturellen Disparitäten zwischen Berlin und den peripheren Räumen des Landes Brandenburg angestrebt, die Stärkung von Impulsen für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefordert und die Stabilisierung der durch den Verlust industrieller Kerne gefährdeten Raumstruktur verfolgt. Vgl. zur Entwicklung des Leitbildes und Aspekten seiner Umsetzung in der Raumordnungspolitik STERNBERG (1995).Google Scholar
  307. 303.
    Vgl. 28. RAHMENPLAN DER GRW (1999), s. 53ff.; BRENKE et al. (1997).Google Scholar
  308. 304.
    Vgl. zum Verhältnis von räumlicher Differenzierung der Investitionsförderung und hierfür unterstützend notwendigen raumordnerischen Vorkehrungen LAMMERS (1994), S. 202 f.Google Scholar
  309. 305.
    Vgl. beispielsweise zur Kritik an der Ausgleichszielsetzung der GRW-Förderung in Sachsen-Anhalt CROW et al. (1997), S. 191ff.Google Scholar
  310. 306.
    Vgl. zum Erklärungspotential der neuen Wachstumstheorie für Konvergenzprozesse in den alten Ländern BODE (1996), S. 65ff.Google Scholar
  311. 307.
    Richardson (1979), S. 212.Google Scholar
  312. 308.
    Vgl. Grimme (1997), S. 92ff.Google Scholar
  313. 309.
    Diese negativen Effekte der kleinräumigen Abgrenzung von Fördergebieten unterschiedlicher Intensität sind bereits für Westdeutschland ausführlich kritisch diskutiert worden. Vgl. TOEPEL (1997), S. 129 f.Google Scholar
  314. 310.
    Jochimsen (1994), S.32.Google Scholar
  315. 311.
    Biehl et al. fuhren gegen diese politökonomische Begründung an, daß die Diskrepanz zwischen Empfehlungen der regionalökonomischen Theorie und der praktizierten Ansiedlungsförderung auf die mangelnde Verbreitung der in der Theorie diskutierten Zusammenhänge zurückzuführen ist. Auch wenn diese Einschätzung im Einzelfall zutreffen mag, ist es doch angesichts der Vielzahl an wissenschaftlichen Expertisen und politikberatenden Instituten in der Regionalpolitik eher wahrscheinlich, daß eine durchaus signifikante Wissensdiffusion von der Wissenschaft in die politischen Arenen stattfindet, die Gründe für deren Nichtbeachtung sich folglich eher aus der Anreizstruktur der Akteure erklären. Vgl. BIEHL, et al. (1997), S. 94.Google Scholar
  316. 312Strubelt (1997), S. 5.Google Scholar
  317. 313.
    Vgl. ESER (1996), S. 68ff.; THOMAS (1997), S. 161ff.Google Scholar
  318. 314.
    Die anfänglichen Widerstände einiger südeuropäischer Mitgliedsstaaten, die zu den Hauptbegünstigten der Strukturfondsinterventionen gehören, konnten dadurch überwunden werden, daß diese Mittel außerhalb des Normalansatzes der Strukturfonds und damit zusätzlich bereitgestellt wurden. Vgl. SPENCE (1992).Google Scholar
  319. 3,5SPENCE(1992), S.34.Google Scholar
  320. 316.
    VO (EWG) 3575/90.Google Scholar
  321. 317.
    EG-KOMMISSION (1991).Google Scholar
  322. 318.
    So wurde das Zusätzlichkeitsprinzip für die neuen Länder für die erste Förderperiode ausgesetzt, da es angesichts der neuartigen Situation in den neuen Ländern und der massiven öffentlichen Transfers nicht anwendbar erschien. Vgl. EUROPÄISCHE KOMMISSION (1996c), S. 37.Google Scholar
  323. 319.
    Die Kommission versuchte, noch zusätzlich den Agrarflächenanteil und die sektoralen Beschäftigungsanteile bei der Mittelaufteilung zu berücksichtigen. Vgl. EG-KOMMISSION (1991), S. 29, 31.Google Scholar
  324. 320.
    Dies gilt beispielsweise für die Verengung der Infrastrukturförderung auf die „wirtschaftsnahe Infrastruktur“. Vgl. BIEHL(1993), S.29.Google Scholar
  325. 321.
    Vgl. EG-Kommission (1991), S. 29. Einzige Ausnahme ist das OP für Ost-Berlin, das einen gesonderten Einsatz von 12,5 Prozent der EFRE-Mittel außerhalb der GRW für ein spezielles Umweltprogramm vorsah.Google Scholar
  326. 322.
    Vgl. Anderson (1991), S. 210.Google Scholar
  327. 323.
    Vgl. Fritsch (1991), S. 627; Junkernheinrich (1994), S. 13.Google Scholar
  328. 324.
    Vgl. Hentschel (1994).Google Scholar
  329. 325.
    Art. 5 der EFRE-Verordnung.Google Scholar
  330. 326.
    Vgl. hierzu Europäisches Parlament (1995).Google Scholar
  331. 327.
    Vgl. Toepel (1997), S. 186.Google Scholar
  332. 328.
    Vgl. Europäische Kommission (1996c), S. 32ff.Google Scholar
  333. 329.
    Nur die Gemeinschaftsinitiative KONVER zur Überwindung der wirtschaftlichen Nachteile durch Abrüstung und zur Wiedernutzbarmachung von Militärflächen wurde ab 1993 in den neuen Ländern eingesetzt. Vgl. RIDINGER(1995), S.44.Google Scholar
  334. 330.
    Vgl. zur Terminologie LANG et al. (1998), S. 56.Google Scholar
  335. 331.
    Junkernheinrich (1994), S. 12 f.Google Scholar
  336. 332.
    Europäische Kommission (1996c), S. 27 f.Google Scholar
  337. 333.
    Europäische Kommission (1995), S. 19 f.Google Scholar
  338. 334.
    Vgl. Europäische Kommission (1995), S. 51 f.Google Scholar
  339. 335.
    Anders als bei ähnlichen Konflikten in anderen EU-Mitgliedsstaaten, bei denen die Kommission ebenso auf die Entkopplung der EFRE-Mittel von den nationalen regionalpolitischen Förderinstrumenten drängt, ist im Fall der GRW die nationale Fördersumme aber ausreichend hoch, um die Strukturfondsmittel überhaupt vollständig kofinanzieren und damit ihre volle Inanspruchnahme sicherstellen zu können. Vgl. CONZELMANN (1998), S. 3 f.Google Scholar
  340. 336.
    Vgl. Anderson (1996).Google Scholar
  341. 337.
    Vgl. Nägele (1996), S. 220.Google Scholar
  342. 338.
    Vgl. ebenda, S. 53.Google Scholar
  343. 339.
    Vgl. zu den Schwerpunkten und ersten Ergebnissen dieses sogenannten „AFG-Plus“-Programms IAB (1997).Google Scholar
  344. 340.
    Vgl. Europäische Kommission (1995), S. 53.Google Scholar
  345. 341.
    Ebenda. Das GFK betont erneut an dieser Stelle die besondere Bedeutung von F&E- und Umweltmaßnahmen sowie die Unterstützung von KMU.Google Scholar
  346. 342.
    Vgl. Europäische Kommission (1995), S. 77ff.Google Scholar
  347. 343.
    Vgl. ebenda, S. 51 f.; IFO-INSTITUT (1997), S. 396.Google Scholar
  348. 344.
    Marks (1993), S. 403.Google Scholar
  349. 345.
    Vgl. Heinelt (1996), S. 283.Google Scholar
  350. 346.
    Neben den über das Ziel-1-Programmverfahren verplanten Mitteln setzt die Kommission in der Förderperiode 1994–1999 in größerem Umfang Gemeinschaftsinitiativen (ca. neun Prozent der Strukturfondsmittel) ein, von denen besonders INTERREG II, KMU, RETEX, KONVER, URBAN und LEADER II stark in Anspruch genommen wurden. Eine Diskussion dieser Programme im einzelnen, die stärker sektorale Zielstellungen verfolgen, kann an dieser Stelle nicht erfolgen. Vgl. für eine Übersicht über die Verteilung der Mittelvolumina Europäische Kommission (1997).Google Scholar
  351. 347.
    Europäische Kommission (1996c), S. 32.Google Scholar
  352. 348.
    In diesen Vorausschätzungen für 1998 wird angenommen, daß das BIP pro Kopf von 9.000 ECU (1993) auf 14.000 ECU ansteigt, die Zahl der Erwerbstätigen jährlich um 0,5 Prozent und im produzierenden Gewerbe um 1,5 Prozent im Jahr wächst, sich die Anteile des produzierenden Gewerbes und der „marktbestimmenden“Dienstleistungen an der Zahl der Gesamtbeschäftigten auf 37 bzw. 20,5 Prozent erhöhen sowie die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe von 20.800 ECU auf 26.500 ECU und im Dienstleistungssektor von 27.000 ECU auf 35.600 ECU zunehmen wird. Vgl. Europäische KOMMISSION (1995), S. 76.Google Scholar
  353. 349.
    Im Grunde fehlt für die Evaluierung damit die erforderliche logische Verknüpfung von Zielstellungen und den eingesetzten Maßnahmen. Vgl. EUROPÄISCHE KOMMISSION (1996b), S. 11ff.Google Scholar
  354. 350.
    Vgl. IFO-INSTITUT(1997), S. 79.Google Scholar
  355. 351.
    Vgl. IFO-INSTITUT (1997) sowie die dort zitierten und zum Teil unveröffentlichten Länderberichte.Google Scholar
  356. 352.
    Dies betrifft vor allem den Bau von Müllaufbereitungsanlagen gemäß der Richtlinie 91/156/EWG (Abfälle) und von Kläranlagen gemäß der Richtlinie 91/271/EWG (kommunale Abwasser).Google Scholar
  357. 353.
    Der Anteil Sachsens an den insgesamt in den neuen Ländern für technologiepolitische Zwecke aufgewendeten Fördermitteln beträgt annähernd 50 Prozent. Vgl. HOLST (1996).Google Scholar
  358. 354.
    Vgl. IFO-INSTITUT (1997), S. 223.Google Scholar
  359. 355.
    Vgl. auch WWF (1996).Google Scholar
  360. 356.
    Siehe zu den unterschiedlichen Ansätzen in der F&E-Förderung HOLST (1996).Google Scholar
  361. 357.
    Vgl. KEARNEY (1997).Google Scholar
  362. 358.
    Vergleichbare Daten zur sektoralen Wirkung unter EFRE-Beteiligung liegen nur für Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vor. Nur für Thüringen wurde in der Zwischenevaluierung des EFRE-Einsatzes von 1994–1996 dabei der Versuch unternommen, die Wirkungen der Subventionen auf die sektorale Entwicklung abzuschätzen. Vgl. IFO-INSTITUT(1997), S. 150ff.Google Scholar
  363. 359.
    Ebenda, S. 148ff.Google Scholar
  364. 360.
    Vgl. Gerlach; Kattein (1998).Google Scholar
  365. 361.
    Die folgenden Zahlen zur GRW sind eigene Berechnungen auf der Grundlage der Daten des Bundesamtes für Wirtschaft. Die Zahlen für den EFRE sind aus IFO-INSTITUT (1997).Google Scholar
  366. 362.
    Vgl. zu diesem Aspekt in Mecklenburg-Vorpommern GRIMME (1997).Google Scholar
  367. 363.
    IFO-INSTITUT (1997), S. 158.Google Scholar
  368. 364.
    Vgl. SCHRUMPF (1997).Google Scholar
  369. 365.
    Zu ähnlichen Befunden sind auch Studien bezüglich des EFRE-Einsatzes in anderen EU-Mitgliedsstaaten gekommmen. Vgl. MICHIE; FITZGERALD (1997); EUROPÄISCHE KOMMISSION (1996).Google Scholar
  370. 366.
    Vgl. Europäische Kommission (1994b), S. 95ff.Google Scholar
  371. 367.
    Europäische Kommission (1995), S. 50ff.Google Scholar
  372. 368.
    Europäische Kommission (1995), S. 56.Google Scholar
  373. 369.
    Vgl. für die Entwicklung der Technologiezentren in den neuen Ländern FRANZ (1996), speziell für Sachsen DIW (1997), S. 172. Siehe auch KOSCHATZKY (1995), S. 9.Google Scholar
  374. 370.
    Dabei hat sich insbesondere in Sachsen erwiesen, daß die mit diesen Maßnahmen verfolgten Zielstellungen eher umweit- als regionalpolitischer Natur sind. Aufgrund der Entkopplung der EFRE-Mittel von der GRW, werden die zur Verfügung stehenden Mittel zum Teil vom Umweltressort verwaltet, welches offenbar räumliche Entwicklungsprioritäten der Regionalpolitik nur vereinzelt beachtet. Vgl. DIW (1997), S. 42.Google Scholar
  375. 371.
    Zwar widersprechen solche Umschichtungen wiederum dem Additionalitätsprinzip, gleichwohl zeigt sich, daß dieses selbst in direktem Bezug zu den Kofinanzierungsinstrumenten und trotz der Verschärfung der diesbezüglichen Regelungen (Art. 9 der Koordinierungsverordnung) kaum effektiv kontrolliert werden kann. Vgl. KEARNEY (1997), S. 308.Google Scholar
  376. 372.
    Vgl. Nägele (1996).Google Scholar
  377. 373.
    Schließlich weist die Kommission selbst darauf hin, daß die Wirkung der Verfahrensregeln oftmals bedeutsamer ist als die tatsächlich ausgelösten inhaltlichen Förderimpulse, in Europäische Kommission (1996a), S. 112Google Scholar
  378. 374.
    Vgl. Jakoby (1999), S. 411; Heinelt (1998), S. 128.Google Scholar
  379. 375.
    Vgl. Heinelt (1996).Google Scholar
  380. 376.
    Vgl. Arndt (1999).Google Scholar
  381. 377.
    Vgl. Heinelt (1996).Google Scholar
  382. 378.
    Offensichtlich bieten Verwaltungsstruktur und -stil in anderen EU-Mitgliedsstaaten größere Spielräume zur Etablierung einer integrierten Sichtweise bei der Implementation der Strukturfonds, beispielsweise in Großbritannien. Vgl. KNILL (1995).Google Scholar
  383. 379.
    Vgl. Schmidt (1998); LANG et al. (1998).Google Scholar
  384. 380.
    IFO-INSTITUT (1997), S. 397.Google Scholar
  385. 381.
    Vgl. Jakoby (1999), S. 412.Google Scholar
  386. 382.
    Vgl. zu den Aspekten in Sachsen DIW (1997), S. 134.Google Scholar
  387. 383.
    Die Kombination der breit gefächelten Entwicklungsschwerpunkte wurde auch bei der Ex-ante-Evaluierung des regionalen Entwicklungsplans für die neuen Länder als problemadäquat bewertet. Vgl. RWI (1993).Google Scholar
  388. 384.
    Vgl. Anderson (1996), S. 177; siehe hierzu auch die Auffassung des Planungsausschusses, dargestellt im 26. Rahmenplan der GRW (1997), S. 11.Google Scholar
  389. 385.
    Vgl. DIW(1997c).Google Scholar
  390. 386.
    Europäische Kommission (1995), S. 54.Google Scholar
  391. 387.
    Europäische Kommission (1996), S. 105ff.Google Scholar
  392. 388.
    Vgl. Heinelt (1996); Grote (1998).Google Scholar
  393. 389.
    Vgl. Marks (1996), S. 339.Google Scholar
  394. 390.
    Vgl. Heinelt (1998).Google Scholar
  395. 391.
    Vgl. Lang et al. (1998, S. 45ff. Die Dezentralisierungseffekte diskutieren für Frankreich Balme; JOUVE (1996), ähnliche Ergebnisse für Großbritannien sind von Martin (1997) vorgestellt worden.Google Scholar
  396. 392.
    Lang et al. (1998), S. 58ff.Google Scholar
  397. 393.
    Vgl. Döring (1994).Google Scholar
  398. 394.
    Vgl. für eine differenzierte Diskussion dieser Aspekte in Frankreich Balme; JOUVE (1996).Google Scholar
  399. 395.
    Vgl.Jakoby (1998), S.584.Google Scholar
  400. 396.
    Beispielsweise durch die Gemeinschaftsinitiative URBAN (städtische Problemgebiete) oder LEADER im ländlichen Raum. Vgl. BAUER et al. (1996), S. 107ff.; TOEPEL (1999).Google Scholar
  401. 397.
    Insofern ist auch Biehl et al. nicht zuzustimmen, daß die Neuorientierung der europäischen Strukturpolitik bereits zu einer Aufwertung der Regionen über ihre aktive Rolle im Entscheidungsprozeß in Deutschland geführt hätte. Insgesamt herrscht in dieser Diskussion eine gewisse Verwirrung bezüglich des Regionsbegriffes, da diese Einschätzung nach den hier angestellten Überlegungen nur zutrifft, wenn mit Region die Länderebene gemeint ist. Vgl. BIEHL et al. (1997), S. 31.Google Scholar
  402. 398.
    Vgl. zu dieser Diskussion JACHTENFUCHS; KOHLER-KOCH (1996), S. 28.Google Scholar
  403. 399Vgl.Tetsch(1999).Google Scholar
  404. 400.
    Vgl. Tetsch et al. (1996), S. 60.Google Scholar
  405. 40i Tetsch (1994), S. 180.Google Scholar
  406. 402.
    Vgl. Ziegler (1995), S. 210 f.Google Scholar
  407. 403.
    Europäische Kommission (1995), S. 69.Google Scholar
  408. 404.
    Dies gilt beispielsweise in starkem Maße für Spanien. Vgl. Werner (1997), S. 133ff.Google Scholar
  409. 405.
    Tetsch (1994), S. 184.Google Scholar
  410. 406.
    Vgl.Scharpf (1994).Google Scholar
  411. 407.
    Scharpf (1994), S.44.Google Scholar
  412. 408.
    Vgl. Scharpf (1997), S. 143ff. u. 192.Google Scholar
  413. 409.
    Vgl. Marks (1996), S. 338 f.Google Scholar
  414. 410.
    Vgl. Grande (1995), S. 330.Google Scholar
  415. 411.
    Vgl. Martins; Mawson (1982); Scharpf (1994).Google Scholar
  416. 412.
    Vgl. Hooghe; Keating (1994).Google Scholar
  417. 413.
    Vgl. Marks (1996), S. 316ff.Google Scholar
  418. 414.
    So wurde beispielsweise auch die von der Kommission im Rahmen der Verhandlungen zur AGENDA 2000 vorgeschlagene Mittelkonzentration auf 40 Prozent der EU-Bevölkerung vom Rat wiederum aufgeweicht. Vgl. WULF-MATHIES (1999), S. 368 und Abschnitt 6.2.Google Scholar
  419. 415.
    Vgl. Benz (1998), S. 562.Google Scholar
  420. 416.
    Dabei verfolgt die Kommission bzw. die zuständige Generaldirektion bezüglich des grundsätzlichen Erhalts einer aktiven Regionalpolitik auf europäischer Ebene, einer Erhöhung der hierfür zur Verfügung stehenden Mittel und der Erweiterung ihres Einflusses selbstverständlich auch eigene Interessen. Vgl. Fischer (1998), S. 129ff.Google Scholar
  421. 417.
    Vgl. Benz (1998), S. 562.Google Scholar
  422. 418.
    Vgl. Marks (1996), S. 321ff.Google Scholar
  423. 419.
    Dies gilt vor allem für solche Entscheidungen, die bereits eine querschittsorientierte Sichtweise auf EU-Ebene erfordern. Vgl. WESSELS (1994), S. 302ff.Google Scholar
  424. 420.
    Dadurch, daß nicht im Paket über Mittel und Inhalte der Regionalförderung verhandelt wird, können Entscheidungsblockaden, die sich primär auf die regionale Verteilung der Fördermittel beziehen, bei den Entscheidungen über Inhalte der Förderung umgangen werden. Diese “paradoxical interactions of domestic and international politics“können damit auf die Aufteilung des „Gesamtpakets Regionalpolitik“auf unterschiedliche Entscheidungsarenen zurückgeführt werden. Vgl. MORAVCSIK (1993), S. 4.Google Scholar
  425. 421.
    Vgl. Benz (1998).Google Scholar
  426. 422.
    Direkte Kontakte zwischen Kommission und den ostdeutschen Landesregierungen haben in diesem Fall den Effekt gehabt, daß der Widerstand der Bundesregierung gegen eine Reform der GRW und eine Teilentkopplung der EFRE-Mittel von der GRW überwunden werden konnte. Vgl. Nägele (1996), S. 219.Google Scholar
  427. 423.
    Auch für andere Politikfelder ist nachweisbar, daß in den Entscheidungsstrukturen der EU unter bestimmten Bedingungen eigentlich zu erwartende Blockadesituationen zwischen den Mitgliedsstaaten ausgehebelt werden können. Vgl. für die Umwelt- und Arbeitsschutzpolitik der EU EICHENER (1996).Google Scholar
  428. 424.
    VO (EWG) Nr. 1260/1999 (im folgenden zitiert als Strukturfondsverordnung 1999).Google Scholar
  429. 425.
    Eine ausführliche Diskussion der verschiedenen Verordnungstexte und der Implikationen aus deutscher Sicht liefern SEIFERT et al. (1998) und ELTGES (1998). Vgl. zur Position der Bundesländer im Entscheidungsprozeß Deutscher Bundesrat (1997) und Deutscher Bundesrat (1998).Google Scholar
  430. 426.
    Insbesondere wird hier auf eine Diskussion derjenigen Aspekte der AGENDA 2000 verzichtet, die die Ziel-2-Gebiete betreffen, da die Diskussion um deren Auswahl und Vereinbarkeit mit der nationalen Fördergebiets-kulisse ausschließlich die alten Länder betrifft. Ferner wird hier auch nicht die Gesamtproblematik gewürdigt, inwiefern die Beschlüsse und vor allem der vereinbarte finanzielle Rahmen bereits eine ausreichende Basis für eine neue Erweiterungsrunde der EU bieten.Google Scholar
  431. 427.
    Vgl. zum folgenden Strukturfondsverordnung (1999), WULF-MATHIES (1999).Google Scholar
  432. 428.
    Die nunmehr bestehenden Gemeinschaftsinitiativen betreffen die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit (INTERREG), die Wiederbelebung der krisenbetroffenen Städte und Stadtviertel (URBAN), die Entwicklung des ländlichen Raums (LEADER) sowie die transnationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten auf den Arbeitsmärkten (EQUAL). Mindestens 50 Prozent der Mittel für die Gemeinschaftsinitiativen werden INTERREG zugewiesen. Vgl. Art. 20 Abs. 1 u. 2 der Strukturfondsverordnung (1999).Google Scholar
  433. 429.
    Dieser Vorschlag wurde von den Ländern in Deutschland einheitlich abgelehnt. Vgl. DEUTSCHER BUNDESRAT (1998), S. 6ff.Google Scholar
  434. 430.
    Ergänzend hierzu werden die Aufgaben der Evaluation in der neuen Verordnung genauer definiert als bisher sowie die Zuständigkeiten für ihre Durchführung genauer festgelegt. Ferner besteht nun die Verpflichtung, die Ergebnisse der Evaluierungen zu veröffentlichen. Vgl. Art. 40–45 der Strukturfondsverordnung (1999).Google Scholar
  435. 431.
    Europäische Kommission (1999).Google Scholar
  436. 432tetsch (1999), S. 376.Google Scholar
  437. 433.
    Vgl. Martin (1998).Google Scholar
  438. 434.
    Schmidt (1998), S.203f.Google Scholar
  439. 435.
    Lenk (199), S. 164.Google Scholar
  440. 436.
    Vgl. Bull (1999); Henke et al. (1996), Scharpf et al. (1976).Google Scholar
  441. 437.
    Vgl. Henke et al. (1996); Häring (1995), 159ff., Bull (1999).Google Scholar
  442. 438.
    Vgl. Bull (1999).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Axel Klaphake

There are no affiliations available

Personalised recommendations