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Schlussbemerkung

  • Werner Geiger
Chapter
Part of the NBF Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 83)

Zusammenfassung

Viele mittelständische Industriebetriebe werden auf der Absatzseite zunehmend mit dem Problem konfrontiert, immer individueller auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden ausgerichtete Erzeugnisse bzw. Erzeugnisvarianten bei relativ kurzen Lieferzeiten herzustellen, um am Markt Aufträge zu erhalten. Gleichzeitig ist im Beschaffungs- und Produktionsbereich ein vermehrter Kostendruck festzustellen. Nur diejenigen Betrieben, denen es gelingt, einerseits rasch und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und andererseits mit (verhältnismäßig) niedrigen Kosten zu produzieren, werden langfristig am Markt Erfolg haben. Eine Voraussetzung zur Erfüllung dieser Anforderungen stellt der Einsatz eines für die jeweiligen Betriebe adäquaten Systems zur Produktionsplanung und -Steuerung dar. Aufgrund dieser Einsicht versuchen viele mittelständische Industriebetriebe durch die Verwendung von rechnergestützten PPS-Systemen dem erhöhten Wettbewerbsdruck standzuhalten. Untersuchungen zeigen jedoch, daß die mit dem Einsatz entsprechender Systeme gemachten Erfahrungen nicht durchweg positiv sind. Dem Verfasser sind sogar Fälle bekannt, in denen Betriebe mit hohem Finanzaufwand erworbene PPS-Systeme nach kurzer Zeit “aus dem Verkehr” zogen. Die Analyse der Ursachen für nicht zufriedenstellende Zielerreichungsgrade in Verbindung mit eingesetzten Systemen zur Produktionsplanung und -Steuerung führt zu dem Ergebnis, daß häufig PPS-Systeme implementiert wurden, die für die betreffenden Betriebe jeweils inadäquat sind.

Literature

  1. 713.
    Aufgrund der beschriebenen Vorgehensweise zur richtigen und vollständigen Aktualisierung der Ist-Fortschrittszahlen bei Ausschuß kann der in der Literatur (vgl. ACTIS GmbH (Hrsg.) (o.J.): FORS: Flexible Fertigungsorganisation mit Fortschrittszahlen, Stuttgart o.J., S. 11) anzutreffenden Aussage, daß Ausschüsse im Rahmen des Fortschrittszahlenkonzeptes rechentechnisch einfacher als bei Differenzkonzepten zu handhaben sind, nicht zugestimmt werden.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Werner Geiger

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