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Politische Steuerung durch Kommunikation

  • Ulrich Sarcinelli
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 72)

Zusammenfassung

Bevor im Verlaufe der weiteren Uberlegungen nach den zentralen Bedeutungsaspekten des Symbolbegriffs gefragt, der theoretische Ansatz begründet und die zu bearbeitenden Problemstellungen entwickelt werden, bedarf es noch einer kommunikationstheoretischen Grundlegung. Gewiß fehlt es nicht an elaborierten theoretischen Ansätzen zur Erklärung politischen Handelns. So sind etwa die Machttheorie, die Systemtheorie, die Entscheidungstheorie, die Pluralismustheorie oder auch die Okonomische Theorie der Politik, um nur die geläufigsten zu nennen, weithin ausgearbeitete und konkurrierende Konzepte, die politisches Verhalten von und in Systemen erklären sollen.

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Literatur

  1. 1).
    Naschold 1969, S. 109; vgl. auch Scharpf 1973, S. 18ff bezugnehmend auf die politikwissenschaftlichen Defizite in der Analyse von Planungs— und VerwaltungsprozessenGoogle Scholar
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    Zu ersten Versuchen vgl. die Quellennachweise bei Naschold 1969 Vgl. Kaase/Klingemann 1983, S. 7; siehe dazu oben Kap. 2. 2Google Scholar
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    Vgl. ebenda, S. 189; siehe dazu auch Kap. 11 (insb. 11.4) in dieser ArbeitGoogle Scholar
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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Ulrich Sarcinelli

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