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Zusammenfassung

Die Gestaltung von Organisationsstrukturen erfolgt in zunehmendem Maße unter einer prozeßorientierten Ausrichtung.1 Als Bestandteil verschiedener Managementkonzepte, mit denen die Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen angestrebt wird, hat die prozeßbezogene Sichtweise in den letzten Jahren zu umfangreichen Umstrukturierungen in der Praxis sowie zur intensiven Diskussion in der betriebswirtschaftlichen Forschung geführt. Eine prozeßorientierte Organisationsgestaltung zielt darauf ab, die Abläufe eines Unternehmens jeweils in ihrem gesamten Umfang auf die an Kunden zu erbringende Leistung auszurichten. Typische Probleme aufbaubezogener Organisationsstrukturen, die sich u.a. aus mangelnder Koordination bei organisatorisch getrennten Zuständigkeiten voneinander abhängiger Aufgaben ergeben, sollen dabei vermieden werden.2 In diesem Zusammenhang gewinnen funktionsbereichsübergreifende Geschäftsprozesse als Gegenstand planerischen Handelns verstärkt an Bedeutung.3 Als relevante Entscheidungsprobleme ergeben sich dabei u.a. die Festlegung der mit den Geschäftsprozessen verbundenen Sachziele, die Abgrenzung, Ausgestaltung und Strukturierung durchzuführender Aktivitäten, die Bedarfsermittlung und -deckung bereitzustellender Ressourcen und die Bestimmung von Regeln zur Bearbeitungsreihenfolge.4

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Peer Völkner

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