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Der Mythos von Heidelberg: Max Weber

  • Hermann Korte
Chapter
Part of the Universitätstaschenbücher book series (2809, volume 2)

Zusammenfassung

Am 3. Januar 1909 versammelte sich in Berlin eine Runde würdiger Gelehrter, um die „Deutsche Gesellschaft für Soziologie“ zu gründen. Unter ihnen waren der Kieler Ordinarius Ferdinand Tönnies und der Berliner Privatdozent Georg Simmel. Tönnies wurde zum Präsidenten gewählt, Simmel zu einem der Beisitzer. Zum Kassenwart, damals „Rechner“ genannt, bestimmte die Gründungsversammlung den Heidelberger Honorarprofessor Max Weber. Dieser war in den folgenden drei Jahren verbandspolitisch sehr aktiv, trat aber 1912 aus dem Vorstand aus. Als Begründung gab er an, er wolle nicht länger von den „unendlich gleichgültigen subjektiven ,Wertungen“’ der anderen Herren behelligt werden.

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Literatur

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Hermann Korte
    • 1
  1. 1.Ruhr-Universität BochumDeutschland

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