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Führung in virtuellen Organisationsformen

  • Arnold Picot
  • Ralf Reichwald

Zusammenfassung

Unter den veränderten Wettbewerbsbedingungen sind klassische Organisations- und Steuerungskonzepte nicht mehr ohne weiteres anwendbar. Virtuelle Unternehmen weisen eine Reihe von spezifischen Charakteristika auf, die neue Herausforderungen an die unternehmerische Führung stellen. So stellt z.B. die adäquate und problemorientierte Konfiguration von Modulen und Akteuren entlang der Wertschöpfungskette eine wichtige Managementaufgabe dar. Da die praktische Umsetzung des oftmals geforderten „Management by Objectives“ hierbei nicht immer leichtfällt, ist ein geeigneter Mittelweg zwischen zentraler und dezentraler Koordination zu finden. Unabdingbare Voraussetzung zur Bewältigung dieser Problembereiche ist ein ausgeprägtes gegenseitiges Vertrauensverhältnis der kooperierenden Netzwerkpartner. Aufgrund der Tatsache, daß die zentralen Erfolgsfaktoren und Besonderheiten virtueller Unternehmen mit klassischen Controllingmethoden nur unzureichend erfaßt werden können, müssen zur effizienten Koordination und Organisation der verschiedenen Module und Akteure effiziente Werkzeuge entwickelt werden, wobei insbesondere der geeigneten Gestaltung von Anreizsystemen große Bedeutung zukommt. Wichtig erscheinen hierbei insbesondere Instrumente, die eine dezentrale Steuerung i.S. eines weitgehenden „Selbst-Controlling“ der einzelnen Mitarbeiter erlauben. Die o.g. Herausforderungen können dabei nur durch einen effektiven und effizienten Einsatz unterschiedlicher Medien bewältigt werden, die sich sowohl zur Koordination von Aufgaben eignen als auch soziale Beziehungen berücksichtigen.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Arnold Picot
  • Ralf Reichwald

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