Advertisement

Symbolische Politik als legitimatorisches Problemslösungssurrogat

  • Ulrich Sarcinelli
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 72)

Zusammenfassung

Die Frage, ”inwiefern der Output des Systems an politischen Entscheidungen und an materieller Politik von der Aktivität der Parteien geformt wurde”, spielte zwar in theoretischen Parteienstaatsdiskussionen schon immer eine große Rolle1). Diese Frage wurde jedoch in der empirischen Forschung lange Zeit vernachlässigt.2) Sie kann hier aufgrund des auf Aspekte symbolischer Politik konzentrierten Erkenntnisinteresses auch nicht im Mittelpunkt der Uberlegungen stehen. Gewiß wäre es auch vermessen, wollte man anhand ausgewählter Issue-Kontroversen, die nicht nur in der neomarxistischen Diskussion vertretene These belegen, daß Wahljahre Politik eher verhindern als fördern.3) Dies wäre nur auf der Basis von vergleichenden Längsschnittstudien möglich.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 2).
    von Beyme 1981, S. 343. Vgl. die grundlegende Auseinandersetzung mit zentralen Parteienstaatspositionen unter dem Aspekt der Problemverarbeitung bei Lehmbruch 1979, insb. S. 592ff. Zur aktuellen Diskussion über die “Krise der Parteiendemokratie” siehe zusammenfassendGoogle Scholar
  2. 3).
    Mintzel/Schmidt 1981; Raschke 1982; Scheer 1979; Döring/Smith 1982Google Scholar
  3. 4).
    Vgl. insb. die Arbeiten von Manfred G. Schmidt (1980a, 1980b, 1982, 1983)Google Scholar
  4. 5).
    Böhret 1977, S. 162. Vgl. die weitgehende Ubereinstimmung auch mit neomarxistischen z.B. Begründungen Offe 1972; ders. 1974; ders. 1980, insb. S. 26ffGoogle Scholar
  5. 6).
    Vgl. zum Stand der Forschung vor allem Nedelmann 1982, insb. S. 19–86Google Scholar
  6. 7).
    Vgl. Raschke 1982, S. 16. Siehe dazu unter den zahlreichen Partizipationsstudien vor allem die ohne Zweifel profundesten international vergleichenden Arbeiten von Ingelhart 1977; Verba/Nie/Kim 1978Google Scholar
  7. 8).
    Barnes/Kaase u.a. 1979; Aberbach/Putnam/Rockman 1981; siehe ebenso Klages/Kmieciak 1979. Als Krisenanalysen zur These reduzierter Veränderungschancen in westlichen Demokratien und damit verbundenen Legitimationsproblemen vgl. u.a. Bell 1973; Habermas 1973; Klages 1975; Heilbronner 1976; von Weizsäcker 1976; Hennis/Kielmansegg/Matz 1977; Lehner 1979Google Scholar
  8. 11).
    Das Spannungsverhältnis zwischen den faktischen Handlungsspielräumen und der den Parteien zugeschriebenen Macht erhöht dabei noch deren Legitimationsbedarf. (Vgl. Schmidtchen 1977, insb. S. 234). Aus der Reihe neuerer Arbeiten zur Volksparteienproblematik vgl. Hennis 1977; Kaste/Raschke 1977; 12) Narr 1977; Kaack 1978; Scheer 1979; Guggenberger 1980, insb. S. 67ff; Buchhaas 1981, insb. S. 29ff; Raschke 1982Google Scholar
  9. 13).
    Gustafsson 1983b; siehe ebenso ders. 1983a sowie Gustafsson/ Richardson 1979Google Scholar
  10. 14).
    Vgl. Garding 1978, S. 335. Siehe auch Böhrets — aus planungstheoretischer Perspektive plausible — These, wonach Wahljahre Politik eher verhindern als fördern (1977, S. 162). Diese Sichtweise zeigt allerdings eine ausschließliche Verengung des Politikbegriffs auf materielle Aspekte.Google Scholar
  11. 15).
    Vgl. Radunski 1982, S. 10; zum Zusammenhang von Nachrichtenwert und Ereignisproduktion vgl. auch Schulz 1976, S. 16, 72ff, 80, 105. Siehe ausführlich dazu unten Kap. 11.2Google Scholar
  12. 16).
    Zur Unterscheidung zwischen “Themenplanung” und “Organisationsplanung” als Hauptelemente von Wahlkampfstrategie vgl. Bethscheider 1982Google Scholar
  13. 18).
    Zur Veränderung des Problemhaushalts im Wahljahr vgl. unter besonderer Berücksichtigung der außenpolitischen Diskussion Sarcinelli 1982a sowie oben Kap. 6.3Google Scholar
  14. 19).
    Geißler, Heiner, Freiheit entfalten — Renten sichern — Familien stärken, in: Deutsches Monatsblatt, 27. Jg. 1971, Nr. 12, S. 5Google Scholar
  15. 20).
    Vgl. Rentenbetrug, in: Deutsches Monatsblatt, 27, Jg. 1979, Nr. 10, s. IIGoogle Scholar
  16. Für Frieden und Freiheit. Das Wahlprogramm der CDU/CSU vom 17.9.1980, hrsg. von der Bundesgeschäftsstelle der CDU, Bonn o. J. (1980), S. 22Google Scholar
  17. 21).
    Heiner Geißler, zit. nach Stuttgarter Zeitung, 20.8.1980: Geißler nennt Schmidt Rentenbetrüger. Gerda Steck, “Schmidt ein Rentenbetrüger”, in: Frankfurt Rundschau, 20.8.1980Google Scholar
  18. 22).
    Vgl. etwa Heiner Geißler, Kanzler Schmidt handelt vorsätzlich, in: Welt am Sonntag, 7.9.1980; Rheinische Post, 6.9.1980: Wieder Arbeit für die Schiedsstelle; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.9.1980: Stoltenberg rät dem “Freund Geißler” ab; Rolf Zundel, Ein glückloses Sittengericht, in: Die Zeit, 12.9.1980; Gottfried Capell, Ist Geißler nun etwa ein politischer Traumverführer, in: Die Welt, 5.9.1980; siehe dazu auch unten Kap. 10.2Google Scholar
  19. 23).
    Heiner Geißler, zit. nach: Süddeutsche Zeitung, 4.9.1980; vgl. auch Volkmar Hoffmann, Geißlers 24) Wortspiel mit dem Betrugsparagraphen, in: Frankfurter Rundschau, 9.9.1980Google Scholar
  20. 25).
    Vgl. Zur Sache: Schmidt ist ein politischer Rentenbetrüger, hrsg. von der Bundesgeschäftsstelle der CDU, Bonn o. J. (1980); Anzeige der CDU; Schmidt — ein politischer Rentenbetrüger, in: Bild, 9.8.1980; vgl. auch Rudi Mews, Geißlers Wundertüte, in: Vorwärts, 11.9.1980Google Scholar
  21. 26).
    Heiner Geißler, Leserbrief: Es war kein Irrtum, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.9.198.; ders., in: Die Zeit, 12.9.1980Google Scholar
  22. 27).
    Ders., zit. nach: Karl Feldmeyer, Die Unions—Basis schöpft Zuversicht im Mannheimer Rosengarten, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.9.1980. Vgl. auch Thomas Löffelholz, Nicht mehr als ein Hauch von Hoffnung, in: Stuttgarter Zeitung, 1.9.1980; vgl. auch Klaus Dreher, Im Mittelpunkt steht die Sorge um die Einheit der Union, in: Süddeutsche Zeitung, 1.9.1980Google Scholar
  23. 28).
    Herbert Ehrenberg, zit. nach: Saarbrücker Zeitung, 2.9.1980: Renten im Mittelpunkt des WahlkampfesGoogle Scholar
  24. 29).
    Vgl. Helmut Schmidt auf dem Kongreß der GdED, zit. nach: Bild, 10.9.1980, Kommentarübersicht Inland I, hrsg. vom Bundespresse— und Informationsamt der Bundesregierung, 10.9.1980, S. 7Google Scholar
  25. 33).
    Vgl. Günter Buschmann, Krawall im Glashaus, in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 21.9.1980Google Scholar
  26. 34).
    Vgl. hierzu Hans D. Barbier, Verwirrung um das Staatsdefizit, in: Süddeutsche Zeitung, 23.9.1980; R. Dietrich Schwartz, Rufmord an der Mark, in: Frankfurter Rundschau, 27.9.1980Google Scholar
  27. 35).
    Wilfried Scharnagel, Weg in die Währungsreform, in: Bayernkurier, 16.8.1980 Vgl. zur historischen Parallelisierung insb. unten Kap. 8.2.2Google Scholar
  28. Gerhard Stoltenberg, zit. nach: Stuttgarter Zeitung, 22.8.1980; vgl. auch Spiegel Nr. 32, 1.9.1980, S. 32ff: Wie man es mit den Ungeheuer aushalten kann.Google Scholar
  29. 36).
    Süddeutsche Zeitung, 11.9.1980: Geißler: SPD täuscht Wähler überGoogle Scholar
  30. Staatsverschuldung; Die Welt, 11.9.1980: CDU setzt auf StaatsverschuldungGoogle Scholar
  31. 37).
    Vgl. Frankfurter Rundschau, 5.9.1980: Gerede über Währungsreform ist nur Panikmache; Die Welt, 6.9.1980: SPD an Strauß: Gerede über Währungsreform beenden; vgl. den Wortlaut des Briefes, in: Bayernkurier 13.9.198.Google Scholar
  32. Vgl. den Wortlaut des Hirtenbriefes, in: Stuttgarter Zeitung, 13.9.1980Google Scholar
  33. 38).
    Vgl. die Spiegel—Umfrage unter Katholiken “Die Herde denkt anders”, in: Spiegel Nr. 34, 22.9.1980, S. 24; siehe die Reaktionen des katholischen Sozialethikers Nell—Breuning sowie die Stellungnahme des Bensberger Kreises, in: Frankfurter Rundschau, 20.9.1980: Nell—Breuning: Bischöfe hätten schweigen sollen; Günter Hollenstein, Sie haben die Rechnung ohne die Untergebenen gemacht, in: Frankfurter Rundschau, 20.9.1980; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.9.1980: Nell—Breuning kritisiert HirtenbriefGoogle Scholar
  34. 39).
    Vgl. Hans—Jochen Vogel, “Zurückhaltung der Kirche am Platz”, in: Stuttgarter Zeitung, 13.9.1980Google Scholar
  35. 45).
    Vgl. z.B. Genschers Außerungen, in: Günter Hollstein, Sie haben die Rechnung ohne die Untergebenen gemacht, in: Frankfurter Rundschau, 20.9.1980; vgl. auch die Forderung des FDP—Landesverbands Niedersachsen, der im Hirtenbrief eine Bestätigung der Aktualität liberaler Forderungen nach Trennung von Kirche und Staat sah und für die Beseitigung kirchlicher Privilegien, wie z.B. das staatliche Kirchensteuereinzugsverfahren, eintrat. Zitiert nach: Frankfurter Rundschau, 22.9.1980; SPD will Strauß öffentlich und uneingeschränkt Lügner nennen; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.9.1980: Die Kirchensteuer bleibt WahlkampfthemaGoogle Scholar
  36. Vgl. z.B. Stoibers Außerungen, in: Maria—Christine Zauzich, Katholiken vor der Wahl, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.9.1980; vgl. auch entsprechende Außerungen zur SPD—Kritik von seiten der Unionspolitiker Geißer und Albrecht, in: Süddeutsche Zeitung, 16.9.1980: Auseinandersetzungen um den Hirtenbrief; Die Welt, 17.9.1980: FDP: Bischöfe nehmen Partei für eine Partei. CSU: Die FDP ist kirchenfeindlichGoogle Scholar
  37. Vgl. Franz Josef Strauß, in: Bild, 20.9.1980: Strauß: SPD dreht der Kirche Finanzhahn zuGoogle Scholar
  38. Vgl. Außerungen von seiten der CSU, zit. nach: Sten Martenson, Auch die FDP eignet sich für Strauß kaum als Zeuge, in: Stuttgarter Zeitung, 23.9.1980Google Scholar
  39. Vgl. Franz Josef Strauß, “Mir hat der Wind ein Lied erzählt’, in: Bild, 24.9.1980; vgl. auch Günter Hoffmann, Hier Lügner, da Kirchenfeinde?, in: Die Zeit, 26.9.1980Google Scholar
  40. Vgl. Franz Josef Strauß, zit. nach: Die Welt, 22.9.1980: Die SPD will Strauß wegen seiner Erklärung zur Kirchensteuer Lügner nennenGoogle Scholar
  41. 45).
    Vgl. ebenda; Stuttgarter Zeitung, 22.9.1980: SPD nennt Strauß einen LügnerGoogle Scholar
  42. 46).
    Vgl. “Zur Sache: Schmidt — Kanzler der Inflation und der Schulden…”, Flugblatt, hrsg. von der Bundesgeschäftsstelle der CDU, Bonn o. J. (1980)Google Scholar
  43. 47).
    Vgl. “Zur Sache: Schuldenmacher Schmidt”, Flugblatt, hrsg. von der Bundesgeschäftsstelle der CDU, Bonn o. J. (1980)Google Scholar
  44. 48).
    Vgl. Anzeige der CDU: Schmidt macht unser Geld kaputt, in: Bild, 22.9.1980Google Scholar
  45. 50).
    Vgl. diese aus einer Strauß—Rede in ein Flugblatt übernommene Redewendung, in: “Zur Sache: Was Franz Josef Strauß den SPD/FDP—Wählern rät, Flugblatt der CDU, hrsg. von der Bundesgeschäftsstelle der CDU, Bonn o. J. (1980)Google Scholar
  46. 53).
    Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.9.1980: Strauß: die Konsolidierung der Staatsfinanzen braucht ZeitGoogle Scholar
  47. 54).
    Vgl. Schmidts “Falschmünzervorwurf’ gegenüber Strauß und Stoltenberg, zit. nach Rudolf Bauer, Mit einem Volksfest in die letzte Wahlkampfrunde, in: Rheinische Post, 8.9.1980; v. Dohnanyis Wort vom ”gemeinen Volksbetrug“ im Zusammenhang mit dem Währungsreform—Gerede, zit. nach: Die Welt, 8.9.1980: UnseriösGoogle Scholar
  48. 57).
    Bild, 22.9.1980: Kanzler Schmidt bei Bild Willy Brandt, zit. nach: Die Welt, 22.9.1980Google Scholar
  49. 58).
    Zum Rekurs auf “Gemeinwohl” als Argumentationsmuster vgl. auch die Analyse zur “metakommunikativen” Kontroverse unten in Kap. 10.2 und 10.3Google Scholar
  50. 59).
    Vgl. nähere Einzelheiten bei: Robert Leicht, Ubles Spiel mit der Fahndungspanne, in: Süddteutsche Zeitung, 11.9.1980; Karl—Heinz Janßen, Wahltaktik mit Sicherheitsrisiko, in: Die Zeit, 12.9.1980; Friedrich Karl Fromme, Baum, Staak und die “Panne”, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.9.1980Google Scholar
  51. 60).
    Friedrich Zimmermann, zit. nach: Süddeutsche Zeitung, 3.9.1980Google Scholar
  52. 61).
    Vgl. Jochen Vogel, “Dann können wir unsere Arbeit einstellen” in: Der Spiegel, 8.9.1980, S. 171f; Gerhart BAUM, in: Martin Süskind, Ein Schweigen, das Menschenleben retten soll, in: Süddeutsche Zeitung, 8.9.1980Google Scholar
  53. 62).
    Vgl. Helmut Schmidt, in: Gode Japs, “Fahndungspannen” als Wahlkampfzirkus, in: Vorwärts, 11.9.1980Google Scholar
  54. 66).
    Franz Josef Strauß, zit. nach Süddeutsche Zeitung, 29.9.1980: Strauß entfachte Streit über Sicherheit; Kurt Becker, Die Bombe vor der Wahl, in: Die Zeit, 3.10.1980Google Scholar
  55. 67).
    Ders., zit. nach: Mit Dumdum aus der Schußlinie, in: Der Spiegel, 6.10.1980; vgl. auch Süddeutsche Zeitung, 2.10.1980: Münchener Anschlag beherrscht Wahlkampf; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.9.1980: Nach Anschlag: Strauß attackiert Baum; Stuttgarter Zeitung, 29.9.1980: Strauß macht Bombenanschlag von München zum W ahlkampfthemaGoogle Scholar
  56. 68).
    Vgl. die Äußerungen von SPD— und FDP—Politikern sowie Regierungsvertretern, zit. nach: Süddeutsche Zeitung, 29.9.1980: Strauß entfacht Streit über SicherheitGoogle Scholar
  57. 69).
    Günter Verheugen, zit. nach: Süddeutsche Zeitung, 2.10.1980: München Anschlag beherrscht Wahlkampf; vgl. auch Gerhard Ziegler, Die Flucht nach vorn, in: Frankfurter Rundschau, 2.10.1980Google Scholar
  58. 70).
    Klaus Bölling, zit. nach: Friedrich Karl Fromme, Gilt für Bölling, was für Kreuzer gilt, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.10.1980Google Scholar
  59. 71).
    Vgl. entsprechende Äußerungen von Heiner Geißler, in: W. Herz—Eichenrode/Manfred Schell, “Rentenbetrug — Schmidt ist nervös geworden” (Interview mit Heiner Geißler, in: Die Welt, 19.9.1980)Google Scholar
  60. 73).
    Vgl. Flugblatt: “Zur Sache, Baum (FDP) ‘Minister der Unsicherheit”’, hrsg. von der CDU—Bundesgeschäftsstelle, Bonn o. J. (1980); vgl. ebenso die gleichlautende Anzeige z.B. in: Bild, 26.9.1980Google Scholar
  61. 74).
    Vgl. Flugblatt: “Zur Sache, Rechtsstaat in Gefahr”, hrsg. von derGoogle Scholar
  62. CDU—Bundesgeschäftsstelle, Bonn o. J. (1980)Google Scholar
  63. Vgl. die Unterscheidung der beiden wahlkampfstrategischen Aspekte “Organisationsplanung” und “Themenplanung” bei: Bethscheider 1983Google Scholar
  64. 75).
    Zur Konjunkturzyklentheorie vgl. Ruß—Mohl 1981. In seiner international vergleichenden Studie spricht Schmidt (1983) von einer “erdrückende(n) empirische(n) Evidenz gegen die Theorien der politischen Konjunkturzyklen”. (S. 183, S. 194). Siehe dazu den Überblick bei Schmidt 1983Google Scholar
  65. Schmidt 1980a; 1980b; 1982, insb. S. 52ff und 1983Google Scholar
  66. 77).
    Grottian 1978, S. 75f; vgl. auch Mäding 1978, S. 53f; vielfach wird durch “häufig wechselnden Sprung in immer neue Problemfelder” die “Nicht—Lösung der ‘angefangenen Probleme’ verdeckt.” (Böhret 1977, S. 161). Vgl. dazu auch die theoretischen Ansätze zur Erklärung des Problems der “non—decisions” in der Politik bei Offe 1972Google Scholar
  67. 83).
    Herder—Dorneich/Groser 1977, S. 182. Vgl. auch Bachrach/Baratz 1962. Zu der in der sozialwissenschaftlichen Forschung bisher unterbelichteten Frage nach Problemgenese und Problemdefinition vgl. kritisch Mayntz 1982Google Scholar
  68. Mit etwa einem Drittel des Gesamtumfanges in allen drei Wahlprogrammen; vgl. auch Sarcinelli 1982bGoogle Scholar
  69. Vgl. ingesamt die Beiträge in Czerwick/Sarcinelli 1982Google Scholar
  70. Zur unterschiedlichen wahlstrategischen Instrumentalisierbarkeit außenpolitischer Diskussionen für Regierungs— bzw. Oppositionsparteien vgl. Czerwick/Sarcinelli 1982, insb. S. 115ffGoogle Scholar
  71. 85).
    Zum Problemhaushalt der Legislaturperiode vgl. Czerwick 1980; Muszynski 1980; zur Argumentationsstruktur der zwischenparteilichen Kontroverse siehe Sarcinelli 1980bGoogle Scholar
  72. 97).
    Vgl. Lowi 1964; Lehmbruch 1979, S. 539; Kitschelt (1980, S. 18) definiert Arena dagegen als politischen Handlungsraum, “in dem bestimmte gesellschaftliche Problemklassen politisch thematisiert werden und der bestimmte strukturelle Charakteristika und ‘constraints’ des Problemformulierungs—, Entscheidungs— und Implementationsprozesses aufweist.”Google Scholar
  73. Zur interaktionstheoretischen Herleitung vgl. auch Goffman 1969, S. 215; aus systemfunktionalistischer Sicht siehe dagegen Luhmann (1970), der allerdings lediglich zwischen “öffentlichen” und “nichtöffentlichen” Arenen unterscheidet, die unterschiedliche Darstellungsstile miteinander vereinbarten.Google Scholar
  74. 101).
    Vgl. Sack 1984 (S. 47f.) in seiner Bewertung der Terrorismusdiskussion in den 70er Jahren mit Verweis auf SchattschneiderGoogle Scholar
  75. 102).
    Luhmann 1976, S. 120; vgl. die wissenschaftliche Verrechtlichungsdiskussion zusammenfassend Voigt 1980a, ders. 1980c und 1981; Görlitz 1976. Hier zeigt sich allerdings, daß Verrechtlichung als Legitimationstitel, d.h. als kommunikatives Mittel zur Rechtfertigung von Politik in der neueren wissenschaftlichen Diskussion bisher unbeachtet blieb.Google Scholar
  76. 111).
    Vgl. Nedelmann 1979, S. 139; dies. 1982, S. 56ff. Görlitz 1976, S. 67. Görlitz 1976, S. 67, kritisch dazu u.a. Däubler/Küsel 1979 Nedelman 1979, S. 142ff; vgl. auch im folgenden Kap. 8Google Scholar
  77. Weber 1972, u.a. S. 19 un 124ff; vgl. auch Luhmann 1972Google Scholar
  78. Vgl. die Ergebnisse neuerer rechtssoziologischer Studien zusammenfassend: Rogowski 1980, S. 251ff; Voigt 1980b, S. 15ff; ders. 1981, S. 3ffGoogle Scholar
  79. 109).
    Voigt 1980b, S. 23. Siehe dagegen unten Kap. 10.1Google Scholar
  80. 110).
    Vgl. Maihofer 1970, S. 11ff; aus systemtheoretischer Sicht vgl. Luhmann 1969a, Kap. II sowie ders. 1978, S. 54ffGoogle Scholar
  81. 111).
    Galtung 1973, S. 119. Siehe generell dazu auch unten Kap. 10.3Google Scholar
  82. 112).
    Infas Report Wahlen 1980, S. 103ffGoogle Scholar
  83. 113).
    Vgl. ausführlich dazu im folgenden Kap. 10, insbes. Kap.10.3Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Ulrich Sarcinelli

There are no affiliations available

Personalised recommendations