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Vergleichende Analyse peripherer Gesellschaften, oder: Die Auflösung der Peripherie

  • Andreas Boeckh
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 1391)

Zusammenfassung

Von der oder einer Dritten Welt zu sprechen ist in mehrfacher Hinsicht problematisch geworden. Dies liegt nicht allein daran, daß der Zerfall der Zweiten („kommunistischen“) Welt (→ Glae00DF;ner) die bisher übliche Einteilung der Welt in Läpen obsolet macht; vielmehr zeigen die Differenzierungsprozesse innerhalb der „Drit-ten Welt„bzwpherie“, daß sich die unter diesen Kategorien zusammengefaßten Ländern durch sehr unterschiedliche Entwicklungsdynamiken auszeichnen, welche es fragwürdig machen, von der Dritten Welt oder der Peripherie zu sprechen (siehe u.a. Barati-Novbari und Seelow 1982). Vor allem die Industrialisierungserfolge der „Schwellenländer“ („newly industrializing countries“) und die Tatsache, daß manche von ihnen in ihrem wirtschaftlichen und sozialen Profil den Industrieländern immer ähnlicher werden, machen diese Differenzierungsprozesse besonders augenfällig. Sie bringen darüber hinaus einige entwicklungstheoretische Probleme mit sich, und sie haben beträchtliche Auswirkungen für die Situation der Länder der Ersten Welt. Beide Aspekte sollen im folgenden kurz skizziert werden.

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1992

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  • Andreas Boeckh

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