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Die Markenerweiterung als Wachstumsoption in einem erschwerten Wettbewerbsumfeld

  • Stéphane Müller
Part of the Marken- und Produktmanagement book series (MPM)

Zusammenfassung

Der Begriff „Marke“ lässt sich von dem französischen Ausdruck „marque“ ableiten. Dieser beschreibt ein Zeichen zum Erkennen und Unterscheiden (vgl. Bruhn, 1994, S. 5; Behrens, 1994a, S. 201). Im Warenwirtschaftsverkehr dient die Marke der Kennzeichnung von Waren. Sie wurde bereits im Mittelalter von Zünften und Städten angeordnet, um eine Qualitätskontrolle der angebotenen Güter zu ermöglichen. Hersteller, die in den Zunfthäusern ihre Ware zur Schau stellten, sollten im Falle von Mängeln oder Beschädigungen erkennbar und für Ausbesserungen greifbar sein (vgl. Leutherer, 1994, S. 141 f). Mit Beginn der Industrialisierung und der Trennung von Herstellung und Handel bekam die Marke auch wettbewerbspolitisch Bedeutung. In der sich entwickelnden Massenproduktion wurde das Schicksal der Produkte einseitig durch die Absatzmittler bestimmt. Die Hersteller hatten nach dem Verkauf an den Handel keinen Einfluss mehr auf die Ware. Durch die Markierung versuchten Hersteller für den Kunden sichtbar zu werden und ihn nach einem positiven Konsumerlebnis zum Wiederkauf zu bewegen (vgl. Dichtl, 1978, S. 18 f.; 1992, S. 3 f).

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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  • Stéphane Müller

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