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Informationsquellen

  • Ernst Henze
  • Horst H. Homuth
Chapter
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Part of the uni-texte book series (UT)

Zusammenfassung

In der Informationstheorie oder in der Theorie der Nachrichtenübertragung spielen die Informationsquellen eine große Rolle. Wie eingangs schon kurz erwähnt sind sie die Erzeuger der Information, die dann über einen Nachrichtenkanal übertragen werden soll. Die erzeugte Information oder Nachricht faßt man mathematisch als stochastischen Prozeß, als Zufallsprozeß auf. Die Mathematik beschreibt dann eine Informationsquelle einfach durch Angabe der wahrscheinlichkeitstheoretischen Eigenschaften, die die erzeugten Nachrichten, d.h. die Realisierungen des stochastischen Prozesses haben. Ein stochastischer Prozeß sei hier der Einfachheit halber ein zeitabhängiger Zufallsprozeß. Es ist klar, daß diese Abhängigkeit sehr vielfältig sein kann. Wir wollen nicht den komplizierten Fall der stetigen Abhängigkeit vom Zeitparameter t betrachten, sondern uns auf zeitlich diskrete Zufallsprozesse beschränken, also auf Folgen {xt; t=0, ± 1, ± 2,...}. Die von der Informationsquelle gelieferten Nachrichten sind also diskrete Folgen von zufälligen Variablen und die Informationsquelle heißt diskrete Informationsquelle.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1974

Authors and Affiliations

  • Ernst Henze
    • 1
  • Horst H. Homuth
    • 2
  1. 1.Technischen Universität BraunschweigDeutschland
  2. 2.Hochschule der BundeswehrHamburgDeutschland

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