Advertisement

Betriebstypologischer Merkmalskatalog als Grundlage für die Entwicklung von Sollkonzeptionen für eine Computergestützte Produktionsplanung und -Steuerung

  • Werner Geiger
Part of the NBF Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 83)

Zusammenfassung

Die Betriebe des Mittelstandes weisen zum Teil sehr verschiedene Problemstellungen sowie Zielsetzungen und somit erheblich unterschiedliche Erscheinungsformen (Merkmalsausprägungen) bezüglich der jeweils vorherrschenden Rahmenbedingungen für die Produktion bzw. bezüglich der Produktions- und Absatzsituation auf. Bei bestimmten Erscheinungsformen treten spezifische Probleme der Produktionsplanung und -Steuerung auf, die von den entsprechenden, in Verbindung mit anderen betriebstypologischen Merkmalsausprägungen bestehenden Problemstellungen sehr stark abweichen. Die betreffenden unterschiedlichen betrieblichen Erscheinungsformen führen deshalb zu verschiedenen Anforderungen, die jeweils an ein adäquates computergestütztes System zur Produktionsplanung und -Steuerung zu stellen sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. 440.
    Hammer, R./Hübner, H./Kritzler, T./Schertler, W. (1979), S. 77 f.; Speith, G. (1982), S. 34 ff. Vgl auch Abschnitt C.I., S. 22 ff.Google Scholar
  2. 441.
    Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 376 f.Google Scholar
  3. 442.
    Vgl. Ellinger, T./Wüdemann, H. (1985), S. 96 ff.Google Scholar
  4. 443.
    Vgl. Schomburg, E. (1980), S. 32 ff.Google Scholar
  5. 444.
    Vgl. Schomburg, E. (1980), S. 23. Schomburg geht davon aus, daß Betriebe mit ähnlichen Merkmalsausprägungen ähnliche Anforderungen hinsichtlich der Produktionsplanung und -Steuerung aufweisen.Google Scholar
  6. 445.
    Vgl. hierzu sowie zu den folgenden Ausführungen zu den betriebstypologischen Merkmalen und den jeweils verbundenen Ausprägungen z.B. Riebel, P. (1963): Industrielle Erzeugungsverfahren in betriebswirtschaftlicher Sicht, Wiesbaden 1963, S. 19 ff.;Google Scholar
  7. Hahn, D. (1972): Industrielle Fertigungswirtschaft in entscheidungs- und systemtheoretischer Sicht, in: ZfO, 41. Jg. (1972), Teil I: S. 269–278, Teil II: S. 369–380, Teü III: 427–439;Google Scholar
  8. Große-Oetringhaus, W.F. (1974): Fertigungstypologie unter dem Gesichtspunkt der Fertigungsablaufplanung, Berlin 1974, S. 110 ff.;Google Scholar
  9. Schweitzer, M./Küpper, H.-U. (1974): Produktions- und Kostentheorie der Unternehmung, Reinbeck 1974, S. 31 ff.; Kunerth, W. (1976), S. 33 ff.; Brankamp, K. (1977), S. 25 ff;Google Scholar
  10. Graf, H. (1977): Methodenauswahl für die Materialbewirtschaftung in Maschinen-Baubetrieben, Mainz 1977, S.99ff.; Krycha, K.-T. (1978), S.5ff.;Google Scholar
  11. Link, J. (1978): Computergestützte Fertigungswirtschaft, Wiesbaden 1978, S. 117 ff.;CrossRefGoogle Scholar
  12. Schäfer, E. (1978): Der Industriebetrieb. Betriebswirtschaftslehre auf typologischer Grundlage, 2. Aufl., Wiesbaden 1978, S. 16 ff; Hammer, R./Hübner, H./Kritzler, T./ Schertier, W. (1979), S.58ff.;Google Scholar
  13. Kreikebaum, H. (1979): Organisationstypen der Produktion, in: Kern, W. (Hrsg.), Handwörterbuch der Produktionswirtschaft, Stuttgart 1979, Sp. 1392–1402;Google Scholar
  14. Rabus, G. (1980): Typologie zum überbetrieblichen Vergleich von Fertigungssteuerungsverfahren im Maschinenbau, Berlin u.a. 1980, S. 55 ff.; Schomburg, E. (1980), S. 35 ff.; Zäpfel, G. (1982), S. 15 ff.; Ellinger, T./Wüdemann, H. (1985), S. 90 ff.; Hoitsch, H.-J. (1985), S. 13 ff.; Kilger,W. (1986), S.22ff.; Hackstein, R. (1989), S. 21 ff.;CrossRefGoogle Scholar
  15. Jehle, E./Müller, K./ Michael, H. (1990): Produktionswirtschaft, 3. Aufl., Heidelberg 1990, S. 16 ff.; Kern,W. (1990), S.82ff.; Kistner, K.-P./Steven, M. (1990b), S. 18 ff.;Google Scholar
  16. Kortzfleisch, G.v. (1990): Systematik der Produktionsmethoden, in: Jacob, H. (Hrsg.), Industriebetriebslehre, 4. Aufl., Wiesbaden 1990, S. 101–175.Google Scholar
  17. 446.
    Vgl. Schomburg, E. (1980), S. 24 ff.Google Scholar
  18. 447.
    Vgl. Abschnitt B.I., S. 7 sowie Gutenberg, E. (1983), S. 1 ff. und S. 298 ff.Google Scholar
  19. 448.
    Gutenberg (Gutenberg, E. (1983), S. 302) schreibt hierzu: “Die vielgestaltigen Formen und Arten betrieblicher Leistungserstellung lassen sich auf die Beziehung: Faktorertrag zu Faktoreinsatz zurückführen.… Sie bildet die Grundbeziehung des industriellen Produktionsprozesses.” Große-Oetringhaus (Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 81 ff.) wählt als Ausgangspunkt eines systematischen Ansatzes zur Merkmalsauswahl die im Produktionsbereich verfolgten Zielsetzungen. Er definiert auf dieser Basis eine Mittel-Zweck-Beziehung zwischen Input und Output, aus der die Einbeziehung von input-, throughput- und outputbezogenenen Merkmalen in einen entsprechenden Merkmalskatalog resultiert. Schomburg (Schomburg, E. (1980), S. 34 f.) übernimmt die entsprechende prozessuale Gliederung von Große-Oetringhaus als Grundlage für seine Merkmalsauswahl und Merkmalsordnung.Google Scholar
  20. 449.
    Vgl. Fußnote 445 auf S. 154.Google Scholar
  21. 450.
    Vgl. Fußnote 7 auf S. 5.Google Scholar
  22. 451.
    In der Literatur finden sich ausführliche Darstellungen, welchen Einfluß bestimmte Merkmalsausprägungen auf welche PPS-Funktionen nehmen. Dabei wird in der Regel unterstellt, daß neben der betrachteten Merkmalsausprägung noch hinsichtlich weiterer Merkmale bestimmte Ausprägungen vorliegen. So wird z.B. die Werkstattfertigung in der Regel mit einer kundenorientierten Einzelfertigung betrachtet (vgl. z.B. Schomburg, E. (1980), S. 80 ff.), was aber nicht für alle Betriebe mit Werkstattfertigung zutrifft (Vgl. Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 409, insb. Tab. 154). Da selten nur ein einziges Merkmal bzw. eine einzige Merkmalsausprägung die Ausgestaltung einer PPS-Funktion vollkommen alleine beein-flußt, werden im folgenden die Anforderungen, welche die einzelnen Merkmale bzw. Merkmalsausprägungen an die PPS-Funktionen stellen, nur beispielhaft und ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit angeführt. Eine ausführliche Erörterung der Anforderungen an die einzelnen PPS-Funktionen, welche durch die die ausgewählten Industriebetriebe kennzeichnenden Merkmalsausprägungen bzw. Kombinationen von Merkmalsausprägungen bedingt sind, erfolgt bei der Entwicklung der entsprechenden Sollkonzeptionen.Google Scholar
  23. 452.
    Vgl. zu den betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren Abschnitt B.I., S. 7.Google Scholar
  24. 453.
    Vgl. REFA (Hrsg.) (1985a), S. 246 f.Google Scholar
  25. 454.
    Vgl. zu den numerisch gesteuerten Betriebsmitteln sowie zu den für numerisch gesteuerte Betriebsmittel erforderlichen Arbeitsunterlagen REFA (Hrsg.) (1985a), S. 267 ff. Numerisch gesteuerte Betriebsmittel (NC-, CNC- und DNC-Maschinen) weisen in der Regel eine hohe Flexibilität auf.Google Scholar
  26. 455.
    Vgl. Gutenberg, E. (1983), S. 354 ff.Google Scholar
  27. 456.
    Eine Ausnahme hiervon könnte lediglich darin bestehen, daß mittels des Umfanges an Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten die von einem Betriebsmittel zur Verfügung stehende Produktionszeit beeinflußt werden könnte.Google Scholar
  28. 457.
    Krycha, K.-T. (1978), S. 10.Google Scholar
  29. 458.
    Vgl. Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 161.Google Scholar
  30. 459.
    Vgl. zu diesem Merkmal z.B. Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 269 ff.; Kunerth,W. (1976), S.40; Krycha, K.-T. (1978), S.22ff.; Schäfer, E. (1978), S. 158 ff.; Küger, W. (1986), S. 79 ff.; Wiendahl, H.-P. (1989), S. 26; Kern, W. (1990), S. 91 ff.Google Scholar
  31. 460.
    Das Objektprinzip wird häufig auch als Prozeßfolge-, Erzeugnis- oder Fließprinzip bezeichnet. Vgl. z.B. Krycha,K.-T. (1978), S.22; Küger, W. (1986), S. 83; Wiendahl, H.-P. (1989), S. 29; Kern, W. (1990), S. 91.Google Scholar
  32. 461.
    Vgl. z.B. Kreikebaum, H. (1979), Sp. 1392; Kahle, E. (1986), S. 25 f.; Kern, W. (1990), S.91.Google Scholar
  33. 462.
    Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 275.Google Scholar
  34. 463.
    In Verbindung mit einer Fließfertigung mit Zeitzwang werden die Betriebsmittel sehr häufig als Arbeitsstationen bezeichnet. Ein Arbeitssystem, das eine Fließfertigung mit Zeitzwang aufweist, stellt z.B. eine Transferstraße dar.Google Scholar
  35. 404.
    Zum Materialflußsystem gehören alle Fördermittel (z.B. Palettenwagen, mittels Induktionsschleifen gesteuerte Automatic Guided Vehicles (AGV), Paletten nebst Spannvorrichtungen) und Lagermittel (z.B. Regalbediengeräte). Die Aufgabe eines Materialflußsystems besteht in der Lagerung, im Transport und in der Bereitstellung der jeweils zu bearbeitenden Werkstücke sowie der für den Fertigungsprozeß unmittelbar erforderlichen Werkzeuge, Wechselvorrichtungen, Meßmittel usw. Der Leitrechner, die Betriebsrechner, die gesamte Kommunikationstechnologie und die zur Steuerung und Kontrolle des Bearbeitungs- und Materialflußsystems erforderliche Software bilden das Informationssystem.Google Scholar
  36. 465.
    Bearbeitungs-, Materialfluß- und Informationssystem sind so aufeinander abzustimmen, daß eine “hohe” Flexibilität im Sinne von Vielseitigkeit und Umrüstbarkeit erreicht wird. Die Vielseitigkeit bestimmt sich durch den Grad der Fähigkeit, qualitativ unterschiedliche Fertigungsaufgaben ohne Änderung der Systemkonfiguration durchzuführen. Unter Umrüstbarkeit ist die Fähigkeit zu verstehen, sich an gegenwärtige und zukünftige Fertigungsaufgaben anzupassen. Die “kurzfristige” Umrüstbarkeit bewertet den Aufwand, der für die Umstellung eines Fertigungssystems zwischen den bekannten Aufgaben im Rahmen des aktuellen Produktions-programmes erforderlich ist. Der Aufwand, der für die Umstellung eines Fertigungssystems auf neue Aufgaben aufgrund von nicht voraussehbaren Änderungen im Produktionsprogramm und damit verbundenen Anpassungen der qualitativen und quantitativen Kapazität des Fertigungssystems notwendig ist, determiniert die “langfristige” Umrüstbarkeit.Google Scholar
  37. 466.
    Z.B. weist eine Werkstattfertigung in der Regel eine höhere Flexibilität und eine höhere Elastizität als eine Fließfertigung auf. Diese Aussage stellt eine Tendenzaussage dar und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Detaillierte Darstellungen der Vor- und Nachteile der einzelnen Organisationsformen der Produktion finden sich z.B. bei Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 277 ff.; Schäfer, E. (1978), S. 158 ff.; Kilger, W. (1986), S. 79 ff.; Zäpfel, G. (1989b), S. 165 f.Google Scholar
  38. 467.
    Oellers, B. (1980), S. 215.Google Scholar
  39. 468.
    Oellers, B. (1980), S. 218.Google Scholar
  40. 469.
    Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 399.Google Scholar
  41. 470.
    In Verbindung mit einer automatisierten Produktion werden häufig die Begriffe “Computerunterstützte Fertigung” (CAM: Computer Aided Manufacturing) und/oder “Computerintegrierte Fertigung” (CIM: Computer Integrated Manufacturing) gebraucht. Eine computerunterstützte Fertigung (CAM) zeichnet sich dadurch aus, daß die Steuerung von Transport-, Lager- und Betriebsmittel EDV-gestützt erfolgt (vgl. Scheer, A.-W. (1988), S. 302). Für das Vorliegen einer computerunterstützten Fertigung ist es unerheblich, ob die einzelnen betrieblichen organisatorischen Einheiten (z.B. Arbeitsplatzgruppen bzw. Betriebsmittelgruppen) datenmäßig integriert sind. Der Begriff CIM “…bezeichnet die integrierte Informationsverarbeitung für betriebswirtschaftliche und technische Aufgaben eines Industriebetriebs.” (Scheer, A.-W. (1990), S. 2). Zwecks Realisierung einer computerintegrierten Fertigung ist eine (datenmäßige) Integration der CIM-Kom-ponenten (EDV-gestützte Produktionsplanung und -Steuerung, computerunterstützte Konstruktion (CAD bzw. Computer Aided Design), computerunterstützte Arbeitsplanerstellung (CAP bzw. Computer Aided Processing), computerunterstützte Fertigung (CAM) sowie computerunterstützte Qualitätssicherung (CAQ bzw. Computer Aided Quality Assurance)) erforderlich. Eine computerintegrierte Fertigung stellt zwar eine automatisierte Fertigung dar, doch ist eine Gleichsetzung beider Begriffe nicht möglich, da CIM auch die “Nicht-Fertigungsbereiche” Produktionsplanung und Konstruktion umschließt.Google Scholar
  42. 471.
    Vgl. Schäfer, E. (1978), S. 287.Google Scholar
  43. 472.
    Vgl. zu den Beispielen Schäfer, E. (1978), S. 289; Kilger, W. (1986), S. 33.Google Scholar
  44. 473.
    Riebel, P. (1963), S. 89.Google Scholar
  45. 474.
    Kilger, W. (1986), S. 33.Google Scholar
  46. 475.
    Kilger, W. (1986), S. 33.Google Scholar
  47. 476.
    “Unter Charge… versteht man eine durch das Fassungsvermögen des Produktionsgefäßes nach oben begrenzte Rohstoffportion, die als Ganzes der Produktionsapparatur zugeführt, gleichzeitig den erforderlichen Produktionsbedingungen unterworfen und schließlich nach Beendigung des Produktionsvorganges als Ganzes der Produktionsapparatur entnommen wird.” (Riebel, P. (1963), S. 96).Google Scholar
  48. 477.
    Da das Merkmal “Struktur der Werkstoffbearbeitung” als das umfassendere der beiden Merkmale anzusehen ist, wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit darauf verzichtet, das Merkmal “Produktstruktur” in den Merkmalskatalog aufzunehmen. Das Merkmal “Produktstruktur” kennzeichnet für gewöhnlich die Anzahl der Materialarten, aus denen ein Produkt besteht (vgl. Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 392). Im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit wäre eine Differenzierung des betreffenden Merkmals in die Ausprägungen einteilige Endprodukte und mehrteilige Endprodukte zweckmäßig. In der Literatur findet zur Kennzeichnung der Produktstruktur neben dem Kriterium “Anzahl der Materialarten” zum Teil auch noch die Stufigkeit der Erzeugnisse Berücksichtigung. So erachtet Schomburg (Schomburg, E. (1980), S. 44) z.B. die Ausprägungen “Einteilige Erzeugnisse”, “Mehrteilige Erzeugnisse mit einfacher Struktur” sowie “Mehrteilige Erzeugnisse mit komplexer Struktur” als relevante Ausprägungen des von ihm als “Erzeugnisstrukur” bezeichneten Merkmals. Eine Einbeziehung des Aspekts der Stufigkeit in das Merkmal “Produktstruktur” bzw. “Erzeugnisstruktur” erscheint jedoch überflüssig, da die Produktionstiefe und somit auch die Strukturstufen eines Endproduktes -wie auch bei Schomburg (Schomburg, E. (1980), S. 84) der Fall — mittels eines gesonderten Merkmales (“Fertigungstiefe”, vgl. Abschnitt DIX., S. 192 f.) zu erfassen sind. Insofern ist bei Kenntnis der jeweiligen Struktur der Werkstoffbearbeitung auch die Produktstruktur bekannt; der Umkehrschluß erweist sich als nicht möglich. Die jeweiligen Anforderungen, die einteilige und mehrteilige Endprodukte an ein computergestütztes System der Produktionsplanung und -Steuerung stellen, werden deshalb in Verbindung mit der Struktur der Werkstoffbearbeitung erörtert.Google Scholar
  49. 478.
    Von einem Kombinationsverfahren wird dann gesprochen, wenn mehrere zweidimensionale Fließgüter zu einem zweidimensionalen Fließgut kombiniert werden, z.B. durch Zwirnen, Weben, Flechten usw. (vgl. Kilger, W. (1986), S. 38).Google Scholar
  50. 479.
    Vgl. Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 393, insb. Tab. 145.Google Scholar
  51. 480.
    Die Relationen der Ausbringungsmengen der Kuppelprodukte zueinander können starr (Kuppelproduktion mit starren Mengenverhältnissen) oder in bestimmten Grenzen variierbar (Kuppelproduktion mit variablen Mengenverhältnissen) sein (vgl. z.B. Kilger, W. (1973), S. 342; Hoitsch, H.-J. (1985), S. 17; Kahle, E. (1986), S. 27).Google Scholar
  52. 481.
    Derartige (quantitative) Gesichtspunkte sind vor allem bei der Festlegung der Leistungsfähigkeit der zur Produktionsplanung und -Steuerung einzusetzenden Hardware zu berücksichtigen.Google Scholar
  53. 482.
    Es wird in Verbindung mit diesem Merkmal unterstellt, daß die Fertigungsaufträge jeweils mehrere Betriebsmittel durchlaufen.Google Scholar
  54. 483.
    Vgl. Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 305 f.; Krycha, K.T. (1978), S. 33 f.; Schäfer, E. (1978), S. 262 ff.; Lüder, K. (1990): Standortwahl — Verfahren zur Planung betrieblicher und innerbetrieblicher Standorte, in: Jacob, H. (Hrsg.), Industriebetriebslehre, 4. Aufl., Wiesbaden 1990, S. 25–100, hier: S. 49.Google Scholar
  55. 484.
    Vgl. hierzu Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 309 ff.Google Scholar
  56. 485.
    Es wird dabei unterstellt, daß hinsichtlich aller Arbeitsplätze bzw. Betriebsmittel einer Arbeitsplatzgruppe die gleichen Weitergabemengen vorliegen.Google Scholar
  57. 486.
    Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 401.Google Scholar
  58. 487.
    Vgl. Glaser, H. (1988b): Planungsproblemorientierte Typisierung mittelständischer Unternehmungen, Zwischenbericht zum Forschungsprojekt “Entwicklung von Sollkonzeptionen hinsichtlich Mikrorechner-Anwendungssoftware für eine integrierte Fertigungssteuerung in mittelständischen Unternehmungen”, Bayreuth 1988, S. 32.Google Scholar
  59. 488.
    Vgl. Riebel, P. (1963), S. 59.Google Scholar
  60. 489.
    Glaser, H. (1988b), S. 32.Google Scholar
  61. 490.
    Schomburg, E. (1980), S. 42.Google Scholar
  62. 491.
    Vgl. Glaser, H./Geiger, W./Rohde, V. (1991), S. 396.Google Scholar
  63. 492.
    Ygj Gühring, H. (1972): Ein System zur Produktionsplanung in Unternehmen der Zuliefer-Industrie, Diss. Aachen 1972, S. 19 f.Google Scholar
  64. 493.
    Vgl. zu den Abruffortschrittszahlen Abschnitt E.III.2.2.2.2, S. 356 f.Google Scholar
  65. 494.
    Bei Quotenabschlüssen müssen die Jahresabnahmemengen je Teil und Kunde geschätzt werden. Dies ist in der Regel relativ genau möglich, da gewöhnlich Informationen über die geplanten Ausbringungsmengen an Endprodukten der betreffenden Kunden vorliegen. So können z.B. Zulieferbetriebe, die mit Automobilherstellern Quotenabschlüsse eingehen, ihre eigenen Absatzzahlen relativ genau auf Basis der zugeteilten Quoten und der geplanten Absatzzahlen der jeweiligen Kunden bestimmen.Google Scholar
  66. 495.
    Vgl. hierzu auch Abschnitt C.III.2, S. 69 ff.Google Scholar
  67. 496.
    Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sich der Bevorratungsgrad sowohl auf Eigenfertigungsteile als auch auf Fremdbezugsteile bezieht.Google Scholar
  68. 497.
    Es ist dabei zu beachten, daß der Bevorratungsgrad — zumindest teilweise — durch im Rahmen der Produktion zu treffende Entscheidungen beeinflußt werden kann. Im folgenden sollen die Ausprägungen des Bevorratungsgrades den Umfang kennzeichnen, zu dem eine Bevorratung von Komponenten wirtschaftlich sinnvoll und/oder aufgrund von Marktzwängen notwendig ist.Google Scholar
  69. 498.
    Große-Oetringhaus (Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 128) spricht in diesem Zu-sammenhang von einer “Standardteilevorratsfertigung”.Google Scholar
  70. 499.
    Vgl. Große-Oetringhaus, W.F. (1974), S. 128.Google Scholar
  71. 500.
    Es ist dabei zu beachten, daß die Fertigungsauftragsgröße (und auch die Wiederholhäufigkeit der Produktion) — zumindest teilweise — durch im Rahmen der Produktionsplanung zu treffenden Entscheidungen beeinflußt werden. Liegt z.B. bei unterstellter Sukzessivfertigung hinsichtlich eines bestimmten Enderzeugnisses für jede Teilperiode des Planungszeitraumes ein Nettobedarf in Höhe von 1 vor, so wäre es möglich, die betreffenden Nettobedarfe für jede Teilperiode getrennt bereitzustellen oder die Bedarfsdeckung durch einen einzigen, bis zu Beginn der ersten Teilperiode fertigzustellenden Auftrag vorzunehmen. Gemäß der vollzogenen Differenzierung des Merkmals “Fertigungsauftragsgröße” in die betreffenden Ausprägungen würde im ersten Fall eine Einzelfertigung (Losgröße bzw. Fertigungsauftragsgröße: 1) mit Wiederholung und im zweiten Fall eine Serienfertigung (Losgröße bzw. Fertigungsauftragsgröße: n) ohne Wiederholung vorliegen.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Werner Geiger

There are no affiliations available

Personalised recommendations