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Regionalwirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland

  • Axel Klaphake
Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

1988 argumentierte von Beyme, die Politik der DDR „sei relativ weniger durch regionale Disparitäten belastet als die der Nachbarländer“.1 Folgt man dieser Argumentation, haben die regionalpolitischen Anstrengungen der DDR-Regierung erfolgreich die regionalen Disparitäten verringern können.2 Mitunter wird die Entwicklung regionaler Disparitäten auf dem Gebiet der DDR bis 1990 nicht nur als „deutliche Reduzierung der Unterschiede im Entwicklungsniveau der Teilgebiete“3 beschrieben, sondern der räumlichen Entwicklung während des Sozialismus sogar attestiert, daß insbesondere in den strukturschwachen Gebieten im Jahr 1990 eine „neuere, modernere und damit leistungsfähigere Raumstruktur vorhanden war“ und dadurch „relativ günstige Voraussetzungen für die wirtschaftliche Neustrukturierung“4 nach 1990 vorhanden gewesen seien.

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Literatur

  1. 1.
    Beyme (1988), S. 434.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Cséfalvay (1997), S. 55 ff.; Hübler (1998) und Behrens (1997).Google Scholar
  3. 3.
    Kind (1997), S. 52.Google Scholar
  4. 4.
  5. 5.
    Auch im Westen des Deutschen Reiches waren zu dieser Zeit wenige überregionale industrielle Zentren prägend, denen großräumig landwirtschaftlich geprägte Regionen sowohl im Norden als auch im Süden gegenüberstanden. Vgl. Kaelble; Hohls (1989), S. 353.Google Scholar
  6. 6.
    Entgegen verbreiteter Auffassungen stagnierte das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens in Berlin aber bereits während der Weimarer Republik. Vgl. Petzina (1994), S. 104.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Kind (1997), S. 24.Google Scholar
  8. 8.
    Schmidt-Renner (1959), S. 63.Google Scholar
  9. 9.
    Schätzungen gehen davon aus, daß 1946 gegenüber 1944 ein Produktionsrückgang von 75 Prozent stattfand, davon können 25 Prozent auf Kriegsschäden, etwa 50 Prozent aber auf sowjetische Demontagen zurückgeführt werden. Vgl. Kind (1997), S. 24.Google Scholar
  10. 10.
    Die Folgen der Konzentration auf wenige Industriebereiche wurden durch die Tatsache verstärkt, daß 50 Prozent der industriellen Lieferungen über die Grenzen Mitteldeutschlands in das Gebiet der späteren Bundesrepublik gingen, wobei Mitteldeutschland im Verhältnis zu Westdeutschland eine deutlich geringere Exportquote aufwies. Vgl. Petzina (1994), S. 109.Google Scholar
  11. 11.
    „Die sozialistische ökonomische Integration erfordert, die Produktivkräfte in wachsendem Maße aus der Sicht des Gesamtterritoriums und -potentials aller Länder des RGW planmäßig auf ihre Standorte zu verteilen.“Kinze et al.(1975), S.494.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. zu den Details der Entwicklungsgeschichte der räumlichen Planung in der DDR Behrens (1997); Roesler(1994); Werner (1985) sowie Kind (1997), S. 25 ff.Google Scholar
  13. 13.
    In der grundsätzlichen Zielstellung des regionalen Disparitätenausgleichs sind somit erhebliche Gemeinsamkeiten zwischen der bundesdeutschen Raumplanung und der Territorialplanung in der DDR auszumachen. Vgl. Kehrer; Maretzke (1997), S. 118.Google Scholar
  14. 14.
    Die Territorialplanung bediente sich dabei konzeptioneller Grundlagen, die denen in Westdeutschland sehr ähnlich waren (Export-Basis-Theorie, Wachstumspole). Vgl. Eckey (1995), S. 281.Google Scholar
  15. 15.
    Bedeutsam wurde dies bei den Energie- und Kohleprogrammen (1957) und beim Chemieprogramm, die in Form von Entwicklungsprogrammen zur Förderung strukturschwacher Gebiete eingesetzt werden sollten. Vgl. Kind (1997), S. 36 f.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Roesler (1994), S. 130 ff.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Scherzinger; Wilkens (1979) und Grundmann (1997), S. 105.Google Scholar
  18. 18.
    Jenkis(1996), S. 16.Google Scholar
  19. 19.
    Siehe zum DDR-Verständnis räumlicher Planung im Unterschied zur Raumordnungspolitik in der Bundesrepublik und zu ihrer institutionellen Ausgestaltung Bönisch et al. (1976), S. 11 ff.Google Scholar
  20. 20.
  21. 21.
    Sämtlichen hier auf die Länder bezogenen Angaben liegen Daten über die Bezirke der DDR zugrunde, die den Ländern zugerechnet werden, aus denen sie entstanden sind. Vgl. Roesler (1994), S. 129 ff.Google Scholar
  22. 22.
    Grundmann (1997), S. 105 ff.Google Scholar
  23. 23.
    Grundmann (1997), S. 107.Google Scholar
  24. 24.
    Grundmann (1997), S. 106.Google Scholar
  25. 25.
    Roesler (1994), S. 132 ff.Google Scholar
  26. 26.
    Czéfalvay (1997), S. 185 ff.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Kehrer; Maretzke (1997), S. 123.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Scherzinger; Wilkens (1979), S. 61.Google Scholar
  29. 29.
    Strubelt(1996), S.23 ff.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Kehrer; Fege (1980).Google Scholar
  31. 31.
    Kind (1997), S. 38 ff.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Roesler (1994), S. 135 ff.Google Scholar
  33. 33.
    Roesler (1994), S. 136 f.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Kehrer; Maretzke (1997), S. 126 f.Google Scholar
  35. 35.
    Kind (1997), S. 41.Google Scholar
  36. 36.
    Bekanntestes Beispiel ist der sogenannte X-Bereich (Massenorganisationen, Staatssicherheit u. a.).Google Scholar
  37. 37.
    Grundmann (1997), S. 108 f.Google Scholar
  38. 38.
    Ostwald (1990); Grundmann (1997); Scherf (1989); BFLR (1993); Wetzker (1990) sowie Kind (1997), S. 45 ffGoogle Scholar
  39. 39.
    DIW, IfW(1995),S.73.Google Scholar
  40. 40.
    Nach Schätzungen waren etwa 900.000 – 1.000.000 Arbeitsplätze in der DDR vom Außenhandel innerhalb des RGW abhängig. Siehe DIW, IfW (1991), S. 127. Vgl. auch Gerling; Schmidt (1997a), S. 16 f.Google Scholar
  41. 41.
    Wetzker (1990), S. 220.Google Scholar
  42. 42.
    Grundmann (1997), S. 140 ff.Google Scholar
  43. 43.
    Kind (1997), S. 47.Google Scholar
  44. 44.
    Hinsichtlich der Vielseitigkeit des Angebots an Arbeitskräften lag beispielsweise der Bezirk Neubrandenburg unter den Bezirken der DDR an letzter Stelle. Siehe Grundmann (1997), S. 122.Google Scholar
  45. 45.
    Heinzmann (1991)Google Scholar
  46. 46.
    Klemmer; Schrumpf (1990), S. 118 f.Google Scholar
  47. 47.
    Paustian spricht davon, daß die industrielle Arbeitsteilung zugunsten „kombinatsinterner Behelfslösungen“zurückgedrängt wurde, in Paustian (1996), S. 100.Google Scholar
  48. 48.
    Wetzker (1990), S. 220.Google Scholar
  49. 49.
    Grabher (1996), S. 9 ff.Google Scholar
  50. 50.
    Grabher (1992),S. 222.Google Scholar
  51. 51.
    Kehrer; Maretzke (1997), S. 127.Google Scholar
  52. 52.
    Scherf (1997), S. 227.Google Scholar
  53. 53.
    Derartige Schätzungen sind allerdings mit großen methodischen Problemen behaftet. Unterschiede im Arbeitseinkommen weisen neben Ost-Berlin vor allem den Energiebezirk Cottbus und die Chemieregion Halle-Bitterfeld-Merseburg als „Hochlohnregionen“aus, in denen das durchschnittliche Einkommen in der Industrie deutlich über dem Durchschnitt der DDR lag. Vgl. Benthien; Scherf (1990); Krambach; Lötsch (1989).Google Scholar
  54. 54.
    Toepel (1997), S. 46; Klemmer (1991a), S. 8–9.Google Scholar
  55. 55.
    DIW, IfW(1991),S. 129 f.Google Scholar
  56. 56.
    Ebenda, S. 132.Google Scholar
  57. 57.
    Czéfalvay (1997), S. 162.Google Scholar
  58. 58.
    Kind (1997), S. 48 u. 85.Google Scholar
  59. 59.
    Hagedorn et al. (1997), S. 374.Google Scholar
  60. 60.
    Wetzker (1990), S. 303.Google Scholar
  61. 61.
    Alle statistischen Angaben nach: Statistisches Jahrbuch der DDR (1990).Google Scholar
  62. 62.
    Zierold (1997), S. 517.Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. Krambach; Lötsch (1989), S. 112 f.Google Scholar
  64. 64.
    Kind (1997), 48 f.Google Scholar
  65. 65.
    Die Stadt Hoyerswerda hatte in den 50er Jahren als „Wohnstadt” der Beschäftigten des Kombinats Schwarze Pumpe mit einem Wachstum auf 464 Prozent der ursprünglichen Einwohnerzahl das stärkste Wachstum aller Städte in der DDR. Halle-Neustadt wies in den 70er Jahren das größte Wachstum aller Städte aufgrund der Wohnungsbauinvestitionen auf. Grundmann (1997), S. 119.Google Scholar
  66. 66.
    Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (1991), S. 24.Google Scholar
  67. 67.
    Ungar (1993), S. 276.Google Scholar
  68. 68.
  69. 69.
    Bach et al. (1994), S. 38.Google Scholar
  70. 70.
    Biehl; Ungar (1993).Google Scholar
  71. 71.
    Wenngleich darauf hingewiesen werden muß, daß das gemessene Maß an regionaler Gleichheit wahrscheinlich nicht dem tatsächlich empfundenen entsprach. Dies betrifft insbesondere regional differenzierte Privilegien meist in Bereichen (Versorgung mit Luxusartikeln, Devisenbesitz etc.), die über die amtliche Statistik nicht abgebildet wurden.Google Scholar
  72. 72.
    Roesler (1994), S. 136.Google Scholar
  73. 73.
    Zur engen Korrelation zwischen der regionalen Bevölkerungsentwicklung und der regionalen Umweltbelastung sowie einiger Sozialindikatoren Scherf (1989); Grundmann (1997), S. 138; Ostwald (1990).Google Scholar
  74. 74.
    Ostwald (1990), S. 186.Google Scholar
  75. 75.
    Vgl. Ludwig (1994), S. 34.Google Scholar
  76. 76.
    Lehmann; Mössinger (1996).Google Scholar
  77. 77.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1999).Google Scholar
  78. 78.
    Dabei ist weniger die Tatsache besorgniserregend, daß die neuen Länder überhaupt ein starkes regionales Leistungsbilanzdefizit aufweisen, sondern vielmehr die sich dahinter verbergenden Ursachen. Die bedeutende konsumtive Komponente wird zum überwiegenden Teil durch staatliche Einkommenstransfers abgedeckt, die jedoch keinen unmittelbaren Beitrag zur Stärkung der regionalen Produktionsstrukturen leisten. Der Defizitanteil wegen der relativ höheren Investitionstätigkeit in den neuen Ländern wird durch private und staatliche Kapitaltransfers abgedeckt. Vgl. dazu grundlegend Pohl (1971), S. 142 ff. und mit Bezug auf die neuen Länder Gerling; Schmidt (1997b).Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1999).Google Scholar
  80. 80.
    Zahlenangabe nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 1998.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. zu den folgenden Zahlenangaben und Klassifizierungen Niedersächsisches Institut für Wirt-schaftsforschung et al. (1999), S. 122 ff.; Dietrich et al. (1998a), S. 46 ff; DIW, IfW, IWH (1998).Google Scholar
  82. 82.
    Die oftmals geäußerte These, daß der Produktivitätsunterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ausschließlich auf Strukturunterschiede zurückzuführen wäre, läßt sich damit nicht bestätigen. Vgl. Tomann (1996).Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. Spielkamp et al. (1998), S. 52 ff.; Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung et al. (1999), S. 122 ff; Dietrich et al. (1998a), S. 46 ff.Google Scholar
  84. 84.
    Holst (1997).Google Scholar
  85. 85.
    Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung et al. (1999), S. 126Google Scholar
  86. 86.
    Ebenda, S. 127.Google Scholar
  87. 87.
    Da sich die ostdeutsche Industrie zu einem großen Teil aus westdeutschen Unternehmen zusammensetzt, wird ein Teil der ostdeutschen Industrieprodukte zunächst in die alten Länder geliefert und bei anschließenden Exporten in der amtlichen Statistik der westdeutschen Exportquote zugeschlagen. Vgl. DIW, IfW, IWH (1998).Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1998).Google Scholar
  89. 89.
    Dietrich et al. (1998a), S. 64.Google Scholar
  90. 90.
    Diese Regionsabgrenzung geht zurück auf Isenberg und wurde in den 90er Jahren zur Diskussion großräumiger Disparitäten in Deutschland aufgegriffen. Vgl. Isenberg (1979), Lammers (1994a), Toepel (1997).Google Scholar
  91. 91.
    Die Pro-Kopf-Einkommen sind durch Pendlerströme verzerrt, weil die Größe im Zähler (BIP) am Arbeitsort, die Größe im Nenner (Bevölkerung) aber am Wohnort ermittelt wird. Hierdurch wird das tatsächliche ProKopf-Einkommen der Einwohner von Regionen überzeichnet, die einen hohen Einpendlerüberschuß aufweisen. Dies trifft auf der Ebene der Bundesländer vornehmlich für die Stadtstaaten zu.Google Scholar
  92. 92.
    Schwächen dieses Regionszuschnitts liegen darin, daß bestimmten regionalen Besonderheiten nicht Rechnung getragen werden kann und dies letztlich ein administrativer Regionstyp ist.Google Scholar
  93. 93.
    Folgende Zahlenangaben beruhen auf eigenen Berechnungen auf der Grundlage der Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. Lammers (1994a).Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. Sinz; Strubelt (1986).Google Scholar
  96. 96.
    Hier ist insbesondere an die Umsiedlung von Großunternehmen (z. B. Siemens) aus der sowjetisch besetzten Zone und Berlin nach Westdeutschland zu denken, von denen die südlichen Regionen stärker profitierten als der Norden. Vgl. Kunz (1986), S. 15.Google Scholar
  97. 97.
    Vgl. Geppert (1999). In diesem Zusammenhang ist auch an die massiven Subventionen des Bundes für die Rüstungs- und Raumfahrtindustrie im Süden zu erinnern.Google Scholar
  98. 98.
    Von den acht Raumordnungsregionen, die in Westdeutschland mit Abstand die höchsten F&E-Intensitäten, Wissenschaftlerintensitäten und eine überdurchschnittliche Dienstleistungsintensität im Verarbeitenden Gewerbe aufweisen, liegen mit zwei Ausnahmen (Hamburg und Bremen) alle in den südlichen Großregionen. Vgl. Beise et al. (1998), S. 23.Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. Lammers (1998a).Google Scholar
  100. 100.
    So sind in den 90er Jahren spürbare Süd-Nord-Differenzen in den Bodenpreisen aufgetreten, gleiches gilt in der Tendenz auch für die Entlohnung von Facharbeitern. Vgl. Geppert (1999).Google Scholar
  101. 101.
    Vgl. Burda; Funke (1993).Google Scholar
  102. 102.
    Für eine Detailanalyse des Suburbanisierungsprozesses um Berlin vgl. Seitz (1998).Google Scholar
  103. 103.
    Vgl. Seitz (1996).Google Scholar
  104. 104.
    Vgl. Senn (1993). 105 Vgl. Genosko (1997).Google Scholar
  105. 106.
    Aufgrund des derzeit in West-Berlin stattfindenden Strukturwandels im Verarbeitenden Gewerbe ist allerdings nicht zu erwarten, daß dieser Effekt noch lange von Bedeutung sein wird. Der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes in West-Berlin ist — ausgehend von einem mit westdeutschen Großstädten vergleichbaren Niveau — seit 1990 stetig geschrumpft und nur zu einem kleineren Teil durch Kern-Umland-Wanderungen dem Agglomerationsraum Berlin-Brandenburg erhalten geblieben. Vgl. zur sektoralen Beschäftigungsentwicklung in Berlin-Brandenburg Bogai (1996).Google Scholar
  106. 107.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1998).Google Scholar
  107. 108.
    Vgl. Klodt (1994).Google Scholar
  108. 109.
    Vgl. Klodt (1994).Google Scholar
  109. 110.
    Vgl. Seitz (1998), S. 157.Google Scholar
  110. 111.
    Vgl. Lichtblau; Rhein (1998); Dietrich et al. (1998a); Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (1997); Heimpold (1997); Genosko (1996); BfLR (1995); Junkernheinrich; Skopp (1995); Junkernheinrich et al. (1995); Mieth (1995); Blien; Hirschauer (1994); Lehmann (1994).Google Scholar
  111. 112.
    Die regionale Arbeitslosenquote weist als Indikator eine Reihe von Mängeln auf, gleichwohl wird ihr insbesondere im politischen Raum eine erhebliche Bedeutung zugewiesen. Vgl. Genosko (1979).Google Scholar
  112. 113.
    Vgl. Autorengemeinschaft (1997), S. 7 ff; Genosko (1996), S. 117.Google Scholar
  113. 114.
    Eigene Berechnungen nach Daten der Bundesanstalt für Arbeit. Vgl. Bach et al. (1998).Google Scholar
  114. 115.
    So weichen beispielsweise die Werte (in Prozent) von Dresden (14,3), Jena (14,4), Potsdam (13,4), Leipzig (15,9) deutlich vom arithmetischen Mittel ab.Google Scholar
  115. 116.
    Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) definiert siedlungsstrukturelle Regions- und Kreistypen in Abhängigkeit von Zentralität, Verdichtung und Lage. Die Regionstypen auf der Basis der Raumordnungsregionen (bei den Stadtstaaten landesübergreifend) dienen zum Vergleich eher großräumiger Disparitäten. Die Analyseregionen werden nach zentralörtlicher Bedeutung und Bevölkerungsdichte zu drei Regionsgrundtypen (Agglomerationsräume, Verstädterte Räume, Ländliche Räume) zusammengefaßt. Um der Hete-rogenität innerhalb dieser Regionstypen Rechnung tragen zu können, werden zusätzlich sieben differenzierte Regionstypen gebildet. Die Kreistypen dienen eher dem intraregionalen Vergleich, in dem innerhalb der Regionstypen nach Kernstädten und sonstigen Kreisen in Abhängigkeit von ihrer Einwohnerdichte und Lage unterschieden wird. Die BBR-Statistiken weisen neun siedlungsstrukturelle Kreistypen auf. Vgl. BBR (1998), S. 3 ff.Google Scholar
  116. 117.
    Eigene Berechnungen nach Daten der Bundesanstalt für Arbeit. Vgl. Bach et al. (1998).Google Scholar
  117. 118.
    Genosko (1996), S. 118.Google Scholar
  118. 119.
    Eigene Berechnungen nach Daten der Bundesanstalt für Arbeit. Vgl. Bach et al. (1998).Google Scholar
  119. 120.
    Maretzke (1995), S. 42.Google Scholar
  120. 121.
    Vgl. Geppert (1997), S. 500.Google Scholar
  121. 122.
    Für die Phase von 1989–1993 wurde dies mit Hilfe einer Shift-Share-Analyse bestätigt. Vgl. Blien; Hirschauer (1994), S. 333.Google Scholar
  122. 123.
    Vgl. Geppert (1997), S. 500.Google Scholar
  123. 124.
    Zur Abgrenzung der verschiedenen Kreistypen vgl. BBR (1998).Google Scholar
  124. 125.
    Vgl. Lichtblau; Rhein (1998).Google Scholar
  125. 126.
    Vgl. Skopp (1998); Crow; Junkernheinrich; Skopp (1997); Geppert (1997). 127 Geppert (1997), S. 505.Google Scholar
  126. 128.
    Skopp (1998), S. 75.Google Scholar
  127. 129.
    Vgl. Genosko (1997), S. 124 f.Google Scholar
  128. 130.
    Vgl. Maretzke (1997).Google Scholar
  129. 131.
    Vgl. DIW, IfW, IWH (1998).Google Scholar
  130. 132.
    Vgl. Blien; Hirschauer (1994), S. 330.Google Scholar
  131. 133.
    Vgl. Barjak (1999), S. 19; Autorengemeinschaft (1997), S. 9.Google Scholar
  132. 134.
    So werden etwa 80 Prozent der Gesamtinvestitionen des Verarbeitenden Gewerbes durch die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” gefordert.Google Scholar
  133. 135.
    Vgl. zu den Förderinstrumenten im einzelnen Abschnitt IV dieser Arbeit.Google Scholar
  134. 136.
    Vgl. Heimpold (1997); Dietrich et al. (1998a), S. 71 ff.; Franz et al. (1996), S. 23 ff.; BfLR (1995), S. 47 f.Google Scholar
  135. 137.
    Vgl. Barjak (1997), S. 57.Google Scholar
  136. 138.
    Zur Deskription regionaler Disparitäten bezogen auf die Standortattraktivität eignen sich die GRW-Förderdaten maximal bis 1996, da später erhebliche regionale Differenzierungen der Förderhöchstsätze in den Rahmenplänen eingeführt wurden. Diese bestanden allerdings auch schon vorher zum Teil auf Länderebene. Ausführlich hierzu Abschnitt IV dieser Arbeit.Google Scholar
  137. 139.
    Vgl. Hamm; Klemmer (1993).Google Scholar
  138. 140.
    Vgl. Barjak (1996); Grajewski et al. (1994).Google Scholar
  139. 141.
    Vgl. Dietrich et al. (1998), S. 71 ff.Google Scholar
  140. 142.
    Vgl. zur Verzahnung der unterschiedlichen Förderprogramme und dem Einfluß wirtschaftspolitischer Entscheidungen zum Erhalt traditioneller industrieller Standorte TROJANUS (1995); Maenig et al. (1996); Dietrich et al. (1998a), S. 70 ff. u. 115 ff.Google Scholar
  141. 143.
    Vgl. die nach Branchen differenzierten Analysen von Gerian (1998); Barjak (1996).Google Scholar
  142. 144.
    Vgl. Lammers (1994a), S. 312.Google Scholar
  143. 145.
    Vgl. für den Ballungsraum Berlin Seitz (1997), für Halle, Leipzig, Erfurt und Rostock Franz et al. (1996), S. 75 f.Google Scholar
  144. 146.
    Vgl. Bargel (1996), S. 43.Google Scholar
  145. 147.
    Als technologieintensiv werden Gründungen in den Industriesektoren definiert, die der Spitzentechnik bzw. der höherwertigen Technik zugeordnet werden können. Vgl. Spielkamp et al. (1998), S. 61 ff. sowie Felder et al. (1996).Google Scholar
  146. 148.
    Vgl. Laschke (1998); Brenke (1996), S. 240.Google Scholar
  147. 149.
    Vgl. Kupiszewski et al. (1997).Google Scholar
  148. 150.
    Vgl. Owen (1992).Google Scholar
  149. 151.
    Maretzke (1998), S. 746 f. 152 Vgl. Genosko (1995).Google Scholar
  150. 153.
    Maretzke (1998), S. 744.Google Scholar
  151. 154.
    Vgl. Maretzke (1998).Google Scholar
  152. 155.
    Vgl. Weib; Hilbig (1998); Schwarze; Büchel (1994).Google Scholar
  153. 156.
    Die kleinräumige Dekonzentration (Suburbanisierung) weist auf eine Annäherung der ostdeutschen Siedlungsstruktur an Muster hin, die aus Westdeutschland, anderen europäischen Staaten und den USA bereits seit langem bekannt sind. Während die Suburbanisierung als bestimmendes Phänomen der Entwicklung der Agglomerationsräume in der Literatur weitgehend unstrittig ist, wird die Frage, ob diese von großräumigen Konzentrationstendenzen auf der Ebene von Regionen begleitet wird, kontrovers diskutiert. Offensichtlich liegen hier unterschiedliche Verläufe in einzelnen Staaten (z. B. der EU) vor. Vgl. Kontuly; Dearden (1998).Google Scholar
  154. 157.
    Jedoch erweisen sich hier — neben dem grundsätzlichen Problem, das regionale Innovationspotential mit Hilfe eines geeigneten Indikatorensets zu messen (vgl. Pfirrmann 1994) — vielfältige Datenprobleme in besonderer Weise als ernste Restriktion. Vgl. Beise et al. (1998), S. 23.Google Scholar
  155. 158.
    Vgl. Beise et al. (1998).Google Scholar
  156. 159.
    Gemessen als Anteil des F&E-Personals an den Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes.Google Scholar
  157. 160.
    Im Unterschied zum F&E-Personal muß die Personengruppe “Wissenschaftler” nicht in jedem Fall in experimenteller F&E eingesetzt werden.Google Scholar
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    Greif (1998).Google Scholar
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    Vgl. Greif (1993), S. 40 ff; Greif (1997), S. 91 ff.Google Scholar
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    Vgl. Greif (1998), S. 33; Griliches (1990), S. 1661 ff.Google Scholar
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    Eine erste, wenngleich noch mit vielerlei methodischen Schwächen verbundene ökonometrische Schätzung von Barjak sieht beispielsweise für die regionale Beschäftigungsentwicklung den einheitlichen Trend in allen ostdeutschen Teilregionen als bedeutsamer im Vergleich zu regional differenziert wirkenden Einflußfaktoren an, in Barjak (1999).Google Scholar
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    Vgl. Görmar; Maretzke (1997).Google Scholar
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    Eine sich zukünftig noch verstärkende Suburbanisierung prognostizieren z. B. Lichtblau; Rhein (1998).Google Scholar
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    Vgl. zu ähnlichen Prozessen in Tschechien und Polen Musil et al. (1996), S. 319 f.; Gorzelak (1996).Google Scholar
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    Vgl. Kaiser; Maretzke (1997), S. 61.Google Scholar
  166. 169.
    Vgl. Stiens(1997).Google Scholar
  167. 170.
    Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (1997), S. 83.Google Scholar
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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Axel Klaphake

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