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Vergleichende Umfrageforschung: Probleme und Perspektiven

  • Oskar Niedermayer
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 1391)

Zusammenfassung

Trotz der in den letzten Jahren verstärkt einsetzenden Kritik am Interview als dem , Königsweg der Sozialforschung’ läßt sich nicht beStreiten, daß die Umfrageforschung im Rahmen der empirisch orientierten Sozialforschung immer noch einen herausragenden Platz einnimmt. Dies gilt insbesondere für nationale Studien, während international vergleichende politikwissenschaftliche Umfrageprojekte noch relativ selten sind. Die Gründe hierfür sind nicht zuletzt in den vielfältigen theoretischen, methodologischen und forschungspraktischen Problemen zu suchen, mit denen sich die empirische Forschung in diesem Bereich konfrontiert sieht. Im folgenden wird in der Regel von ,international‘ vergleichender Forschung gesprochen, weil, im Vergleich z.B. zur Anthropologie oder Soziologie, für die vergleichende Umfrageforschung im Rahmen der Politikwissenschaft Cdas politische System des Nationalstaates weit größere Relevanz besitzt als nationenübergreifend-kulturelle oder subnationale Bezugseinheiten. Einen Überblick über die Gesamtproblematik vergleichender Umfrageforschung geben z.B. Berting, Geyer und Jur-kovich 1979, Frey 1970, Holt und Turner 1970, Niedermayer 1983, Niessen und Peschar 1982, Przeworski und Teune 1970, Rokkan, Verba, Viet und Almasy 1969 und Szalai und Petrella 1977. Zur Entwicklung der Methodologie international vergleichender Forschung im allgemeinen vgl. z.B. Przeworski 1987.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1992

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  • Oskar Niedermayer

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