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Die Theorie der virtuellen Gesellschaft

  • Achim Bühl

Zusammenfassung

Wir wollen in diesem Kapitel in Auseinandersetzung mit diversen Metaphern sowie Gesellschaftsbegriffen Grundzüge einer Theorie der virtuellen Gesellschaft entwickeln. Den Ausgangspunkt bildet die These vom historischen Ende der Industriegesellschaft, von der Entwicklung qualitativ neuer Produktionsund Reproduktionsmechanismen, welche die Formen industriegesellschaftlicher Vergesellschaftung sprengen. Der Transformationsprozeß stellt sich für uns als Übergang von der klassischen Industrie- zur virtuellen Gesellschaft dar mit gravierenden Konsequenzen für alle gesellschaftlichen Teilsysteme.

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Literatur

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    Der US-amerikanische Vizepräsident Al Gore und US-Handelsminister Ron Brown kündigten im September 1993 eine Initiative zum Ausbau einer nationalen Informationsinfrastruktur (Nil) an und legten einen Aktionsplan vor. Al Gore veranschaulichte das Projekt vor dem nationalen Presseclub mit den folgenden Worten: „One helpful way is to think of the National Information Infrastructure as a network of highways much like the Interstates begun in the ‘50s. These are highways carrying information rather than people or goods. And I’m not talking about just one eighdane turnpike. I mean a collection of interstates and feeder roads made up to a different materials in the same way that roads can be concrete or macadam or gravel. Some highways will be made up of fiber optics. Others will be built out of coaxial or wireless. But a key point they must be and will be two way roads. These highways will be wider than today’s technology permits. This is important because a television program contains more information than a telephone conversation; and because new uses of video and voice and computers will consist of even more information moving at even faster speeds. These are the computer equivalents of wide loads. They need wide roads. And these roads must go in both directions.” Quelle: Al Gore: Infrastructure for the Global Village, in: Scientific American, Bd. 265, September 1991, S. 108–111Google Scholar
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  6. 22.
    Auf diesen Aspekt weist auch Bill Gates in seinem Buch „Der Weg nach vom“ hin, wenn er schreibt: „In den USA hat man die Vernetzung all dieser Computer mit einem anderen gewaltigen Projekt verglichen: der Schaffung eines bundesweiten Netzes von Schnellstraßen (highways), die in der Eisenhower-Ära begann. Deshalb hat man das neue Netzwerk ‚In-formation Highway’ getauft Der Ausdruck wurde von dem damaligen Senator Al Gore unter die Leute gebracht, dessen Vater 1956 beim Gesetz über den Bundesfernwegebau (Federal Aid Highway Act) Pate Stand.“ Siehe Bill Gates: Der Weg nach vom. Die Zukunft der Informationsgesellschaft, Hamburg 1995, S. 21Google Scholar
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  8. 24.
    Diese Position findet sich vor allem bei: Wolf Schneider, Christoph Fasel: Wie man die Welt rettet und sich dabei amüsiert, Hamburg 1995. Hier heißt es beispielsweise: „Und die Natur wird aufatmen, und die Erde blühen. Und von der alten Wirklichkeit werden wir reden wie die Dresdner vom Bombenkrieg und die Florentiner von der Pest. Was immer die neue Wirklichkeit für Fehler und Schwächen haben mag: Die der alten zu erreichen, wird ihr unmöglich sein.“ (a.a.O., S. 190)Google Scholar
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    Weert Canzler, Sabine Helmers, Ute Hoffmann: Die „Datenautobahn“. Sinn und Unsinn einer populären Metapher, in: Forum Wissenschaft 1/1995, S. 14Google Scholar
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    Siehe zum Thema Telematik auch: Robert Gaßner, Andreas Keilinghaus, Roland Nolte: Telematik und Verkehr. Elektronische Wege aus dem Stau? Weinheim 1994Google Scholar
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    Tabelle entsprechend Gilder, Toffler, a.a.O.Google Scholar
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  23. 38.
    Zur Telepolis-Metapher siehe vor allem: Stefan Iglhaut, Armin Medosch, Florian Rötzer (Hrsg.): Stadt am Netz. Ansichten von Telepolis, Mannheim 1996;Google Scholar
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    Die Formulierung von Claus Eurich ist durchaus mißverständlich. Toffler geht davon aus, daß der Markt als Vermittlungszentrale unentbehrlich ist Seine gegenwärtige zentrale Rolle sei jedoch ein Ergebnis der Trennung von Produktion und Konsum. Die Auflösung dieser historischen Trennung in der Informationsgesellschaft durch den Aufstieg des Prosums und damit verbunden des Prosumenten (der also zugleich konsumiert und produziert) würde jedoch die Rolle und den Stellenwert des Marktes radikal verändern. In diesem Kontext spricht Toffler vom historischen Ende des Marktes durch den Prosum, von einem Ende des Vermarktungsprozesses, von einem Entstehen einer Transmarkt-Zivilisation. Siehe hierzu: Alvin Toffler. Die Dritte Welle, München 1980, S. 51, 53, 281–293Google Scholar
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    So werden etwa im Lexikon zur Soziologie, herausgegeben von Werner Fuchs, folgende Varianten angeboten: „(1) Allgemeine Bezeichnung für Kenntnisse und Wissensinhalte. (2) Allgemeine Bezeichnung für die Prozesse, in denen Kenntnisse und Wissen durch Wahrnehmung, Nachrichtenübermittlung usw. zustande kommen. (3) Allgemeine Bezeichnung für die kleinste inhaltlich oder formal bestimmbare Einheit von Vorgängen der Nachrichtenübermittlung bzw. der Kommunikation. (4) Bezeichnung für jedes Zeichen oder jede begrenzte Folge von Zeichen, die aus einem vorgegebenen Zeichensystem (mathematisch, sprachlich usw.) ausgewählt werden: zur Beseitigung oder Verringerung einer bestehenden Ungewißheit oder um bereits vorhandene Erfahrungsinhalte unter neuen Gesichtspunkten zu überprüfen. (5) Unter Information wird manchmal jede Art von Zeichen verstanden, die einen Empfänger erreicht: also auch Zeichen, die nicht vom Sender ausgehen, und auch Zeichen, die der Empfänger nicht entziffern (verstehen) kann.“ Werner Fuchs (Hrsg.): Lexikon der Soziologie, Hamburg 1975, S. 295.Google Scholar
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    Die vierte Variante stützt sich auf die breit rezipierte Definition von Shannon (vgl. G E. Shannon, W. Weaver: The mathematical theory of communication, Urbana/Illinois 1949).Google Scholar
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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Achim Bühl
    • 1
  1. 1.Institut für SoziologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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