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Die Kultur der virtuellen Gesellschaft

  • Achim Bühl

Zusammenfassung

Eine Analyse gesellschaftlicher Trans formationsprozesse bliebe unvollkommen, zöge sie nicht auch die kulturelle Sphäre in die Betrachtung mit ein. In diesem Kapitel soll der Nachweis erbracht werden, daß die Visualisierung einschneidende Konsequenzen für unser Realitätsbewußtsein hat. Die virtuelle Gesellschaft, so soll gezeigt werden, verfugt über spezifische kulturelle Praxen, die sie von der Industriegesellschaft unterscheidet.

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Literatur

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    Siehe hierzu im folgenden vor allem: Gero von Randow: Die neue Macht des Auges, in: Die Zeit Nr. 14,13. März 1995, S. 49ff.Google Scholar
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    Alan Turing, ein Mathematiker aus Cambridge, spielte beim Entwurf der begrifflichen Grundlage modemer Computer eine entscheidende Rolle. Turings berühmte Abhandlung aus dem Jahre 1937 „On Computable Numbers with an Application to the Entscheidungsproblem”, skizzierte den „Universalautomaten”, eine Allzweckmaschine, die zur Lösung endlicher mathematischer und logischer Probleme progammiert werden konnte.Google Scholar
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    Zitiert nach: Nachwort von Bruno Snell, in: Platon: Mit den Augen des Geistes, Frankfurt a. M. 1955, S. 214; es handelt sich um eine freie Übersetzung, eine sinngemäße, passagenübergreifende Endehnung, auf der Basis etwa folgender Textstelle: „Der Blick des Geistes beginnt ja erst dann scharf zu sehen, wenn der der Augen in seiner Sehkraft nachzulassen anfangt.” Aus: Platon: Meisterdialoge. Obertragen von Rudolf Rufener, Zürich 1958, S. 174Google Scholar
  6. 951.
    Zitiert nach: Nachwort von Bruno Snell, in: Platon: Mit den Augen des Geistes, Frankfurt a. M. 1955, S. 214; es handelt sich um eine freie Übersetzung, eine sinngemäße, passagenübergreifende Endehnung; siehe auch folgende Textstelle: „So stelle dir denn dasselbe auch bei der Seele vor. Wenn sie sich auf das richtet, worauf die Wahrheit herab scheint und das Seiende, so sieht sie es auf einmal ein und erkennt es nun, und es zeigt sich, daß sie Einsicht hat Richtet sie sich aber auf das, was mit Finsternis vermischt ist, auf das Werdende und Vergehende, so meint sie nur, wird schwachsichtig und ändert ihre Meinungen hin und her, so wie einer, der keine Einsicht hat.” Aus: Platon: Der Staat. Übertragen von Rudof Rufener, Zürich 1950, S. 347.Google Scholar
  7. 952.
    Zitiert nach: Nachwort von Bruno Snell, in: Platon: Mit den Augen des Geistes, Frankfurt a. M. 1955, S. 214; es handelt sich um eine freie Übersetzung, eine sinngemäße, passagen-übergreifende Entlehnung; siehe etwa folgende Textstelle: „Denn die Geistesaugen der meisten sind in das Göttliche ausdauernd hineinzuschauen unvermögend.” Aus: Platon: Der Sophist. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher, Darmstadt 1970, S. 351Google Scholar
  8. 953.
    Zitiert nach: Nachwort von Bruno Snell, in: Platon: Mit den Augen des Geistes, Frankfurt a. M. 1955, S. 214; es handelt sich um eine freie Übersetzung.Google Scholar
  9. 954.
    Das Höhlengleichnis findet sich im siebten Buch der Politeia. Platon: Der Staat. Deutsch von August Homeffer, Stuttgart 1955, S. 226ff.Google Scholar
  10. 955.
    Sinngemäße, passagenübergreifende Endehnung; siehe etwa folgende Textstelle: „Außerdem aber dachte ich, daß, weil wir doch alle Kinder waren, bevor wir Männer geworden sind, und wir uns lange haben durch unsere Neigungen und Lehrer leiten lassen, — welche beide häufig miteinander im Widerstreit waren, und, weder die einen noch die anderen, uns vielleicht stets den besten Rat gaben, — es fast unmöglich ist, daß unsere Urteile so fest und so gegründet sind, wie sie gewesen wären, wenn wir seit unserer Geburt den vollen Gebrauch unserer Vernunft gehabt hätten und uns nie durch etwas anderes als durch sie hätten leiten lassen.” Aus: Rene Descartes: Abhandlung über die Methode, Leipzig 1948, S. 10Google Scholar
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    Sie hierzu: Wolfgang Coy: Mit fotografischem Gedächtnis, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rotzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 67–72;Google Scholar
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    Angaben nach: „Hat Kohl Madonna geküßt?” Wie man Bilder manipulieren kann. ARD-Sendung, 28.2.1996, Sendebeginn: 21.45Google Scholar
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    Wolfgang Coy: Mit fotografischem Gedächtnis, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rotzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 72Google Scholar
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    Zitiert nach:,,Hat Kohl Madonna geküßt?” Wie man Bilder manipulieren kann. ARD-Sendung, 28.2.1996, Sendebeginn: 21.45Google Scholar
  19. 961.
    Die Ausführungen stützen sich auf: a.a.O.Google Scholar
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    Siehe hierzu: Ludger Derenthal: Matthias Wähner. Mann ohne Eigenschaften/Man without Qualities, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rotzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 282–287Google Scholar
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    Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien. Dokumentarische Bilder und die Folgen der Digitalisierung, in: Freitag vom 29. März 1996, S. 11Google Scholar
  23. 965.
    Ludger Derenthal: Matthias Wähner. Mann ohne Eigenschaften/Man without Qualities, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rotzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 284Google Scholar
  24. 966.
    Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien. Dokumentarische Bilder und die Folgen der Digitalisierung, in: Freitag vom 29. März 1996, S. 11Google Scholar
  25. 967.
    Ludger Derenthal: Matthias Wähner. Mann ohne Eigenschaften/Man without Qualities, in: a.a.O., S. 282Google Scholar
  26. 968.
    Die Ausführungen stützen sich auf: „Hat Kohl Madonna geküßt?” Wie man Bilder manipulieren kann. ARD-Sendung, 28.2.1996, Sendebeginn: 21.45Google Scholar
  27. 969.
    Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien. Dokumentarische Bilder und die Folgen der Digitalisierung, in: Freitag vom 29. März 1996, S. 11Google Scholar
  28. 970.
    Das Drehbuch zum Film wurde nach dem Roman „Forrest Gump” von Winston Groom erstellt. Das Drehbuch weicht jedoch inhaltlich in einigen Passagen von der Handlung des Romans ab. Winston Groom: Forrest Gump, München 1995Google Scholar
  29. 971.
    Die Ausführungen stützen sich im folgenden auf: „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  30. 972.
    Blade Runner, USA 1982, R.: Ridley Scott, D.: Harrison Ford, Sean YoungGoogle Scholar
  31. 973.
    Peter Lunenfeld: Die Kunst der Posthistorie. Digitale Fotografie und elektronische Semiotik, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rotzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 98Google Scholar
  32. 974.
    Wir lassen an dieser Stelle unberücksichtigt, daß die Schlußsequenz des Filmes (Director’s Cut) die Annahme nahelegt, auch Deckard selbst sei ein Replikant („Motiv der Oregamie-Figur”).Google Scholar
  33. 975.
    a.a.O., S. 98Google Scholar
  34. 976.
    Die Ausführungen stützen sich im folgenden auf: „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  35. 977.
  36. 978.
    Siehe hierzu: Philippe Quéau: Die Fotovirtualität, in: Hubertus von Amelunxen, Stefan Iglhaut, Florian Rötzer (Hrsg.): Fotografie nach der Fotografie, München 1995, S. 112/113Google Scholar
  37. 979.
    Philippe Quéau: Die Fotovirtualität, in: a.a.O., S. 113Google Scholar
  38. 980.
    Zitiert nach: „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  39. 981.
    Philippe Quéau: Die Fotovirtualität, in: a.a.O., S. 113Google Scholar
  40. 982.
    Die Ausfuhrungen stützen sich im folgenden auf: „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  41. 983.
    Reinhard Brandt: Vom Spiegelbild zum Kunstbild, unveröffentlichtes Manuskript, S. 1; das zur Veröffentlichung bestimmte Manuskript wurde mir freundlicherweise vom Autor zur Verfügung gestellt.Google Scholar
  42. 984.
    Klaus Kreimeier auf der Tagung „Trau-Schau-Wem. Digitalisierung und dokumentarische Form”, Stuttgart 1996Google Scholar
  43. 985.
    Reinhard Brandt: Vom Spiegelbild zum Kunstbild, a.a.O., S. 3Google Scholar
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    a.a.O., S. 3Google Scholar
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    William Gibson: Neuromancer, München 1987Google Scholar
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  48. 990.
    Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien. Dokumentarische Bilder und die Folgen der Digitalisierung, in: Freitag vom 29. März 1996, S. 11Google Scholar
  49. 991.
    Zitiert nach: Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien, a.a.O., S. 11Google Scholar
  50. 992.
    Zitiert nach: a.a.O., S. 11Google Scholar
  51. 993.
    Zitiert nach: a.a.O.Google Scholar
  52. 994.
    „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  53. 995.
  54. 996.
    Zitiert nach: Fritz Wolf: Wiederkehr der Allegorien, a.a.O., S. 11Google Scholar
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    Gert Heidenreich: Die Nacht der Händler, München 1995Google Scholar
  56. 998.
    „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
  57. 999.
    Zitiert nach: a.a.O.Google Scholar
  58. 1000.
    Gert Heidenreich, in: „Hat Kohl Madonna geküßt?” a.a.O.Google Scholar
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    Siehe hierzu insbesondere: Anja Todtenhaupt: CyberTV. Die Zukunft des Femsehens zwischen 0 und 1, in: Stefan Münker (Hrsg.): Televisionen, Frankfurt a. M. 1999, S. 127–147;Google Scholar
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    Achim Bühl, Anja Todtenhaupt: CyberTV. Die Digitalisierung von Film und Fernsehen, in: Hans Karl Rupp, Wolfgang Hecker (Hrsg.): Auf dem Weg zur Telekratie? Perspektiven der Mediengesellschaft, Marburg 1997, S. 179–222;Google Scholar
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    Anja Todtenhaupt: CyberTV. Die Digitalisierung der Film- und Femsehproduktion, Münster 2000Google Scholar
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    Zu Nam June Paik siehe: Edith Decker. Von der Aktions- zur Videokunst, in: Monika Wagner (Hrsg.): Moderne Kunst, Hamburg 1992, S. 570 ff.Google Scholar
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    Eine Valante des „TV-Buddha” ist u. a. im Museum Ludwig in Köln zu besichtigen.Google Scholar
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    Siehe hierzu: Gero von Randow: Die neue Macht des Auges, Die Zeit Nr. 14, 13. März 1995, S. 49ff.Google Scholar
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    Siehe hierzu: Rainer Schnell: Computersimulationen und Theoriebildung in den Sozialwissenschaften, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 1/1990, S. 109–128Google Scholar
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    Zu naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Raumdiskursen siehe generell: Gabriele Sturm: Wege zum Raum. Methodologische Annäherungen an ein Basiskonzept raumbezogener Wissenschaften, Opladen 2000Google Scholar
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    Deutsche Übersetzung: Anthony Giddens: Konsequenzen der Moderne, Frankfurt a. M. 1995Google Scholar
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    Anthony Giddens: Konsequenzen der Moderne, Frankfurt a. M. 1995Google Scholar
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    Der englische Terminus lautet im Original: disembedding.Google Scholar
  74. 1014.
    So 2. B. in der folgenden Formulierung: „Der altertümliche Arm ächzte, als er nach einem anderen Glas griff. Es war eine russische Militärprothese, ein Greifer mit sieben Funktionen, rückkoppelungsgesteuert, kraftgetrieben und eingegossen in schmuddeliges, pink Plastik.” (Neuromancer, S. 10). Der Consolencowboy Case, vollgepumpt mit Drogen, benötigt zum Überleben eine künstliche Bauchspeicheldrüse; in Gibsons Erzählung „Chrom brennt” prostituieren sich Frauen für die Finanzierung künstlicher Sendais-Augen, um in das Simstim-Geschäft (Simulated Stimuli, Art Showgeschäft im Zeitalter des Cyberspace) einzusteigen.Google Scholar
  75. 1015.
    Der. Gedanke der Prothese findet sich in Lems „Summa technologiae” z. B. im Kapitel „Rekonstruktion des Menschen”. Hier heißt es: „Es ist also möglich, den Organismus schrittweise umzustimmen. Wahrscheinlich wird dieser Prozeß unter dem Druck objektiver Notwendigkeit und technologischer Möglichkeiten zweigleisig verlaufen: in Gestalt biologischer Veränderungen (Beseitigung von Defekten, Verstümmelungen und dergleichen durch Transplantationen sowie in Gestalt von prothetisierenden Veränderungen (dann, wenn die mechanische, tote Prothese einem natürlichen Transplantat im Gebrauch überlegen ist). Es versteht sich von selbst, daß eine in diesem Sinne begrenzte Prothestisierung keinesfalls zur Robotisierung des Menschen fuhren wird.” Stanislaw Lern: Summa technologiae, Berlin 1980, S. 545 ff.Google Scholar
  76. 1016.
    „Viele Maschinen sind funktionelle Erweiterungen des menschlichen Körpers, im wesentlichen Prothesen.” Joseph Weizenbaum: Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, Frankfurt a. M. 1994, S. 38Google Scholar
  77. 1017.
    So heißt es bei Baudrillard z. B.: „Nicht nur die Künstliche Intelligenz, sondern alle High-Tech-Bereiche illustrieren die Tatsache, daß hinter seinen Doubles und Prothesen, seinen biologischen Klonen und virtuellen Bildern der Mensch steht und sie benützt, um sich davonzustehlen.” Jean Baudrillard: Die Illusion und die Virtualität, Bern 1994, S. 15Google Scholar
  78. 1018.
    So heißt es bei Virilio z. B.: „Diese [durch die Virtual Reality ausgelöste] Verringerung der gewohnten Bewegungen kann schließlich nur mit der Behinderung eines Gelähmten verglichen werden, der mit Prothesen ausgerüstet ist.” Paul Virilio: Rasender Stillstand, München 1992, S. 116Google Scholar
  79. 1019.
    Siehe auch Bernd Flessner: Auf der Suche nach der verlorenen Wirklichkeit. Kritische Anmerkungen zu einem Leben im Cyberspace, in: Kultur Sc Technik, 2/1995 sowie Bernd Flessner: Weltprothesen und Prothesenwelten. Zu den technischen Prognosen Arno Schmidts und Stanislaw Lems, Frankfurt a. M. 1991Google Scholar
  80. 1020.
    So etwa Weizenbaum: „Es ist wichtig sich vor Augen zu halten, daß die neugeschaffene Wirklichkeit im Vergleich zur früheren eine Verarmung war und bleibt, denn sie beruht auf einer Verwerfung jener direkten Erfahrungen, die die alte Wirklichkeit im Grunde konstituierten und deren Basis ausmachten.” Joseph Weizenbaum: Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, Frankfurt a. M. 1994, S. 45Google Scholar
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    Piers Anthony: Killobyte, New York 1993Google Scholar
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    Der „Realzeitbehinderte” ist eine von Paul Virilio benutzte Metapher.Google Scholar
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  84. 1024.
    Zitiert nach: Nick S. Martins: Denn sie wissen nicht, was sie tun, a.a.O., S. 134Google Scholar
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    Zitiert nach: Nick S. Martins, a.a.O., S. 136Google Scholar
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    Zitiert nach: a.a.O.Google Scholar
  87. 1027.
    Marvin Minsky: Mentopolis, Stuttgart 1994Google Scholar
  88. 1028.
    a.a.O., S. 17 (Prolog)Google Scholar
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  90. 1030.
    zitiert nach: Wolfgang Hesse: Zukunftsentwürfe der Informatik: Auf dem Weg in eine virtuelle Ersatzwelt? Hektografiertes Vortragsmanuskript, Marburg 1995, S. 7Google Scholar
  91. 1031.
    Marvin Minsky: Mentopolis, Stuttgart 1994, S. 324/325Google Scholar
  92. 1032.
    Wolfgang Hesse: Zukunftsentwürfe der Informatik, a.a.O., S. 8Google Scholar
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    Marvin Minsky: Maschinen sind mehr als sie scheinen, in: Robert Jungk und Hans Josef Mundt (Hrsg.): Maschinen wie Menschen, Frankfurt a. M. 1973, S. 10Google Scholar
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    Marvin Minsky: Mentopolis, Stuttgart 1994, S. 30Google Scholar
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    Hans Moravec: Mind Children. Der Wetdauf zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz, Hamburg 1990, S. 9Google Scholar
  96. 1036.
    Hans Moravec: Mind Children, a.a.O., S. 9/10Google Scholar
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    a.a.O., S. 13Google Scholar
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    Hans Thie: Roboto sapiens, in: Freitag, 8. September 2000Google Scholar
  99. 1039.
    Zitiert nach: Hans Thie: roboto sapiens, a.a.O.Google Scholar
  100. 1040.
    Zitiert nach: Nick S. Martins: Denn sie wissen nicht, was sie tun, a.a.O., S. 142/143Google Scholar
  101. 1041.
    Hans Moravec: Mind Children. Der Wetdauf zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz, Hamburg 1990, S. 151–156Google Scholar
  102. 1042.
    a.a.O., S. 154Google Scholar
  103. 1043.
    Zitiert nach: Nick S. Martins: Denn sie wissen nicht, was sie tun, a.a.O., S. 136; 138Google Scholar
  104. 1044.
    Ein Gegeneinwand an dieser Stelle könnte darauf verweisen, daß zumindest in der frühchristlichen Tradition die „Leere des Grabes” und der biblische Hinweis darauf, daß man Christus realiter gesehen habe, als eine Auferstehung von Körper und Geist interpretiert wurden.Google Scholar
  105. 1045.
    Im Orchideenkäfig schildert Herbert W. Franke einen Planeten, auf dem Automaten die Arbeit und das Denken übernommen haben, und die vegetativen Prozesse der menschlichen Körper von automatischen Apparaturen aufrechterhalten werden. In Anlehnung an Stanislaw Lern könnte man gewissermaßen von einer Art gesamtplanetarischen Superphan-tomaten sprechen.Google Scholar
  106. 1046.
    Joseph Weizenbaum, zitiert nach: a.a.O., S. 136Google Scholar
  107. 1047.
    Es handelt sich hierbei um eine Arbeit aus dem Jahre 1994. Grundgedanken finden sich in einer Übersetzung von Florian Rötzer, auf die wir uns im folgenden beziehen. Hans Mora-vec: Körper, Roboter, Geist, in: Stefan Iglhaut, Armin Medosch, Florian Rötzer (Hrsg.): Stadt am Netz. Ansichten von Telepolis, Mannheim 1996, S. 91–117Google Scholar
  108. 1048.
    Hans Moravec: Körper, Roboter, Geist, a.a.O., S. 115Google Scholar
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    Herbert W. Franke: Der grüne Komet. Science-Fiction-Erzählungen, Frankfurt a. M. 1989Google Scholar
  110. 1050.
    Herbert W. Franke: Der grüne Komet, a.a.O., S. 47/48Google Scholar
  111. 1051.
    Hans Moravec: Körper, Roboter, Geist, in: Stefan Iglhaut, Armin Medosch, Florian Rötzer (Hrsg.): Stadt am Netz. Ansichten von Telepolis, Mannheim 1996, S. 112Google Scholar
  112. 1052.
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Copyright information

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Authors and Affiliations

  • Achim Bühl
    • 1
  1. 1.Institut für SoziologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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