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Die Verhaltenswirkung innerer Bilder und die Ansatzpunkte für einen Bildeinfluss in der Markenerweiterungsbeurteilung

  • Stéphane Müller
Part of the Marken- und Produktmanagement book series (MPM)

Zusammenfassung

Die Prozesse der Entstehung, der Verarbeitung, der Speicherung und der Verhaltenswirkung bildhafter Vorstellungen werden als Imagery bezeichnet.51 Sie bilden den Erkenntnisgegenstand der Imageryforschung (Vorstellungsforschung), die als eigenständiger Forschungszweig aus der Kognitionsforschung hervorgegangen ist (vgl. Hänggi, 1989, S. 8; Kroeber-Riel, 1996, S. 25 f). Die Existenz mentaler Bilder ist bereits in der Antike beschrieben worden. So gehörte Aristoteles zu den ersten Philosophen, die die Vorstellung (phantasmata) und das Verständnis (ta noeta) unterschieden (vgl. Twardowski, 1995, S. 5). In der Neuzeit setzte erst mit der kognitiven Wende die systematische Auseinandersetzung mit dem Phänomen bildhafter Vorstellungen ein. Dabei hat sich eine Reihe unterschiedlicher Forschungsschwerpunkte gebildet. So konzentriert sich die Imageryforschung auf Aspekte der internen Repräsentation, des Erlebnisempfindens, der Eigenschaften bildhafter Reize und der Gedächtniswirkung. Im Vordergrund stand lange Zeit die Nutzbarkeit von Bildern als eine Mnemotechnik (vgl. Richardson, 1991, S. 3 f.).

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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  • Stéphane Müller

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