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Theorie und Empirie Regionaler Divergenzen in der Regionalökonomik

  • Axel Klaphake
Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Der großräumige Entwicklungsrückstand Ostdeutschlands geht mit der Herausbildung regionaler Disparitäten einher. Ziel dieses Abschnitts ist es, aus einer problemorientierten Darstellung der regionalökonomischen Diskussion und Theorieentwicklung Argumente zur Beantwortung folgender Fragestellungen abzuleiten:
  1. (1)

    Welches sind die grundlegenden Mechanismen, die die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen beeinflussen?1 Welches Erkenntnispotential bieten insbesondere die in den neueren regionalökonomischen Theorien dargestellten Zusammenhänge?

     
  2. (2)

    Welche der diskutierten theoretischen Zusammenhänge können bereits als empirisch erhärtet gelten und können somit plausibel in bezug auf die neuen Länder angewendet werden?

     
  3. (3)

    Welche dieser Mechanismen wirken bereits oder mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft auf die Dynamik regionaler Disparitäten in den neuen Ländern? In welcher Form werden sich die bisherigen wirtschaftlichen Konsequenzen des Transformationsprozesses auf die regionale Entwicklung niederschlagen?

     
  4. (4)

    Welche regionalpolitischen Implikationen lassen sich aus diesen Analysen ableiten?

     

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Literatur

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    Ein Beispiel aus den sechziger Jahren ist Alonsos „klassisches“Stadtstrukturmodell. Vgl. Alonso (1964).Google Scholar
  5. 6.
    Weber (1909); Launhardt (1882).Google Scholar
  6. 7.
    Vgl. Läpple (1993), S.26.Google Scholar
  7. 8.
    Weber (1923).Google Scholar
  8. 9.
    Weber (1923), S. 68.Google Scholar
  9. 10.
    Der Ansatz ist in der Folge von verschiedenen Autoren weiterentwickelt worden, die an einzelnen Schwachstellen (Annahmen über Nachfrage, Faktorpreise, Marktform etc.) des Modells ansetzten. Vgl. Beckmann; Puu (1990) sowie insbesondere die unterschiedlichen Ansätze von Greenhut in Greenhut (1995).Google Scholar
  10. 11.
    Vgl. Läpple (1992), S. 185.Google Scholar
  11. 12.
    Lösch (1962).Google Scholar
  12. 13.
    Christaller (1968).Google Scholar
  13. 14.
    Verschiedene Autoren haben allerdings auf eine Reihe von Inkonsistenzen in Löschs Modell hingewiesen. Vgl. exemplarisch Bröcker (1997).Google Scholar
  14. 15.
    Greenhut et al. (1987), S. 266 ff.Google Scholar
  15. 16.
    Vgl. Böventer (1962b).Google Scholar
  16. 17.
    Doerk (1997), S. 18.Google Scholar
  17. 18.
    Einzige nennenswerte Ausnahme ist eine Forschungsarbeit zu den spezifischen Problemen der Grenzräume in den neuen Ländern von Barjak in Barjak (1997), S. 40 ff.Google Scholar
  18. 19.
    Vgl. Maier; Tödtling (1995), S. 154 f.Google Scholar
  19. 20.
    Lösch (1962), S. 141 f.; Christaller (1968), S. 51, 97 und 117.Google Scholar
  20. 21.
    Vgl. Barjak (1997), S. 40 ff.Google Scholar
  21. 22.
    Vgl. Arthur (1990b).Google Scholar
  22. 23.
    Vgl. u.a. Pompili (1990).Google Scholar
  23. 24.
    Vgl. zu diesem Kritikpunkt der mangelnden Mikrofundierung allgemein Schelling (1978).Google Scholar
  24. 25.
    Mittlerweile sind einige Versuche unternommen worden, diese Schwachstellen zu überwinden. Vgl. Ponsard (1983), S. 36.Google Scholar
  25. 26.
    Isard (1956), ähnliche Ansätze lieferten Greenhut (1956) sowie Böventer (1962a):Google Scholar
  26. 27.
    Isard greift mit dem Substitutionsprinzip auf Predöhl zurück. Vgl. Predöhl (1925).Google Scholar
  27. 28.
    Vgl. hierzu im deutschsprachigen Raum Böventer (1962a).Google Scholar
  28. 29.
    Vgl. Böventer et al. (1982).Google Scholar
  29. 30.
    Krugman (1991a), S.Xf.Google Scholar
  30. 31.
    Zum Stand der außenwirtschaftlich orientierten Integrationstheorie vgl. Lang; Stange (1994).Google Scholar
  31. 32.
    Regionen stellen hochgradig offene Wirtschaften in dem Sinne dar, daß sie die Instrumente der Zoll-, Geld-, Steuer- und Wechselkurspolitik; oder nichttarifarer Mobilitätshemmnisse nicht selbständig einsetzen können. In ähnlicher Weise haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im Zuge des Integrationsprozesses ihre Kompetenzen vollständig oder teilweise eingebüßt.Google Scholar
  32. 33.
    Ohlins Analyse interregionalen Handels stellt dabei in gewisser Weise eine Ausnahme dar, da er sowohl Transportkosten und inter- sowie intraregionale Faktorwanderungen einbezieht als auch einen weit gefaßten Ressourcenbegriff verwendet und in Ansätzen Lokalisations- und Urbanisierungseffekte berücksichtigt. Allerdings hat er diese Elemente einer Standorttheorie nicht überzeugend mit seinen außenwirtschaftlichen Überlegungen zusammengeführt. Vgl. O hlin (1933), kritisch hierzu aus der Sicht neoklassischer Außenwirtschaftstheorie Samuelson (1948), zur Kritik aus regionalökonomischer Perpektive Krieger-Boden (1995), S. 27.Google Scholar
  33. 34.
    Einer der wenigen Ansätze zur expliziten Berücksichtigung von Transportkosten findet sich bei Mundell. Vgl. Mundell (1957).Google Scholar
  34. 35.
    Einen Ansatz zur Diskussion der Implikationen des Rückgangs von Transportkosten und Variationen in den Mobilitätsgraden der Produktionsfaktoren diskutiert Premer in einem modifzierten Heckscher-Ohlin-Modell in Premer (1994), S. 60 ff.Google Scholar
  35. 36.
    Vgl. Krieger-Boden (1995), S. 34 f. und Krugman (1997).Google Scholar
  36. 37.
    Vgl. zu den Details Dixit; Stiglitz (1977), S. 299 ff.Google Scholar
  37. 38.
    Vgl. Krugman (1991b); Krugman; Venables (1995); Fujita et al. (1999).Google Scholar
  38. 39.
    Vgl. Helpman; Krugman (1985).Google Scholar
  39. 40.
    Zitiert nach Arthur (1990a), S. 102.Google Scholar
  40. 41.
    Vgl. Frensch (1993), S. 14 ff. und 34 ff.Google Scholar
  41. 42.
    Vgl. zur Diskussion der industrie- und handelspolitischen Implikationen der neuen Außenhandelstheorien Wild (1997).Google Scholar
  42. 43.
    Vgl. Lau (1997), S. 30; Woll (1987), S. 160.Google Scholar
  43. 44.
    Lau (1997), S. 31.Google Scholar
  44. 45.
    Vgl. Scherer (1990), S. 372.Google Scholar
  45. 46.
    Vgl. Pratten (1988).Google Scholar
  46. 47.
    Die zentralen Kritikpunkte gegen die Interpretation von Unternehmensgrößen im Hinblick auf die Existenz steigender Skalenerträge werden von Berry diskutiert. Vgl. Berry (1992).Google Scholar
  47. 48.
    Vgl. Lyons (1980); Griliches; Ringstad (1971); Baldwin; Gorecki (1986); Owen (1983).Google Scholar
  48. 49.
    Scherer (1990), S. 92.Google Scholar
  49. 50.
    Hall (1988); Roeger (1995).Google Scholar
  50. 51.
    Vgl. Roeger (1995), S. 316 u. 324 ff.Google Scholar
  51. 52.
    Pratten (1988), S.25ff.Google Scholar
  52. 53.
    Hohe interne Skalenerträge sind demnach in Deutschland z. B. für die Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen, Luft- und Raumfahrzeugbau, Bergbau, Mineralölverarbeitung, Straßenfahrzeugbau usw. nachzuweisen. Vgl. Monopolkommission (1992/93).Google Scholar
  53. 54.
    Vgl. Pratten (1988), S. 34; Emerson (1988).Google Scholar
  54. 55.
    Vgl. Ghemawat (1985).Google Scholar
  55. 56.
    Vgl. Irwin; Klenow (1994).Google Scholar
  56. 57.
    Paul; Siegel (1999).Google Scholar
  57. 58.
    Vgl. Helpman; Krugman (1985), S. 36 f; Lau (1997).Google Scholar
  58. 59.
    Vgl. Fritsch; Wein; Ewers (1996), S. 92 f. Diese Definition technologischer und pekuniärer externer Effekte liegt auch der Diskussion der Externalitätenproblematik in den weiteren Kapiteln dieser Arbeit zugrunde.Google Scholar
  59. 60.
    Wheeler; Mody (1992).Google Scholar
  60. 61.
    Carlino (1979).Google Scholar
  61. 62.
    Moomaw (1981).Google Scholar
  62. 63.
    Segal (1976).Google Scholar
  63. 64.
    Sveiskauskas (1975).Google Scholar
  64. 65.
    Vgl. Head et al. (1994).Google Scholar
  65. 66.
    Treptow (1996).Google Scholar
  66. 67.
    Luger; Evans (1988), S. 419.Google Scholar
  67. 68.
    Carlino (1979).Google Scholar
  68. 69.
    Henderson (1986).Google Scholar
  69. 70.
    Nakamura (1985).Google Scholar
  70. 71.
    Hagen v.; Hammond (1994).Google Scholar
  71. 72.
    Ciccone; Hall (1996).Google Scholar
  72. 73.
    Moomaw (1983), S. 18.Google Scholar
  73. 74.
    Moomaw (1981).Google Scholar
  74. 75.
    Für eine Übersicht vgl. Griliches (1992).Google Scholar
  75. 76.
    Vgl. Bönte (1996).Google Scholar
  76. 77.
    Vgl. Harhoff (1995); Audretsch; Feldman (1994); Zucker; Darby; Armstrong (1994); Audretsch; Stephan (1996).Google Scholar
  77. 78.
    “Knowledge spillovers… are invisible; they leave no paper trail by which they may be measured and trakked…” Krugman (1991a), S. 53 f.Google Scholar
  78. 79.
    Jaffe et al. (1993); Jaffe; Trajtenberg (1996).Google Scholar
  79. 80.
    „Hohe Gründungsraten gehen einher mit niedriger Arbeitslosenquote, hohem Lohnniveau und gut qualifiziertem Arbeitskräftepotential.“Gehrung (1996), S. 51. Vgl. auch Harhoff (1995).Google Scholar
  80. 81.
    Smith (1999).Google Scholar
  81. 82.
    Glaeser et al. schreiben intrasektorale dynamische Skalenerträge dogmenhistorisch Marshall, Arrow und Romer (MAR) zu, während auf die Signifikanz intersektoraler Externalitäten insbesondere von J. Jacobs hingewiesen wurde. Vgl. Glaeser et al. (1992), S. 1127 f.Google Scholar
  82. 83.
    Glaeser et al. (1992).Google Scholar
  83. 84.
    Vgl. Henderson et al. (1995).Google Scholar
  84. 85.
    Büttner (1997).Google Scholar
  85. 86.
    Vgl. Bode (1998). Diese jüngeren Arbeiten widerlegen die ältere These in der deutschen Forschung, daß Agglomerationen insgesamt keine Vorteile bei Innovationsprozessen, insbesondere bei der Adaption neuer Techniken aufwiesen. Vgl. Ewers; Fritsch (1989).Google Scholar
  86. 87.
    Henderson (1994).Google Scholar
  87. 88.
    Der Effekt der Jacobs-Externalitäten war am Ende der betrachteten Periode noch nicht erschöpft. Möglicherweise wirken sie daher sogar wesentlich länger.Google Scholar
  88. 89.
    Vgl. Jones (1995).Google Scholar
  89. 90.
    Vgl. Ellison; Glaeser (1999).Google Scholar
  90. 91.
    Vgl. Brülhart; Torstensson (1996).Google Scholar
  91. 92.
    Carlino (1978), S. 80 und 96 f.; Cabellero, Lyons (1990); Paul; Siegel (1999).Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. Drucker (1990).Google Scholar
  93. 93.
    Ewers (1995), S. 192 f.Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. Bade (1987).Google Scholar
  95. 95.
    Garcia-Milà; McGuire (1998).Google Scholar
  96. 96.
    Vgl. Quigley (1998).Google Scholar
  97. 98.
    Abdel-Rahman (1988); Fujita (1988); Rivera Batiz (1988).Google Scholar
  98. 99.
    Vgl. Krugman (1991a); Krugman (1993a); Fujita; Krugman (1993); Krugman; Venables (1995); Fujita et al. (1999).Google Scholar
  99. 100.
    Vgl. Hallet (1997), S.U.Google Scholar
  100. 101.
    Zuweilen werden der neuen Regionalökonomik auch Modellansätze zugeordnet, die an den Agglomerationsvorteilen ansetzen, die aufgrund regional konzentrierter Arbeitsmärkte mit einer größeren Markttiefe entstehen und eine bessere Risikostreuung wegen der volatilen Nachfrage erlauben. Dieser Zuordnung wird hier nicht gefolgt, da diese Modellansätze nicht an die Marktform monopolistischer Konkurrenz gebunden sind, und damit kein Spezifikum der neuen Regionalökonomik darstellen. Vgl. Ottaviano (1999), S. 1 ff.Google Scholar
  101. 102.
    Vgl. Krugman (1991a), S. 14 ff. u. S. 101 ff..Google Scholar
  102. 103.
    Krugman bezeichnet in seinem Modell dieses Gut als Agrarprodukt und die landwirtschaftlich Erwerbstätigen als den immobilen Bevölkerungsanteil. Für die Übertragung des Modells auf regionale Entwicklungsprozesse in Europa erscheint es jedoch sinnvoll, auf die hier verwendete Umbenennung zurückzugreifen. Mit einiger Plausiblität kann der gering qualifizierte Bevölkerungsanteil als der in europäischen Volkswirtschaften eher immobile bezeichnet werden. Vgl. Krugman (1999), S. 99; Straubhaar (1998).Google Scholar
  103. 104.
    Siehe hierzu und zu den weiteren Annahmen Krugman (1991a), S. 101 ff.Google Scholar
  104. 105.
    Vgl. Dixit; Stiglitz (1977).Google Scholar
  105. 106.
    Prominenter Vorgänger dieser Überlegung ist der Marktpotentialansatz, in dem Produktionsstandorte nach ihrem Zugang zu Absatzmärkten mit Hilfe eines Marktpotentialindex bewertet werden. Vgl. Harris (1954).Google Scholar
  106. 107.
    Krugman (1991a), S. 15.Google Scholar
  107. 108.
    Solche multiplen Gleichgewichtssituationen waren mit den älteren Modelltechniken nicht zu bewältigen. Dennoch läuft dieses Modell darauf hinaus, daß letztlich bei ausreichend niedrigen Transportkosten eine vollständige Konzentration der Produktion des Gutes B stattfindet. Mit leichten Veränderungen der Modellparameter (z. B. regional unterschiedliche Technologien) lassen sich aber auch Ergebnisse unvollständiger regionaler Konzentration generieren. Vgl. Doerk (1997), S. 72 ff.Google Scholar
  108. 109.
    Krugman (1991a), S. 27 f.Google Scholar
  109. 110.
    Vgl. Venables (1997), S. 42.Google Scholar
  110. 111.
    Vgl. Schulz (1995).Google Scholar
  111. 112.
    Vgl. Dixit; Stiglitz (1977), S. 298.Google Scholar
  112. 113.
    Eine differenzierte Darstellung der Reallohnentwicklung in den Agglomerationen, die durch die jeweiligen regionalen Preisindizes für handel- und nichthandelbare Güter bestimmt werden, liefert Doerk in Doerk (1997), S. 88 ff.Google Scholar
  113. 114.
    Straubhaar; Wolter (1997).Google Scholar
  114. 115.
    Karr et al. kommen in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, daß die Mobilitätsquote (Anteil der Betriebswechsler, die gleichzeitig einen Wechsel des Wohnortes vornehmen) in 1982 für Beschäftigte mit FH- oder Uni-Abschluß bei 37 Prozent lag, während dieselben Quoten bei Beschäftigten mit bzw. ohne Berufsabschluß bei lediglich 18 bzw. 10 Prozent lagen. Vgl. Karr (1987).Google Scholar
  115. 116.
    Die einzige einschlägige Untersuchung stammt bereits aus den siebziger Jahren. Für die damals getestete Hypothese, daß Arbeiter für ein diversifiziertes Angebot an öffentlichen und privaten Gütern bereit seien, einen geringeren Reallohn in Kauf zu nehmen, ergab sich jedoch nur eine schwache Evidenz. Vgl. Getz; Huang (1978).Google Scholar
  116. 117.
    Vgl.Krugman (1991c).Google Scholar
  117. 118.
    Vgl. Weber (1972).Google Scholar
  118. 119.
    Vgl. Brülhart; Torstensson (1996).Google Scholar
  119. 120.
    Vgl. Davis; Weinstein (1999); Davis; Weinstein (1996).Google Scholar
  120. 121.
    Eine genau entgegengesetzte Handelsrichtung würde sich bei Gültigkeit der traditionellen Außenwirtschaftsmodelle im interregionalen Handel ergeben: In Heckscher-Ohlin-Modellen führt ceteris paribus eine Ausweitung der Nachfrage nach Gütern in einer Region zu einem Import derselben. Vgl. Krugman (1980), S. 955.Google Scholar
  121. 122.
    Vgl. Davis; Weinstein (1999).Google Scholar
  122. 123.
    Vgl. Davis; Weinstein (1996).Google Scholar
  123. 124.
    Vgl.Mccallum (1995).Google Scholar
  124. 125.
    Vgl. Venables (1996).Google Scholar
  125. 126.
    Lau (1997), S. 101.Google Scholar
  126. 127.
    Dies impliziert jedoch nicht, daß die Anbieter in jedem Fall auch selbständige Unternehmen sein müssen. Denkbar ist z. B. auch eine zunehmende Aufspaltung bestehender Unternehmen in selbständig operierende Profit-Center, was in vielen Fällen ein eher realistisches Bild zu sein scheint. Vgl. Frensch (1993), S. 32 ff.Google Scholar
  127. 128.
    Verschiedene Aspekte dieses Zusammenhangs werden diskutiert in Matsuyama (1995).Google Scholar
  128. 129.
    Diese externen Effekte führen dazu, daß “costs of doing business are lower in places, or in times, of higher total activity“. (Hall 1991, S. 8).Google Scholar
  129. 130.
    Vgl. Quigley (1998), S. 133.Google Scholar
  130. 131.
    Vgl. Krugman; Venables (1996), S. 963 ff.Google Scholar
  131. 132.
    Vgl. Krugman; Venables (1995).Google Scholar
  132. 133.
    Vgl. Helpman; Krugman (1985), S. 198 ff.Google Scholar
  133. 134.
    Diesen Fall untersucht Rivera Batiz (1988).Google Scholar
  134. 135.
    Matsuyama (1995), S. 712.Google Scholar
  135. 136.
    Vgl. zu den Details der Modellstruktur Krugman; Venables (1995). Ein ähnliches Modell, welches die Konzentrationswirkungen nicht in einem Zwei-Regionen-Fall, sondern für ein Kontinuum von möglichen Standorten, die kreisförmig angelegt sind, analysiert, unterscheidet sich in den Grundmechanismen der Konzenrrationsbildung nicht von dieser einfachen Variante. Vgl. Krugman; Venables (1997).Google Scholar
  136. 137.
    Vgl. Stahl (1995), S. 27.Google Scholar
  137. 138.
    Vgl. Venables (1996).Google Scholar
  138. 139.
    Diese bremsende Wirkung gilt für alle partiell oder vollständig immobilen Produktionsfaktoren, die bei der Produktion in den Zentren benötigt werden. Für eine Darstellung analoger Effekte am Beispiel des Bodenmarktes, vgl. Brezis, Krugman (1993); Krugman, Livas Elisondo (1996).Google Scholar
  139. 140.
    Vgl. Fujita (1993).Google Scholar
  140. 141.
    Ohne diese intersektorale Mobilität der Arbeitskräfte kann räumliche Konzentration offensichtlich überhaupt nicht entstehen. In diesem Fall eines fix vorgegebenen Arbeitskräftebestandes für die Produktion des differenzierten Gutes bestimmt die räumliche Verteilung des Arbeitsangebotes die räumlichen Produktionsmuster. Diese Vorstellung liegt auch einigen älteren Arbeiten zugrunde, die den Faktor Arbeit als Engpaßfaktor regionaler Entwicklung in Potentialanalysen ansehen. Vgl. Thos (1984).Google Scholar
  141. 142.
    Vgl. Puga (1999).Google Scholar
  142. 143.
    Vgl. Junius (1996a), S. 9 ff.Google Scholar
  143. 144.
    Vgl. Krugman; Venables (1995), S. 862 ff.Google Scholar
  144. 145.
    Vgl. Bröcker (1997).Google Scholar
  145. 146.
    Vgl. Venables (1996).Google Scholar
  146. 147.
    Im Interesse der Peripherie läßt sich damit die ältere These Launhardts bestätigen, der schlußfolgerte, der beste Schutz für die Produktion in peripheren Regionen bestünde in einer “bad road“. Vgl. Launhardt (1963), S. 160.Google Scholar
  147. 148.
    Vgl. Junius (1996a), S. 20 ff.Google Scholar
  148. 149.
    Umstritten ist die Relevanz der beiden Kategorien in ihrer Wirkung auf die ungleiche Einkommensentwicklung. Vgl. Straubhaar (1998), S. 22 f.Google Scholar
  149. 150.
    Vgl. Puga (1999).Google Scholar
  150. 151.
    Vgl. Puga (1999), S. 328.Google Scholar
  151. 152.
    Vgl. Brakman; Garretsen (1993); Toepel (1997).Google Scholar
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    Vgl. Ludwig (1993); Dornbusch; Wolf (1992).Google Scholar
  153. 154.
    Vgl. Brakman; Garretsen (1993).Google Scholar
  154. 156.
    Vgl. Brakman; Garretsen (1993), S. 173 f.Google Scholar
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    Vgl. Kehrer; Maretzke (1997), S. 132; Czéfalvay (1997), S. 165 f., Stahl (1997).Google Scholar
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    Andere mögliche negative technologische Externalitäten (z. B. Kriminalität, bestimmte soziale Folgen der Agglomerationsbildung) werden im folgenden nicht diskutiert.Google Scholar
  174. 177.
    Vgl. für ein Modell der neuen Regionalökonomik mit Berücksichtigung der Effekte am Bodenmarkt Brezis; Krugman (1993); Doerk (1997).Google Scholar
  175. 179.
    Doerk (1997), S.72ff.Google Scholar
  176. 180.
    Das Gewerbeflächenangebot in den neuen Ländern kann insgesamt als ausreichend gelten, wobei lediglich in wenigen Kernstädten mit knappen Flächenreserven und einigen altindustriellen Regionen die Situation differenzierter betrachtet werden muß. Dies verhinderte aber nicht, daß sich die Investitionen in den neuen Ländern wesentlich auf die Ballungsräume konzentrierten, wenngleich die Flächenknappheit in den Kernstädten aufgrund der Altlastenproblematik und Restitutionsansprüchen wesentlich zur Suburbanisierung bei der gewerblichen Flächennutzung beigetragen hat. Vgl. IFO Institut (1997), S. 205.Google Scholar
  177. 181.
    Vgl. Junius (1996b), S. 2 u. 13–17.Google Scholar
  178. 182.
    Diese Möglichkeit wird von Krugman zumindest theoretisch auch gesehen in Krugman (1995), S. 256.Google Scholar
  179. 183.
    Diese Erkenntnis, daß die sozialen Zusatzkosten mit zunehmendem Verdichtungsgrad überproportional ansteigen, geht zurück auf Baumol, der annimmt, daß die externen Kosten der Agglomeration wegen der expo-nentiellen Zunahme der möglichen Interaktionen der Individuen bei einer Zunahme der Bevölkerung in einer Agglomeration nicht proportional, sondern mit der Rate n2 wachsen. Vgl. Baumol (1967).Google Scholar
  180. 184.
    Vgl. Bröcker (1997), S. 31.Google Scholar
  181. 185.
    Vgl. Crivelli; Lepori (1992), S. 35 ff.Google Scholar
  182. 186.
    So Fritsch (1980), S.6Google Scholar
  183. 187.
    Vgl. Finke (1997).Google Scholar
  184. 188.
    Vgl. Rothfels (1998).Google Scholar
  185. 189.
    Vgl. David (1998), S. 112.Google Scholar
  186. 190.
    Hierauf hatte bereits Marshall hingewiesen, der Wissens-Spillovers als einen entscheidenden Anreiz für Unternehmen ansah, in den Zentren zu verbleiben. Vgl. Marshall (1948), S. 271.Google Scholar
  187. 191.
    Vgl. Griliches (1994).Google Scholar
  188. 192.
    Vgl. Maursetz; Verspagen (1998), S. 1.Google Scholar
  189. 193.
    Vgl. Bade (1979).Google Scholar
  190. 194.
    Vgl. Griliches (1979).Google Scholar
  191. 195.
    Vgl. Maursetz; Verspagen (1998).Google Scholar
  192. 196.
    Vgl. Coe; Helpman (1995).Google Scholar
  193. 197.
    Vgl. Spielkamp et al. (1998), S. 40.Google Scholar
  194. 198.
    Vgl. Fisch (1994), S. 44.Google Scholar
  195. 199.
    Ewers argumentiert für periphere Regionen, daß “it takes more time (regardless of the involved costs) to collect information, and… sometimes the time restriction is much more important than the cost restriction“. Ewers (1995), S. 184.Google Scholar
  196. 200.
    Dies ist die regionale Variante der Produktzyklus-Hypothese. Vgl. Vernon (1966).Google Scholar
  197. 201.
    Vgl. Polany, M. (1958).Google Scholar
  198. 202.
    Vgl. Audretsch; Stephan (1996), S. 641–652.Google Scholar
  199. 203.
    Vgl. Feldman; Audretsch (1996), S. 4 f.Google Scholar
  200. 204.
    Vgl. Schrader (1991).Google Scholar
  201. 205.
    Vgl. Stadler (1995).Google Scholar
  202. 206.
    Siehe die Beiträge in Camagni (1991).Google Scholar
  203. 207.
    Das Konzept „innovativer Milieus“, das in den achtziger Jahren von der Gremi (Groupe de Recherche Européen sur les Milieux Innovateurs) entwickelt wurde, analysiert die Faktoren, die das Milieu von Regionen mit einer hohen Innovationstätigkeit bestimmen. Als zentrales Element, das die Aktivitäten von Unternehmen, Individuen sowie staatlichen und privaten Institutionen prägt, wird eine gemeinsame „Kultur“angesehen. Dieser Ansatz soll hier aber nicht weiter verfolgt werden, da dessen Fallstudiencharakter und große methodische sowie terminologische Unscharfen die Übertragbarkeit auf andere Regionen und insbesondere auf Ostdeutschland nicht erlauben. Vgl. Sternberg (1995).Google Scholar
  204. 208.
    Vgl. Morgan (1997).Google Scholar
  205. 209.
    Auf Coase geht eine Forschungsrichtung zurück, die Verhandlungslösungen zur privaten Intemalisierung von externen Effekten untersucht. Zu Coase-Institutionen bei Wissens-Spillovers siehe Weder; Grubel (1995).Google Scholar
  206. 210.
    Vgl. Solow (1956). Die ursprüngliche Intention der neoklassischen Wachstumstheorie in der Solow-Tradition war allerdings nicht, eine Erklärung wirtschaftlichen Wachstums in rückständigen Regionen zu liefern, sondern die von Harrod/Dormar vertretene These zu entkräften, nach der wirtschaftliches Wachstum nur in Ausnahmefällen gleichgewichtig und mit einer Räumung der Faktormärkte verbunden ist.Google Scholar
  207. 211.
    Vgl. Barro; Salla-i-Martin (1995), S. 96 ff.Google Scholar
  208. 212.
    Diese etwas grobe Charakterisierung wird der Vielfalt der neoklassischen Modelle nicht gerecht. So sind auch einzelne Wachstumsmodelle entwickelt worden, die durchaus Divergenz darstellen können, ohne allerdings Innovationsprozesse endogen abzubilden. Vgl. Siebert (1969).Google Scholar
  209. 213.
    Vgl. Rebelo (1991) und zur folgenden Darstellung Bröcker (1994).Google Scholar
  210. 214.
    Lineare Wachstumsmodelle mit nur einem Produktionsfaktor werden schon seit längerem in der Wachstumstheorie diskutiert. Lange Zeit galt dieser Modelltyp aber als unbefriedigend, weil er die Fiktion einer Welt abbildet, in der Roboter Roboter produzieren. Heute wird als Rechtfertigung für diesen linearen Modelltyp angeführt, daß der Produktionsfaktor als eine zusammengesetzte Größe von mehreren akkumulierbaren Produktionsfaktoren interpretiert werden kann, in die z. B. auch ausgebildete qualifizierte Arbeit als Humankapital eingeht. Vgl. Rebelo (1991).Google Scholar
  211. 215.
    Neben anderen Kritikpunkten wird dieser Einwand diskutiert von Homburg (1995).Google Scholar
  212. 216.
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Teil des zusammengesetzten Kapitalguts, welcher externe Effekte produziert, als öffentliche Infrastruktur aufzufassen.Google Scholar
  213. 217.
    Arrow (1962); Romer (1986).Google Scholar
  214. 219.
    Vgl. zur Darstellung des Romer-Ansatzes Barro; Sala-i-Martin (1995), S. 146 ff.Google Scholar
  215. 220.
    Zuletzt wurde die implizite Annahme des Modells kritisiert, daß die Externalitäten der Investitionen in Sachkapital bzw. F&E immer gerade stark genug sind, um insgesamt konstante Grenzerträge zu erzeugen. Vgl. Young (1998).Google Scholar
  216. 221.
    Im interregionalen Kontext sollte die Größe einer Region als Dichte der ökonomischen Aktivität (Beschäftigte pro Flächeneinheit) interpretiert werden. In diesem Sinne diskutiert das Romer-Modell Jacobs-Externalitäten.Google Scholar
  217. 222.
    Lucas (1988), S. 17 ff.Google Scholar
  218. 223.
    Vgl. Romer (1989), S. 102.Google Scholar
  219. 224.
    Romer (1986), S. 1033.Google Scholar
  220. 225.
    Lucas (1988), S. 27 ff.Google Scholar
  221. 226.
    Werden lediglich intersektorale Wissens-Spillovers berücksichtigt, kann bei vollständiger Mobilität des Wissens eine vollständige Spezialisierung auch zu Konvergenz fuhren. In diesem Fall haben die Spillovers aber keine regionale Dimension im eigentlichen Sinne. Vgl. Murat; Pigliaru (1994).Google Scholar
  222. 227.
    Die Tatsache, daß in diesen Modellen dem Staat Möglichkeiten der Wohlfahrtssteigerung ofFenstehen, ist auch nach Romer bei unvollkommener Information und eigeninteressierten Regierungen nur eine notwendige, keinesfalls aber eine hinreichende Bedingung für die Legitimierung staatlicher Interventionen. Vgl. Romer (1989), S. 52.Google Scholar
  223. 228.
    Ziel dieser Modelle ist es auch, eine unplausible Konsequenz des Romer-Ansatzes zu überwinden, auf die Romer selbst hingewiesen hat: Sie besteht darin, daß im Romer-Modell zwar Wissen und in der Folge technologischer Wandel als Ergebnis von Investitionsentscheidungen entsteht, gleichzeitig aber die Annahme der Nichtrivalität im Konsum des Gutes Wissen verletzt wird. Vgl. Romer (1994), S. 15 f.Google Scholar
  224. 229.
    Vgl. Stadler (1992).Google Scholar
  225. 230.
    Vgl. Romer (1990). Siehe zur Diskussion der Implikationen des Romer-Ansatzes Lessat (1994), S. 177 ff. Ein formal ähnliches Modell mit Varianten von Konsumgütern und Präferenz für Vielfalt seitens der Konsumenten diskutieren Barro/Sala-i-Martin in Barro; Sala-I-Martin (1995), S. 231 ff.Google Scholar
  226. 231.
    Allerdings können auch im Romer-Modell Spezialfälle entstehen, bei denen zu viele Innovationen gemessen am Wohlfahrtsoptimum stattfinden. Vgl. Benassy (1998).Google Scholar
  227. 232.
    Vgl. Aghion; Howitt (1990).Google Scholar
  228. 233.
    Je höher der Barwert der zukünftigen Monopolrenten, um so mehr Ressourcen werden in Innovationen verlagert. Über diesen Zusammenhang reagiert der technische Fortschritt in diesem Modell sensitiv auf Zinsänderungen.Google Scholar
  229. 234.
    Vgl. Grossman; Helpman (1990); Dieselben (1992).Google Scholar
  230. 235.
    Rivera Batiz; Romer (1991).Google Scholar
  231. 236.
    Grossman/Helpman gehen in ihrem Modell, das an den Ansatz des Produktlebenszyklus von Vernon angelehnt ist, von absoluten Vorteilen der reicheren Region in bezug auf das Innovationspotential aus. Vgl. Grossman; Helpman (1991), S. 1215.Google Scholar
  232. 237.
    Grossman; Helpman (1992), Kap. 5.Google Scholar
  233. 238.
    Vgl. Romer (1990).Google Scholar
  234. 239.
    Vgl. Brezis et al. (1993). Die Entwicklung und Einführung neuer Technologien darf in diesem Fall aber nicht oder nur in geringem Maße auf technisches Wissen in den alten Technologien aufbauen, was eher die Ausnahme, denn die Regel sein dürfte. Vgl. Munt (1996).Google Scholar
  235. 240.
    Vgl. Barro; Sala-i-Martin (1995), S. 266 ff.Google Scholar
  236. 241.
    Vgl. Grossman; Helpman (1990).Google Scholar
  237. 242.
    Klump (1996), S. 11.Google Scholar
  238. 243.
    Ramser (1995), S. 189.Google Scholar
  239. 244.
    Armonstrong; Vickerman (1995), S. 19.Google Scholar
  240. 245.
    Stadler (1995). Vgl. für eine explizite Diskussion der regionalen Dimension der endogenen Wachstumstheorie auch Sala-i-Martin (1996a).Google Scholar
  241. 246.
    Als immobiler Produktionsfaktoren kann analog zur Diskussion des Home-market-Effekts gering qualifizierte Arbeit angesehen werden.Google Scholar
  242. 247.
    So könnte z. B. angenommen werden, daß die Zwischeninputs zunehmend komplexer werden und sich ihr produktspezifisches Wissen nur in räumlicher Nähe zu den Herstellern erschließt. Weiterhin können diese Zwischeninputs auch zunehmend aus komplexen Dienstleistungen bestehen, für deren Erstellung räumliche Nähe notwendig ist.Google Scholar
  243. 248.
    Diese These wurde z. B. von Dornbusch/Wolf vertreten in Dornbusch; Wolf (1992), S. 250.Google Scholar
  244. 249.
    Cheshire; Carbonaro (1996).Google Scholar
  245. 251.
    Es wird unterstellt, daß die Intensität der intraregionalen Wissenstransfers von der Konzentration des Humankapitals abhängt.Google Scholar
  246. 252.
    Siehe für die Details Cheshire; Carbonaro (1996), S. 1114 ff.Google Scholar
  247. 253.
    Die Abgrenzung der Regionen erfolgt derart, daß 29 kreisfreien westdeutschen Städten (ohne Berlin) mit mehr als 100.000 Einwohnern sowie einer Bevölkerungsdichte von 1.000 Einwohnern je km2 als Zentren den jeweils umliegenden Landkreisen zugeordnet werden. Die übrigen Landkreise werden nach Maßgabe von Pendlerverflechtungen zu 46 Regionen zusammengefaßt. Siehe Bode (1998), S. 152.Google Scholar
  248. 254.
    Pack (1994), S. 69.Google Scholar
  249. 255.
    Fuente (1997), S. 70.Google Scholar
  250. 256.
    Barro; Sala-i-Marin (1991); Barro; Sala-i-Martin (1992).Google Scholar
  251. 257.
    Vgl. Barro; Sala-i-Martin (1992), S. 226.Google Scholar
  252. 258.
    Vgl. zur Interpretation des β-Koeffizienten Barro; Sala-I-Martin (1995), S. 383 ff.Google Scholar
  253. 259.
    Barro; Sala-i-Martin (1995), S. 388 ff.Google Scholar
  254. 260.
    Da die Ökonomie im Modell sich asymptotisch zum steady state bewegt, ist die Konvergenzzeit immer unendlich, betrachtet man sinnvollerweise die Halbwertzeit.Google Scholar
  255. 261.
    Armstrong weist in seiner Studie mit einem größeren Regionensampie, wobei die untersuchten EU-Regionen zudem größere Entwicklungsunterschiede aufweisen, einen deutlich geringeren Wert des ß-Koeffizienten nach. Sala-i-Martin zeigt, daß bei einer Regression der Entwicklung der Pro-Kopf-Einkommen in 110 Ländern von 1960–1990 anders als bei dem OECD-Sample die regionalen Disparitäten stetig zugenommen haben. Vgl. Armstrong (1994); Sala-i-Martin (1996b), S. 123.Google Scholar
  256. 262.
    Vgl. Seitz (1995); Funke; Strulik (1997).Google Scholar
  257. 263.
    Vgl. Thomas (1997), S. 132 ff.Google Scholar
  258. 264.
    Die Resultate des β-Konvergenztests sind dann verzerrt, wenn regionale Schocks sich auf eine bestimmte Teilgruppe von Regionen auswirken und mit den erklärenden Variablen korrelieren. Korrelieren beispielsweise „positive“Schocks mit dem Pro-Kopf-Einkommen, wird der β-Wert überzeichnet.Google Scholar
  259. 265.
    Sala-i-Martin (1996a), S. 1330. Die σ-Konvergenz bezieht sich auf die Standardabweichung der logarith-mierten Einkommen in jeder Periode. Während die absolute β-Konvergenz somit angibt, in welchem Zeitraum eine bestimmte Region das durchschnittliche Niveau der anderen Regionen möglicherweise erreicht hat, zeigt die σ-Konvergenz, wie sich die Streuung der Pro-Kopf-Einkommen zwischen den Regionen über verschiedene Perioden verändert hat.Google Scholar
  260. 266.
    Einen aktuellen Überblick über Studien auf internationaler Ebene liefert Fuente (1997) und für die Europäischen Regionen Neven; Gouyette (1995).Google Scholar
  261. 267.
    Vgl. Barro; Sala-i-Martin (1991).Google Scholar
  262. 268.
    Vgl. Herz; Roger (1995); Seitz (1995); Kellermann (1998). Eine weitere Arbeit mit ähnlichen Ergebnissen aber einem anderen methodischen Ansatz liegt von Keller (1994) vor.Google Scholar
  263. 269.
    Funke; Strulik (1997).Google Scholar
  264. 270.
    Vgl. Bröcker (1998), S. 127 f.Google Scholar
  265. 271.
    Vgl. Quah (1996).Google Scholar
  266. 272.
    Vgl. Cheshire; Carbonaro (1997), S. 39.Google Scholar
  267. 273.
    Vgl. Bohl (1998) zur Kritik an den Studien zur westdeutschen Regionalentwicklung.Google Scholar
  268. 274.
  269. 275.
    Vgl. Möller (1995).Google Scholar
  270. 276.
    Vgl. Bode (1998), Kapitel D.Google Scholar
  271. 277.
    Funke; Strulik (1997), S. 13.Google Scholar
  272. 278.
    Vgl. Krieger-Boden (1995).Google Scholar
  273. 279.
    Vgl. Neven; Goyette (1993).Google Scholar
  274. 280.
    Dies gilt nicht in jedem Fall für Maßnahmen der Infrastruktur. Wenn die Grenzproduktivität des öffentlichen Kapitals in den Regionen unterschiedlich ist, können z. B. verstärkte Investitionen in einer Region mit geringerer Ausstattung an öffentlichem Kapital gerechtfertigt sein. Vgl. Homburg (1994).Google Scholar
  275. 281.
    Vgl. Starrett (1978) und Bröcker (1994).Google Scholar
  276. 282.
    Matsuyama (1992) demonstriert dies in einem Modell, in dem die Konzentration auf nicht-handelbaren differenzierten Dienstleistungen basiert.Google Scholar
  277. 283.
    Arthur (1994) diskutiert verschiedene Aspekte dieser Pfadabhängigkeit aufgrund steigender Skalenerträge.Google Scholar
  278. 284.
    Vgl. Matsuyama; Takahashi (1993).Google Scholar
  279. 285.
    Einen solchen möglichen Effizienzverlust in einer Übergangsphase wirtschaftlicher Integrationsprozesse diskutieren auch Ottaviano; Thisse (1999).Google Scholar
  280. 286.
    Matsuyama; Takahashi (1993), S. 27.Google Scholar
  281. 287.
    Vgl. Rahmeyer (1995), S. 47.Google Scholar
  282. 288.
    Vgl. Fritsch et al. (1996), S. 93 ff.Google Scholar
  283. 289.
    Krugman (1991c), S. 485.Google Scholar
  284. 290.
    Vgl. Stolpe (1995).Google Scholar
  285. 291.
    Krugman (1993b), S. 167.Google Scholar
  286. 292.
    Vgl. Maurer (1994).Google Scholar
  287. 293.
    So bestätigt Lau (1997) die sog. Porter-Hypothese, die einen positiven Zusammenhang von sektoraler Konzentration und regionaler Wettbewerbsfähigkeit unterstellt, fur Westdeutschland nichtGoogle Scholar
  288. 294.
    Vgl. Martin; Sunley (1996), S. 282.Google Scholar
  289. 295.
    Vgl. Reinhard; Schmalholz (1996).Google Scholar
  290. 296.
    Vgl. Bode (1998), S. 140 ff.Google Scholar
  291. 298.
    Klump (1996), S. 245.Google Scholar
  292. 299.
    Vgl. hierzu die Argumente von Heinemann zu dem Versuch einzelner Länder, einen “first mover“-Vorteil bei statischen und dynamischen Skalenerträgen zu erzielen, in Heinemann (1994).Google Scholar
  293. 300.
    Vgl. Davis (1984).Google Scholar
  294. 301.
    Vgl. Grabow (1995).Google Scholar
  295. 302.
    Vgl.Markusen (1988).Google Scholar
  296. 303.
    Dieses eher steuerungstheoretische Argument kann nicht aus den neueren Theorien direkt abgeleitet werden, stellt aber gleichwohl eine indirekte Implikation aufgrund der ansonsten kaum lösbaren Informationsprobleme fur eine Zentralregierung dar. Varianten der „Regionalisierung der Regionalpolitik“ und ihre Grenzen werden in Kapitel IV diskutiert.Google Scholar
  297. 304.
    Vgl. Burda; Funke (1993), S. 8.Google Scholar
  298. 305.
    Vgl. Lammers (1994b).Google Scholar
  299. 306.
    Junkernhernrich; Skopp (1995), S. 226 ff.Google Scholar
  300. 307.
    V. D. Heide (1992) et al. diskutierten bereits frühzeitig die Konzentration auf zwölf Entwicklungsregionen.Google Scholar
  301. 308.
    Vgl. Kummerer et al. (1975).Google Scholar
  302. 309.
    Letztlich unterscheiden sich die Konzepte in der Frage, welches Ausmaß an „unfreiwilliger Mobilität“für Arbeitskräfte hingenommen wird. Während die Vertreter des Konzeptes „ausgeglichener Funktionsräume“diese auf intraregionale Mobilität beschränken wollen, wird im Konzept „funktionsräumliche Arbeitsteilung“auch eine interregionale Mobilität akzeptiert. Vgl. Sell (1995), S. 173 ff.Google Scholar
  303. 310.
    Vgl. Hübler (1977)Google Scholar
  304. 311.
    Vgl. Hobler et al. (1980).Google Scholar
  305. 312.
    Gorzelak (1996), S. 145 f.Google Scholar
  306. 313.
    Vgl. Klodt (1994), S. 104 ff.Google Scholar
  307. 314.
    Vgl. zu den Auswirkungen einer Reduktion der interregionalen Transportkosten auf die Aufholchancen peripherer RegionenWalz (1996), S. 176 f.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Axel Klaphake

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